HOME
Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Sozialismus-Kapitalismus


Kürzlich stellte ein fränkischer Kabaretist in einer Sendung des Bayrischen Fernsehens folgende Frage : " Was ist der Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus ? : Beim Sozialismus werden zuerst Firmen verstaatlicht, dann gehen sie pleite, im Kapitalismus gehen Firmen pleite, dann werden sie verstaatlicht ! "
Kürzer und besser kann man den Unterschied nicht darstellen !
Ob wohl die Politiker einen Kompromiss zwischen beiden Systemen finden ???
Sippi



Dieser Crash war ja schon von vernünftigen Leuten lange vorher gesagt. Aber die Gier einiger sog. Banker kennt nun einmal keine Grenzen.
Irgendeine Person des öffentlichen Lebens hat die Harz IV-Empfänger einmal als "Sozialschmarotzer" bezeichnet. In meinen Augen sitzen diese Leute aber ganz woanders, nämlich dort, wo die Vermögen haltlos und gierig verzockt wurden.

*******************************************************

Dieser Beitrag besteht aus 100% recycelten Elektronen!



Ist doch alles nur ne Abwägung, was die Aufrechterhaltung des System für einen bedeutet.

Das Problem ist. Die, die vom Profitieren sind immer mehr zur Minderheit geworden. Und anstatt sich immer nur populistisch über Manager XY zu beklagen, ist jetzt die REALE CHANCE, alles umzuwälzen. Nur ist eben vielleicht auch die FAULHEIT bzw. Bequemlichkeit ein Grund, warum die eben unten sind, die unten sind. Oder halt im Selbstvertrauen so gebrochen, dass kein Widerstand mehr geleistet wird.

Das ganze System besteht doch letztendlich darin, dass der in was für eine Art auch immer Stärkere (durch Intelligenz, Kohle,Vitamin-B,....) den Schwächeren zum eigenen Vorteil ausnutzen will.

Früher halt direkt als Sklaven... jetzt halt im Kapitalismus. Und dabei war das System eigentlich doch toll. Die Reichen lebten wie im Paradies und dem Pöbel lies man Kekse, sodass dieser dachte eigentlich auch gut dran zu sein.
Dann dachte man sich oben... hmm ich hab Nutten, Bier und ne Yacht ... aber irgendwie hätt ich Bock auf Kekse.. und plötzlich gehörten Kekse zum guten Ton... naja blieben ja noch die Krümel auf dem Boden.

Da das System der Oberen aber sehr gut darin ist, sich selbst vor zu rabiaten Einfall von Niederen zu schützen, begann anstatt die Oberen anzugreifen und die Kekse zurück zu fordern, der Kampf um die Krümel untereinander.

Das durfte denen da unten nur nicht bewusst werden. Dann würde es ja früher oder später zur Revolution kommen. Also stellte man mit Lobby-Professoren usw. einfach mal Tatsachen auf und verkauft Sie dem Pöbel in möglichst einfacher Weise.
(z.B "sozial ist was Arbeit schafft"). Dieses wird einem alle 30min im TV eingehämmert, sofern man nicht schon bei "Frauentausch,Bauer sucht Frau, Barbara Salesch" oder der PlayStation geistig von der realen Welt abgemeldet ist.

