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Thema: G8-Gelder für Afrika


Der G 8 Gipfel in Heiligendamm wirft seinen Schatten voraus und alle möglichen Leute versprechen sich viel von ihm. So auch die Musiker Herbert Grönemeyer, Bono und Bob Geldorf fühlten sich veranlasst in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Staaten der G 8 auf ihre Zusage anzumahnen, die sie 2005 in Schottland getätigt hatten.
Grönemeyer meinte, Merkel dürfe nicht nur am Strande sitzen, sondern das Versprechen des Kanzlers Schröder auch einlösen.
Für den Entwicklungsetat würde das bis 2010 von 4.5 Milliarden eine Steigerung auf 10 Milliarden bedeuten.
Keine Ahnung welche der Zusagen erfüllt oder nicht erfüllt wurden, doch einfach Geld geben, ohne das es ein Projekt gibt, halte ich für sinnlos, solange in Afrika selber nichts für eine Besserung getan wird.
Deutschland tut viel, vielleicht nicht genug, doch wo soll Geld in Projekte gesteckt werden, ohne das dieses Geld nicht gleich in einer Bank in der Schweiz landet. Die Weltbank gibt auch Kredite für Länder und auch einige werden abgelehnt, weil die Kredite nicht dem Volke zugute kommen, sondern nur den Staatschefs, ebenso muss ein kleines Maß an Demokratie vorhanden sein.
Deutschland hat viel Geld in den Kongo investiert, dort für die Schutztruppe der EU während der Wahl im letzten Sommer. Man unterstützt Projekte auch in vielen anderen Ländern, die zu Frieden führen sollen.
Als kürzlich der MP von China auf seiner Afrikareise überall Geld verteilte und damit auch viele Lizenzen zum Abbau von Bodenschätzen erwarb, achtete er nicht auf solche Kleinigkeiten wie Demokratie oder die Durchsichtigkeit der Kredite.
Afrika muss selber mehr für sich als Kontinent machen und auch die „Schurkenstaaten“ unter ihnen auch benennen.
Frage ist: „ Mehr Geld nach Afrika zu jedem Preis“ oder gezielte Maßnahmen?
Dass die Staaten von Afrika sich selber einen Teufel um Europa, oder Industriestaaten kümmern, zeigte sich bei der Besetzung in der UN der UN-Kommission zur Armutsbekämpfung. Trotz Widerstandes vieler Industriestaaten wurde der simbabwische Umwelt- und Umweltminister Francis Nhema von Afrika nominiert und auch dann gewählt.
Ein Minister aus einem Land, deren Land unter Sanktionen der EU steht und der Präsident Mugabe der schlimmste Tyrann in Afrika ist.
In diesem Bewusstsein wurde er gewählt und ich würde mich nicht wundern, wenn weitere Geld Richtung Afrika gestoppt würden. Afrika war sicher dran diesen Posten zu besetzen, vielleicht Simbabwe auch, doch man hätte die eigenen UN Untersuchungen zu Simbabwe lesen sollen.
Merkel hat gesagt, zusammen mit Sarkozy will sie etwas für diesen Kontinent machen und auch der Präsident von Südafrika wird dort seinen Auftritt haben, der Präsident eines der reichsten Länder im südl. Afrika, der nun Hilfe haben will. Wo sind die Gewinne aus dem Goldfunden, der Diamantenindustrie oder auch dem Abbau von vielen anderen Mineralien und Bodenschätzen? Wo sind die Gewinne der Autoindustrie, des Tourismus? Das Geld was zum Bau der WM Stadien für 2010 von der FIFA bezahlt wurde, ist irgendwohin gesickert, doch der DFB bietet Hilfe an.





ja es ist wirklich erschreckend.
das china heute geldkofferdiplomatie betreibt erinnert mich stark an deutschland vor der einheit. da haben wirs ähnlich gemacht und vielleicht sind wir deshalb heute die vorbilder der chinesen. hilfe brauchen die meisten afrikanischen staaten auf jeden fall, aber mit der gieskanne unreflektiert? das wäre wohl ein großer schaden für den kontinent.
angesichts der großen zuversicht heutzutage hoffe ich mal, die merkel macht nen guten job in heiligendamm. vielleicht gelingt ihr mehr als erwartet. bis jetzt ist das ja ihre bonus - sie macht das meiste besser als erwartet;-)

vowi


Zuletzt bearbeitet: 18.05.07 22:49 von Volkswirt


g8 Aussenminister ..

