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Thema: [SC] Braucht Deutschland eine neue Linke?


SABINE CHRISTIANSEN 17. Juli 2005

Braucht Deutschland eine neue Linke?


Die Gäste:
Hans-Jochen Vogel (ehem. SPD-Vorsitzender)
Jürgen Trittin (Bundesumweltminister B’90/Die Grünen) Markus Söder
(CSU-Generalsekretär)
Ulrich Maurer (WASG, ehem. SPD-Landesvorsitzender)
Christoph Keese (Autor „Rettet den Kapitalismus“)


An diesem Wochenende fällt – nach einer Basisbefragung der WASG und auf dem Parteitag der PDS – die Entscheidung, ob es bei den geplanten Neuwahlen eine neue Linkspartei gibt. Wenn ja, hätte sie gute Chancen, aus dem Stand zur drittstärksten Kraft im Lande zu werden! Zurzeit trauen ihr die Demoskopen ein zweistelliges Ergebnis zu, im Osten liegt sie im Augenblick sogar ganz vorn. Wie kommt das? Sind die Leute um Gysi und Lafontaine lauter Linkspopulisten? Oder verkörpern sie das dringend notwendige soziale Gewissen? Gerade in diesen Zeiten der Globalisierung, so argumentieren auch viele Experten, sei es wichtig, neue linke und demokratische Antworten auf die Massenarbeitslosigkeit und die Gefährdung unserer Sozialsysteme zu finden. Ist die neue Linkspartei dazu in der Lage? Über all diese Fragen diskutiert Sabine Christiansen am Sonntag mit ihren Gästen.




Es ist doch nur noch ein Quatschclub , mehr nicht !!!
ultra



Gerade in diesen Zeiten der Globalisierung, so argumentieren auch viele Experten, sei es wichtig, neue linke und demokratische Antworten auf die Massenarbeitslosigkeit und die Gefährdung unserer Sozialsysteme zu finden.


Es gibt die vielen Verlierer in unserer Gesellschaft, die sich bisher durch Wahlenthaltung ausgezeignet haben, weil sie sich von aktiven Politikern nicht angesprochen fühlten. Diese Wähler brauchen keine logisch durchdachte Antwort - sie wollen sich mit Wahlbeteiligung zu Wort melden, um im Interessenausgleich nicht übersehen zu werden. Sie werden mit der Wahlbeteiligung ein aktives Mitglied der Gesellschaft und werden mancher angeblich "notwendigen Reform" den eigenen Stempel aufdrücken. Mit 90 % Wahlbeteiligung müssen die bisher geplanten Koalitionen neu durchdacht werden.

Rettet den Kapitalismus: oder "wie muss Kapital verwendet werden, damit es weiter von der Mehrheit der Welt als Messlatte akzeptiert wird ?".



blumi

Zuletzt bearbeitet: 19.07.05 17:06 von blumi


Scheinbar brauchte es dringend eine neue "Was-auch-immer"-Partei, denn endlich kommt mal wieder so etwas wie Bewegung in die Parteienlandschaft, zumal die CDU sich ja schon in der Regierung gesehen hat, die neuen Umfragen aber mittlerweile sogar die CDU fallen sehen. Plötzlich entdecken die Parteien, dass es scheinbar verdammt viele Menschen gibt, die sich von den bisherigen Blockparteien nicht ernst genommen fühlen und schon fangen die Wahlkapfstrategen an zu rotieren....

Ja, es eine neue "Was-auch-immer"-Partei war und ist verdammt notwendig.

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Im Dschungel der auf uns niederprasselnden Wahlkampfparolen merkt man es schon manchmal nicht mehr. Mir ist es heute aufgefallen, als sich der Kronprinz aus dem südlichen Freistaat zu der Entscheidung von unserem Staatsoberhaupt äußerte.
Er sagte so etwas von wegen, dass die Wähler jetzt denen vertrauen sollten, die den schweren Weg gehen wollen und nicht denen, die einfach nur eine Sammelliste ihrer [angeblich unerfüllbaren] Wünsche zusammenstellen würden.

Bezeichnen wir die Abgeordneten nicht auch als Volksvertreter?