Dieses System stabilisierte sich dann. Nur wurde es ja jetzt Mode gar nicht mehr für sein Geld zu arbeiten und nicht mal mehr (Personen) arbeiten zu lassen (im Sinne eines Unternehmers). Nun wollte man aus der Tatsache Geld zu besitzen Geld machen.
Geht ja nur über einen positiven Zinsertrag (Geld irgendwo günstig herbekommen und dann teuer aber möglichst sicher "vermieten") . Bei den Banken ist das ja sogar das System aus dem Selbstverständnis heraus.
Nur muss eben erstmal Geld hereinkommen um dieses Geschäft immer und immer wieder machen zu können. Wenn man seine Mio einmal verliehen hat, ist es ja die nächsten X Jahre beim Schuldner.
Aber da die unten nur noch Krümel hatten und eben kein Geld, wirds schwierig. Denn die Mittelschicht ist nicht ganz zu leicht zu gewinnen. Also muss mit mehr Rendite gelockt werden. Das ist in der Theorie (und wie man wohl anerkennen muss auch in der Praxis) nur mit mehr Risiko möglich.
Aber die deutschen sind leider sehr risikoscheu. Also wird der Plan geschmiedet, renditestarke Papiere mit Zusätzen wie "Garantie- , 100%, - Sicherheit" bla bla zu versehen.
Der Deutsche "Rendite-ist-Geil" Michel lässt sich nach 2 Strichzeichnungen des Charts 2003-2008 und ner Taschenrechner-Vorführung der Exponentialfunktion (Im SCHNITT 20% p.a.... in 1020 Jahren besitzen sie alles Geld der Welt) ist man dann überzeugt. Die Beratung erfolgt natürlich so, wie Angie es nun in Bester Manier vorgemacht hat. Den EINDRUCK von Verbindlichkeit ERWECKEN, OHNE ihn rechtlich bindend zu festigen.
Kann mir keiner erzählen, dass meine Oma mit 80+ Jahren nun anfangen muss vom Kapitalmarkt zu profitieren... Trotzdem schwatzt irgendein feingestriegelter Bänker ihr nen Fonds auf. Und wenn man die Politmagazine so anschaut, ist das ja kein Einzelfall.
Einnehmeseite erstmal geklärt... Nun noch Kreditnehmer finden... Oh Schreck.. Die ganzen Oberen brauchen ja gar keinen, weil sie selber genug Schotter haben und Investieren als Unternehmer ist ja voll out... naja. Müssen wir halt Kredite an die Unterschicht geben.. Aber die haben ja gar kein Geld um das zurück zu zahlen.. hmmm. Naja.. Bündeln wir ganzen Kredite und teilen die Tranchen nach Risikohaftung... Ein Papier auf ein Kreditbündel trägt z.B. den Verlust ab Euro 1. Folge schlechtes Rating. Ein anderer Teil erst ab 28% des Gesamtkredites ....Folge AAA Bewertung. Naja. Eigentlich wenn die Krümel nie die Chance haben es zurück zu zahlen ist es ja alles wertlos. Aber solange die Werte die mit dem Kredit gekauft werden eine Wertsteigerung erfahren (also auch durch steigende Nachfrage bei den anderen Oberen) ist es ja auch egal.. entweder gibt es die Zinsen... oder den Wertgewinn, des mit dem Kredit gekauften Gutes.
Nun ja... Wert ist subjektiv. Eben das, was ein anderer bereit ist zu zahlen. Ich hab ne 50pf Briefmarke ... Wert wahrscheinlich 0.25€ ... die 0.02ct Briefmarke à la "Blaue Mauritus" 20.000€ ... tja.

ist wie ne Surebet - Wette

Team A bei Sportstar aus Timbuktu 3.00
Team B bei Betfair 2.50

Man kann sagen.. GEEEEIL. dick Asche.. oder man sagt ... die Chance , dass ich vom Bookie aus Timbuktu die Kohle bekomme, ist sehr gering. Deshalb ist das gar keine Surebet mehr.

Aber Gott sei dank gewinnen wir bei BF und alles ist gut.
Tage, Monate , Jahre. H2H ist bei 1000-0 für Team A.

Nun der Knall. Team A gewinnt das 1001. Spiel. Der Gewinn ist auf dem Konto von Sportstar. Wir weisen die Auszahlung an. Aber werden unser Geld nie sehen... GAME OVER.
Wir haben vorgemacht eine Surebet gesetzt zu haben. In der Realität haben wir nur gewettet, dass Team B gewinnt.

Das mal als kleines Gleichnis.

Und nun das Unfassbare. Die Oben haben in den guten Jahren die Kohle eingesteckt und nun sollen die unten das Risiko, das das Geld für Oben erst geschaffen hat, bezahlen.
Weil SYSTEMKRITISCH... kurzen Moment. Für wen ist das System wichtiger.

Für die, die ihr Leben auf Geld aufgebaut haben und nur durch den Besitz von Geld ein unglaublich gutes Leben führen können. Oder für denjenigen, der durch Arbeit seinen Lohn bekommt aber direkt wieder konsumiert. Ich denke ersterer. Und wie es dann eigentlich sein sollte, muss der mehr leisten , für den es wichtiger ist. Denn eins ist doch klar.

Wenn die Banken bereit sind 10 Milliarden zu zahlen, ist ihnen die Wahrung des Systems mindestens 11 wert. Warum also hier sogar in der Rettung noch Geld verschenken???