Länder- und regionenübergreifend ist Rechtsstaatlichkeit ein wichtiges Thema der G8-Außenminister. Im Fokus steht dabei die Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit für transnationales Wirtschaften, nachhaltige Entwicklung und als Element von Konfliktverhütungs- und "Post Conflict"-Strategien. Noch in der zweiten Jahreshälfte soll zu diesem Thema eine Fachkonferenz unter Beteiligung von Vertretern der Zivilgesellschaft und internationaler Akteure stattfinden.



ja, was sind post-conflict-strategien ?

blumi


Post-Conflict Strategien sind Überlegungen und auch Strategien, wie nach einem Konflikt oder Bürgerkrieg oder Krieg, in diesem Gebiet Ordnung und Recht wieder zurückgebracht werden können.
Also im Irak war nach der Besetzung dies nicht oder nur wenig vorhanden, ganz im Gegensatz zu post-war germany, also dem Nachkriegsdeutschland.
Meist können dies nur die Sieger machen, müssen aber viel Geld investieren. In afrikanischen Ländern entscheiden eigentlich nur die Konzerne, wie und wo, sie weiter Geschäfte machen können, die Bevölkerung bleibt weitgehend allein, sei denn sie werden als Arbeitskräfte benötigt. Ansonsten baut man auf Hilfsorganisationen aus den Industriestaaten.


Zuletzt bearbeitet: 19.05.07 12:47 von sarek


Manchmal kann man wirklich glauben, man ist im falschen Film:

(17.05.) Sarek:
Für den Entwicklungsetat würde das bis 2010 von 4.5 Milliarden eine Steigerung auf 10 Milliarden bedeuten.
...
doch wo soll Geld in Projekte gesteckt werden, ohne das dieses Geld nicht gleich in einer Bank in der Schweiz landet.

Da werden Tausende von Milliarden für völkerrechtswidrige Kriege ausgegeben und für den fetten Profit von Unternehmen, die danach wieder "aufräumen" sollen, und Sarek sorgt sich um die Zahlung von fünf bis zehn Milliarden, die lediglich eine Absichtserklärung zur "Beruhigung des politischen Gewissens" sind.

(17.05.) Sarek:
Die Weltbank gibt auch Kredite für Länder und auch einige werden abgelehnt, weil die Kredite nicht dem Volke zugute kommen, sondern nur den Staatschefs, ebenso muss ein kleines Maß an Demokratie vorhanden sein.

Wie naiv. Die Weltbank knüpft ihre Kreditvergabe an marktwirtschaftliche Kriterien im Interesse der Wirtschaft der »ersten Welt«. Diese Interessen werden natürlich umso besser umgesetzt, wenn in den betreffenden Staaten eine dem Westen hörige Regierungsform besteht, die man als "Demokratie" bezeichnet.
Es ist eine reine Behauptung, dass die Kreditvergabe der Weltbank im Interesse des Volkes des jeweiligen Staates geschieht. Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache. Stichwort: Subventionspolitik und Protektionismus.

(17.05.) Sarek:
Deutschland hat viel Geld in den Kongo investiert, dort für die Schutztruppe der EU während der Wahl im letzten Sommer. Man unterstützt Projekte auch in vielen anderen Ländern, die zu Frieden führen sollen.

Wir wollen das doch einmal korrekt formulieren: Deutschland hat viel Geld in den Bundeswehreinsatz im Kongo investiert, nicht einfach in den Kongo. Es besteht ein Unterschied dazwischen.
Uns wird offiziell erzählt, dass solche und andere Projekte zu Frieden führen sollen. Angesichts der Tatsachen und gerade des Terroranschlags in Afghanistan vor ein paar Tagen sollte man sich eigentlich um so dringlicher fragen, ob das wirklich stimmt.
Vielmehr ist doch festzustellen, dass seit der deutschen Wiedervereinigung unter dem Vorwand der Friedenssicherung oder des humanitären Einsatzes die Bundeswehr immer mehr in Auslandseinsätze hineingezogen wird, die vom Grundgesetz nicht mehr gedeckt werden.

