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Thema: Piraten


Piraten

Sir Francis Drake, Henry Morgan, Anne Bonny, Blackbeard , Klaus Störtebeker und der wohl derzeit berühmteste Jack Sparrow , aus dem Film „Piraten der Karibik“, sind wohl Lesern von Abenteuerromanen bekannt, als auch denen die generell auch etwas über Entdeckungen und Seefahrt wissen wollen. Denn Drake war ein sehr guter Seefahrer und Entdecker, bis er von seiner englischen Königin im Krieg gegen Spanien, Kaperbriefe bekam und in der Karibik und auf den Routen dorthin, viele spanische Schiffe versenkte.
Die Offiziere der Schiffe wurden oft getötet und die Besatzung versklavt. Als Dank dafür wurde dann Drake und andere später geadelt und Ritter des britischen Empire.

In der Nord- und Ostsee machten Piraten, wie der Störtebecker, Jagd auf die Schiffe der Hanse und verursachten ihnen hohe Kosten, bis dann Störtebecker gefangen und geköpft wurde.
Das war über die Jahrhunderte der normale Umgang mit Piraten, „auf die Rahen“ hochziehen und da baumeln lassen.
Bei den Römern gab es im Mittelmeer schon Piraten und es gab große Seeschlachten und dann bei der Verfolgung aufs Land auch Schlachten zwischen den Piraten und den römischen Truppen, bis die Römer diese mehr oder weniger ausgerottet hatten.
Ganz waren sie nie verschwunden diese „Schrecken der Meere“ oder der Seestraßen.
In der Region der südostasiatischen Staaten und Inselgruppen gab es schon länger Piraten, die Schiffe überfielen, meist die Besatzung töteten und Schiffe dann ausraubten, um sie dann zu versenken. Kürzlich war ein Bericht darüber zu sehen, war von 2005 und da wurde auch ein ehemaliger Pirat befragt und dieser sagte einiges über die Angriffstechnik, Töten der Besatzung und die Verwertung der Schiffe als Beute. Er selbst hatte über 100 Personen eigenhändig mit dem Messer getötet und sprach vom Töten als Selbstverständlichkeit.
Inzwischen haben sich dort die Staaten zusammengetan, viele Kriegschiffe machen nun Jagd auf Piraten und kennen wenig Gnade bei Gefechten und es hat dazu geführt, dass dort das Piratentum massiv reduziert wurde.
Die Küsten vor Somalia, Äthiopien und Jemen waren seit Jahrhunderten auch immer Piratengebiet, bis Madagaskar war über den Zeitraum von einigen hundert Jahren ihr Jagdgebiet, doch die Masse war in nahen Küstenraum zu finden.
Der Staat Somalia hat seit einigen Jahren keine Regierung mehr und Clans teilen das Land unter sich auf, auch im Lande selber erfolgt die Ausbildung zum Terroristen und nun zum Seeräuber. Zuerst, beginnend 2003, wurden Yachten und Segelschiffe überfallen, die Richtung Suez segelten und auch von da kamen, das war eine relativ einfache Angelegenheit. Die Insassen wurden ausgeraubt und ihnen wurde selten etwas körperlich getan, bis dann einige Clanführer auf die Idee kamen, mit gut motorisierten Fischerbooten das etwas profimäßiger zu machen.
Die Beute wurde immer besser und so konnten auch bald neue PS starke Motoren ihre Boote antreiben und der Einsatzradius wurde erhöht und innerhalb eines Jahres kamen wir zu dem Zustand, den wir heute vorfinden.
Einige Länder die in dieser Region mit Kriegsschiffen präsent sind, gehen etwas normaler mit der Tatsache um, das die Piraten Schiffe kapern und Piraten selber keine Engel sind, ganz im Gegenteil, die haben das Einzugsgebiet der Überfälle aufs Meer hinaus ausgedehnt.
Es gab ja einige Vorfälle, wo deutsche Kriegsschiffe dort mit Piraten Kontakt hatten, bzw. sie anderen Schiffen Unterstützung gaben, sei es per Schiff oder mit dem Bordhubschrauber und die deutschen Schiffe mussten sehr vorsichtig sein, nicht zuviel zu machen, denn hier in Deutschland gibt es einen Streit zwischen SPD und CDU/CSU um den Einsatz der Schiffe. SPD sagt, das ist Polizeisache, auch in internationalen Gewässern und deshalb darf niemand der Besatzung etwas machen, weil ja Polizeiaufgabe. Die Union sagt das Gegenteil, sagt die Bundesmarine ist da in der Pflicht, weil ja Polizei da nicht verfügbar ist.

