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Thema: Bücherverbrennung 10. Mai 1933


@gmf
bin zwar monate oder jahre zu spät mit meinem statement, abermöchte doch feststellen:
1) gedanken sind nicht gänzlich zu unterdrücken, auszulöschen.
2) autoren sind zu vernichten, viele sind im exil veramrt, gestorben, verstummt, zu alkoholikern und selbstmördern geworden, weil ihnen die materielle basis ihres schreibens, die verlage, das publikum, die sprache entzogen war.
3) viele autoren waren nach dem krieg unbekannt, kamen nicht mehr zurück, wurden nicth begrüßt, reintegriert, weil tw. auch alte nazis wieder das sagen hatten, mehr oder weniger fragwürdige innere emogranten oder hohe repärsentanten in theater und musikleben etc.
4) viele werke konnten nicht entstehen, weil diese autoren nicht mehr da waren, die netze nicht mehr da waren.
5) auch ein ehemals sher berühmter autor wie heinrich mann litt im exil bittere not, wurde erst als sehr alter mann in der ddr, nicht in der brd geehrt,
6) die bücherverbrennung zielte natürlich nicht nur auf die bücher, sondern auch auf die bücherproduzenten. sie sollten ausgelöscht werden.
7) dass sich eine gesellschaft vor schädlichen büchern schützt, ist ihr unbenommen, sie hätte nur mit "mein kampf" beginnen müssen!



Franzesco,
Deine Idee im Punkt 7) finde ich ausgezeichnet, nur hat das, meines Wissens, noch keiner so ausgesprochen !
Gruß Sippi



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