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Thema: Sauna?


Nachdem ich 2012 an Vaskulitis erkrankt war, hatten die Ärzte mir zunächst Schwimmen (wegen einer HNO-OP) und Sauna verboten. Schwimmen durfte ich nach einem Jahr wieder, aber ich weiß jetzt nicht, wie es mit Sauna aussieht. Geht einer von Euch in die Sauna oder gibt es gute Gründe, die dagegen sprechen? Meine Vaskulitis ist z.Zt. ziemlich ruhig und es geht mir meistens gut außer 1-2 Tage nach der Spritze, da habe ich Übelkeit/Unwohlsein und Geschmacksirritationen. Das ist zwar unangenehm, aber ich arbeite trotzdem, das geht, da ich TZ arbeite und im Zweifelsfall auch mal schon um 12 gehen kann.



Hallo tapa,
die Sauna ist immer mal wieder Thema hier. Ich zitiere deswegen Frau Prof. Reinhold-Keller aus dem Jahre 2006: "Wenn Sauna, dann vielleicht so eine 60 Grad-Saune, die gibts ja auch, die klassische mit über 90 Grad eher nicht, ist doch eine erhebliche Herz-Kreislauf-Belastung." Zu große Hitze kann sich also auf die Krankheit negativ auswirken. Was aber auch zu bedenken ist, ist die Infektanfälligkeit unter Immunsuppression, entsprechend auch an die mögliche Bakterienbelastung denken.
LG Ingeborg



Hallo tapa,

Ich denke wie so vieles auch in diesem Fall : bei jedem unterschiedlich!

Ich für meinen Teil Verträge die Sauna sehr gut aber nicht ab 90 grad, 60, 70, und 80 kein Problem . Genau wie die Sonne , immer ein wenig vorsichtig.
Probier doch mal vorsichtig niedrige Temperaturen aus 😉

Herzlichen Gruß sendet die Herzogin



Hallo tapa,
Dr. Moosig sagte mir 2010, Sauna sei erlaubt, aber weder zu heiß noch zu lange. Daran halte ich mich seither, jeder muss eben selbst ausprobieren, was ihm gefällt. LG Barbara



Hallo
ich bin hier neu. Möchte gerne mich über Wegener-Granulomatose austauschen. Die diagnose hat meine Schwager vor 4 Jahren bekommen. Er ist mit Cortison behandelt worden, jetzt aber soll er Chemotherapie bekommen. Hat jemand Erfahrung damit?



Hallo Beate, willkommen im Forum. Stöbere ein wenig in der Suchfunktion herum, da findest du viele Beiträge zu deinen Fragen. Die Behandlung von Vaskulitiden basiert immer auf Cortison und unterschiedlichen Biologica, wie z.B. Aza oder MTX. Das sind Stoffe, die in höherer Dosierung auch in der Chemo eingesetzt werden. Je nach Vaskulitisform kommen verschiedene Medis zusammen mit ihren Wirkungen und Nebenwirkungen. Je konkreter du fragst und ein neues Thema eröffnest, desto eher bekommst du Antworten. Dir einen guten Tag wünscht slenny


Zuletzt bearbeitet: 05.05.17 11:00 von slenny


Hallo Beate,
hier sind einige Betroffene mit Wegener (heutzutage Granulomatose mit Polyangiitis/GPA genannt) und viele davon werden Endoxan bekommen haben, so auch ich. Ich gehe mal davon aus, dass Du Endoxan meinst. Bei mir war es ohne Wirkung.
Wenn Dein Schwager 4 Jahre ausschließlich mit Corti behandelt wurde, dann hatte er wohl einen milden Verlauf; man gibt Corti in hoher Dosierung wegen der NW nicht über lange Zeit. Endoxan dagegen wird zur Remissionsinduktion (=Stillstand) eingesetzt bzw. auch, um bei schweren Verläufen einen entstandenen Organschaden noch zurückzubilden. Um in Remission zu kommen, ist seit 2013 auch Rituxmab, ein Biological, zugelassen.
Damit Du bzw. Dein Schwager besser wahrgenommen wird, würde ich auch zu einem eigenen Thread, der auf das Thema hinweist, raten. Hier im Forum kannst Du alle Fragen und Sorgen loswerden.
LG Ingeborg

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