Forum www.Vaskulitis.org

Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Behandlung Utrikaria Vaskulitis


Liebes Forum, liebe Frau Dr. Reinhard -Keller ( ich spreche Sie auch direkt an, in der Hoffnung ihre fachmännische Meinung hierzu zu bekommen), Ich habe ein Rezidiv meiner Utrikaria Vaskulitis und nehme nun seit 4 Wochen Prednison ( anfänglich 40, aktuell 22mg, wobei ich nicht weiß, ob ich diese 22mg halten kann). Ich scheine eine isolierte kutane vaskulitis zu haben, meine Blutwerte ( Bsg, Niere etc.) Sind alle unauffällig, und ich fühle mich wohl bis auf vermehrte Extrasytolen, die meines Erachtens vom cortison kommen. Ich bin
derzeit bei meinem Hautarzt in Behandlung. Ich soll das Cortison ausschleichen, allerdings fällt mir das sehr schwer, da ich seit 3 wochen immer wieder kleine neue Quaddeln habe, so dass ich immer wieder erhöhen muss. Mein Hautarzt möchte das ich bei neuen Hauterscheinungen immer wieder erhöhe. Nun zu meiner grundsätzlichen Frage: Sollte eine isolierte kutane vaskulitis derart systemisch mit cortison behandelt werden? Oder könnte man alternativ auch einige Quaddeln akzeptieren, wenn dadurch das Cortison weiter gesenkt werden kann? Ich habe einfach wahnsinnige Angst vor bleibenden Schäden und auch den vielen Nebenwirkungen des Cortison, die ja bei langfristiger Gabe in dieser Höhe zweifelsohne kommen werden . Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. LG kirschen PS: Meine Vaskulitis ist begrenzt auf die Unterschenkel.



Liebe Kirschen,
leider betreut Frau Prof. Reinhold-Keller das Forum seit ein paar Jahren nicht mehr. Vielleicht läßt sie sich per mail über ihre Praxis in Hamburg ansprechen(?); die Praxis hat eine Homepage.
Ansonsten wäre dann doch wohl ein vaskulitis-kundiger Arzt in Deiner Gegend der bessere Ansprechpartner.
Gute Besserung.
Ingeborg



Hallo Ingeborg, danke für die Antwort. Das ist wirklich schade mit Frau Dr. Reinhard - Keller. Ich habe je leider erst im Juni einen Rheumatologen Termin bekommen...
Vielleicht hat irgendjemand auch eine Utrikaria Vaskulitis und würde behandelt und kann vielleicht berichten? Würde mich freuen.
LG kirschen



Oder auch bzw. bis dahin mit 'urticaria'/'urtikaria' bzw. 'leukozytoklastische' über die SuFu nach Antwort auf Deine Frage suchen.



Ich nochmal.
Urticaria scheint schon bei der Diagnose (ausführliche Anamnese) und Differentialdiagnostik gar nicht so einfach zu sein und die Behandlung mit Cortison nicht die 1. Wahl, sondern als Erstes Antihistaminika. Jedenfalls sagt das die bis 2013 geltende Leitlinie, die (immer) noch in Überarbeitung ist. Hab jedenfalls nichts Neues gefunden. Zuständig der Dermatologe/Allergologe.
Schau mal hier: http://urticariaday.org/urticaria-day-2017/uber-urtikaria/patientenleitlinie-urtikaria/
Vielleicht hilft Dir das ein bißchen zur Info.
Alles Gute.
Ingeborg



Hallo Ingeborg, danke fürs recherchieren.;).allerdings habe ich ja eine vaskulitis, die ist vor 3 Jahren diagnostiziert worden per Biopsie, die in Gestalt einer Urtikaria ist. Deshalb weiss ich nicht, ob diese Leitlinien auch für mich gelten. Antihistaminika habe ich gar nicht bekommen.



Sie ist jedenfalls in den (S3) Leitlinien neben verschiedenen anderen Möglichkeiten genannt, die eben herausgefunden werden müssen bzw. ausgeschlossen. Ich denke, dass Du in den 3 Jahren schon tiefer eingestiegen bist, während ich hier wegen Laientum sowie mangels eigener Kenntnis jetzt die Segel streichen muß.
Ich wünsche Dir sehr, dass diese lästigen Erscheingigungen nun bald verschwinden.
Grüße, Ingeborg

Zurück zur Übersicht


Dieses Forum ist ein Bestandteil von www.vaskulitis.org