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Thema: grundstücksverkauf bei erbengemeinschaft


Hallo
Ich habe ein Problem. Ich habe ein Grundstück das bis jetzt Ackerland war.Jetzt wird es Baugrund und die Gemeinde will mir das abkaufen. Es sind 2000 qm .Dieser Acker gehörte mir und meiner verstorbenen Frau. Seit 20 Jahren haben wir diesen Acker. Es gab einen Ehe-Erbvertrag,meine Frau ist vor kurzem verstorben.Wir haben eine gemeinsame Tochter und es gibt von meiner Frau noch eine uneheliche Tochter. Es wurde aufgeteilt, ich bekomme die Hälfte und meine Tochter und die andere Tochter je 1/4! Welche Steuern und wie hoch muß ich nun bezahlen,wenn ich diesen Acker verkaufe?
Falls ich steuerfrei sein sollte, weil der Acker schon sehr lange in meinem Besitz ist,wieviel muß dann meine Tochter bezahlen die ja noch nicht so lange im Besitz dieses Ackers ist?
Danke
Schönen Tag noch!

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Hier braucht keiner Steuern für den Verkauf des Ackers bezahlen.

Sie nicht, da der Ackeranteil ihnen schon 20 Jahre gehört.
Die Töchter nicht, da bei Erbe der Anschaffungszeitpunkt des Rechtsvorgängers (hier also Ihrer Frau) gilt und der liegt ja auch schon länger als 10 Jahre zurück.

Also gaaaanz entspannt zurücklehnen.

Kiharu

Die hier nur Ihre Meinung äußert und ansonsten gerne bügelt!



Habt Ihr auf dem Acker Landwirtschaft betrieben? Wie wurde er genutzt?



Hallo!
Der Acker wurde an einen Landwirt verpachtet und der hat dort die letzten 20 Jahre verschiedenes angebaut.
mfg
acker



Danke für die prompte Antwort! Aber wie ist es dann mit der Umsatzsteuer? Und wie hoch ist diese!
mfg
acker



Dann könnte es sich um LUF-Betriebsvermögen handeln, und dann würde sehr wohl ESt anfallen (sorry Kiharu)!

Das müsste erst mal geklärt werden. Wie ist der Acker in Euren Besitz gelangt?

LG
Clematis, die hier nur ihren reichhaltigen ERFAHRUNGSSCHATZ weitergibt!
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Also ich ging schlicht und einfach davon aus, dass der Acker stinknormales Privatvermögen ist.

Mit den Landwirten hab ich nun nicht wirklich viel am Hut.

Also werde ich meine Aussage dahingehend konkretisieren, dass dann keine Einkommensteuer anfällt, wenn sich der Acker seit mind. 10 Jahren im Privatvermögen der Eheleute befunden hat.

Kiharu

Die hier nur Ihre Meinung äußert und ansonsten gerne bügelt!



Hallo!
Also dieser Acker gehörte meiner Frau,meine Schwiegermutter hat jeder Tochter einen Teil davon vermacht. Aber durch den Ehe-Erbvertrag ging dieser Acker auch dann in meinen Besitz über!
mfg
acker



Und dann kann es sich immer noch um luf-BV handeln (nennt man dann "Stückländereien").
Was hat denn die Schwiegermutter vorher damit gemacht und wie gross ist der Acker?

LG
Clematis, die hier nur ihren reichhaltigen ERFAHRUNGSSCHATZ weitergibt!
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hallo
das weiß ich leider nicht!
trotzdem danke für deine antworten.
ich wollte eigentlich nur wissen, wie hoch und welche steuern ich bezahlen muss.
mfg
acker



Das kann man aber erst sagen wenn man weiß ob es sich um Betriebsvermögen handelt oder nicht!

LG
Clematis, die hier nur ihren reichhaltigen ERFAHRUNGSSCHATZ weitergibt!
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acker:

ich wollte eigentlich nur wissen, wie hoch und welche steuern ich bezahlen muss.

Da musst Du schon Dein Finanzamt fragen

Ich will mich jetzt mal ein bisschen aus dem Fenster lehnen und vermute, dass bei der Konstellation 20 Jahre Verpachtung und Übergang von Schwiegermutter auf Ehefrau - ohne dass sich schon damals das Finanzamt wegen Besteuerung gerührt hat - kein Betriebsvermögen vorlag. Dann kostet es auch keine Steuern.

Halt einfach die Füße still und warte ab. Das Finanzamt wird sich schon melden, wenn es was von Dir will.

Oder frag dort an und bring es auf gute Ideen



Schot:
acker:

ich wollte eigentlich nur wissen, wie hoch und welche steuern ich bezahlen muss.

Da musst Du schon Dein Finanzamt fragen



Naja, so ist es ja nicht dass man das nicht vorab ausrechnen könnte...

Ich will mich jetzt mal ein bisschen aus dem Fenster lehnen und vermute, dass bei der Konstellation 20 Jahre Verpachtung und Übergang von Schwiegermutter auf Ehefrau - ohne dass sich schon damals das Finanzamt wegen Besteuerung gerührt hat - kein Betriebsvermögen vorlag.


So weit würd ich mich nicht aus dem Fenster lehnen.
Landwirtschaftliche Betriebe haben erstens die Angewohnheit, teilweise Jahrhundertelang in Familienbesitz zu sein, und haben zweitens so ihre steuerlichen Besonderheiten.

Halt einfach die Füße still und warte ab. Das Finanzamt wird sich schon melden, wenn es was von Dir will.


Das auf alle Fälle...

Oder frag dort an und bring es auf gute Ideen


Die kriegen sowieso eine Abschrift des notariellen Vertrages.

Ach ja, und wenn Steuern anfallen, dann für alle.
Oder eben für keinen.

LG
Clematis, die hier nur ihren reichhaltigen ERFAHRUNGSSCHATZ weitergibt!
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Clematis:

Naja, so ist es ja nicht dass man das nicht vorab ausrechnen könnte...

Na, dann rechne doch mal vor

Da Dir aber die wichtigste Info fehlt - BV oder kein BV - bleibt´s bei meiner Aussage: frag das Finanzamt!
Die wissen das. Oder finden es heraus.


Landwirtschaftliche Betriebe haben erstens die Angewohnheit, teilweise Jahrhundertelang in Familienbesitz zu sein, und haben zweitens so ihre steuerlichen Besonderheiten.

Da bin ich ja auch völlig einig mit Dir.

Aber wenn sich das Finanzamt schon bei der letzten Übertragung von Schwiegermutter auf Tochter nicht gerührt hat, liegt die Wahrscheinlichkeit doch seeeeehr nahe, dass es sich um Privatvermögen handelt.



Ja aber wieso sollten sie sich denn damals bei der Übergabe gerührt haben??? Da entstehen ja in der Regel keinerlei Steuern!

Ich kanns mangels Angaben nicht berechnen-aber ein StB vor Ort.

LG
Clematis, die hier nur ihren reichhaltigen ERFAHRUNGSSCHATZ weitergibt!
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