Denn Tauschmittel wird es in irgendeiner Form immer geben. Dafür ist das Modell, nicht nur Warentausch zu betreiben, zu gut.
Heißt der gemeine Arbeiter wird auch im neuen System schnell wieder in die Spur kommen. Nur die Oberen werden ihren Status zu Lebzeiten NIE WIEDER erreichen können.
Jedenfalls die, die nicht wirklich durch eigene Leistung fähig sind, Geld zu schaffen.
Dass es auch dabei zu Ungerechtigkeit kommen wird, steht außer Frage. Es wird auch unschuldige Treffen. Aber ist die Frage, ob es das nicht Wert



Die Subprimes wurden nicht in Deutschland, sondern in den USA erdacht und vergeben.

Die dazugehörigen Zertifikate wurden dann jedoch weltweit gehandelt. Diese wurden so gut verpackt, dass zumindest für den Kleinanleger nicht ersichtlich war, was dahinter steckte.

Pläne für den "deutschen Michel" gab es nie. Die Situation ist auch so schon gruselig genug. Da braucht es nicht noch Verschwörungstheorien.....


*******************************************************

Dieser Beitrag besteht aus 100% recycelten Elektronen!



fiftyone:
Für die, die ihr Leben auf Geld aufgebaut haben und nur durch den Besitz von Geld ein unglaublich gutes Leben führen können. Oder für denjenigen, der durch Arbeit seinen Lohn bekommt aber direkt wieder konsumiert. Ich denke ersterer. Und wie es dann eigentlich sein sollte, muss der mehr leisten , für den es wichtiger ist. Denn eins ist doch klar.

Wenn die Banken bereit sind 10 Milliarden zu zahlen, ist ihnen die Wahrung des Systems mindestens 11 wert. Warum also hier sogar in der Rettung noch Geld verschenken???



egal, ob man vom Geldbesitz oder von der Arbeit lebt - wir alle sind "vom Geld abhängig" und wir sind davon abhängig, daß der GELDFLUSS im Staat funktioniert.

Lohn für Arbeit kann nur bezahlt werden, wenn beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen GELD fließt. Dabei kam es in den USA mit den nicht bezahlten Immobilien (+ zu hoher Zinsen für den KREDIT, mit dem das Haus gebaut worden war) zum "Schluckauf" und in Europa war man auch betroffen.

Das Spekulieren auf steigende IMMOBILIEN-Preise hat die Banken, die zu 80 % mit geliehenem Geld arbeiten, z.T. in die Pleite getrieben. Wenn wir alle unser GELD (Giro-Konto)von der Bank abholen, bricht auch bei uns alles zusammen.

Wir haben m.E. keine Chance nur die "reichen Spekulanten" zu bestrafen. Auch der Unternehmer, der mit Hilfe eines Kredites seinen Betrieb aufbauen und führen kann, ist betroffen, wenn die Bank ihm den Kredit kündigt, weil die Geldgeber der Bank (wir Kunden) unser GELD nach Hause holen.

blumi

Zuletzt bearbeitet: 15.10.08 15:15 von blumi


Da die Bundesregierung so erstaunt scheint über die Verwerfungen am Finanzmarkt. Ein Blick in den Koalitionsvertrag zeigt

Zitat:

3. Finanzmarktpolitik

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum ist ein international wettbewerbsfähiger "Finanzplatz Deutschland". Er ist die Grundlage für effiziente Finanzdienstleistungen für den Verbraucher und eine gute sowie kostengünstige Kapitalversorgung der Wirtschaft. Der deutsche Finanzmarkt besitzt ein großes Potential, das unter Beachtung der ständigen Fortentwicklung der globalen Finanzmärkte in der kommenden Legislaturperiode weiter ausgebaut werden soll. Dazu wollen wir:
[...]
Die Integration des europäischen Finanzbinnenmarktes zum Nutzen aller Marktteilnehmer, Verbraucher wie Unternehmen, vorantreiben. Dabei ist vor jeder neuen gesetzgeberischen Maßnahme durch eine Kosten-Nutzen-Analyse zu prüfen, ob durch die neue Maßnahme ein Mehrwert geschaffen werden kann oder der Markt es besser selber regeln oder die Subsidiarität greifen kann. Die nationale Umsetzung von Richtlinien erfolgt Eins zu Eins, nationale Spielräume werden im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit genutzt. Dieses Prinzip gilt auch bei der Umsetzung der neuen europäischen Eigenkapitalstandards (Basel 2). Für die Konsumenten von größter Bedeutung sind die bessere Integration der Retailmärkte und des Zahlungsverkehrs; beides wollen wir im europäischen Rahmen aktiv voranbringen.
Produktinnovationen und neue Vertriebswege müssen nachdrücklich unterstützt werden. Dazu wollen wir die Rahmenbedingungen für neue Anlageklassen in Deutschland schaffen. Hierzu gehören:
Die Einführung von Real Estate Investment Trusts (Reits) unter der Bedingung, dass die verlässliche Besteuerung beim Anleger sichergestellt wird und positive Wirkungen auf Immobilienmarkt und Standortbedingungen zu erwarten sind,

