Forum für Rheinkassel

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Thema: Bauprojekte Langel?


Hallo,

im Kölner Stadt Anzeiger online habe ich folgenden Artikel gefunden:

"Köln rückt noch ein Stück näher an den Rhein" hier zu lesen:http://www.ksta.de/html/artikel/1195816905431.shtml

Es sind Superlative, die Oberbürgermeister Fritz Schramma bei der Präsentation des Regionale-Projekts „Wohnen am Strom“ bemüht: „Wir werden stadtbildergänzende herausragende Wohnarchitektur mit Metropolen-Anspruch schaffen“, sagt Schramma....


und darunter eine Auflistung von Projekten, unter anderem zwei in Langel:

4: Langeler Damm (http://www.ksta.de/html/artikel/1195816901237.shtml)
Copyright: Kölner Stadt Anzeiger
Die dörfliche Struktur und die alten landwirtschaftlichen Höfe, die Langel prägen, werden in diesem Neubau nördlich der Wupper-Mündung aufgegriffen. Dem Kölner Architekten Peter Böhm geht es darum, das „Hof-Element in die Moderne zu übersetzen“...


6: Cohnenhofstraße (http://www.ksta.de/html/artikel/1195816902945.shtml)
Copyright: Kölner Stadt Anzeiger
Das denkmalgeschützte Prunkstück des Dorfes Langel, der Cohnenhof, ist der Orientierungspunkt für die neue Bebauung am Strom. Hofstrukturen und kleingliedrige Bauweisen werden aufgenommen. So entstehen drei verschiedene Wohnformen: Hofapartments auf zwei Etagen, die auf der oberen Ebene eine Ausblick auf den Rhein über die Hochwasserschutz-Anlage hinweg möglich machen...


Gruß
Ralf





Da trägt aber der Herr Schramma sehr dick auf:

"Wir werden stadtbildergänzende herausragende Wohnarchitektur mit Metropolen-Anspruch schaffen“, sagt Schramma....
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Übrigens : Die "nördlich der Wuppermündung" gelegenen Grunstücke sind:
An der "Cohnenhofstr", dies ist die kleine Grünfläche im Knick von Cohnenhofstr. zu Kuhlenweg neben dem Pumpwerk.
"Langeler Damm", dies ist zwischen der Scheune von Schönchenz und den Häusern von Kube und Jungbluth, hinter der Häuserreihe gegenüber von Bäcker Fieth.

(die Bewohner werden sich sicher freuen !
Die "Treppenanlage" wurde bisher (wie die an der Villa)abgelehnt, Deichschutzverordnung scheint dort auch keine Rolle zu spielen.

Als zukünftiger "Metropolen- Bewohner " staunt HANS



...noch weiteres zu dem Thema gefunden.

Es gibt eine Internetseite: http://www.regionale2010.de/de/projekte/rhein/wohnen_am_strom/index.html für das Projekt.

Und bei "Kölns Internetzeitung" http://www.report-k.de/content/view/7142/79 gab es auch noch ein Bild:
copyright www.report-k.d

Der obere Teil des Bildes wird wohl der Blick von der Cohnenhofstrasse in Richtung altem Pumpenhaus am Ortseingang Langel sein oder was meint ihr?





Ich hoffe die Zeichnungen des Herrn Böhm sollen so nicht umgesetzt werden.
Characteristisch passen diese Bauten überhauptnicht in den Ort.



Guten Tag zusammen,

um ein sogenanntes " Leuchtturmprojekt "auch in Langel,haben wir ( die CDU Fraktion in der BV 6 ) uns bemüht.Diese Bilder und der Bericht im Kölner Stadt Anzeiger liegen der Bezirksvertretung zur Zeit noch nicht vor.Dies ist, meines Erachtens, das Ergebnis eines Wettbewerbs der ausgeschrieben wurde.So gefällt mir das auch nicht. Aber ehe alles abgelehnt wird sehen wir, die Betroffenen Bewohner der Rheinorte, uns doch mal diesen und andere Vorschläge genauer an.Sobald genaueres bekannt ist - ich bemühe mich darum - lassen wir uns die Pläne vorstellen und dann kann darüber beraten werden.

Mit freundlichem Gruß

und vielen guten Wünschen zum neuen Jahr

Klaus Koch





Eine weitere Information gibt es hier:

http://www.koelnarchitektur.de/pages/de/home/aktuell/1961.rhein_wohnen_am_strom.htm

Das Grundstück Cohnenhofstrasse ist 53m breit und 39m tief ( vermessen auf dem Luftbild von Google Earth)

Gruß HANS



Wieder mal was neues beim Kölner Stadt-Anzeiger Online:

http://www.ksta.de/html/artikel/1201184433353.shtml

Wie kann das Dorf nur schöner werden?

VON PETRA WISCHGOLL, 05.02.08, 08:15h

Langel - Es sollen „Leuchtturmprojekte“ für den Kölner Norden werden. Doch als Rainer Drese vom Stadtplanungsamt der Chorweiler Bezirksvertretung die Sieger des Architekturwettbewerbs „rhein: wohnen am strom“ für die Standorte Langeler Damm und Cohnenhofstraße vorstellte, gab es lange Gesichter. „Depressiv“ und „markant daneben geplant“, monierten die Stadtteilpolitiker auf ihrer jüngsten Sitzung - und vertagten einstimmig ihre Empfehlung, was auf den städtischen Arealen gebaut werden soll, auf die kommende Sitzung. Dazu beschlossen sie für den 11. Februar eine Besichtigung vor Ort.