(17.05.) Sarek:
Afrika muss selber mehr für sich als Kontinent machen und auch die "Schurkenstaaten" unter ihnen auch benennen.

Sicherlich müssen die afrikanischen Regierungen selbst mehr im Interesse ihrer eigenen Völker handeln, nur dazu müssen dort erst einmal solche "Volksvertreter" an die Macht kommen, die den Begriff auch verdienen, und nicht solche, die nach innen korrupt und nach außen dem Westen gegenüber willfährig sind und deshalb protegiert werden.
In diesem Zusammenhang den Begriff "Schurkenstaat" zu übernehmen, zeugt von der Weite eines politischen Horizontes eines G.W.Bush.

(17.05.) Sarek:
Dass die Staaten von Afrika sich selber einen Teufel um Europa, oder Industriestaaten kümmern, zeigte sich bei der Besetzung in der UN der UN-Kommission zur Armutsbekämpfung. Trotz Widerstandes vieler Industriestaaten wurde der simbabwische Umwelt- und Umweltminister Francis Nhema von Afrika nominiert und auch dann gewählt.
Ein Minister aus einem Land, deren Land unter Sanktionen der EU steht und der Präsident Mugabe der schlimmste Tyrann in Afrika ist.

Warum sollten sich die afrikanischen Staaten um Europa oder die Industriestaaten kümmern? Geschieht es denn umgekehrt auch, oder wird nur so getan, als würde es geschehen?
Ansonsten gibt es innerhalb des Völkerrechts einen Grundsatz von der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten. Für die Wahl eines eines Postens innerhalb der UNO ist es irrelevant, ob der jeweilige Kandidat nun Vetreter einer Demokratie, einer Diktatur oder eines korrupten Regimes ist. Das ist so, ob man das nun gut findet oder nicht.
Was aber relevant ist, ist die Frage, ob sich ein Staat an das Völkerrecht hält. Wenn man sich also schon über die Zustände innerhalb der UNO beklagt, dann müsste man eigentlich mindestens die USA und Groß-Britannien verurteilen, die sich mit dem Irak-Krieg völkerrechtswidrig verhalten haben.
Von Seiten der westlichen Industrienationen wird gerne mit dem Argumenten von Freiheit, Demokratie usw. argumentiert, wenn man sich in innere Angelegenheiten eines anderen Staates einmischen will. Diese Einmischung hat aber nichts als Leid über die Menschheit gebracht, weil die Gründe dafür nur vorgeschoben sind. Wie ernst es der hiesigen Politik um die demokratischen Grundrechte ist, kann man derzeit sehr gut an den Aktivitäten unseres Innenministers erleben.

(17.05.) Sarek:
Merkel hat gesagt, zusammen mit Sarkozy will sie etwas für diesen Kontinent machen

... und in China fällt mal wieder ein Sack mit Reis um.

(18.05.) Volkswirt:
angesichts der großen zuversicht heutzutage hoffe ich mal, die merkel macht nen guten job in heiligendamm.

Autsch! Das tut weh.

(19.05.) Sarek:
Post-Conflict Strategien sind Überlegungen und auch Strategien, wie nach einem Konflikt oder Bürgerkrieg oder Krieg, in diesem Gebiet Ordnung und Recht wieder zurückgebracht werden können.

Es ist doch immer wieder bezeichnend, wie ein englischsprachiger Begriff hochtrabend für etwas benutzt wird, was in der Realität nicht funktioniert.

Zwirni



zwirni
Von Seiten der westlichen Industrienationen wird gerne mit den Argumenten von Freiheit, Demokratie usw. argumentiert, wenn man sich in innere Angelegenheiten eines anderen Staates einmischen will. Diese Einmischung hat aber nichts als Leid über die Menschheit gebracht, weil die Gründe dafür nur vorgeschoben sind. Wie ernst es der hiesigen Politik um die demokratischen Grundrechte ist, kann man derzeit sehr gut an den Aktivitäten unseres Innenministers erleben.



