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Thema: Kiefer Nekrose


Hallo, ich werde Ende des Monates am Kiefer operiert wegen einer Kiefer Nekrose. Was mich interessiert war von Euch einmal jemand in der Uniklinik Frankfurt in der Kieferchirurgie und dann auf der Station im Haus 11a ? Ich werde 1 Woche durch die Nase ernährt, hatte von Euch auch schon jemand eine Magensonde in Verbindung mit einer Kiefernekrose?



Hallo Kalle, ich kann leider nichts dazu beitragen,wollte aber deine akute Frage nochmal hochschieben, in der Hoffnung, daß sich noch jemand für dich meldet.
Dir viel Erfolg, und in der Klinik achtsame Menschen um dich rum.
Omega



Hallo Kalle,
ich freu mich, mal wieder von Dir zu hören. Der Anlaß ist aber leider sehr unerfreulich. Erfahrungen mit einer Op wegen Kiefernekrose habe ich allerdings auch nicht. Auf jeden Fall werde ich an Dich denken, wenn Du mir den Op-Tag mitteilst. Würdest Du mir auch verraten, ob die Kiefernekrose durch die Behandlung mit einem Biphosphonat (gegen Osteoporose) verursacht ist?
Dir alles Gute,
Ingeborg



ja Ingeborg, durch Prolia.



Glück gehabt: heute sollte ich normal operiert werden, gestern war ich nochmal beim Zahnarzt. Wie er mit seinem Haken am Kieferknochen nachschaute merkte er das er locker ist. Er zog dran und hatte den kranken Knochen in der Hand. 2 cm lang, knapp 1 cm breit und 0,5 cm dick. Unter dem Knochen war die Haut zugewachsen. Operation abgesagt (y)



Hallo Kalle,

schön dass dir die OP erspart blieb.

Wie lange hast du das Bisphosphonat genommen?

Liebe Grüße Wolke



Hi Kalle,
da hatte sich der Kiefer wohl schon selbst geholfen, indem er den kranken Knochen abgestoßen und die Wunde verschlossen hat. Eine größere Prozedur wurde Dir so erspart. Aber trotzdem traurig.
Ich war gerade zur DXA-Messung. Die Knochendichte hat sich in den letzten Jahren etwas verschlechtert, und so wurde mir wieder mal Prolia "angedient". Die Rheumatologin, bei der das Gerät steht, meinte, Kiefernekrose sei ausgeschlossen, weil es sich um einen Antikörper und nicht um ein Biphosphonat handelt.
Die behandelnde Rheumatologin, die mir vorher sagte, als NW treten nur Irritationen an der Einstichstelle auf, meinte jetzt auf Hinweis doch, dass Kiefernekrose durchaus vorkommen kann.
Da ist Patient mal wieder zwischen Skylla und Charybdis.

Wenn noch jemand Erfahrungen mit Prolia hat, wär´s nett, wenn er/sie sich noch meldet.
Danke Kalle, dass Du uns hier teilhaben ließest.
LG Ingeborg



Hallo Kalle,

gut das dir die OP erspart geblieben ist, obwohl es ja besser gewesen wäre überhaupt keine Nekrose zu haben.
Ingeborg, wie sind denn deine Werte jetzt? Ich bekomme ja seit 18 Monaten Forsteo und man ist am überlegen was ich danach bekommen soll.
Von Prolia war schon mal die Rede. Da ich aber schon Probleme mit dem Kiefer habe, bin ich da eher misstrauisch. Bisher hatte man meine Probleme mit dem Kiefer auf den Wegener geschoben.
Da ich aber vom Cortison nicht wirklich runter komme, muss man wohl was machen.
Mich würden da Erfahrungen mit Prolia oder anderen Osteoporosemittel interessieren.

Lg Jens



Wolke ich kann es jetzt gar nicht genau sagen ohne nach zu gucken, aber 3-4 Jahre auf jeden Fall.
Ingeborg, in der Uni Frankfurt meinten sie das sie öfters Fälle hätten mit Kiefernekrose durch Prolia .

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