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Thema: Ulcus - Fistelsystem OP


Hallo Sabine,

danke Dir für die Info. :) Je mehr ich über ein Krankenhaus weiß, desto weniger Angst habe ich vor dem Aufenthalt.

LG Lotta



Hallo Lotta,als Mitleserin freue ich mich einfach ganz dolle mit dir, auch wenn ich, mangels Erfahrung, inhaltlich nichts beitragen kann.
Es war toll zu sehe, wie gut das Forum, mit all den engagierten Leuten helfen konnte. Aber auch zu merken, wie ein Bauchgefühl, bei noch so angeschlagenem körperlichen Zustand, gesund bleiben kann! Ich wünsch dir, daß dir das immer glückt, verbunden mit deinem Wissensdurst und immer wieder Nachaken!

Nun drück ich dir die Daumen, daß du dich in BB gut aufgehoben fühlst woran ich kaum zweifeln kann, bei deiner guten Vorbereitung.
Viel Glück, und ich freu mich auf deinen Bericht,
Omega



Hallo Omega,

ich danke Dir für Deine lieben Worte. :) Nun wird vielleicht mal alles gut fürs Erste.

LG Lotta



Liebe Lotta,
das sind ja tolle Neuigkeiten, und ich wünsche Dir auch einen guten Aufenthalt in BB.
Dann wirst Du heute ja gut schlafen können oder vor lauter Freude gar nicht 🙂.
Alles Gute Hope



Ich war 9 mal in BB hab mich da immer Sauwohl gefühlt und tolle Leute kennengelernt.

LG. Hartmut



Hallo, :)

ja, ich werde sicher gut schlafen. Aber die letzten Nächte habe ich auch gut schlafen können. Das war die Erschöpfung der vergangenen Tage. Seit ich Arcoxia nehme, schlafe ich eh durch. Bzw. werde ich zumindest nicht durch Schmerzen zum Aufstehen gezwungen. Das ist auch schön und erwähnenswert in all der Hektik.

@ hartmut: Da bin ich ja beruhigt. Als Langzeittester dürftest Du Dir einen guten Eindruck machen können.


Danke Euch. :)

LG Lotta



Hi Lotta,
da schließe ich mich mit allen guten Wünschen für Dich in BB an und lerne aus Deinen Beiträgen auch: zum Arzt gehen bildet! Manchmal jedenfalls;-))
Und bitte berichte uns weiter.
Gute Besserung!
Ingeborg



Hallo Ingeborg,

danke Dir. :) Bin so froh.

Übrigens meinte der Chirurg, dass der Belag auf dem Loch vermutlich eine Ansammlung von Fibroblasten ist. Also war meine Vermutung, dass er der Versuch zur Heilung ist, ganz richtig. :)

LG Lotta



Hallo Lotta!

Ich möchte Dir noch etwas mit auf den Weg geben: Nimm Deine sämtlichen Befunde chronologisch! gut sortiert mit, sonst bist Du schon während der Erhebung der Anamnese leicht überfordert😄😄😄.
Das geht nämlich so los: Wann haben Sie zum ersten Mal gespürt, dass etwas mit Ihnen nicht stimmt ?
Und wenn das vor Jahren war, dann geht es Stück für Stück so weiter
( und dauert auch dementsprechend - ich war fix und fertig)

Wünsch Dir nochmals alles Gute!
Sabine

Und noch etwas: Während meines Aufenthalts gab es eine Patientin die einige Tage in HH versorgt wurde und danach wieder auf die Station kam.
Liebe Grüsse!



Hi Sabine,

entschuldige, ich war etwas im Stress und gestern einfach zu müde zum Antworten. :)

Danke Dir für die Tipps. Das mit den Befunden mache ich schon lange so.

Ich bereite außerdem noch Infomaterial, das sachlich und kurz gehalten ist, vor. Das enthält Dinge wie, wie meine Beschwerden mit der Zeit entstanden sind, was dazu kam oder weg ging unter hoher Cortisongabe und unter MTX, was sich in der Zeit verändert hat und und und.

Außerdem hätte ich gern die Möglichkeit, dass der Rheumatologe meiner Mutter (gleiche Praxis) mit BB über die Familienanamnese und wichtige Infos sprechen kann.

Ich denke eine Entbindung der Schweigepflicht bezogen darauf, für diese Praxis explizit an BB durch meine Mutter müsste ausreichen oder?

Kann ich Euch noch was zu BB fragen? Ich konnte diese Infos nirgends finden.

Können Patienten irgendwo auf dem Gelände Wäsche waschen oder muss ich für den Aufenthalt komplett versorgt werden bsp. durch Familie?

Wie lange seid Ihr dort für die Diagnostik geblieben? Sind 1-2 Wochen realistisch, wenn man bedenkt, dass ich in der Lunge Verschattungen habe, das Bein offen ist und ich anderweitig Beschwerden haben?

Danke Euch. :)

LG Lotta



10 - 14 Tage

Schönes Wochenende LG.Hartmut



Hallo Lotta!

Es gibt Waschmaschinen, nimm Dir etwas Waschmittel mit.
(kaufen ist natürlich auch möglich)

Ich hoffe für Dich, dass Deine Erwartungen erfüllt werden ,
Du mit einer klaren Diagnose und der Einleitung einer bestmöglichen Behandlung die Klinik verlässt und frohen Mutes wieder in die Zukunft blicken kannst.🙂

Grüsse aus einem verschneiten Kiel!
Sabine



Hallo liebe Sabine,

ach da bin ich ja beruhigt. :) Dann muss ich nicht so viel mitnehmen und meine Familie muss sich nicht wegen Wäsche waschen Stress machen.

