Blumenwiesen-Wohlfühl-Forum zum Austausch über hilfreiche DBT-Skills ~ Monika Kreusel
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Thema: Streßbewältigung durch Genuß


Hallo,

wir selbst machen ein Genußtraining mit von der Uniklinik Köln, das für eine Studie in den Rhenischen Kliniken angeboten wird.

Ich war zwar nur einmal dort, bin aber schon sehr begeistert.

Gerade eben habe ich etwas zum Thema gefunden, nicht speziell zu dieser Gruppe.

http://www.stress-kurs.de/Stressbewaeltigung/ueber_stressbewaeltigung_genussfaehigkeit.htm

Die Fähigkeit, in den Zeiten zwischen den alltäglichen Belastungen auch immer wieder "abzuschalten" zu können, ist meist nicht sehr stark ausgeprägt. Anstatt zu Genießen, wird eher schnell und viel Freizeit "konsumiert". Um aber gut regenerieren zu können ist nicht "Freizeitstress" sondern "Genuss" gefragt! Ein Genusstraining kann die Genussfähigkeit wieder wachrufen bzw. herstellen.

Dabei können v. a. die "Gebote des Genießens" weiterhelfen, und deutlich machen, worauf es ankommt.

Eine dieser Regeln besagt z. B., dass man "Lieber wenig, dafür richtig" genießt. Ein Zuviel an Genuss wirkt auf die Dauer sättigend und langweilig. Gönnen Sie sich lieber etwas weniger, aber "was besonderes".

Eine weitere Regel besagt, "Schule deine Sinne für Genuss". Beim Genießen kommt es auf die Wahrnehmung von Nuancen an. Es gilt hier, die eigenen Sinne zu schärfen, um Sinneseindrücke wieder genießen zu können.

All dies sind Fertigkeiten, die in einem Stressbewältigungskurs, meist anhand von Übungen, trainiert werden können.


Dieser Text gibt jedoch wesentliche Aspekte dieses Trainings in der Klinik wieder. Dort geht es um den Genuß über die 5 Sinne sehen, riechen, hören, schmecken und fühlen.

Vielleicht findest du ja aber auch hier ein paar Ideen:

http://www.blumenwiesen.org/die-gute-tat.html

Liebe Grüße, Monika



Interaktives SkillsTraining für Borderline-Patienten (M. Bohus/ M. Wolf)



Monika Kreusel www.blumenwiesen.org
Nußbaumerstraße 39 D, 50823 Köln, 0173 44 96 175

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Zuletzt bearbeitet: 01.11.2007 21:55 von Administrator


Noch mehr zum Thema:

http://www.curado.de/krebs/brustkrebs/therapie/genusstraining--wieder-entdeckung-der-sinne-mit-allen-fuenf-sinnen-bewusst-gegen-stimmungstiefs-vorgehen/

Gut, die eigentliche Seite hat eher weniger mit den Themen dieser Seite zu tun, aber es paßt doch sehr genau.

Liebe Grüße, Monika

Interaktives SkillsTraining für Borderline-Patienten (M. Bohus/ M. Wolf)



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Hier gehts genau darum, um Genußtraining innerhalb von Verhaltenstherapie:

http://www.psychotherapie-verhaltenstherapie.com/productssimple4.html

Hier ein Ausschnitt, was Genußtraining bedeutet, mehr unter dem Link:

Stellen Sie sich vor Sie arbeiten konzentriert am PC, essen ein Stück Kuchen dabei und nehmen immer wieder einen Schluck Kaffee dazu - wahrscheinlich werden Sie von Kaffee und Kuchen nicht sehr viel wahrnehmen und somit auch wenig Genuss verspüren.
Genießen können fordert bestimmte Rahmenbedingungen und Genusstraining stellt eine Anleitung zur Wahrnehmungsdifferenzierung, Aufmerksamkeitsfokussierung, und zum Wiederentdecken und Erforschen der einzelnen Sinne dar. Hedonistische, Genuss bejahender Lebenseinstellungen und die Förderung der gedanklichen Vorstellung und des Phantasierens sollen vermittelt werden.
Viele Menschen können grundsätzlich genießen und durch Training des „bewussten Genießen“ aufgrund ihrer vorhandenen Eigenressourcen und in den Alltag integrierter Genussmomente mehr Wohlbefinden und Lebensqualität erlangen.
Manchen Menschen jedoch fällt es schwer zu genießen, aufgrund Ihrer Lebensgeschichte oder aufgrund von Erkrankungen, wie z.B. auch einer depressiven Verstimmung. Hier ist ein dann Genusstraining mit psychotherapeutischer Unterstützung sinnvoll.