der Ausbau des Verbriefungsmarktes, - die Erweiterung der Investitions- und Anlagemöglichkeiten für Public-Private Partnerships,

die Überarbeitung der Regelungen für den Bereich Private Equity im Wege der Fortentwicklung des bestehenden Unternehmensbeteiligungsgesetzes in ein Private-Equity-Gesetz.

Eine Finanzmarktaufsicht, die unter Wahrung des primären Zieles der Finanzmarktstabilität die bestehenden Aufsichtsstandards mit Augenmaß und in gleicher Weise wie in den anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union anwendet. Im Lichte der Erfahrungen seit Schaffung der BAFin als Allfinanzaufsicht sind die Ergebnisse zu bewerten und gegebenenfalls Arbeitsabläufe und Organisation anzupassen. Die Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen über die BAFin ist zu verstärken. Die Börsenaufsicht ist in Abstimmung mit den Ländern zugunsten einer einheitlichen Aufsicht zu reformieren. Die Integration der nationalen Finanzaufsichten innerhalb des Europäischen Binnenmarktes ist unter Berücksichtigung nationaler Marktstrukturen weiter voranzutreiben. Auf internationaler Ebene wird sich die Bundesregierung für eine angemessene Aufsicht und Transparenz von Hedgefonds einsetzen.
Überflüssige Regulierungen abbauen. Dazu werden wir eine interministerielle Arbeitsgruppe einrichten, die im Dialog mit Markteilnehmern ein "Möglichkeitspapier" zum Bürokratieabbau im Finanzsektor vorlegen soll. Bestehende Gesetze, Verordnungen und sonstige Regulierungen sind darauf zu überprüfen, ob sie ihr Ziel kostengünstig erreichen oder noch erforderlich sind. Als Startprojekt bietet sich die anstehende Novelle des Investmentgesetzes an.
Der Anlegerschutz ist unter dem Leitbild des mündigen Bürgers angemessen auszugestalten.
Wir wollen die bestehenden Corporate Governance Regeln anwenden und an neue Erfordernisse im Lichte der internationalen Entwicklung anpassen. Für institutionelle wie für private Anleger sind die Grundsätze und Prinzipien, nach denen Unternehmen organisiert und geleitet werden, insbesondere unter dem Maßstab der Vergleichbarkeit, von hohem Interesse. Die Transparenz über die Eigentümerverhältnisse börsennotierter Unternehmen soll verbessert werden. Die Modernisierung des Bilanzrechts und die wechselseitige Anerkennung deutscher, europäischer und amerikanischer Rechnungslegungsvorschriften sind vordringliche Maßnahmen zur Stärkung des Finanzplatzes Deutschlands.


kurz die schlimmsten Sprachverhunzungen:

# der Markt es besser selber regeln kann = keine Kontrolle

# nationale Spielräume werden im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit genutzt = Zweckgesellschaften,Bilanztricks gern gesehen

# Produktinnovationen = Derivate auf alles

# Eine Finanzmarktaufsicht, die unter Wahrung des primären Zieles der Finanzmarktstabilität = Vertuschung statt Aufklärung (siehe Frontal 21)

# Auf internationaler Ebene wird sich die Bundesregierung für eine angemessene Aufsicht und Transparenz von Hedgefonds einsetzen. = Angemessen im Sinne von "solange es keine Gewinne kostet" = eigentlich KEINE Aufsicht

# Der Anlegerschutz ist unter dem Leitbild des mündigen Bürgers angemessen auszugestalten. = Der Bürger der dem Bänker vertraut ist am Arsch

# Die Modernisierung des Bilanzrechts = Erlaubt ist, was gefällt (und nützt)

Die Bundesregierung hat in meinen Augen die jetzigen Umstände nicht nur geduldet, sondern explizit VORANGETRIEBEN. Dem kann nur mit massivem Protest und Aufklärung begegnet werden




Es geht ja auch darum, dass es auch nicht der Kapitalismus geschafft hat, dem Menschen das Mensch sein abzugewöhnen.

