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Thema: sogenanntes Prekariat


blumi:

Das eigentliche LERNEN (lebenslang) fängt m.E. im JOB mit der konkreten Aufgabenstellung an.
a) Situation analysieren.
b) Alternativen erarbeiten
c) Vor und Nachteile - Erfolgschancen abwägen.
c) Entscheidung fällen

Das lernt man nicht während eines Studiums.


Diese Dinge erlernt man nach meiner Erfahrung schon, wenn teilweise auch nur rudimentär. Was man nicht lernt, sind Empathie und intuitives Verhalten, was auch eher nicht erlernbare Talente sind.

banana
Auf einem ganz anderen Blatt stehen die aberwitzigen Steuererleichtungen für Großunternehmen, die trotz blühender Geschäfte gewöhnlich keinerlei Steuern mehr in Deutschland zahlen.


blumi:
fallen diese Entscheidungen "gewollt" oder sind sie juristische Formulierungs-Fehler der handelnden Politiker (Gesetzgeber) ?


Gewollt! Ohne wenn und aber!

banana



banana:
Übel, übel, übel! Diese Aussagen von Dir, zwirni. Für Dich scheint ja jeder Selbständige ein Bankräuber zu sein. Wenn ich meine Betriebskosten und Abschreibungen (dann wohl als Einziger in Deutschland) nicht steuerlich geltend würde, könnte ich meine Dienstleistung aufgrund des Wettbewerbs nicht mehr verkaufen, würde also pleite gehen bzw. würde ich ein negatives Einkommen erzielen, was ebenfalls die Pleite bedeuten würde. Genauso würde es über 90% der kleinen Selbständigen und Mittelständler gehen. Und wir alle würden gar keine Steuern mehr bezahlen sondern Hartz4-Empfänger werden.

Auf einem ganz anderen Blatt stehen die aberwitzigen Steuererleichtungen für Großunternehmen, die trotz blühender Geschäfte gewöhnlich keinerlei Steuern mehr in Deutschland zahlen.

Hier hast Du voll daneben gehauen, zwirni! Ich habe Dir bislang eigentlich mehr Intellekt zugetraut.

banana

P.S.: Für mich fängt es an asozial zu werden, wenn Arbeitnehmer während ihrer Arbeitszeit ihre Privatkorrespondenz erledigen, Dauerprivatgespräche, womöglich noch auf den Diensthandies führen, Massenkopieen in Farbe auf dem Betriebskopierer machen, stundenlang im Internet surfen oder hier und da mal "etwas mitgehen lassen" usw. usw..


Banana, ich antworte nur kurz und "banana-mäßig" darauf:
Wenn Du in Zukunft den Eindruck hast, ich würde Deiner Erwartung über meinen Intellekt nicht gerecht werden, dann frage Dich bitte, ob Du das, was ich geschrieben habe, nicht komplett mißverstanden hast. So ist es nämlich in diesem Fall.
Bitte sieh das, was ich schreibe, nicht aus der betriebswirtschaftlichen Froschperspektive, ich habe mit meiner Argumentation keineswegs die kleinen Selbstständigen gemeint.

Zwirni



blumi:
fallen diese Entscheidungen "gewollt" oder sind sie juristische Formulierungs-Fehler der handelnden Politiker (Gesetzgeber) ?

Gewollt! Ohne wenn und aber!

banana



da bin ich nicht so sicher - warum werden von Politikern im Parlament und den Verbänden immer wieder die Auswirkung von Gesetzen beobachtet, um sie dann wieder zu korrigieren ?

zwirni
frage Dich bitte, ob Du das, was ich geschrieben habe, nicht komplett mißverstanden hast. So ist es nämlich in diesem Fall.
Bitte sieh das, was ich schreibe, nicht aus der betriebswirtschaftlichen Froschperspektive, ich habe mit meiner Argumentation keineswegs die kleinen Selbstständigen gemeint.


ja ZWIRNI, verstehen wollen und sich verständlich machen wollen - das sind die wichtigsten intellektuellen Fähigkeiten in einer demokratisch organisierten Gesellschaft.

blumi

Zuletzt bearbeitet: 25.10.06 10:04 von blumi


zwirni:
Banana, ich antworte nur kurz und "banana-mäßig" darauf:
Wenn Du in Zukunft den Eindruck hast, ich würde Deiner Erwartung über meinen Intellekt nicht gerecht werden, dann frage Dich bitte, ob Du das, was ich geschrieben habe, nicht komplett mißverstanden hast. So ist es nämlich in diesem Fall.
Bitte sieh das, was ich schreibe, nicht aus der betriebswirtschaftlichen Froschperspektive, ich habe mit meiner Argumentation keineswegs die kleinen Selbstständigen gemeint.
Zwirni


Dein Text ist sehr eindeutig zu verstehen, auch wenn du es anders gemeint haben solltest. Dann musst du das aber dazu schreiben, damit man den Text versteht, wie du es gerne hättest. Aber nun hast du das ja getan und das ist so in Ordnung für mich.