Für mich ist es schon etwas kurios, wenn ich die derzeitigen Umfrageergebnisse der Meinungsforscher in Bezug auf die neuen Bundesländer sehe.
Direkt nach der Wende haben sie "Helmut, Helmut!" gerufen und Helmut sprach von blühenden Landschaften. Das wurde dann so fix nichts. Danach kam Gerhard und sie haben ihm vergeblich ihr Vertrauen geschenkt. Es wundert mich nicht im geringsten, wenn sie jetzt die dritte Möglichkeit wählen wollen und sei es nur aus Frust. [Mal sehen, wie lange das so bleibt.]

Aber im Grunde geht es um die Berücksichtigung von legitimen Interessen. Das als Populismus zu bezeichnen, ist infam, aber auch gleichzeitig ziemlich dumm.
Ich denke, die Menschen sind sich durchaus dessen bewußt, dass nicht alle ihrer Wünsche von der Linkspartei.PDS erfüllt werden können, zumal diese von vornherein erklärt hat, in die Opposition zu gehen. Auf der anderen Seite müsste diese Aussage doch die anderen Parteien beruhigen, denn ihre Macht wird ja dadurch nicht direkt beeinträchtigt.
Offensichtlich scheint aber eine Problematik für die etablierten Parteien darin zu bestehen, dass sich da eine andere Kraft formiert, die zwar nicht regieren, aber bestimmte Dinge auf die Agenda setzen will.
Wenn das so ist, kann wohl doch nicht alles stimmen, was uns die Herren und auch die eine "Dame" immer so erzählen.
Und wenn das so ist, brauchen wir eine neue Linke!

Zwirni


Zuletzt bearbeitet: 22.07.05 02:51 von zwirni


Wenn das so ist, kann wohl doch nicht alles stimmen, was uns die Herren und auch die eine "Dame" immer so erzählen.


die Dame ruft nach Arbeit - die Mehrzahl der Wähler wollen nur mehr Geld - nicht unbedingt mehr Arbeit. Sie haben begriffen, "nicht durch Arbeit wird man reich" - sondern arbeiten wollen wird teurer ! Die geforderte FLEXIBILITÄT beim Arbeitsplatz verlangt Vorleistungen/Schulden/PKW und bewirkt mehr Fahrtkosten und bringt weniger Lohn (im Wettbewerb der Arbeit suchenden).

Seit Jahren sehen wir die Schere arm/reich auseinander gehen.
Zum vielen Geld kommt immer mehr dazu - woher ? Logisch von den abhängig Beschäftigten mit reichlich Schulden !

Den Grossen Vermögen - stehen staatliche u. private Schulden in gleicher Höhe gegenüber; die Banken brauchen jemanden, der die Zinsen erarbeitet.

Das statistische Bundesamt sagte 10 % der Einkommenbezieher zahlen (trotz der vielen Steuer-Schlupflöcher) immer noch über 50 % der Einkommensteuer. Mit anderen Worten: ca 10 % der Einkommenbezieher müssen demnach mehr als das 5-fache der Durchschnitts- Gehälter ausgezahlt bekommen; einige wenige % der Wähler verdienen dabei das 100-fache des Durchschnittsverdieners. Das ist kein NEID, das ist nur Analyse.

Geld regiert die Welt - 10 % der Einkommenbezieher bestimmen, wie Geld in der BRD verteilt werden soll. Das erkennen die Wähler der neuen Bundesländer besser als die der alten Länder; deshalb bekommt dort die LINKE den Zulauf aus dem großen Lager "der Verlierer in dem wiedervereinten Deutschland".

blumi

Zuletzt bearbeitet: 23.07.05 09:03 von blumi


Neben der neuen Links Partei gibt es nun auch eine Links Zeitung. In dieser Zeitung wird folgerichtig auch über die Linka Partei sowie ihren Konzepten berichtet. Damit bietet sie einen Kontrast zu den bisher gängigen Medien, in denen man ausschließlich sowohl Lafontaine als auch Gysi dämonisiert.

Hier ein Artikel der neuen Links Zeitung zu Lafontaine und der neuen Links Partei:
http://linkszeitung.de/content/view/208/42/

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linkszeitung
„Die Welt ist zu einem Spielkasino geworden“, sagt Lafontaine. Während noch vor 20 Jahren der Anteil des spekulativen Kapitals international 5 Prozent betragen habe, belaufe sich dieser heute auf 95 Prozent. Auch dürfe es keinen europäischen Wettbewerb um die niedrigsten Löhne, die niedrigsten Sozialstandards und zugleich niedrigste Steuersätze für Kapitalisten geben.



hierzu wird Sporti sicherlich sagen "der Mittelstand (2/3 der BRD) sei am Spekulationskapital gut beteiligt" - oder ?

