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Thema: Ein Faustschlag ins Gesicht der menschlichen Gesellschaft


Zu unserem Thema im redaktionellen Teil:

Ein Faustschlag ins Gesicht der menschlichen Gesellschaft

Eine Untersuchung über Grenzverletzungen der US-Regierung am Beispiel der Operation Northwoods.


Der amerikanische Militärschlag gegen den Irak hat begonnen.
Die UNO wurde von den USA praktisch an die Wand gespielt.
Viele Menschen, die noch Hoffnung auf den Sieg der Vernunft und Fairness, auf eine friedliche Lösung hatten, wurden bitter enttäuscht und sind fassungslos.

Bereits 1962 wurde diskutiert, mit welchen Mitteln man die Öffentlichkeit und die Vereinten Nationen bewusst täuschen und manipulieren könnte, um einen Krieg gegen Kuba zu entfachen.

Wir fragen uns, ob die in der sog. Cuba-Krise geplanten Manipulationen um einen Krieg zu entfachen und vor der Weltöffentlichkeit scheinbar zu rechtfertigen, ein ungeheuerlicher Einzelfall der McNamara -Ära sein können.

Wir fragen heute, nach Cuba, nach Vietnam und Kambodscha, El Salvador, Nicaragua und Guatemala, dem Golfkrieg und dem 11.September - immer wieder nach den wahren Hintergründen und den eigentlichen Zielen der amerikanischen Politik.
Wir fragen nach den gegenwärtigen Arbeitsmethoden der CIA und der Glaubwürdigkeit der offiziellen Berichterstattung.

Den Artikel zu diesem Thema finden Sie hier.



Walter,
ja, die menschliche Gesellschaft ist unerträglich brutal geworden. Kein Lebewesen auf der Erde kennt diese Brutalität gegen seinesgleichen ohne Sinn für das eigene Wohlbefinden.
Im TV erspart man sich teure Filmproduktionen, indem man nur die Brutalität mit Cameras festhält. Welch ein trauriges Bild der Leistung einer Elite (bestens bezahlt) der Menschen.

blumi

Zuletzt bearbeitet: 25.03.03 01:23 von blumi


Die einzige Institution, die einen Krieg hätte verhindern können, wäre der Sicherheitsrat der UN gewesen. Aber über dessen Votum setzten sich die USA eiskalt hinweg und hebelten somit die bislang geltenden Gesetze schlichtweg aus. Dies kam und kommt einer grenzenlosen Verhöhnung der Vereinten Nationen gleich, ganz zu schweigen von einer eklatanten Verletzung des Völkerrechts. Es lebe der Weltherrschaftsanspruch. Ein Schelm, der sich Antiamerikanismus hierbei denkt.

Zu den Arbeitsmethoden der CIA lässt sich m.E. nur wenig sagen. Was ist Beweis und was nicht? Schwierig, wie ich finde. Nichtsdestotrotz gibt es insbesondere im Zusammenhang mit dem 11. September 2001 eine Vielzahl von Ungereimtheiten, die sogar die Gegner sämtlicher Verschwörungstheorien (und zu denen zähle ich mich) nachdenklich werden lassen.

Der amerikanische Autor Eric Hufschmied ("Time for Painful Questions") setzt sich mit der Frage auseinander, ob die CIA Auftraggeber der Anschläge auf das WTC gewesen sein könnte. Hier ein kleiner Auszug, der Fragen, die er sich in diesem Zusammenhang stellt:

Am Bostoner Flughafen fand man ausgerechnet ein Auto der Terroristen und zwei Koffer, die nicht eingecheckt waren. Bei den Koffern handelte es sich, ganz zufällig, um die Koffer der Terroristen. Seltsam, nicht wahr? Des weiteren sind alle Flugzeuge, die an diesem Tag von den Terroristen geflogen wurden nur zu max. 40% ausgelastet gewesen, ein merkwürdiger Umstand und Zufall? In den Trümmern des WTC fand man einen Paß, der auch von einem der Terroristen stammen soll. Aha. Hmmm, von den Leichen ist vielfach nichts übrig geblieben, aber ein Paß hat die Flammen beinahe unbeschadet überstanden?

Die komplette PDF-Datei habe ich Walter geschickt, er möge bitte entscheiden, ob und was daraus hier ggf. eingestellt werden sollte oder könnte.

Gruß
nieke




"Aber über dessen Votum setzten sich die USA eiskalt hinweg und hebelten somit die bislang geltenden Gesetze schlichtweg aus. " ... und ignorierten damit die gesamte Weltgemeinschaft - die Folgen für die Zukunft sind gar nicht absehbar. Siehe hierzu unser Thema hier im Forum: Irak /UN: Wer führt die Weltgemeinschaft? USA oder die UN?

