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Thema: Takayasu Vaskulitis


Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und es geht auch nicht um mich. Bei meiner Frau ist 2009 die Takayasu diagnostiziert worden,allerdings ohne Beweis der Biopsie. Sie hatte 2009 zwei Schlaganfälle. Verschluss hinterm rechten Auge, und Verschluss der kompletten rechten Halsschlagader. Nachdem hatte sie zwei Schübe. Jetzt meine Frage,wie machen sich diese Schübe bei euch bemerkbar ? Habt ihr schon mal Schübe gehabt ohne körperlich Beschwerden? Würde mich über viele Antworten freuen .
Lieben Gruß Ute



Hi Ute,
es werden sich hoffentlich auch Betroffene mit RZA melden, denn der Unterschied zu TA ist lediglich das Alter, in dem die Erkrankung auftritt.
Du kannst, auch nebenbei, ein Stichwort in die SuFu (oben) eingeben und findest dann viele ältere Beiträge zum Thema.
Alles Gute,
Ingeborg



Hallo Ute,

herzlich willkommen im Forum!

Ich habe Riesenzellarteriitis. Bei Ausbruch der Krankheit waren das CRP und die Blutsenkung sehr hoch und viele Blutwerte waren außerhalb der Norm. Ich war total erschöpft, habe abgenommen, hatte Probleme mit den Armen und Beinen, hatte Husten. Es hat lange gedauert bis sich die Blutwerte gebessert haben. Einen Schub hatte ich danach nicht mehr, allerdings sind immer noch körperliche Beschwerden da. Da ich noch andere Krankheiten habe ist es jedoch schwierig zu sagen, was welche Probleme verursacht.

Viele Grüße
Wolke


Zuletzt bearbeitet: 29.05.17 13:52 von Wolke


HI Ute,
ich bin´s schon wieder. Ich hoffe doch, dass Du in kompetenter ärztlicher Behandlung bist und regelmäßig Blutkontrollen gemacht werden. BSG, CRP, großes Blutbild sollten regelmäßig kontrolliert werden, um aufkommenden Schüben schnell begegnen zu können. Auch auf Niere und Lunge achten. Nimmst Du Medikamente?
Das beantwortet zwar Deine Frage nicht -aber mitunter dauert es etwas, bis sich jemand meldet, weil mancher nicht zu jeder Zeit im Forum ist.
trotzdem viele Grüße
Ingeborg



Hallo Ute, ich habe Arteriitis Temporalis, auch eine Form der RZA. Nach meinem Wissen ist die TA eine Sonderform und wird über 50 nicht plötzlich zur RZA. TA führt wohl häufig zu Stenosen, also Gefäßverschlüssen und kann überall an der Aorta und unmittelbar angrenzenden Gefäßen auftreten. Andere Formen der RZA sind lokal und treten beim Rezidiv wieder an der gleichen Stelle auf. Beim Schub treten die selben Symptome auf wie beim 1. Mal, sicher abgeschwächt durch die Medis. Aber entgleisende CRP und Senkung sowie Fieber und Gewichtsverlust und die typischen Kaubeschwerden deuten auf ein Rezidiv und sollten schnellstens mit hochdosierten Steroiden behandelt werden. Wenn deine Frau mit Medis gut eingestellt und ärztlich gut betreut ist, sollte sie nach 8 J. eigentlich in Remission sein. Dass es sie anfangs so schwer getroffen hat, tut mir leid. Euch alles Gute.

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