blumi

Zuletzt bearbeitet: 09.08.05 09:52 von blumi


blumi:


hierzu wird Sporti sicherlich sagen "der Mittelstand (2/3 der BRD) sei am Spekulationskapital gut beteiligt" - oder ?


erstens müßte lafontaine mal definieren was alles unter speku fällt, zweitens ist ein solider aktien-, immobilien- oder rendenfonds für mich kein spekukapital sondern anlage, also fällt schon mal ein riesen batzen weg. drittens ist lafontaine in höchstem maße mitverantwortlich, dass veräußerungsgewinne von kapitalgesellschaften ab 2000 steuerfrei gestellt wurden, was in den folgejahren sogar teilweise zu einer minusssteuer großer kapitalgesellschaften geführt hat. typischer lafontainscher sozi-sprüche-populismus aus der hüfte geschossen. wenn's ans handwerken und umsetzen geht versagt er regelmäßig.



erstens müßte lafontaine mal definieren was alles unter speku fällt, zweitens ist ein solider aktien-, immobilien- oder rendenfonds für mich kein spekukapital sondern anlage, also fällt schon mal ein riesen batzen weg.


wo sind die SICHERHEITEN Deiner Anlagen ?
SPEKULATION ist sicherlich für OSKAR alles was in Fonds und Aktien angelegt ist. Probleme bekommt das deutsche Sozialsystem mit den vom Spekulationskapital abhängigen Arbeitsplätzen. Für Dich als Anleger sind Bundesschatzbriefe etwas sehr erfreuliches. Für mich als kleiner Rentner und Steuerzahler (ohne Wertpapiere) sind die BRD-Schulden mit den Schatzbriefen eine echte Bedrohung der Rentenzuschüsse aus dem Bundeshaushalt, weil die SV-Beiträge nicht mehr reichen.

Oskar konnte sich gegen Schröder nicht zur Wehr setzen als dieser den Kapital-Gesellschaften international half und dafür Hilfe am Arbeitsmarkt (fälschlicherweise) erhoffte.

"minusssteuer großer kapitalgesellschaften" hat Oskar kritisiert.

typischer lafontainscher sozi-sprüche-populismus aus der hüfte geschossen. wenn's ans handwerken und umsetzen geht versagt er regelmäßig.


warum wirken diese SPRÜCHE beim Wähler ?

Es geht hier nicht ums "handwerkliche Umsetzen" sondern erst einmal "um die Anerkennung von Miss-Ständen" - solange Du sagst, das man mit 1000 E/Mo netto zufrieden sein muss und sieht, wie andere ohne Probleme das 10fache einstreichen, stimmen DEINE Maßstäbe nicht.


blumi

Zuletzt bearbeitet: 09.08.05 18:08 von blumi


blumi:

wo sind die SICHERHEITEN Deiner Anlagen ?
SPEKULATION ist sicherlich für OSKAR alles was in Fonds und Aktien angelegt ist. Probleme bekommt das deutsche Sozialsystem mit den vom Spekulationskapital abhängigen Arbeitsplätzen. Für Dich als Anleger sind Bundesschatzbriefe etwas sehr erfreuliches. Für mich als kleiner Rentner und Steuerzahler (ohne Wertpapiere) sind die BRD-Schulden mit den Schatzbriefen eine echte Bedrohung der Rentenzuschüsse aus dem Bundeshaushalt, weil die SV-Beiträge nicht mehr reichen.


hier unterscheiden sich leider unsere weltbilder mein lieber blumi, überraschenderweise , denn sischä mein lieber, wie ein berühmtes zitat mal lautete, sischä ist im leben gar nix außer der tod. bismarck meinte sein umlagesystem sei sischä, das ging leider nur solange es genung kinder und beitragszahler gab, die kapitalgedeckten systeme haben eben auch ihre tücken, manchmal erwirtschaftet das system eben nicht genug ertrag, immobilien ist auch so eine sache, schließlich gibt es wind, wetter und andere unwähgbarkeiten und die sicherheit des geldes unterm kopfkissen ist auch nur beschränkt. zu letzt kann man auch noch die treppe runterfallen und sich das genick brechen und damit ist auch diese sicherheit nur bedingt.

blumi:

warum wirken diese SPRÜCHE beim Wähler ?