Das Genusstraining oder Euthyme Verfahren hat seine Wurzeln in der Verhaltenstherapie. Rainer Lutz (1999) führt Ron Ramsay von der Universität Amsterdam als „Vater des Genusstrainings“ an. 1972 brachte Ramsay diesen Ansatz in Marburg interessierten Studierenden nahe, u.a. auch in Form eines Essprogramms für Menschen mit Übergewicht. Lutz und Koppenhöfer brachten dann 1983 die „Kleine Schule des Genießens“ heraus. Seither ist das Genusstraining ein Schwerpunkt der Verhaltenstherapie, eingesetzt bei Depressionen, Zwangserkrankungen, Essstörungen, Psychosomatischen Erkrankungen, Schmerzstörungen, Erschöpfungssyndrom.
Genießen können ist auch im Bereich der Gesundheitserhaltung wichtig. Euthyme, also genussbringende Verhaltensweisen bedeutet Freude, Lachen, Wohlfühlen, Glückmomente, Entspannung, Tagträumen und vieles mehr (täglich) erleben zu können. In einer Zeit wo Herausforderungen, Zeitdruck, Leistungsanforderungen zum Alltag gehören und neben Beruf, auch Familie, Haushalt und Kindererziehung energieintensive Bereiche darstellen, kann Genussfähigkeit und –fertigkeit und die regelmäßige Integration in den Alltag vor negativen Auswirkungen vieler Stressoren schützen. Für Menschen die von Krankheiten oder Funktionseinschränkungen betroffen sind, wie z.B. Hörverminderung, Diabetes, Gelenk- & Stützsystemerkrankungen, Neurodermitis u.v.m., kann Genusstraining und in Folge bewusster Genuss im Alltag viel zur Lebenszufriedenheit beitragen.
Unser Alltag besteht aus unangenehmen wie angenehmen Dingen. Hier gilt es nun unser Augenmerk auf Angenehmes zu richten. In Folge kann dann das Angenehme auch helfen, Unangenehmes leichter und sogar lieber in Angriff zu nehmen.

Überlegen Sie, was Sie besonders genießen und Sie ob Sie einen „Favoritsinn“ haben, oder ob alle Ihre Sinne ausgewogen zu Ihren Genüssen beitragen.

Riechen
Das Riechhirn steht in enger Verbindung zum limbischen System, welches vor allem für die Verarbeitung von Emotionen zuständig ist. Vielleicht ist es Ihnen auch schon passiert, dass ein erschnupperter Geruch eine angenehme Erinnerung hervorgerufen hat? Das sofortige Ansprechen ohne viel eigenes Zutun ist ein Vorteil unseres Geruchsinns, denn gute Düfte können schnell unsere Laune heben: Ätherische Öle in der Wohnung, frische Kräuter, ein Wald nach einem Regenguss, eine Nase voll Teeduft, frisch gebrühter Kaffee, ….
Welcher Duft / Geruch lässt Sie lustvoll die Augen schließen?

