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Thema: [SC] Braucht Deutschland eine neue Linke?


oben haben wir vom ARBEITSMARKT gesprochen und nicht vom Lebensmittelmarkt, wo es der einzelne Schlachter mit Gross-Schlachtereien aufnehmen muss und es m.E. sehr gut kann


bei der Landwirtschaft greift die EU massiv ein - das ist kein freier Markt mehr.

Die Landwirte erhalten garantierte Preise, die weit höher liegen als auf dem TRESEN im Laden sichtbar wird.

Wir Steuerzahler jammern über die Subventionen.

sporti:wir können es drehen und wenden wie wir wollen, wir konsumenten sind ein großer teil des marktes und unser verhalten übt druck auf genau jenigen aus, so oder so.


wie verhältst Du Dich ?
ich achte garnicht auf die Preise - ich kaufe da, wo es am bequemsten für mich ist - die bisschen lebensmittel wirken sich in meiner Kasse nicht gross aus.

blumi

Zuletzt bearbeitet: 11.08.05 10:03 von blumi


Ja, Blumi

wenn die Käufer mal ausrechnen würden, was sie bei der Fahrt zum "billiger Einkaufen" einerseits sparen und andererseits an Fahrtkosten aufwenden, würden sie auch mal wieder öfter den Tante-Emma-Laden aufsuchen.

Ich habe in der Nachbarschaft ein Extrembeispiel, der ganz stolz ca. 5 Euro beim Einkaufen gespart hat. Dass er dafür aber über 30 km gefahren ist ......... *gg*. Ganz abgesehen von der aufgewendeten Zeit.

Es wird leider nur auf den Preis geachtet, nicht auf die Kosten
(siehe dazu auch obige Beiträge zu Beratung und Service), die den Preisvorteil in den allermeisten Fällen radikal dahinschmelzen lassen.



moin selektros,

wer 50 km fährt, um 5 E beim Lebensmittel-Einkauf zu sparen "tut etwas für die AUTO-Industrie" - smile.

Auch die Fehlberatungen mit GELD-Verschwendung sind "gesamt" gesehen aus der Sicht der Staatskasse (Steuereinnahmen) nicht negativ zu beurteilen.

Schönen Tag beim GELD-ausgeben !

Probleme sehe ich nur "beim Verspekulieren an der Börse, was dem Konsum schaden muss". Diese Millionen gehen der Staatskasse verloren, und führen zu mehr Schulden des Staates.


blumi


blumi:

Probleme sehe ich nur "beim Verspekulieren an der Börse, was dem Konsum schaden muss". Diese Millionen gehen der Staatskasse verloren, und führen zu mehr Schulden des Staates.


Des Einen Verlust ist des Anderen Gewinn. Und da wird der Gewinn normalerweise nicht versteuert.
Aber da traut sich mit Sicherheit keine Regierung dran. Hier wäre eine Quellensteuer wie bei den Sparern angebracht. Und zwar in einer Höhe, die die normalen Steuersätze übersteigt und nicht nur von einigen %-Punkten, die zur Steuerhinterziehung geradezu herausfordern

P.S.
Wieso sind eigentlich Spenden an Parteien absetzbar? Ich sehe da keine Gemeinnützigkeit, eher eine SolidarGemein-Schädlichkeit.



selektros
P.S.
Wieso sind eigentlich Spenden an Parteien absetzbar? Ich sehe da keine Gemeinnützigkeit, eher eine SolidarGemein-Schädlichkeit.


Spenden an Parteien sind nicht nur absetzbar, sondern man erhält sogar die Hälfte der Spende vom Finanzamt wieder zurück (§34g EStG).
D.h. Person X spendet 1000 Euro an eine Partei und bekommt dafür 500 Euro vom Finanzamt zurück.
Das gilt bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von 1650 Euro bzw. 3300 Euro bei Verheirateten.
Parteien sind also wesentlich stärker begünstigt als z.B. gemeinnützige Organisationen, denn bei diesen richtet sich die steuerliche Auswirkung der Spende nach dem individuellen Steuersatz, und der beträgt zwischen 15 und 42%.



Sollen wir noch weitermachen *gg*?

Die Partei, an die gespendet wurde, erhält den gleichen Betrag nochmals aus dem Bundeshaushalt.