Betriebswirtschaftliche Froschperspektive? Die Volkswirtschaft kann ich leider nicht ändern. Vor 30 Jahren war ich mal kurzfristig SPD-Mitglied. Ich habe es geschafft, dass nach 6 Wochen ein Parteiausschlussverfahren gegen mich eingeleitet wurde, weil ich die undemokratischen Entscheidungswege in der Partei von oben nach unten nicht akzeptiert habe. Ich bin freiwillig ausgetreten. Auf deutsch gesagt: Da saßen selbst im Ortsverband nur irgendwelche pöstchengeile, kleine Arschlöcher rum! Ulla Schmidt ist heute noch in diesem Ortsverband.

banana





Tatsache ist, dass alle einfachen Arbeitstätigkeiten ins superbillige Ausland verlagert werden, wo die Menschen für einen Euro am Tag (oder noch weniger) arbeiten. Tatsache ist auch, dass wir zu diesen Konditionen nicht produzieren können.
Damit bleiben uns nur die Aufgabengebiete, die man nur mit einer hohen Bildung erfüllen kann.
Eine weitere Tatsache ist, dass nicht alle Menschen diesen hohen Ansprüchen (auch wenn sie die beste Bildung erfahren würden) genügen werden; es gibt nun einmal Menschen, die von Natur aus ein eher schlichtes Gemüt haben oder anderweitige Defizite.
Wir werden auch sicherlich eine hohe Sockelarbeitslosigkeit beibehalten, die sich vermutlich niemals unterhalb von 5 Mio. Menschen bewegen wird.
Wir sollten uns auch einmal klar machen, dass der größte Teil des "abgehängten Prekariats" Alleinerziehende mit ihren Kindern sind und daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Selbst Familienväter werden bei der Arbeitsplatzvergabe benachteiligt, wenn diese mit einem Single um die selbe Stelle konkurieren. Diese Fakten werden bei der Harz IV-Diskussion immer wieder gerne vergessen.
Die Frage ist doch, was wir mit diesen Menschen machen wollen. Wollen wir sie am untersten Ende der sozialen Skala herumkrebsen lassen oder wollen wir diese Menschen durch entsprechende Transferleistungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen lassen?
Letztere Option würde immerhin auch den sozialen Frieden im Lande sichern.
Wenn wir das wollen, dann müssen wir ein Grundeinkommen ohne wenn und aber einführen und ich bin mir sehr sicher, dass dieses auch finanzierbar ist. Meine Argumente dazu kann man am Anfang des Threads "Bürgergeld" nachlesen.

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Dieser Beitrag besteht aus 100% recycelten Elektronen!


Zuletzt bearbeitet: 26.10.06 11:52 von esra


esra:
Tatsache ist, dass alle einfachen Arbeitstätigkeiten ins superbillige Ausland verlagert werden, wo die Menschen für einen Euro am Tag (oder noch weniger) arbeiten.


Leider sind es nicht mehr nur die einfachen Tätigkeiten. Bei einigen großen Firmen wird schon über die Verlagerung von Entwicklungs- / Konstruktionsabteilungen ins Ausland nachgedacht.
Ein Argument für Produktionsverlagerungen war häufig, diese seien "zur Standortsicherung" der deutschen Betriebsstandorte notwendig. Denkt man diese Entwicklung konsequent weiter, dürften am Ende nur ein paar kleine Verwaltungsstandorte übrigbleiben




walter
Leider sind es nicht mehr nur die einfachen Tätigkeiten. Bei einigen großen Firmen wird schon über die Verlagerung von Entwicklungs- / Konstruktionsabteilungen ins Ausland nachgedacht


es wird doch schon die EDV der Deutschen Bank nach Indien verlagert.

blumi


Hallo,

ich habe gerade mal die Beiträge durchgelesen und finde das Thema interessant. Mich beschäftigen diese Sachen auch, und anscheinend ist in Deutschland der Begriff "Unterschicht" in den Medien aufgeflackert - ein für viele Menschen heikler Terminus, weil er wohl zu sehr an kommunistische Theorien erinnert, weshalb er eine Polemik erzeugt hat.