Hören
Hochgenuss kann natürlich die Musik sein, aber um den Hörsinn zu erforschen fängt man mit Wahrnehmung und Produktion alltäglicher Geräusche und Klänge an. Es ist spannend Geräusche zu erraten: Papierrascheln, Zeitungsumblättern, Wasser eingießen, ein Streichholz oder Feuerzeug anzünden, ein Windspiel. Auch in der „städtischen Natur“ findet man Klänge: Wind, Regenplätschern, Vogelstimmen, Hundebellen, Baumrauschen - auch Stille ist hörbar.
Der Hörsinn ist ein differenzierter Sinn. Was ein Mensch als angenehmes Hörerlebnis empfindet ist vielfältig und von Situation und Gefühlslage abhängig.
Ist es für mich Genuss ein Hörerlebnis zu erfahren und/oder auch selbst Hörbares zu schaffen? Was bedeutet für mich alles Hörgenuss?

Sehen
Jener Sinn der uns gerne Streiche spielt, wie man an optischen Täuschungen erkennt. Unsere optische Wahrnehmung ist sehr subjektiv und durch unsere individuelle Vorerfahrung, Befindlichkeit und Bedürfnisse gezeichnet. Lassen Sie drei Leute ein Bild beschreiben und es ist fraglich ob Sie dies als ein Bild erkennen.
So einzigartig die Wahrnehmung jedes Einzelnen ist, so einzigartig kann auch das Genusserleben durch einen schönen Anblick sein. Kaleidoskope, Steinsammlungen, Landschaft, Architektur, Tiere, Menschen, Farben ...
Aufmerksam und offenen Auges durch den Alltag zu gehen schafft kraftvolle und farbenfrohe Genussmomente. Was erfreut Ihr Auge, zu Hause, bei der Arbeit, in der Natur, im Straßenverkehr, in der Stadt?

Tasten / Fühlen
Tasten / Fühlen ist in unserer Kultur ein eher verkümmerter Sinn, trotzdem er die größte Fläche unseres Körpers einnimmt, die Haut und wir über viele „Tastwerkzeuge“ verfügen, wie Hände, Füße, Lippen, Zunge, Mundhöhle. Er spielt auch beim Essen eine wichtige Rolle, denn wir Tasten auch mit Zunge und Mundhöhle. Durch ihn, werden viele Sinneseindrücke vermittelt: Temperatur, Größe, Struktur Oberflächenbeschaffenheit, Gewicht, Form, Material, Größe, Konsistenz.
Blind etwas zu Ertasten ist Teil des Genusstrainings, oder beim Genießen einer Speise oder eines Getränks versuchen die Konsistenz bewusst zu erfühlen. Hier eignet sich auch Tee sehr gut. Bei Grüntee z.B. ändert sich die Konsistenz durch unterschiedliche Ziehzeiten; „rund schmeckend“ und länger gezogen „rauher schmeckend“.
Unser Tastsinn kann auch zu genussvoller Entspannung beitragen: Ein Handschmeichler aus Stein oder Holz, Streichen über Flauschiges, Barfuss durch die Wiese oder am kühlen Sandstrand, ein Schluck Tee,…
Welches Tast-/Fühlerlebnis ruft Genuss, Wohlbefinden und Entspannung bei Ihnen hervor?
Tasten Sie beim Essen auch mit Ihrer Zunge?




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Zuletzt bearbeitet: 02.11.2007 19:32 von Administrator


Hier gehts weiter

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/Depressionen-Charit%E9;art300,2395124

Schokolade für die SeeleIn Berlin findet die erste Woche der seelischen Gesundheit statt. An der Charité kämpfen Psychiater mit Sport, leckerem Essen und Licht gegen Depressionen.


Ein Freitagmorgen in der Charité, die Psychiatrie in Charlottenburg, Station 3. Zwei Psychologinnen sitzen an einem kleinen Tisch. Eine schält Orangen. Die andere, Silke Sedlarik, 30, zerbricht eine Tafel Milchschokolade. Der Tisch ist üppig gedeckt: Weintrauben, Brot, Marzipan, Gurken, eine Zitrone – die Mischung verströmt ein bizarres Bukett.

Was die beiden Frauen da vorbereiten, ist kein Brunch für Kollegen. Nein, ihr Mini-Buffet ist Teil einer Therapie gegen Burn-out und Depressionen. „Wir nennen es Genusstraining“, sagt Sedlarik. „Bei depressiven Patienten sind die Sinne oft verschüttet“, und es komme darauf an, sie wieder zum Leben zu erwecken, zu aktivieren und zu reizen „und damit auch positive Erinnerungen wachzurufen“.

