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Thema: Kräuterküche


Seit ich im letzten Jahr einen verwilderten Schrebergarten übernommen habe, komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus was nach mehr als einem Jahr so alles wieder zum Vorschein kommt.
Da ich aus meiner Kindheit den Zauber wilder Wiesen noch kenne bin ich auch kein Freund des englischen Rasens (sehr zum Leidwesen meiner ordnungsliebenden Frau...).
Gestern nun wieder eine Erkenntnis zu einem derzeit überall im Rasen wuchernden Kraut.
Meine Tochter hatte mal genau geforscht (Google ist mein Freund) und fand heraus, dass es sich um Gundermann handelt.
Darüber bin ich auf folgende Internetseite gestossen :
http://www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/gundermann/
Dort gibt es auch viele Rezepte mit 'Unkraut', die auch uns möglicherweise etwas helfen könnten.
Habt Ihr schon solche Erfahrungen gemacht?
Würde mich freuen, wenn wir noch einige Erfahrungen aus der 'Kräuterhexenküche' hier teilen könnten...
LG
Ralf



Aus der "Hexenküche" gibt es noch viel, viel, viel. Die Nutzung all dieser "alten" Kräuterheilmethoden finde ich persönlich sehr spannend, weil ich immer staune, was man früher wohl eher intuitiv erfasst hat, denn Inhaltsstoffe und deren Wirkung konnte man so genau früher gar nicht bestimmen. Und obwohl mich Leute als "Hexe" bezeichnen (habe sogar mal eine Hexenprüfung abgelegt!!!) möchte ich bei aller Euphorie auch warnen:
Eine Ärztin hatte einen Patienten, bei dem die Therapie nicht anschlug und nicht anschlug, und egal, was die gute Frau probierte, es klappte einfach nichts. Weitere Medikamente, so der Patient, nähme er nicht ein, überhaupt, er lebe seeeehr gesund. Dann kam irgendwann heraus, dass der Patient immer Weißdorntee trinkt.....auch ein Heilkraut! Und dadurch eben irgendwie auch Medizin! Also - auch solche Dinge lieber mit dem Arzt besprechen!


Zuletzt bearbeitet: 15.05.17 13:55 von Administrator


Hallo Ralf

meine Kräuterküche ist die herkömmliche....wie petersilie usw. Die Wildkräuter im Rasen sehen schon etwas hübsch aus , aber ich zupfe sie raus. Das darf nicht überhand nehmen.
Man könnte schon junge Löwenzahnblätter essen , aber ich habe über dieses noch nicht nachgedacht, den Löwenzahn zum Ruhme gibt es die Pusteblume .Den Giersch , der ja auch wilder Gartenspinat genannt wird habe ich zum Glück nun nicht mehr in den Beeten.
Meine Gartenphilosophie beschäftig sich mehr mit so wenig wie möglich Giftstoffe einzusetzen , keine Unkrautvernichter sondern rauszupfen ,ist mühsam .
Garten muss Spaß machen und frisches aus dem Garten ist schon schön und schmeckt natürlich viel besser.
Dir noch viele schöne Stunden im Garten .



@Kletterrose, wie hast du den Kampf gegen den Giersch gewonnen? Bin dankbar für Tipps.



Hallo Slenny

unser Giersch hatte ja schon einen Namen -...Kraut..-
er ist mit Stauden eingeschleppt gewesen und zu spät bekämpft , denn er hat ja eigentlich ein hübsches Blatt.
Mein Mann hatte sich dran gemacht und alles umgebuddelt und aussortiert und danach immer wieder das was neu ausschlägt Blätter ab. Es hat länger gedauert , aber nun ist er weg. Das Kraut von Ralf wächst leider auch im Rasen und muss auch rausgezupft werden . Immer ein wenig , aber ein englischer Rasen wird das bei uns nie , ist auch nicht das Ziel.
Wildkräuter finde ich auf großen Wiesen sehr schön und da passen sie auch hin , aber ernten tue ich solches nicht .Kenne mich mit vielen nicht aus.
habe leider keine andere Tipps



Habe letztes Jahr einen neuen Rasen angelegt wo vorher eine nicht mehr schöne Unkrautwiese wuchs. Mein Gärtner hatte mit zu Gift geraten ("Glyphosat ist ganz ungefährlich"), aber das wollte ich nicht. Jetzt versucht der Giersch sich durch den neuen Rasen zu arbeiten, aber er mag es gar nicht, wenn man ihn mäht. Ich werde mir also jetzt einen kleinen Rasenkantenschneider besorgen und ihn überall wo er mich stört wegmähen. Hoffe, das hilft zumindest übergangsweise bis ich Zeit habe mich um die Wurzeln zu kümmern. Richtig schwer hat Giersch es auch gegen Storchenschnabel und Frauenmantel, da muss man nur im Frühling etwas jäten, im Sommer ist er dann weg. Man soll ihn auch essen können, das habe ich noch nicht probiert, aber unser Kaninchen liebt ihn.



passt das zum Thema? Vogelmiere finde ich ähnlich lästig wie Wegerich oder Brennnesseln....
;-)
http://www.abendblatt.de/ratgeber/kueche-und-genuss/article210601447/Wildkraeuter-bereichern-den-Speiseplan.html

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