Man hat sich bisher darauf beschränkt, mal mit dem Maschinengewehr vor den Bug von Piratenschnellbooten zu schießen, weil ………. und noch mal weil……….Da werden die deutschen Schiffe international als Feiglinge beschrieben, hmmm in Afghanistan ja ähnlich und die Regierung findet keine Lösung, ganz gemein wäre es ja, sie machen Gefangene.
Nach dem jetzigen Stand der Dinge, würden sie die dann an der somalischen Küste dann in der Nähe einer Stadt, aussetzen, mit der Gefahr, die sind schneller wieder auf See, als die Marinesoldaten in ihrer Koje. Schäuble glaubt sogar, die in Deutschland vor Gericht stellen zu müssen.
Ein indischer Zerstörer wurde von Piraten angegriffen und versenkt, eine Rettung von Überlebenden gab es wohl nicht, ein dänisches Kriegsschiff entdeckte in einem Fischerboot Leitern und Schusswaffen, die Besatzung wurde gefangen genommen und das Schiff versenkt. Ob die vor Gericht gestellt werden und wo dann, mal abwarten.

Die Karlsruhe ist ja jetzt in der Region und nimmt mit anderen europ. Kriegsschiffen an der Operation „Atalanta„ teil, die ja das Ziel hat, die Piraten zu bekämpfen, leider hat Brüssel keine Idee, wie man die Piraten dingfest macht und was danach geschehen soll.
Für den ersten Marineeinsatz der Europäischen Union gebe es "ein robustes Mandat", sagte EU-Chefdiplomat Javier Solana.
Für die Freigabe zur Piratenjagt braucht aber noch die Karlsruhe die Freigabe vom Bundestag, das soll am 19.1208 geschehen.
Der US Präsident Bush hat auch den Vorschlag heute gemacht, ein neues und geändertes UN Mandat gegen die Piraten zu verabschieden, mit Verfolgung dieser aufs Land und bekämpfen der Schlupfwinkel und kein Schutz des internationalen Luftraumes von Somalia.

Aktuell ist in Nairobi in Kenia eine UN Konferenz von Regierungsvertretern aus 40 Staaten und bisher haben sie festgestellt, dass die Piraterie vor der somalischen Küste ein Versagen der Internationalen Gemeinschaft ist.
Gleichzeitig haben somalischen Piraten 2 Schiffe mit 22 Fischern an Bord im Golf von Aden gekapert, sieben Fischer konnten flüchten und in diesem Gebiet wird der Zerstörer Karlsruhe seinen Dienst tun.




Ein indischer Zerstörer wurde von Piraten angegriffen


Das hat sich doch schon seit Tagen als Falschmeldung herausgestellt. Bei dem Schiff handelte es sich nämlich um einen illegalen Fischfangkutter aus (ich glaube) Thailand.

Wo wir beim aktuellen Problem wären: Wir machen uns also Gedanken um die Piraten und um die angeblich "freie" Seefahrt.

Wer aber kümmert sich um die illegalen Fischfangflotten, die die somalischen Fischer ihrer Lebensgrundlage berauben? Wer verhindert das illegalen Verklappen von Atom- und Giftmüll vor eben jener Küste?

Könnten die Fischer nach wie vor ihrem eigentlichen Gewerbe nachgehen, sie würden die Milizen, die früher an Land geplündert haben, nicht aufs Meer zu den lohnenden Objekten bringen.

Und außerdem: Unsere Reeder lassen ihre Schiffe unter Billigflaggen fahren, weil sie hier in Deutschland keine Steuern zahlen wollen. Aber jetzt, wo ihre Gewinne ein wenig geschmälert werden könnten, weil sie - nennen wir es einmal Wegezoll - entrichten sollen, da rufen sie nach dem Militär, finanziert vom deutschen Steuerzahler. Sollen sie sich doch an die Staaten wenden, unter deren Flagge ihre Schiffe fahren. Ach, die haben keine Marine? Nun, dann ist das wohl das Problem der Reeder. Wenn sie hier ordentlich Steuern zahlen, könnten wir tatsächlich einmal darüber nachdenken, ob wir deren Schiffe dann tatsächlich schützen wollen.
Alles andere ist lächerlich.

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Zitat : Sarek Ein indischer Zerstörer wurde von Piraten angegriffen.

Zitat : Esra Das hat sich doch schon seit Tagen als Falschmeldung herausgestellt. Bei dem Schiff handelte es sich nämlich um einen illegalen Fischfangkutter aus (ich glaube) Thailand.

