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Thema: No Dope, No Hope ...


... zumindest auf einen Sieg bei der Tour de France.

Nun hat zum achten Mal hintereinander ein gedopter US-Radfahrer die Tour de France gewonnen. Bei Lance Armstrong war es noch so, dass er aufgrund nicht mehr vorhandener Hoden, in denen das Testosteron gebildet wird, sich zulässigerweise in beliebiger Dosis mit Testosteron dopen durfte. Dies erlaubt das Regelwerk nun einmal, was ich für unkorrekt und unfair halte. Armstrong wäre ein klassischer Teilnehmer der Paralympics und sonstigen Sportveranstaltungen für gehandicapte Menschen gewesen.

Bei Floyd Landis haben die Ärzte sich wohl beim Spritzen des Gegenmittels, das vor einer Entdeckung schützt, vor der Dopingprobe schwer verschätzt.

Das ZDF hat angekündigt, die Berichterstattung über die Tour de France komplett einzustellen. DAS ist der richtige Schritt in die richtige Richtung. Ich hoffe, dass andere TV-Anstalten sich anschließen werden.

banana



banana
Das ZDF hat angekündigt, die Berichterstattung über die Tour de France komplett einzustellen. DAS ist der richtige Schritt in die richtige Richtung. Ich hoffe, dass andere TV-Anstalten sich anschließen werden.

banana


Das sehe ich aber mal ganz genauso! Auch die Begründung des ZDF, nämlich, sich nicht zum Handlanger, bzw. Erfüllungsgehilfen der Pharmaindustrie machen zu wollen, finde ich beachtenswert.

Grüße
nieke



Das ZDF hat angekündigt, die Berichterstattung über die Tour de France komplett einzustellen.


Ich hoffe nicht, denn ich sehe das immer gerne - der einzige Sport im TV, den ich mag.

Oder werden demnächst etwa auch keine Fußballspiele mehr wegen Bestechungsskandalen oder sonstigem übertragen - endlich, das würde ich dann befürworten.


Zuletzt bearbeitet: 30.07.06 23:26 von babs


babs:
Das ZDF hat angekündigt, die Berichterstattung über die Tour de France komplett einzustellen.


Ich hoffe nicht, denn ich sehe das immer gerne - der einzige Sport im TV, den ich mag.

Oder werden demnächst etwa auch keine Fußballspiele mehr wegen Bestechungsskandalen oder sonstigem übertragen - endlich, das würde ich dann befürworten.


Nun, man kann jeden Themenansatz dadurch kaputt treten, indem man anführt, dass es ja woanders noch schlimmer ist. Diese Aufrechnungen kotzen mich persönlich so richtig an! Und genau das ist der Ansatz der Medien, die genug Beknackte fanden und immer wieder finden werden, dem zu folgen.

Mich kotzt auch an, dass die deutsche Fußballnationalmannschaft offen Werbung für die schlimmste Zivilisationsdroge Alkohol macht und fast jede Sportveranstaltung nebst den "Tatorten" u.v.a. Medienereignisse von den Drogenproduzenten mitfinanziert werden. Am letzten WE habe ich im TV zufällig einen kurzen Ausschnitt aus dem F1-Rennen am Hockenheimring gesehen und musste mir die Augen reiben, weil ich nicht glauben wollte, dass zwar Tabakwerbung mittlerweile nicht mehr stattfindet aber ein Team mit dem Sponsor "Johnny Walker" im Kreis herum fuhr.

Auch im Bundestag und in der Bundesregierung saßen und sitzen reichlich alkoholkranke Menschen. Es ist durch bestimmte, nicht jedem zugängliche Medikationen, durchaus möglich, die für Alkoholkranke typischen Ausfallerscheinungen zumindest kurzfristig, öffentlich unauffällig erscheinen zu lassen.

Aber, so what? Es ist der Spiegel der Gesellschaft!

Viel Spaß beim Nachdenken!

banana



landis:
„Ich habe 20 000 Trainingskilometer für die Tour absolviert, wurde viermal vor der 17. Etappe getestet und dreimal danach, darunter sogar drei Bluttests. Nur ein Test war positiv“, sagte Landis in NBC, „niemand würde Testosteron nur einmal nehmen. Das macht keinen Sinn.“ Bereits nach Bekanntgabe der A-Probe sei er an den Pranger gestellt und vorverurteilt worden. „Es gibt 100 Gründe, warum der Test positiv war“, so der Kalifornier.