Bei den Spekulationen um Hintergründe des 11. September handelt es sich momentan um unbewiesene Gerüchte.
Sie können zwar nachdenklich stimmen und den Blick auf (vermeintliche oder tatsächliche) Ungereimtheiten lenken, bleiben aber absolut spekulativ.
Um für einen Artikel recherchieren zu können, müssten wir die Freigabe der CIA-Dokukumente zum 11.9. abwarten. Sobald diese zugänglich sind und Interessantes enthüllen, werden wir dann einen Artikel dazu verfassen (schon mal vormerken: hier im Newsatelier, Thread "Wie war das 2001 ?", in ca. 40 Jahren )

Nachgewiesen ist, dass die angeblich 1990 begangenen Gräueltaten von irakischen Soldaten an Neugeborenen inszeniert waren - dies hatte u.a. am 6.2.03 "Panorama" berichtet - siehe auch Beitrag zum Thema "Beweise" hier im Forum



walter, Du hast ja so recht, mit Deiner Entrüstung.
Solange wir aber bei Frau Merkel & Co dbzgl. keine Einsicht erkennen können; was wollen wir von den vielen CDU-Wählern erwarten ?

blumi

Zuletzt bearbeitet: 23.03.03 22:51 von blumi


Blumi, es gibt verdammt viele CDU-Wähler, die der Merkel im Moment am liebsten den Mund stopfen würden und die Linie der USA genauso ablehnen, wie ich.
Das, finde ich, macht Mut!



bei den beiden letzten Wahlen hat sich das aber nicht gezeigt,
ganz im Gegenteil: Schröders u. Fischers Job wurde nicht anerkannt; man wollte in DEUTSCHLAND damit mehrheitlich die Haltung von Bush stützen - in dem Fehlglauben USA rettet damit auch Deutschland aus der Pleite. Das Gegenteil werden wir erleben - liebe CDU-Wähler und verehrte esra.

blumi


Ich denke nicht, dass Wählerschaft und Wahlverhalten im Moment zentrale Themen sind. In diesem sehr konkreten Zusammenhang erscheint mir Mut und sog. "Unpopularität" als Gradmesser doch sehr viel wichtiger zu sein. In diesem außenpolitischen Sinne: Walk on Schröder ;-)

Gruß
nieke



Nieke, wenn wir Demokratie ernst nehmen, dann hat die UNPOPULARITÄT keine realistische CHANCE.
Unpopuläre Entscheidungen entziehen einer Regierung die Macht, wie man z.Zt. sieht u. bei Hitler sah !
Populär oder unpopulär ist das Ergebnis eines systematischen Propaganda-Krieges (als Vorspiel). Rühe hat gestern bei SC die "falsche Sichtweise der CDU" deutlich ausgesprochen. Er sagte: "Weil der Völkerbund das 100.000 Mann-Heer in Deutschland nicht mit Gewalt durchgesetzt hat,sei es zu Hitler u. zu dem 2.Weltkrieg gekommen". Wahrheit ist: Die CDU hat Deutschland nach 1945 aufgerüstet, weil Rüstung (für einige in der CDU) ein lukratives Geschäft war und immer noch ist.
Wahrheit ist auch: Deutschland u. IRAK wurden mit Hilfe der USA (aus Geschäftsinteresse) aufgerüstet.
Ich sage: "Wer keinen Krieg will, muß Politiker wählen, die in der Lage u. Willens sind, auf Waffenhandel und Angriffskriege als Mittel der Politik zu verzichten" diese Erkenntnis muss sich beim Wähler durchsetzen und darf NICHT als UNPOPULÄR angesehen werden.

blumi


Volker Rühe tritt in jedes Schlagloch, wie seinerzeit in Somalia, als er keinen Blick für die Strasse hatte und stürzte. Bei SC ist er wieder mal in so ein Schlagloch getreten, diesmal allerdings in ein politisches. Doch wer die Welt nur durch die Brille Militärischer Macht betrachtet, ist kurzsichtig und Rühe ist stark kurzsichtig.



Rühe glaubt damit seine pol. Chancen verbessert zu haben; weil viele seiner Wähler der gleichen Meinung sind; das ist das Problem Deutschlands - wie ich meine.

blumi


Stimmt nicht Blumi, ich kenne verdammt viele CDU-Wähler, die nicht nur gegen eine Deutsche beteiligung an dem Krieg sind, sondern den Krieg streng verurteilen.

Was meinste wohl, warum selbst Stoiber mittlerweile langsam auf Distanz geht?
Er hat nämlich verstanden, dass auch die Mehrheit der konservativen im Lande strickt gegen den Krieg sind.



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Dieser Beitrag besteht aus 100% recycelten Elektronen!



stoiber hat im september landtagswahlen, diese distanz zum krieg dürfte also nur vorübergehend sein. während des bundestags-wahlkampfs hat die cdu/csu-führung auch den ball flach gehalten. merkel hat mit ihrem washington-besuch erst nach den landtagswahlen in niedersachsen und hessen richtig aufgedreht.

den grund dafür hat esra allerdings richtig analysiert. die ablehnung des krieges ist keine frage von politischen lagern. die cdu-wähler liegen mit 78% nicht so weit hinter dem durchschnitt von 85% (infratest vom 7.3.). deshalb haben in dieser frage parteipolitische animositäten auch nichts verloren. statt dessen sollte man besser solchen fuzzis wie merkel und schäuble erklären (oder aufmalen, damit sie's verstehen), dass sie mit ihrem geschwätz die eigene parteibasis verraten.



Ich habe den Eindruck man kann im September schon deswegen Stoiber nicht wählen, weil man dann in Berlin eventuell Frau Merkel den Rücken stärkt .



>man kann im September (...) Stoiber nicht wählen

könnte passieren, wenn jetzt schon der rabenschwarze münchner merkur zur attacke gegen die kriegstreiber bläst

das macht zwar den gauweiler nicht symphatischer, aber die lärmende sinnfindung im unions-lager lustiger.

"Man muss die Dinge nur zu Ende faulen lassen." (peter gauweiler)

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