Du hast Recht - militärische Einmischung ist mit sehr viel Leid der "nicht Verantwortlichen" verbunden. In den 30er Jahren von Deutschland und im IRAK vom Jahr 2000 gab es vor dem Eingriff der USA und GB viel Leid für unschuldige Menschen.

wikipedia
Der Irakkrieg war eine Invasion des Irak durch die Streitkräfte der USA und verbündeter Staaten („Koalition der Willigen“) im Jahr 2003. Die Koalition ordnete die Invasion als Präventivkrieg ein, den sie u.a. mit einer angeblich akuten Bedrohung seitens des Iraks rechtfertigte. Kritiker werten sie dagegen als Angriffskrieg.


telepolis
Ätzende Abrechnung mit dem Irakkrieg
Thomas Pany 10.01.2006

"Die Hälfte der Kriegskosten hätte das Sozialsystem der USA für die nächsten 75 Jahre auf eine stabile Basis gestellt"
Bis zum Ende des letzten Jahres soll der Irak-Krieg den USA 251 Milliarden Dollar gekostet haben, Geld, das für Kampfhandlungen im Irak seit der Invasion im März 2003 ausgegeben wurde. Für den Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E. Stiglitz, bekannt für "ätzende Streitschriften" (Financial Times Deutschland), repräsentieren diese Kosten allerdings nur die "Spitze eines sehr tiefen Eisbergs". Er rechnet mit weitaus mehr und höheren Kosten, die sich für die USA alleine auf bis zu zwei Billionen Dollar belaufen könnten.


solange die Wähler in vielen Demokratien mehrheitlich diese Gelder bewilligen, habe ich ein Problem mit der Demokratie, die von viel Unwissen begleitet wird.

zwirni wird sagen "wir brauchen bessere Bildung in den USA und in Europa, um die demokratischen Entscheidungen in der Qualität anheben zu können". Wie lange wollen wir da noch warten ? Sollten wir nicht einfach auf einen großen Teil der Steuern für diese industriegesteuerte Demokratie verzichten ?

hilft passiver Widerstand - gegen alle Arten von Waffen ? Ohne genug Arbeitswillige verliert das Geld seine Macht, um Waffen entwickeln zu können und man kann keine MILITÄR-Einsätze als POLITIK-Ersatz wählen.

blumi

Zuletzt bearbeitet: 21.05.07 10:05 von blumi


Ich mache es mal kurz und bündig!

Jean Ziegler, der letzte "Sozialist" Europas und Sonderbeauftragter der UN for right of food sagt:
"Die Länder Afrikas wollen kein Geld von den Reichen, sie wollen nur, dass die reichen Länder aufhören, sie zu bestehlen"



Jean Ziegler hat mit dieser Aussage den Nagel auf den Kopf getroffen.
Hier noch der Versuch eines anderen Ansatzes zu diesem Thema:

Das Interesse der Industrienationen am Frieden in Afrika ist ausschließlich ein wirtschaftliches.
Viele europäische Konzerne haben Niederlassungen in afrikanischen Ländern, um Rohstoffe und Bodenschätze etc für den internationalen Markt zu „erwirtschaften“, denn Europa und der Rest der zahlungskräftigen Welt „brauchen“ diese Güter.
Man denke an die bekannte Kaffee- oder Kakaoverarbeitung, an Tropenholz, Edelmetall, Bauxit und vieles, vieles mehr. Man denke an Automobilkonzerne, die Werke dort errichten, um billige Arbeitskrafte zu nutzen. Afrika ist zugedeckt mit Niederlassungen von internationalen Firmen – und es ist klar, dass die Geschäfte in einem friedlichen Land leichter abzuwickeln sind.