Ich mag jetzt nicht auf einen bestimmte Beiträge antworten, sondern möchte einfach ein paar persönliche Gedanken zu dem Thema äussern.

Der Begriff "Prekariat" hat mich auch gewundert. Für mich der in Frankreich wohnt, ist er nicht so fremd, weil hier der Begriff der "précaires" voll im politischen Diskurs ist. Précaire bedeutet hier "unsicher, labil", womit hier die unsichere soziale Lebenssituation von Bürgern gemeint ist. In Deutschland wohl nicht anders, nehme ich an. Es ist ja schon lange üblich, leicht verständliche Sachen mit "schlauen" Worten zu bezeichnen...

Eine Sache, die mich letztens erschreckt hat, ist die Situation von Hauptschülern. Aus welchen familiären und sozialen Zusammenhängen sie auch kommen mögen - sie mögen Schwierigkeiten haben, die sich im schulischen Erfolg ausdrücken - völlig dumm sind jedenfalls nicht. Sie verstehen recht gut, welche beruflichen Chancen sie erwartet: schlechte. Selbst Realschüler haben nicht mehr gute Chancen, eine interessante Lehrstelle zu finden, da diese oft von Abiturienten besetzt werden. Eine folgenschwere Hoffnungslosigkeit, wie ihre Zukunft mit einem mittelmässigen Hauptschulabschluss aussehen wird, breitet sich aus. Diese ist vielleicht gepaart mit Schwierigkeiten zu Hause, Arbeitslosigkeit der Eltern, Scheidung, Alkohol- und Geldproblemen. Pädagogische Appelle der Lehrer, dass die Schüler für "ihre Zukunft" doch bitte fleissig sein sollen, prallen durch die Entfernung zur Realität völlig ab. Das Ergebnis sind Agressionen, die entweder gegen sich selbst oder nach aussen hin gerichtet werden. Ist es wunderlich?

Was lebt die Wirtschaft uns vor? "Rettungsversuche" von Gewerkschaften, auf bezahlten Urlaub, Weihnachtsgeld, die 37-Stundenwoche und andere lang erkämpfte soziale Fortschritte ohne Lohnausgleich zu verzichten, um wenigstens den Arbeitsplatz nicht zu verlieren, um dann nach einiger Zeit doch auf die Strasse gesetzt zu werden, während der Konzern einige Milliarden an Reingewinn vorweisen kann, dies wird mit genau der Brutalität erlebt, die sie ist.

Robert Kurz sprach von einem dem Kapital innewohnenden Widerspruch: Dem Zwang, sich selbst zu vergrössern und gleichzeitig seinen eigenen "Brennstoff" wegzurationalisieren.

Durch Rationalisierung, Modernisierung und Globalisierung werden die Gewinne vergrössert, welche in der Produktion mit einem Wertverlust der Arbeitseinheit (Kurz nennt diese Einheit, diesen Brennstoff "Verbrennung von Arbeitskraft") einhergeht.
Die Arbeitskraft ist (bzw. war) das Benzin des Kapitals. Die Optimierung der Kapitalvergrösserung findet mit neuen "Kapitalmotoren" statt, die entweder mit immer weniger "Benzin" auskommen oder immer "billigeres Benzin" (Auslagerung in Billigländer) verwenden. Das "Kapitalbenzin" verliert an Wert,
die produzierten Waren werden billiger, was nur durch noch mehr Produktion kompensiert werden kann. (Wachstum). Das diese Spirale mal an einen Grenzwert stossen wird, leuchtet ein. In der Kapitalgeschichte hat es schon mehrere "Teilgrenzwerte" gegeben, die sich in Krisen geäussert haben, die bisher mit technischen Erneuerungen und Mehrproduktion wieder aufgefangen und kompensiert werden konnten. Der Widerspruch an sich jedoch bleibt: Das Kapital optimiert sich, indem es seinen eigenen "Brennstoff" wegrationalisiert.

Die Krise ist wieder im Anmarsch, nur wissen wir noch nicht, ob es dieses Mal die letzte sein wird, oder ob es wieder "nur" eine Krise ist, die an einen Teilgrenzwert stösst.

"Generation Praktikum" - eine Wirklichkeit, die sowohl in Frankreich als auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern zum arbeitspolitischen Alltag gehört. Um von den Ursachen abzulenken, weil sie zu schmerzhaft oder angstauslösend sind, wird nach falschen "Schuldigen" gesucht. Die Aufmerksamkeit der Bürger wird auf sogenannte "Sozialschmarotzer" gelenkt, die "Faulheitsdebatte" findet immer wieder begeisterte Unterstützung. Warum sollte die Gesellschaft sich anderes verhalten als das Individuum, welches für sich selbst schmerzhafte Inhalte verdrängt, die in anderen Symptomen in Erscheinung treten, an denen dann herumgedoktort wird?