Fünf Minuten später hat die Psychologin das Picknick in den „kleinen Aufenthaltsraum“ der Station gebracht. Sie sitzt auf einem blauen Ecksofa, links und rechts von ihr vier Frauen und ein junger Mann. Das Genusstraining kann beginnen. „Sie können jetzt die Augen schließen“, sagt Sedlarik. Alle haben ein Stück Orange oder eine Weintraube in der Hand. „Konzentrieren Sie sich auf Ihre Lippen, Ihre Zunge, Ihren Gaumen. Führen Sie das Stück an Ihre Lippen und ...“ Schritt für Schritt versucht die Psychologin, das einfache Essen eines Stücks Orange oder einer Traube zu einem bewussten Vorgang zu machen. „Ich esse gern Weintrauben“, sagt eine Patientin anschließend, „aber so genossen habe ich sie noch nie.“ Dann geht die Runde zum Schokoladenschlecken über.

Was zunächst nach seichtem Wellnessprogramm klingt, stellt in Wahrheit eine kleine Revolution in der Psychiatrie dar. Klassische Behandlungsmethoden gegen Depressionen hatten seit jeher nahezu ausschließlich den Kopf im Visier, nicht den Bauch. Die Freud’sche Redekur zum Beispiel verläuft über den schmalen Kanal der Sprache – Sinne und Körper ließ der Wiener Psychoanalytiker außen vor. Aber auch moderne Therapeuten konzentrieren sich weitgehend auf die Welt der Gedanken. Mehr und mehr erkennen Psychiater, wie einseitig dieser Ansatz ist. Bei der 1. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit werden ab heute neue Ansätze vorgestellt (siehe Kasten). Viele Therapeuten ergänzen die medikamentöse Behandlung mit Sport oder – gerade um diese Jahreszeit – mit Licht.

Der Stationsarzt Arnim Quante, 33, stellt das Lichttherapiegerät Chronolux CL-8S auf den Tisch und schaltet es an. Die Lampen leuchten so grell, dass man einen Druck in den Augäpfeln spürt. 10 000 Lux strahlen einen an – wie an einem schattigen Plätzchen im Sommer.

Im Winter muss sich unser Gehirn oft mit weniger Licht begnügen, ebenso wie in meist unterbelichteten Büroräumen. Für das Gehirn sind Winter und Büros wie Nacht. Die Folge: Die Zirbeldrüse pumpt das Schlafhormon Melatonin in den Körper. Der schaltet daraufhin einen Gang runter, was zu Urzeiten, als im Winter die Nahrung knapp wurde, vielleicht ganz sinnvoll war. Wir aber müssen heute das ganze Jahr über Leistung bringen – und das schlägt aufs Gemüt. So leidet fast jeder Fünfte an einer „saisonal abhängigen Depression“: Je trüber die Herbsttage, desto stärker sinkt die Stimmung. „Im Winter haben wir drei bis vier Patienten täglich, die hier Licht tanken“, sagt Quante. Ab einer halben Stunde täglich zeigt die Therapie erste Wirkungen – die sogar an die Wirksamkeit herkömmlicher Antidepressiva heranreichen.

Ähnlich effektiv ist Bewegung. Nur ein paar Meter weiter stehen deshalb Stepper, Ergometer und andere Sportgeräte, und im dritten Stock der Station befindet sich eine Turnhalle. Hier wird täglich ein abwechslungsreiches Programm geboten, von Gymnastik bis zu Volleyball. „Das alles kann eine Psychotherapie und die Medikamente nicht ersetzen“, sagt Quante. „Für viele aber ist es eine sehr effektive Unterstützung.“