Ziel von „wohnen am Strom“, dass zum Projekt Regionale 2010 gehört: Die Region soll durch neue Architektur aufgewertet werden. Sechs Areale in Köln hatte der Stadtentwicklungsausschuss zur Planung ausgesucht - Stammheimer Ufer, Stammheimer Ulrich-Haberlandhaus, Hohe Straße in Ensen, Krankenhaus Porz und die beiden Flächen im Norden. Nach einem europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs reichten 20 Büros pro Grundstück ihre Vorschläge ein. Eine Jury, bestehend unter anderem aus Architekten und Stadträten Barbara Moritz und Karl Jürgen Klipper, vergaben die Plätze eins bis drei. Jetzt konnte Drese auch für den Norden die Sieger präsentieren. Das Modell für den Langeler Damm stammt vom Büro „Peter Böhm Architekten“, der für die Cohnenhofstraße von „rd architekten“ aus Köln.

Während Bezirksbürgermeister Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) die Qualifikation der Preisjury anzweifelte, bezeichnete Sozialdemokrat Jürgen Kircher den Entwurf für den Langeler Damm als zu futuristisch. Auch der Plan für die Cohnenhofstraße passe schlichtweg nicht in die Rheindörfer. „Wir finden die Vorschläge nicht überzeugend“, sagte auch Cornelie Wittsack-Junge (Grüne). Laut Klaus Koch herrscht bei der Langeler Bevölkerung eine breite Ablehnung speziell gegen den Entwurf für den Langeler Damm. „Das ist ein Bauvorhaben mit Festungscharakter.“ Auch den ersten Platz für die Cohnenhofstraße lehnt der CDU-Fraktionsvorsitzende ab. „Wir wollen eine Bauweise, die dem Ort entspricht.“

Neben den Siegerentwürfen hatte Drese den Stadtteilpolitikern zudem den jeweils Zweit- und Drittplatzierten vorgestellt - doch auch diese fanden erst einmal keinen positiven Zuspruch bei den Bezirksvertretern.

Dazu monierten sie, dass sie über das Gewinnermodell erst zwei Tage vor und über die restlichen Plätze erst während der Sitzung informiert wurden. „In dieser Zeit kann man sich kein Bild machen“, klagte Kircher. Bis zur geplanten Ortsbegehung wollen sich die Stadtteilpolitiker noch einmal genauer über die alle Modelle informieren - auch über die Plätze zwei und drei als mögliche Alternative. Denn während die Verwaltung die Siegermodelle favorisiert, können die Vertreter auch den zweiten oder dritten Platz für die weitere Planung empfehlen - oder alle ablehnen. Stadtplaner Drese indes versteht die Aufregung nicht. „Man kann nicht auf der einen Seite eine besondere Architektur verlangen und im Nachhinein dann doch lieber etwas dörfliches haben. Da muss man über seinen Schatten springen und die Pläne mittragen.“


und hier: http://www.ksta.de/html/artikel/1201184433351.shtml

Die Siegermodelle

ERSTELLT 05.02.08, 08:15h

Langeler Damm:Büro „Peter Böhm Architekten“. Die Planung orientiert sich nach Angaben der Architekten stark am dörflichen Charakter Langels mit seinen prägenden und ehemals landwirtschaftlichen Höfen aus Ziegelstein. Geplant sind elf Wohnhäuser, eine Tiefgarage und ein weiteres Haus, das variable genutzt werden kann. Durch die Bauweise wird ein geschlossener Innenhof kreiert, der sich zum Rhein hin wendet.

Cohnenhofer Straße: Büro „rd Architekten Köln“. Geplant ist ein großes Gebäude, das aus zwei Einfamilienhäuser und sechs Etagenwohnungen besteht. Durch die Bauweise mit zwei bis vier Stockwerken entstehen zwei Innenhöfe. Alle Wohnungen haben Rheinblick. Dazu sind bis zu zwei Parkplätze pro Wohnung vorgesehen. Nach eigenen Aussagen haben sich die Architekten durch die Hofstruktur in Langel inspirieren lassen und ein Gebäude geschaffen, das so nur in dem Ort gebaut werden kann, da es der dortigen Dorfstruktur entspreche. (pew)


Gruß
Ralf




Hallo zusammen;
die letzten beiden Sätze des Artikels versetzen mich in großes Erstaunen. Wer hat denn "eine besondere Architektur" gefordert???
Unsere Bezirkspolitiker jedenfalls nicht, und wir (die Anwohner) sind erst gar nicht informiert oder gar gefragt worden. Also über wessen Schatten soll ich denn springen???
Es wird noch interessant!!!

Gruß

Berthold



Also ich finde diese beiden Vorschläge passen absolut garnicht in unseren Ort. Außerdem verstehe ich nicht warum hier vorne der kleine Langeler Park zugebaut werden soll? Im Sommer gibt es genug Fahrradfahrer die sich dort ausruhen und ich denke als kleine Freizeitanlage sollte sie schon bestehen bleiben statt da einen so grausigen Klotz hinzusetzen. Ich denke wenn da noch Häuser hingebaut werden ist es nur noch eine Frage der Zeit bis gegenüber vom Schützenplatz auch noch irgendwelche Hochhäuser hingebaut werden. lol

Ich finde ja die Sache gut dass die Stromkästen irgendwie verbaut werden oder wie auch immer das da gedacht ist, aber einfach schönere Kästen dafür würden reichen.




Gibt nen neues "Hausdesign" für Langel.
http://www.ksta.de/html/artikel/1203599445394.shtml

Wobei das ja auch bescheuert ist, auf Stelzen. Und es soll optisch zu Langel passen wegen den Dächern. Naja. Ich finde der kleine Park sollte da einfach bleiben.

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