An Widersprüchen mangelt es nicht:

Es fehle an ausgebildetem Fachpersonal. Dabei gibt es genügend arbeitslose Facharbeiter und Akademiker, die auf nichts anderes sehnlichst warten, als eine Chance zu bekommen. Doch der potentielle Arbeitgeber wartet lieber 6 Monate auf den "perfekten" Kandidaten, der sofort ohne Einarbeitung loslegen kann, anstatt einen arbeitslosen Facharbeiter einzustellen, der in 2 oder 3 Monaten in seine Aufgaben durch "learning by doing" eingearbeitet sein wird.

Man bedauert den Zurückgang der Geburtenrate in Deutschland, aber bettet potentielle Eltern in einen Dschungel von unlösbaren Aufgaben ein: Als Ausbildungsabsolvent ist man zu jung und hat keine "Erfahrung", die man sich durch Praktika in der Arbeitswelt erwerben soll (selbstverständlich ohne Bezahlung oder unterbezahlt und ohne Kranken- und Rentenversicherung).

Ist man 40 oder 45 und hat das Pech, sich als Arbeitsloser wiederzufinden, ist es fast unmöglich, wieder in den ersten Arbeitsmarkt hineinzukommen. Andererseits wird verlangt, dass man selbst finanziell Verantwortung für seine Rente und für seine Gesundheit übernehmen soll. (Würden die meisten ja gerne, aber man lässt sie nicht). Diesen Spagat soll man also zwischen 30 und 40 hinlegen: für eine zusätzliche Rente sparen, Wohneigentum erschaffen, Kinder kriegen und grossziehen. In einem Zeitraum von 10 Jahren "mission impossible", und das weiss jeder.

Die einzigen, die sich durch diese feindlichen Bedingungen nicht völlig abschrecken lassen, Kinder in die Welt zu setzen, sind Familien mit "Migrationshintergrund", wie es heute politisch korrekt heisst. Und diese werden mit immer mehr Auflagen und feindlicher Stimmungsmache aus Deutschland herausgeekelt. Sind es "echte Deutsche", die 4 oder 5 Kinder haben, wird ihnen recht schnell der Makel "asozial" angehängt.



Zuletzt bearbeitet: 09.11.06 00:27 von eifel


Man hätte gerne die Akademikerfamilie mit zwei Kindern, die auf's Gymnasium gehen und später studieren, die Mutter und der Vater arbeiten beide in höheren Stellungen. Die Eltern werden später die Universität ihrer Sprösslinge mit den neuen Studiengebühren bezahlen. Dies erlaubt diesen Studenten, sich auf das Studium zu konzentrieren. Alle anderen werden nebenbei arbeiten müssen, schlechtere Ergebnisse haben, sich die "Elite-Unis" finanziell nicht leisten können, auch wenn sie die Fähigkeiten dazu haben.

Die grossen Zusammenhänge und Ursachen der Probleme sind nicht so leicht fassbar, die Widersprüche allerdings sind für jeden zugänglich. Man braucht kein Abitur, um zu verstehen, dass eine Anhebung des Rentenalters und die politische Bettelei um Verständnis dafür nicht im Einklang stehen mit der Wirklichkeit, die den 50-jährigen oder älteren Arbeitslosen keine Möglichkeit mehr geben, beruflich noch einmal Fuss zu fassen.

Auf Perspektivlosigkeit mag jeder anders reagieren - positiv werden die Reaktionen kaum sein, ob man nun 15 oder 50 Jahre alt ist. Und Hauptschüler wissen sehr wohl, dass sie in dieser Gesesllschaft nicht willkommen sind.

Wir sollen positiv in die Perspektivlosigkeit blicken, jede soziale Einschränkung in Gehorsam annehmen und Milliardengewinne aus Kapital- und Börsenspekulationen, An- und Verkauf, Zerschlagung und Massenentlassungen von Grossfirmen akzeptieren und das Geseiere von "sozialer Gerechtigkeit" von SPD oder CDU glauben und sie wählen.
Verarschen kann ich mich auch alleine.

(ich habe den ganzen Artikel nicht in einen Beitrag bekommen. Gibt es eine maximale Länge? - Und dann finde ich den chat wieder nicht. Werde mal auf Suche gehen...


Zuletzt bearbeitet: 09.11.06 00:26 von eifel


Eine sehr gute und prägnante Zusammenfassung der Realität, Eifel.
Ich sehe das genauso.