Wie für Maria S. Sie ist 46, hat kurzes, rötliches Haar und lebhafte Augen. Schon nach wenigen Sätzen bekommt man das Gefühl, sie sei hier eigentlich falsch: von Blues und Depressionen ist nichts zu spüren. Kaum zu glauben, dass sie vor zehn Wochen noch am Boden zerstört war: „Ich war tagelang traurig, habe geweint, vor allem morgens, und nachts hatte ich Albträume. Irgendwann habe ich mein Köfferchen gepackt und bin hierhergekommen.“ Und machte das ganze Programm – von der Psychotherapie bis zum Genusstraining. In ein, zwei Wochen darf Maria S. nach Hause. „Essen tue ich schon nicht mehr hier“, sagt sie. „Ich gehe heute Abend mit meinem Mann zum Thailänder. Oder zum Inder.“

Es scheint, als hätte auch das Genusstraining seine Wirkung hinterlassen.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 08.10.2007)




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Hier findest du etwas von Dr. Dr. Mück (Köln):

http://www.dr-mueck.de/HM_Depression/HM_Genusstraining_Depression.htm

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Menschen die kleinen und großen Freuden des Lebens nicht genießen können. Manche sind zu gestresst, zu depressiv oder zu ängstlich. Die folgenden Strategien wollen Ihnen helfen, Ihr Leben (wieder) genießen zu lernen. Vor allem depressive und ängstliche Menschen konzentrieren sich einseitig auf die negativen Seiten des Lebens. Für solche Personen gilt die Empfehlung: Vermeiden Sie beim Lesen, sofort das Negative an den Vorschlägen zu sehen oder nur wahrzunehmen, was alles gegen diese Vorschläge spricht oder was Sie nicht haben oder nicht können! Sie „müssen“ ja nicht alles ausprobieren. Beginnen Sie mit einer Idee, die Sie unmittelbar anspricht! Stressgefährdete Menschen werden gerne einwenden, dass Sie für all diese „netten Ideen“ überhaupt keine Zeit haben! Eben! Bitte nehmen gerade Sie sich die notwendige Zeit, bevor Ihr Körper Sie durch starke Verspannungen, andere Symptome oder ernsthafte Krankheiten dazu zwingt. Es ist vernünftiger, Stress-Erkrankungen vorzubeugen als sie zu behandeln! Machen Sie sich bewusst, dass Sie selbst mindestens so viel Aufmerksamkeit verdienen wie alle Ihre Projekte und sonstigen Ziele!

Hören Sie entspannende Musik. Legen Sie Stücke oder Lieder auf, die Sie mit angenehmen Erinnerungen verbinden. Verabreden Sie sich mit einem Freund oder einer Freundin zu einem Konzert. Falls Sie meinen, keine Freunde zu haben, fragen Sie jemanden aus der Bekanntschaft oder Nachbarschaft. Dies könnte ein erster Schritt zu einer späteren Freundschaft sein. Werten Sie eine Absage bitte nicht gleich als persönliche Ablehnung.

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Gönnen Sie sich ein Sonnenbad (gegebenenfalls in einem Sonnenstudio)

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Sorgen Sie für ein wohnliches Heim! Dafür muss man keine luxuriösen Möbel kaufen. Pflanzen, Kerzen, Bilder, Aroma-Schalen oder Ihre Lieblingsfarben können eine angenehme Atmosphäre erzeugen. Wenn Sie nicht „gut drauf“ sind: Räumen Sie Ihre Wohnung auf! Werfen Sie Ballast weg. Sie werden sich besser fühlen!

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Gönnen Sie sich wohlriechende und hautfreundliche Cremes und Lotionen. Verwöhnen Sie Ihren ganzen Körper, indem Sie ihn sanft einreiben – insbesondere an Stellen, die Sie sonst vernachlässigen. Freuen Sie sich an Ihrem Körper, versöhnen Sie sich mit Stellen, die Ihnen bisher nicht gefallen haben. Nehmen Sie sich dafür viel Zeit. Hören Sie dabei schöne Musik.

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Machen Sie Spaziergänge zu besonderen Tageszeiten (Sonnenauf- oder Untergang). Wählen Sie dafür eine landschaftlich reizvolle Strecke und genießen Sie bewusst die Natur.