Seine Anwälte bereiten gerade seine Verteidigung vor und werden sie in den kommenden Tagen bei der Anti-Doping-Agentur der USA (USADA) einreichen. Sollte Landis verurteilt werden, drohen ihm die Aberkennung des Tour-Titels und eine zweijährige Sperre. Landis will trotz der Vorwürfe und der Suspendierung durch sein Phonak-Team seine Karriere fortsetzen: „Mir ist etwas Schlimmes widerfahren. Aber Radfahren ist der schönste Sport in der Welt. Ich möchte ein Teil von ihm bleiben.“




das fand ich im FOCUS.

blumi

Zuletzt bearbeitet: 09.08.06 11:17 von blumi


blumi:
landis:
„Ich habe 20 000 Trainingskilometer für die Tour absolviert, wurde viermal vor der 17. Etappe getestet und dreimal danach, darunter sogar drei Bluttests. Nur ein Test war positiv“, sagte Landis in NBC, „niemand würde Testosteron nur einmal nehmen. Das macht keinen Sinn.“ Bereits nach Bekanntgabe der A-Probe sei er an den Pranger gestellt und vorverurteilt worden. „Es gibt 100 Gründe, warum der Test positiv war“, so der Kalifornier.

Seine Anwälte bereiten gerade seine Verteidigung vor und werden sie in den kommenden Tagen bei der Anti-Doping-Agentur der USA (USADA) einreichen. Sollte Landis verurteilt werden, drohen ihm die Aberkennung des Tour-Titels und eine zweijährige Sperre. Landis will trotz der Vorwürfe und der Suspendierung durch sein Phonak-Team seine Karriere fortsetzen: „Mir ist etwas Schlimmes widerfahren. Aber Radfahren ist der schönste Sport in der Welt. Ich möchte ein Teil von ihm bleiben.“




das fand ich im FOCUS.


blumi,

schön, dass Du etwas gefunden hast. Kannste im Fundbüro abgeben oder auch behalten, weil es wertlos ist.

banana




landis bei FOCUS
wurde viermal vor der 17. Etappe getestet und dreimal danach, darunter sogar drei Bluttests.


steckt hier mehr dahinter ?

blumi


blumi:
landis bei FOCUS
wurde viermal vor der 17. Etappe getestet und dreimal danach, darunter sogar drei Bluttests.


steckt hier mehr dahinter ?


Worauf zielt Deine Frage, blumi?

banana



banana:
blumi:
landis bei FOCUS
wurde viermal vor der 17. Etappe getestet und dreimal danach, darunter sogar drei Bluttests.


steckt hier mehr dahinter ?


Worauf zielt Deine Frage, blumi?

banana


was war mit den anderen 6 TESTS (ausser dem einen positiven in A- u. B-Probe) ?

blumi

Zuletzt bearbeitet: 12.08.06 09:17 von blumi


bei SC:
Jan Schur
Rad-Olympiasieger 1988

„Man darf die Verantwortung nicht nur beim Sportler abladen“, sagt der Sohn der Radsportlegende Täve Schur. Jan Schur war selbst Radsportler in der Olympiamannschaft der DDR und weiß, dass beim Doping hinter dem Sportler sechs weitere Ebenen eine Rolle spielen: der Rennstall, die Sponsoren, die Ärzte, die Pharmaindustrie, die nationalen und internationalen Verbände und die Presse. „„An welcher Stelle bei den verschiedenen Ebenen wollen Sie denn ansetzen? Selbst wenn eine Ebene gegen Doping wäre, würden die anderen nicht darauf verzichten, weil sie nicht auf Erfolge verzichten wollen!“. Er selbst habe sich nach der Wende die Frage gestellt: „Steigste aus oder machste mit?“. Er hat sich für den Ausstieg entschieden.



ohne Doping-Ärzte und Pharmaforschung wäre Doping kein Thema !
Ich plädiere für Schadenersatzanspruch der Sportler bei den Verursachern + Profiteuren (6 Ebenen) des Doping für Erfolg.

blumi
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