Welche Firma will seine LKW-Ladungen von Rebellen stehlen lassen, durch Straßensperren und Hafenblockaden am Weitertransport und Verschiffung der Waren gehindert werden? Fortlaufend Schmiergelder zahlen, damit die Logistik stimmt? Oder seine zahlreichen dort arbeitenden weissen Mitarbeiter in Gefahr bringen? Abgesehen davon wird in jedem Konfliktfall der Binnenmarkt schlechter.
Sobald es in einem Land schwierig wird, machen diese Firmen weniger Umsatz oder schließen ihre Niederlassungen ganz. Die Folgen für beide Seiten mag man sich selbst ausdenken.

Die Industrienationen haben also höchstes Interesse daran, dass (so etwas wie) Frieden in Afrika herrscht. Und zwar ganz gleich wer diesen Zustand herstellt - ob übler Diktator oder dilettantischer Demokrat - Hauptsache die Geschäfte laufen wie geschmiert. Die Spielregeln der Konzerne, der Weltbank und der Politik sind knallhart und es geht dabei zu allerletzt um die arme, notleidende afrikanische Bevölkerung, es sei denn unter dem Gesichtspunkt der Lohnkosten. Natürlich wird dies so nicht von den Politikern gesagt.
Die humanistischen Argumente der Politiker sind vorgeschoben und nicht wahr. Sie sollen die Wähler dazu bringen, die Auslandseinsätze und Ausgaben zu akzeptieren.
Es geht um die materiellen Interessen der Industrienationen.

Es soll jetzt bitte niemand fragen, wie man das konkret und sofort ändern könnte. Dieses System ist sehr komplex , die Zusammenhänge vielfältig und einfache Antworten sind meistens falsch. Schlimm ist auch, dass jeder von uns an diesem weltwirtschaftlichen System teilnimmt und es insofern irgendwie unterstützt.
Man schaue sich nur in seiner eigenen Wohnung nach Dingen um, die aus Afrika kommen: Kaffee, Kakao, Bananen, Reis, Ananas, verschiedene Baumwollartikel, Holz (es muss kein Mahagoni-Flügel sein, die meisten Sperrholzplatten wie z.b. für Rückwände von Schränken haben ihren Ursprung in Afrika, das wissen nur die wenigsten)usw. Auch wir kaufen lieber billig ein und unterstützen insofern die ganze Misere. Unschuldig ist keiner von uns, ich natürlich auch nicht – um darauf gleich vorab zu antworten.

Wenn wir all diese Güter weiterhin zu jeder Zeit und billig haben wollen, aber weder zeitweilige Preiserhöhungen (z.B. Kaffee) oder gar Mangel wegen Lieferschwierigkeiten hinnehmen wollen, akzeptieren wir dann nicht auch gleichzeitig die seit hundert Jahren gleiche Afrikapolitik Europas?

Übrigens: In Deutschland gab es vor vielen Jahren einmal eine Initiative zum Boykott von Tropenholzprodukten, um den Regenwald zu erhalten. Tatsächlich ging der Umsatz in D erheblich zurück. Dafür entpuppte sich Japan als dankbarer Abnehmer. Es ist ein wirklich weites Feld ....

Gruß Renie







im film "ich bin kein unterschriftenautomat" - unterwegs mit bundespräsident horst köhler ard vom 27.05.07 hat er ganz deutlich gesagt, daß die interessen deutschlands bedeuten, daß er als bp sich zu allererst um die rohstoffe und märkte dort zu kümmern hat und zuletzt um die armen menschen dort. dies aber zuletzt aus menschlichen gründen, die er christlich nennt (als wenn das die notwendige voraussetzung wäre wie das programm eines roboters), zuerst jedoch deshalb, damit unsere kinder hierzulande nicht die ertrunkenen bootsflüchtlinge an unsere strände gespült in den nachrichten sähen. er, so sagte er, kenne dieses moralische paket eben auch aus seiner zeit beim internationalen währungsfond.
also eine ganz klare präferenzordnung: rohstoffe sind wichtiger als märkte sind wichtiger als die gemütsverfassung unserer kinder sind wichtiger als das wohl der menschen in afrika und wenn man weiterdenkt kommen dort sicherlich die weissen noch vor den schwarzen. pfui teufel sag ich da nur.

weg mit ihm
vowi

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