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Thema: Die Täuschung geht weiter – oder: nichts gelernt


Die Täuschung geht weiter – oder: immer noch nichts gelernt

Die US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, die nach dem Hurrikan „Katrina“ vor zwei Jahren in heftige Kritik geraten war, lud am vergangenen Dienstag in Washington zu einer Pressekonferenz zu den Waldbränden in Kalifornien ein.
Dabei wurden vor laufenden Fernsehkameras von den anwesenden Reportern harmlose Fragen gestellt, wie z.B. „Sind Sie zufrieden mit der Reaktion der FEMA?“
Kritische Fragen gab es keine.

Wie die Washington Post aufdeckte, erfolgte die Einladung zu der Pressekonferenz 15 Minuten vor Beginn. Kein einziger Journalist war anwesend. Einige waren telefonisch zugeschaltet, konnten jedoch keine Fragen stellen.
Alle anwesenden „Reporter“ waren Angestellte der FEMA, wie sich später herausstellte.

Mit anderen Worten: die Pressekonferenz war vollständig inszeniert.

Der stellvertretende Leiter der Behörde, Harvey Johnson, entschuldigte sich dafür: „Unser Ziel war es, die Information so schnell wie möglich zu verbreiten, dabei haben wir einen Fehler gemacht.“
Also alles zum Wohle der Allgemeinheit.

So etwas ist natürlich eine schlimme Sache. Deshalb sagte eine Sprecherin von George W. Bush der „Los Angeles Times“: „Das ist keine Praxis, die wir hier im Weißen Haus anwenden würden.“

Nein, so etwas würde die US-Regierung ganz bestimmt niemals nicht tun. Okay, man präsentiert mal 12 Jahre alte Satellitenbilder, um einen Krieg zu beginnen. Man täuscht die Weltbevölkerung, setzt sich über die UNO hinweg und gibt hinterher sogar zu, dass man zwecks Kriegsgrund die Bevölkerung getäuscht hat.

Aber eine gefälschte Pressekonferenz? Nein, niemals würde man im Weißen Haus so etwas Verwerfliches tun.

Quellen:
US-Skandalbehörde täuschte Pressekonferenz vor (spiegel.de)
Notfallbehörde simulierte Pressekonferenz (der Standard)




Tja, so ist das halt in den USA. Ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht, dass sich dort schnell etwas ändern wird.
Dazu müsste es auch ein Umdenken bei einem Großteil der dortigen Bevölkerung geben und dazu sehe ich derzeit keine Ansätze.

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Dieser Beitrag besteht aus 100% recycelten Elektronen!



ja Walter,

es sind in den USA seit Jahrzehnten Fehler gemacht worden, die sich heute auswirken. Wenn man jetzt kritisch hinterfragt, wer ggf. die Fehler hätte vermeiden können, dann stößt man vermutlich nur auf den allmächtigen Präsidenten, der von Gott geführt alles anordnen kann und für alles die Verantwortung tragen soll. Soll der Präsident jetzt abtreten ? Das hilft den vom FEUER Betroffenen nicht; man wird in den USA alles mit GELD auszugleichen versuchen. Ansonsten gilt dort in vielen Bereichen "Ruhe und Selbstzufriedenheit ist die erste Bürgerpflicht"

blumi


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