Wie in Sozialistischen Systemen, werden für den 0815-Bürger Scheinwelten erschaffen. Und wurde damals oft vorgeschoben, dass die eingeschränkte Pressefreiheit verhindert hat, dass die Infos an den Bürger kommen, was wirklich so läuft.

Nun sehen wir aber, dass es Auch im Zeitalter von Internet, dem Austausch von Wissen nicht möglich ist, OFFENSICHTLICHE Fehlleistungen der Mehrheit bekannt zu machen, bzw. die notwendigen Forderungen, die sich daraus ergeben MÜSSEN, aufzustellen.

Denn den großen Begünstigsten jedes Systems kann egal sein unter welcher Marke man handelt.

Das große große Problem ist: DIE ALTERNATIVE.

Denn jeder wird ja zugeben müssen, dass es allen in diesem Lügensystem besser geht, als wenn wir es nun kippen.

Da bleibt dann auch den Kritikern die Frage. Ist es der Gerechtigkeit halber sinnvoller, dass ALLE verlieren?

Der Mensch wäre , wenn in ihm ein innerer Drang stecken würde das Maximale Möglich zu machen, schon sehr sehr viel weiter.

Nur wir tun halt nur etwas, weil es uns eine Rendite verspricht.




Fiftyone
Denn jeder wird ja zugeben müssen, dass es allen in diesem Lügensystem besser geht, als wenn wir es nun kippen.

Da bleibt dann auch den Kritikern die Frage. Ist es der Gerechtigkeit halber sinnvoller, dass ALLE verlieren?

Der Mensch wäre , wenn in ihm ein innerer Drang stecken würde das Maximale Möglich zu machen, schon sehr sehr viel weiter.

Nur wir tun halt nur etwas, weil es uns eine Rendite verspricht.


1) wir leihen uns Geld, um Gewinn zu machen und um das geliehene Geld zurückzahlen zu können. Schulden und Soll-Zinsen sind zu bezahlen

2) wir arbeiten für Geld und sparen für besondere Anschaffungen bzw für die Zeit als RENTNER. Die HABEN-Zinsen müssen höher als die Inflationsrate sein.

3) unser Staatswesen (mit seinen unterschiedlichen Steuereinnahmen) ist davon abhängig, daß der Arbeitnehmer bzw Arbeitgeber Geld verdient und Steuern bezahlt.

4) wer VIEL überschüssiges GELD sehr langfristig bei der Bank deponiert hat, wird dazu benötigt, daß die Bank Geld langfristig ausleihen kann und über die Zinsmarge (haben - soll) die Geldverwaltung (Personal) finanzieren kann.

Rendite bedeutet: mehr Geld bekommen, als man zum ARBEITEN u. für ein angemessenes LEBENSUMFELD (Wohnung, Nahrung, Kleidung und etwas LUXUS) benötigt.

Wie kann eine Regierung "Gerechtigkeit" erzwingen, ohne den schnellen GELDFLUSS im Finanzsystem des Staates zu behindern ?

Presse
Die Commerzbank will prüfen, ob sie staatliche Garantien des Hilfspakts der deutschen Bundesregierung in Anspruch nimmt. "Wir werden uns in Ruhe anschauen, wie das Paket genau aussieht und ob es für uns in Frage kommt".
Ich glaube, es ist die Pflicht eines jeden Bankers, eine Teilnahme an dem Paket zu prüfen. Denn von der Kapitalstärke hängt es ab, ob auch weiter Kredite vergeben werden können, was in einem Abschwung ganz wichtig ist, sagte er weiter.



blumi

Zuletzt bearbeitet: 18.10.08 10:36 von blumi
Zurück zur Übersicht


HOME