Danke Dir für die lieben Worte. Das ist exakt das, was ich mir wünsche. Manchmal stolpere ich über ein altes Bild von mir bevor ich krank wurde. Dann denke ich immer, ich war schon echt ne süße und hatte mein Leben so gut im Griff allein in Hessen. Alles stimmte. Dann kommt immer die Trauer, weil ich nie akzeptieren werde, wie es jetzt ist. Wie ich mich innerlich und äußerlich verändert habe. Lange habe ich mich nicht mehr im Spiegel wieder erkannt. Es wird besser, aber man verliert so unglaublich viel an diese Krankheiten, die wir haben. Ich wurde vollkommen aus meinem Leben gerissen, dass ich mir über acht Jahre allein aufgebaut hatte. Das war schlimm und ist es immer noch.

Ich hätte nie gedacht, dass man so viel trauern kann, wenn es nicht um einen anderen Menschen geht, sondern um sein eigenes Leben. Ich hab nie auch nur darüber nachgedacht, dass ich mit einem Moment alles verlieren könnte. Habe mir nie drum Sorgen gemacht.

Ich hoffe, dass ich durch BB die Chance bekomme, mir ein Stück meines alten Lebens Schritt für Schritt wieder zu erarbeiten. Angefangen mit äußerlichen und innerlichen Veränderungen. Wieder ins Fitnessstudio, wieder stärker werden, gesünder aussehen, irgendwann wieder arbeiten gehen. Eigenes Geld verdienen, nicht mehr durch SGBII abgesichert werden müssen. Ich möchte nur ne Chance. Dann werde ich sie nutzen. Weil ich das immer gemacht habe.

Hört es irgendwann auf, dass man um sich und den Verlust so trauert? Dieses Gefühl, dass man durch das passierte immer noch schwer traumatisiert ist?

Für diesen Prozess werde ich mir noch psychologische Unterstützung holen. Verarbeitung ist wichtig, Akzeptanz. Zweiteres ist sehr schwer für mich, weil ich immer stark war.

Tut mir leid, das ist jetzt etwas offtopic. :/

LG Lotta



Liebe Lotta,
Deine Gedanken drücken gewiß aus, was viele, wenn nicht die meisten, von uns im Gepäck tragen. Und ganz gewiß ist es hier erlaubt, diesen Gedanken auch Raum zu geben. (Wir sind ja unter uns).

Was Du von Trauer schreibst, empfinde ich genauso. Bin zwar ein ganzes Stück älter als Du, hab also den Großteil meines Lebens in guten Zeiten verbracht. Du hast den Großteil Deines Lebens noch vor Dir. Vielleicht ist es angenehmer, sich an viele gesunde Lebensjahre zu erinnern, wie ich es tue, während Du gerade begannst, Dein Leben nach Deinen Vorstellungen einzurichten. Im Jetzt und zu dieser Zeit ist nach meiner Vermutung die Trauer aber zunächst einmal ähnlich. (Ich darf viell. bei dieser Gelegenheit nochmal an mein Thema 'Plädoyer für´s Jammern' erinnern >SuFu).

Aus meiner längeren Erfahrung heraus kann ich aber auch berichten, dass dies keineswegs ausschließt, fröhlich sein, lachen, singen und sich freuen zu können. Dass man unter diesem Eindruck und bei halt nicht sichtbaren Merkmalen der Erkrankung ein wenig an Glaubwürdigkeit einzubüßen droht, muß man dann wohl in Kauf nehmen. Ich jedenfalls spüre noch meine frühere, mir -neben anderem- gegebene Leichtigkeit und Heiterkeit in guten Momenten, und das sind auch nicht wenige. Das, was ich also zunächst am Beginn der Erkrankung (als ich sie denn endlich begriff) für mich als verloren ansah, ist es gar nicht so weit weg. So habe ich also auch das Glück, mich noch wiederzuerkennen.

Jeder hat in sich solche oder ähnliche Anlagen, die nicht verloren gehen, mitunter nur wegen der manchmal intensiv erscheinenden Einschränkungen durch die Krankheit aus dem Blickwinkel geraten. Immer auch hat man noch etwas, wofür man dankbar sein kann. Dahin kann man in Tagen der Trauer seine Gedanken lenken. Niemand verliert sich ganz.
Grüße, Ingeborg


Zuletzt bearbeitet: 17.03.18 15:52 von Ingeborg


Hallo Lotta,nein das ist nicht offtopic, im Gegenteil, du hast diesen Schmerz, diese Angst, diese Sorge um den Verlust von Lebenskraft ausgedrückt, so wie es viele von uns vielleicht gar nicht aufgeschrieben sehen wollen. Auch ich habs gern Positiv.Aber es macht sicher Sinn, diese negative Seite unserer Krankheit ernst zu nehmen,auszudrücken und erstmal eine Weile so stehen zu lassen. Nur: es wird mit Sicherheit, anders als man in der großen Krise empfindet. Und das Leben ist sowas von dynamisch, daß ich mir vorstellen kann, daß bei deiner Energie noch ganz viel Lebensglück auftauchen kann, bishin zu einer Lotta, die du als Lotta vor der KH wiedererkennst.

Langer Rede kurzer Sinn: Egal, was du in nächster Zeit im KH und hinterher erleben wirst, Negatives, Positives: Wir kennen dich hier von dem was du schreibst, und das klingt sowas von gut organisiert zwischen Kopf und Bauch,das schaffst du.
Einen guten Samstag wünscht Omega

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