Es geht hier nicht ums "handwerkliche Umsetzen" sondern erst einmal "um die Anerkennung von Miss-Ständen" - solange Du sagst, das man mit 1000 E/Mo netto zufrieden sein muss und sieht, wie andere ohne Probleme das 10fache einstreichen, stimmen DEINE Maßstäbe nicht.


warum sie wirken, ist doch ganz einfach "leute seid mal ganz beruhigt, lehnt euch entspannt zurück, wir holen es einfach von den reichen und gebens euch, den (angeblich) armen ..." bei wem kommt sowas nicht an? "willst du morgen früh aufstehen oder 100.000 euro ?"
wie würdest du dich entscheiden.

außerdem habe ich nirgends behauptet mit 1000 euro muß man zufrieden sein, man zählt nur nicht zu den "armen" damit. und wer mit 1000 euro nicht zufrieden ist, was ich mal hoffe, muß eben was tun und sich ein höheres einkommen "verdienen".





hier unterscheiden sich leider unsere weltbilder mein lieber blumi, überraschenderweise


sporti, in der Analyse sind wir auf "dem selben Pfad"; mit der Sicherheit sehe ich es auch wie Du.

Nur mit dem "Geld verdienen" und "bekommen" - das sehen wir unterschiedlich. Nicht jeder der GELD bekommt - woher auch immer - der hat es sich auch "verdient". Und nicht jeder, der am Markt nicht bestehen kann (persönliche Pleite), ist allein persönlich Schuld daran.

Hier spielt die POLITIK mit ihrer LEGISLATIVE eine wichtige Rolle im Verteilungskampf. GELD ist ein Stück Papier, für das ein Land (mit allen Steuerzahlern) Sicherheiten bietet. Es ist bequem GELD zu besitzen und nach gutdünken verteilen zu können. Es ist nicht bequem auf alle Arbeitsbedingungen eingehen zu müssen, weil man eben nicht genug GELD besitzt, um andere für sich arbeiten zu lassen.

Aus dieser Einsicht haben sich die Subventionen entwickelt, die uns heute sehr weh tun. Man kann sie aber nicht einfach einstellen, ohne bei den Subventionsempfängern (die jahrelang Subventionen eingeplant haben) Pleiten zu riskieren.

Pleiten sind letztendlich auch Steuerausfälle und belasten wieder alle als Steuerzahler. Da jede Pleite mehr Arbeitslose generiert, belastet sie doppelt/dreifach den Bundeshaushalt - weniger Steuern (aus den Gehältern) und Verluste bei den Banken, die sich auch in der Steuer auswirken. Jeder Arbeitslose generiert ARBEIT ohne Steuern bei der BA.

Mit 1000 E/Mo für die Mehrzahl der abhängig Beschäftigten kann es m.E. keinen Aufschwung am Markt geben, weil sich keine ausreichende Binnen-Nachfrage an hochwertigen Gütern entwickeln kann.

Sinkende Gehälter für die Jugend können die RENTNER nicht ernähren. Beide Gruppen sind von den Chancen am Markt abhängig. Der stabile EURO sichert die Vermögen und hat in den letzten 5 Jahren zur Stagnation bei Investitionen in neue Produkte geführt, weil die Kaufkraft der abhängig Beschäftigten (in der Summe) gesunken ist - u.a. wegen der vielen Entlassungen bei den grossen AG-s zu GUNSTEN der Shareholder. Betrachte bitte mal die Preise in der Gastronomie, im Vergleich zu den letzten jahren der DM.

Was machen die Shareholder in der BRD, wenn auch im Ausland die Nachfrage sinkt ?

blumi

Zuletzt bearbeitet: 10.08.05 10:20 von blumi


blumi,
einige anmerkungen vielleicht noch.
also der größte teil der verdiener "verdient" sich seinen lohn, oder gehalt oder sonstiges einkommen, weil einfach der markt (also angebot und nachfrage) dessen höhe bestimmen. in anderen fällen gebe ich dir recht, dort haben sich marktökonomische gesetze von den gehältern entfernt, stichwort große aktiengesellschaften, darüber zu diskutiern bedarf aber fast eines eigenen kapitels.

wenn ein schumacher 100 mio. "verdient", dann halt deswegen weil mio. am fernseher hocken und 100tsde zu den rennen strömen. würden sie alle die glotze auslassen würde er nicht mal 5 cent fürs autofahren bekommen, wer ist nun also "schuld" dran.