Zwirni



eifel
Wir sollen positiv in die Perspektivlosigkeit blicken, jede soziale Einschränkung in Gehorsam annehmen und Milliardengewinne aus Kapital- und Börsenspekulationen, An- und Verkauf, Zerschlagung und Massenentlassungen von Grossfirmen akzeptieren und das Geseiere von "sozialer Gerechtigkeit" von SPD oder CDU glauben und sie wählen.
Verarschen kann ich mich auch alleine.



wer gestern die Darstellung "Forschung / Wissen" über die offene Problematik der "ATOM-Müll-Entsorgung" gesehen hat, der kann der nächsten GENERATION nur noch wenig Hoffnung machen.

500 Atomkraftwerke (weltweit sind zu entsorgen; und keiner weiss bis heute - wie es gemacht werden soll / kann - ohne sich (den nächsten Generationen) "ein Ei auf die Schiene zu legen".

blumi


blumi:
eifel
Wir sollen positiv in die Perspektivlosigkeit blicken, jede soziale Einschränkung in Gehorsam annehmen und Milliardengewinne aus Kapital- und Börsenspekulationen, An- und Verkauf, Zerschlagung und Massenentlassungen von Grossfirmen akzeptieren und das Geseiere von "sozialer Gerechtigkeit" von SPD oder CDU glauben und sie wählen.
Verarschen kann ich mich auch alleine.



wer gestern die Darstellung "Forschung / Wissen" über die offene Problematik der "ATOM-Müll-Entsorgung" gesehen hat, der kann der nächsten GENERATION nur noch wenig Hoffnung machen.

500 Atomkraftwerke (weltweit sind zu entsorgen; und keiner weiss bis heute - wie es gemacht werden soll / kann - ohne sich (den nächsten Generationen) "ein Ei auf die Schiene zu legen".


Und was hat das mit dem Thema des Threads zu tun? Nichts!!!

Leg deine Eier auf irgendeine Schiene! Aber nicht heulen, wenn's den Küken weh tut!


Zuletzt bearbeitet: 09.11.06 18:18 von banana


also so gehts ja nun nicht banane, hier darf jeder frei seine meinung äußern, solange es nicht usw.... . was du hier pöbelst gehört nicht zum usw.



Volkswirt:
also so gehts ja nun nicht banane, hier darf jeder frei seine meinung äußern, solange es nicht usw.... . was du hier pöbelst gehört nicht zum usw.


es tut nicht weh, wenn banana nicht erkennt, wie Energie-Versorgung der Welt und Wirtschaft / Lebensstandard voneinander abhängen.

blumi


@eifel

Danke für deinen Beitrag, dem ich nur zustimmen kann. Ich erlaube mir, den selben Ausschnitt zu zitieren, den ein Mitforent hier zitiert hat.

eifel
Wir sollen positiv in die Perspektivlosigkeit blicken, jede soziale Einschränkung in Gehorsam annehmen und Milliardengewinne aus Kapital- und Börsenspekulationen, An- und Verkauf, Zerschlagung und Massenentlassungen von Grossfirmen akzeptieren und das Geseiere von "sozialer Gerechtigkeit" von SPD oder CDU glauben und sie wählen. Verarschen kann ich mich auch alleine.


Der selbe Forent hat in dem nahezu themakongruenten Thread zum "Bürgergeld" folgendes geschrieben:

blumi
Wer glaubt hier im NA den G.W.-Lösungs-Ansatz (Gesetze und Ausführungsbestimmungen + Stufenplan der nächsten 5 Jahre fehlen noch) besser als "der Gesetzgeber" im Parlament zu formulieren - ist hier am falschen PLATZ.


blumi
warten wir lieber auf die Programme der Parteien, die sich mit G.W. ausführlich beschäftigen.


Meiner Ansicht liegt die Krux darin, dass es leider noch eine Mehrheit gibt, die sich gerne verarschen lässt.

banana

P.S.: Da du in France lebst, ist dir evtl. der Name G.W. alias Götz Werner, ein milliardenschwerer Zahnpasta- und Haarspray-Verteter, nicht bekannt. Dieser hatte hier bei uns vor allem im TV kurzfristig etwas Wind aufgewirbelt, als er ein Bürgergeld vorschlug, das mit einem Mehrwertsteuersatz von 50% finanziert werden sollte, wohl ausschließlich zur Mehrung seines Reichstums. Mittlerweile ist er aber mehr oder weniger sang- und klanglos aus den Medien verschwunden.


Zuletzt bearbeitet: 09.11.06 22:56 von banana
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