Jetzt könnte sich doch mal jemand über "Geldwäsche" Gedanken machen.

Anmerkung: Zu "Kohl-Zeiten" erhielten Spitzenverdiener sogar 56% ihrer Spende vom Finanzamt zurück. Vielleicht denkt da ja mal einer ein wenig weiter *fg*, wie ein Modell der wundersamen Geldvermehrung da fnktioniert hat. Ich habe das Modell damals an einige Pressevertretungen geschickt. Keine einzige Zeitschrift hat das veröffentlicht.
Warum wohl?
Es klappt ja heute noch (!), wenn auch mit etwas weniger Profit.



sel
an der Börse ? - Des Einen Verlust ist des Anderen Gewinn. Und da wird der Gewinn normalerweise nicht versteuert.


ich sehe nur eine Gruppe, die gewinnen muss. Es sind die Banken, die u.a. ihr Personal damit bezahlen. Ansonsten konzentriert sich Kapital über die Börse an die Stellen, wo schon genug ist, weil dort der "längste Atem" - für eine schwache Phase - vorhanden ist. Aber was nützt es mir, "alle Aktien zu besitzen", wenn ich keinen Käufer mehr dafür finde.

Weil wir die Parteien über Spenden finanzieren, wird die Politik (der Gesetzgeber) daran nichts ändern wollen.

blumi

Zuletzt bearbeitet: 13.08.05 14:38 von blumi


Blumi, welches Personal? ... die schmeißen doch dauernd raus!



christi244:
Blumi, welches Personal? ... die schmeißen doch dauernd raus!


es bleiben noch genug, die sich den Gewinn teilen können. ZUR NOT reichen ja zwei Personen.

blumi


Blumi, die sind dann kein Personal, sondern Aufsichtsräte ... . ;-) ... und die wiederum sitzen in den Parteien und haben dort das Sagen (


Zuletzt bearbeitet: 13.08.05 16:30 von christi244


christi244:
Blumi, die sind dann kein Personal, sondern Aufsichtsräte ... . ;-) ... und die wiederum sitzen in den Parteien und haben dort das Sagen (


wen sollen die 2 Aufsichtsräte dann beaufsichtigen ?

nein christi, wenn wir da angekommen sind - dass das GELD der Welt 2 Personen gehört, dann wird das GELD seine Bedeutung verloren haben und auch die Parteien sind ohne Bedeutung, weil jeder macht, was er "im Interesse der Menschheit" für richtig hält.

Bis dahin wird sich aber ein anderes "Ordnungsystem" als das GELD durchgesetzt haben, weil die Menschheit sich ohne Ordnung selbst zerstört.

blumi

Zuletzt bearbeitet: 13.08.05 17:37 von blumi


na ja Blumi, nahe dran sind wir, dass das Geld der Minderheit gehört! Es geht nicht ums Beaufsichtigen, sondern ums Abkassieren!



blumi:

nein christi, wenn wir da angekommen sind - dass das GELD der Welt 2 Personen gehört, dann wird das GELD seine Bedeutung verloren haben


tut mir leid blumi,
auch wieder so eine "subjektive" wahrnehmung lafontainscher und gysischer art.

nie war das volksvermögen in der langen langen geschichte dieses landes so weit auf die breite masse verteilt wie heute.



sporti
nie war das volksvermögen in der langen langen geschichte dieses landes so weit auf die breite masse verteilt wie heute.


das mag stimmen (es tröstet, dass es früher noch schlechter war) zeig mir doch bitte mal die Zahlen in der BRD. Wer kann über Geld verfügen ? Ich habe es mir von destatis schicken lassen. In der BRD am Steueraufkommen gemessen: 10 % der Einkommenbezieher zahlen über 50 % der E-Steuern.

Ähnlich schätze ich die Vermögen-Verteilung. Das brauchen wir nicht ändern, aber wenigstens zur Kenntnis nehmen.

blumi

Zuletzt bearbeitet: 15.08.05 19:15 von blumi


Na Blumi, wie viele sind es denn, die das wirkliche Geld unter sich aufteilen? Ich rede nicht von Peanuts, wie 1000 € netto im Monat und vielleicht 2000 Euronen auf irgendeinem Konto.

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