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Thema: noch ohne Diagnose


Weiß jemand, ob Schimmelbelastung in Wohnungen ein zusätzliches Risiko ist? Also nicht nur allgemein, sondern im besonderen?


Zuletzt bearbeitet: 04.07.16 20:56 von sylvie


Hallo Sylvie,

aus Erfahrung am eigenen Leibe kann ich jeden vor Schimmelbelastungen in Wohnungen warnen.

Ich habe ca. 15 Jahre in einer "Schimmelwohnung" gelebt, davon 13 Jahre unsichtbarer und 2 Jahre sichtbarer Schimmel. Seitdem bin ich an Multipler Chemikaliensensitivität, Polyneuropathie und unzähligen Allergien erkrankt.

Alltagsübliche Duftstoffprodukte meiner lieben Mitmenschen und viele andere Umweltschadstoffe lösen bei mir mehr oder weniger starke Symptome aus. Jeder Gang nach draußen ist für mich die Hölle. Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht möglich.

Auch wenn ich nicht auch noch an Vaskulitis erkrankt bin, dieses Leben wünsche ich niemandem.

LG Yasmin



Das tut mir leid, dass es Dich so erwischt hat.

Ich bin hin- und hergerissen. Atemnot bei extremen Duftstoffen hatte ich schon als Kind. Wird natürlich nicht besser im Lauf des Lebens, belastet mich aber nicht.

Und im Schimmel leb ich eben schon immer (geht ja wie gesagt kaum anders, wenn man in der Stadt nicht leben kann). Und hatte noch nie (bewußt) Symptome davon.

Die Wohnung, um die es geht wird gründlich saniert. Aber eben nur die. Und in der darüber gäbe es das Problem schon lange latent. Dann geh ich mal davon aus, das sitzt unwiderbringlich in allen Mauern?



die Schimmelwohnung ist "durch", muss jetzt wohl echt nicht sein (obwohl die sooo schön war :o().

Mein HA hat Nägel mit Köpfen gemacht und mir für nächsten Dienstag! einen HNO-Termin verschafft. Leider wird da wieder nix gemacht sondern nur eventuelle Biopsie vorbesprochen. Jetzt bin ich völlig panisch (ich HASSE Großstadt....).

Hatte jemand schonmal ne Nasenbiopsie? Das kann doch gar nicht sein, dass ich dazu stationär muss!? (der HNO hat Belegbetten).



Hallo Sylvie,

hatte schon 2mal eine Nasenbiopsie und beide Male würde es stationär gemacht. Einen Tag rein und am nächsten wieder raus. Wurde unter Vollnarkose gemacht. Keine große Sache würde ich sagen.
Glaube gelesen zu haben das es auch ambulant gehen soll.

LG Jens



Danke für die Rückmeldung.

Jetzt bin ich richtig panisch. Stationär geht bei mir ja gar nicht. Ich dachte, die knipsen da nur bißchen was weg und nicht gleich die ganze Nase? *zuhilf* *g*



Hallo zusammen,

bzgl. der Biopsie: Um meine Diagnose abzusichern war auch eine Nasenbiopsie fällig. Wurde ambulant erledigt. Kurze Narkose, Biopsie, Aufwachraum. Das Ganze hat ca. 2-3 Stunden gedauert bis ich wieder auf der Straße war.
Begründung war damals (2012): Betäubung der Nase sei schmerzhaft, viele Nerven. Kurze Narkose, wir können in Ruhe arbeiten und sie kriegen nichts mit.
Genau so war es.
Allen ein beschwerdefreies Wochenende
unisono



Und Du bist dann mit dem Auto zurückgefahren? Müsste man sehen. Wobei Vollnarkose bei HIT wohl niemand ambulant machen wird.

Echt erstaunt hat mich übrigens, dass mein kleiner Dorfarzt bereits mehrere Wegener-Patienten hat(te).


Zuletzt bearbeitet: 08.07.16 18:48 von sylvie


Nein, ich bin nicht selbst gefahren. Bin gebracht und abgeholt worden. Habe aber in dem Fall auch nur knappe 7km zum KH gehabt.
Selber fahren wäre nicht möglich gewesen.



sylvie, was ist HIT?



Histamin-Intoleranz
http://www.histaminintoleranz.ch/de/einleitung_kurzfassung.html



Hab meine Biopsie. Und ein weiteres ct dazu. Ansich alles nicht schlimm. Aber die Blutung war nicht zu stoppen. Jetztverbring ich meine paar tage Urlaub mit nachsorge :o(

Wie zu befürchten war hab ich nichtmal die Lokalanästhesie vertragen. Kreislauf ist völlig im Keller. Nur gut, dass keine Vollnarkose nötig war. Das hätte wohl ne mittlere Katastrophe gegeben.


Zuletzt bearbeitet: 13.07.16 20:51 von sylvie


Inzwischen geh ich davon aus, dass wohl nichts wirklich nachweis- oder behandelbar ist. Biopsie negativ.
Lediglich irgendeine (chronische) Entzündung im Nasen-/Rachenraum kam bei raus. Was vermutlich auch der Grund ist, warum die Biopsie-Nachwirkungen mich immer noch verrückt machen (inwzischen ist das ne Nebenhöhlenentzündung oder sowas).
Abgesehen vom Verdacht auf extreme Mangelzustände wird wohl mehr auch nicht mehr rauskommen. Muss noch zum HA, werds dann aber wohl alles auf sich beruhen lassen.



Tut mir leid, wenn ich hier so inaktiv bin. Hin und wieder lese ich mal rein, kann aber halt so gar nichts beitragen mangels Erfahrung.

Was meinen Körper angeht hab ich nichts mehr weiter unternommen. Muss mir immer noch einen guten Rheumatologen suchen.

Immerhin habe ich einen Orthopäden gefunden, der willens und in der Lage war eine entzündliche Arthrose im Nacken zu diagnostizieren. Auch wenn davon die Schmerzen nicht weggehen bin ich irgendwie "erleichtert". Die Schmerzen im letzten halben Jahr waren/sind kaum auszuhalten. Wenn man dann gesagt bekommt man "habe ja nix" lässt einen das doch stark am eigenen Verstand zweifeln.



Hallo Sylvie
Ich bin zwar neu hier und habe gerade deinen Bericht über die Nasenbiopsie gelesen das stimmt bei mir war es auch so ich hatte schon 2x eine Biopsie in der Nase aber im im Spital bin aber aus Österreich weiss nicht von wo du bist. Mir geht es so ähnlich wie dir und ich könnte mir auch schon meine Haare ausreissen komme auch nicht weiter bei mir vermuten sie den Wegener ich habe eine granulomatöse Entzündung in der Nase aber die Ärzte behandeln mich nicht weil meine Blutwerte ganz okay sind. Mein Arzt sagte mir jetzt ich muss abwarten bis es man im Blut sieht oder die Organe angegriffen werden ich sagte das ist aber ein schlechter Scherz und sei nicht wahr er sagte ja. Er darf nichts machen.
LG. Anita

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