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Konzentrieren Sie sich am Abend eines Tages auf alles Positive, das Ihnen heute begegnet ist. Trainieren Sie Ihre Wahrnehmung, immer auch das Positive zu sehen. Führen Sie darüber Tagebuch.

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Genießen Sie Ihre Mahlzeiten, statt das Essen in sich hineinzustopfen. Nehmen Sie sich Zeit für die Zubereitung. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung.

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Machen Sie öfter einmal einen Termin mit sich selbst! Planen Sie eine Zeit, in der Sie bewusst über sich selbst nachdenken. Was tut Ihnen gut, was läuft schlecht in Ihrem Leben? Was können Sie ändern? Vielleicht schreiben Sie Ihre Ideen in ein Tagebuch.

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Setzen Sie Ihren negativen Gedanken gezielt positive entgegen. Welche positiven Seiten haben Ihre Situation, Ihr Partner, Ihr Beruf usw. Denken Sie regelmäßig an die schönen Aspekte Ihres Leben und genießen Sie diese.

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Üben Sie zu lächeln. Lesen Sie humorvolle Geschichten. Sehen Sie sich lustige Filme und Theaterstücke an.

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Gönnen Sie sich einmal die Woche etwas Besonderes: Ein Essen in gepflegtem Ambiente, ein Besuch im Thermalbad oder im Zoo, ein Einkaufsbummel, ein Aufenthalt in Ihrem Lieblings-Café usw.

Schaffen Sie sich kleine Pausen! Gönnen Sie es sich, mitten im Alltag ein paar Minuten einfach aus dem Fenster zu schauen und alles, was Sie dort sehen, bewusst wahrzunehmen. Was gibt es dort, an dem Sie sich erfreuen können? Buntes Herbstlaub, spielende Kinder? Ihr Wagen? Der (hoffentlich) freundliche Nachbar?

Genießen Sie Ihren Schlaf! Schlafen Sie wohlig ein: Nehmen Sie sich vor dem Einschlafen zehn Minuten Zeit, um bei leiser Musik und Kerzenschein, den Tag noch mal Revue passieren zu lassen: Worüber haben Sie sich in den letzten 24 Stunden gefreut? Wofür können Sie dankbar sein?

Verschaffen Sie Ihrem Körper Bewegung. Walking, Jogging, Fitness-Training und andere Ausdauersportarten fördern nicht nur Ihre Gesundheit, sondern steigern Ihr Wohlbefinden. Es ist oft schwer, sich aufzuraffen, aber hinterher fühlen Sie sich besser.

Machen Sie sich schön. Es wird Ihnen besser gehen mit frisch gewaschenen Haaren, Ihrem Lieblingsduft, in Kleidung, mit der Sie sich wohl fühlen. Tragen Sie Schmuck, Make-up oder Krawatte, wenn Ihnen dies gut tut. Leisten Sie sich nach Möglichkeit ein neues Kleidungsstück oder wagen Sie eine neue Frisur.

Wie wär’s mal wieder mit einem gemütlichen Frühstück am Samstag oder Sonntag mit allem Drum und Dran? Genießen Sie jeden Bissen, jeden Schluck und die Muße, die Sie dabei (hoffentlich) empfinden.

Nehmen Sie sich einmal am Tag Zeit, in der Stille auf Gott zu hören, wenn Sie religiös sind. Erlernen Sie eine Meditationstechnik, die Ihnen dabei hilft.

Vor allem im Winter: Gönnen Sie sich ein heißes Bad! Mit guten Düften, Kerzenschein und schöner Musik kann ein Bad zum Erlebnis werden.

Säfte sind gesund! Genießen Sie von Zeit zu Zeit einen frisch gepressten Frucht- oder Gemüsesaft und „spüren“ Sie die gesunde Wirkung für Ihren Körper.

Spielen Sie mal wieder! Wie wär’s mit einer Einladung an Freunde zum Karten-, Volleyball- oder Brettspiel?

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