wir haben in diesem land einfach kein einkommens-/konsumproblem. die allermeisten haben genug geld um sich auch höher qualitative produkte zu kaufen die sie womöglich selbst herstellen. sie tun es in der großen masse aber nicht aus kurzfristigen erwägungen, weil mit dem billig und discount ramsch sich "angeblich" soviel sparen lässt, dass es halt noch für den kurztrip am WE reicht. tja dann hat zwar die spassgesellschaft wieder gesiegt und das WE war auch lustig nur am montag reibt man sich dann ernüchtert die augen, wenn man ausgestellt wurde. so ist es eben, alle taten haben folgen auch unsere massenpsychose nach discount-ramsch.

mir ist das prinzipiel egal, nur leider auch hier werden diejenigen gesteinigt, die die mißstände ansprechen, wer will sich schon gern den spaß verderben lassen.



sporti
also der größte teil der verdiener "verdient" sich seinen lohn, oder gehalt oder sonstiges einkommen, weil einfach der markt


bei Schumacher u. den Fussballprofies da wirkt sich der markt aus - so wie du sagst. Aber sonst spielen Beziehungen und Seilschaften eine sehr wichtige Rolle, ob jemand den gut dotierten Job oder überhaupt einen Job bekommt.

Das fängt in der Presselandschaft an und endet bei der BA mit ihren Bemühungen, man muss flexibel sein (so heisst es) - nein man muss in die "Truppe passen" dazu bedarf es Beziehungen, weil die Bewerbungen um den gut dotierten Arbeitsplatz z.Zt. den Bedarf weit übersteigen.

Was in den TOP-Management-Funktionen abläuft, wird noch geschickter verschleiert. Da wäscht eine Hand die andere...... in einem sehr engen Zirkel von Kandidaten..

wie in der POLITIK braucht man dort seine Hausmacht....

Du weisst sicherlich 50 % des Weltkapitals wird von wenigen Familien-clans überwacht - diese Clans bestimmen über die Presseorgane, finanzieren Wahl-Kämpfe und nehmen Einfluss auf die wichtigen Personalentscheidungen...... das führt letztlich auch zum Einfluss in den Baukonzernen mit Aufträgen usw. usw.

wir haben in diesem land einfach kein einkommens-/konsumproblem. die allermeisten haben genug geld um sich auch höher qualitative produkte zu kaufen


Für das Steueraufkommen im Staat ist es egal, wie wir unser GELD ausgeben - es führt im Laden oder im Freizeitvergnügen zu Umsatz u. Gewinn, der zu versteuern ist.

Wer auf Billigprodukte ausweicht, der spart doch nicht - sondern muss häufiger die billigen Sachen kaufen. Die Klugen kaufen das qualitätvollere Auto, weil es weniger Reparaturen bedarf und länger den Ansprüchen genügt.

Wir haben viele Investoren an der BÖRSE, die konsumieren nicht sonder spekulieren und verlieren dabei - das vernichtet Arbeitsplätze - weil durch Börsen-Verluste die Nachfrage z.B. an neuen PKWs zwangsläufig geringer wird und so Arbeitsplätze vernichtet werden (auch in der beratenden Branche - ohne Produktion).

Ich nenne nur die Verluste mit Daimler-Aktien und mit TELECOM-Aktien. Damit ist in den letzten jahren sehr viel KONSUM-Kapital beim normalen Verbrauchen abhanden gekommen, die dafür eigentlich (bei Gewinn an der Börse) den neuen PKW kaufen wollten.

blumi

Zuletzt bearbeitet: 11.08.05 09:42 von blumi


eben nicht blumi,
nun komm schon, uns reden doch nicht von clans gesteuerte medien ein wir sollten in der großen masse billigst-fleisch und wurst kaufen, welches von billigen polnischen schlachtkolonnen geschlachtet werden muß und in billigst massenhaltung herangezogen wird, um den vom markt (also vom groß von uns kunden) geforderten tiefstpreis zu erreichen.

märkte mit qualtitästsware bleiben doch in der masse auf ihrem zeug sitzen und gehen pleite, so hat halt der deutsche metzger, der die von dir geforderte 1000 euro einkommens-grenze überschreiten soll, keine chance. und das war nur ein beispiel von hunderten. wenn wir ihm mehr als 1000 euro zugestehen wollen müssen wir uns am markt auch SO VERHALTEN !!

wir können es drehen und wenden wie wir wollen, wir konsumenten sind ein großer teil des marktes und unser verhalten übt druck auf genau jenigen aus, so oder so.

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