Stimmt Esra, bei dem thailändischen Kutter lag die Besatzung gefesselt unter Deck, das Schiff wurde von Piraten geführt und die indische Fregatte wurde wohl beschossen, die hat dann den Kutter versenkt, keine Ahung was aus den Piraten und der Besatzung geworden ist.

Für mich gibt es in dieser Region keine "freie Seefahrt mehr und das genau soll sich ja ändern, u.a. durch die EU Operation.
Es wäre in der jetzigen Weltwirtschaftskrise nicht hinzunehmen, alle Tanker und Containerschiffe um das Kap der Guten Hoffnung umzuleiten. Es würde die Waren von und nach Fernost massiv verteuern. Also muss dem Unwesen der Piraten ein Ende bereitet werden.
Zitat Esra: Wer aber kümmert sich um die illegalen Fischfangflotten, die die somalischen Fischer ihrer Lebensgrundlage berauben? Wer verhindert das illegalen Verklappen von Atom- und Giftmüll vor eben jener Küste?

Das sind sicher ungeklärte Fragen und hier sehe ich ein weiteres Versagen der UN, denn wenn ein Staat keine Marine hat, bzw. auch keine eigene Hoheitszone entlang der Küste, muss diese seitens der UN in Vertretung wahrgenommen werden. Dazu kann man Schiffe die sowieso dort sind, beauftragen, siehe Operation "Enduring Freedom". Wer immer dort etwas verklappt, hat von Europa aus eine lange Anlaufstrecke, ich denke auch europäische Küsten sind da billiger, doch auch hier fehlt ein internationales Seeerecht.

Zitat Esra: Könnten die Fischer nach wie vor ihrem eigentlichen Gewerbe nachgehen, sie würden die Milizen, die früher an Land geplündert haben, nicht aufs Meer zu den lohnenden Objekten bringen.

Stimmt so wohl nicht. Denn die Fischer der Region haben Dau`s oder Fischerboote, die sehr langsam sind und nicht die Möglichkeit haben, Handelsschiffe, die mit ca. 15 Knoten fahren, zu verfolgen und zu entern. Das geschah von Schnellbooten aus und wer das kann, ist ein sehr gut trainierter Pirat (was die wohl schon vor 300 Jahren auch waren).
Zum Thema Billigflaggen, da kann man deine Auffassung verstehen, doch international sind alle Schiffe und besonders Kriegsschiffe verpflichtet, bei einem Piratenangriff zu helfen. Das gibt das intern. Seerecht vor und es ist nie eine Polizeiaufgabe, was sich einige deutsche Politiker einbilden.Inzwischen haben ja die Reedereien ihre Schiffe aufgerüstet, Schallkanonen oder sie bewaffnen sich, mit Soldaten die das können. So kostet ein Schutz in dieser Region um die 30 - 40 000 Euros. Das läuft aber erst an. Ich sehe es als Verschwendung von Steuerzahlergeld an, wenn deutsche Einheiten dort sind, die Piraten erkennen und abdrehen, man will damit ja nichts zu tun haben. Wenn auch deutsche Passagierschiffe Hilfe anfordern und die deutsche Marine, diese ihnen nicht gibt, ist es total Geldvernichtung, egal welche Steuerflagge das Schiff hat, denn die Steuersparnis ist minimal, da sind andere Faktoren wichtiger. Also wenn dann ein deutscher Kreuzfahrer seine Passagiere um die Gefahrenzone per Flugzeug bringt, ist es ein Versagen der Verantwortlichen des politischen Entscheidungsweges.
Aktuell hat wieder eine indische Fregatte einem Handelsschiff geholfen, nach Alarmierung wurde ein Hubschrauber gestartet und dann gab es gefangene Piraten. 23 Personen, die noch an Bord der Fregatte sind, ich denke mal ihre Schnellboote wurden versenkt.
Was die Inder machen ist Seerecht aktiv gestalten und das würde ich mir von der deutschen Marine auch wünschen.
Die Piraten halten noch 300 Besatzungsmitglieder gefangen und es sind mehr als 15 Schiffe. Ich denke mal, so eine Gefangenschaft mit täglicher Androhung des Todes ist auch kein Honiglecken.





keine Ahung was aus den Piraten und der Besatzung geworden ist.


Sie sind abgesoffen- und zwar alle miteinander. So einfach ist das.

Das sind sicher ungeklärte Fragen und hier sehe ich ein weiteres Versagen der UN, denn wenn ein Staat keine Marine hat, bzw. auch keine eigene Hoheitszone entlang der Küste, muss diese seitens der UN in Vertretung wahrgenommen werden. Dazu kann man Schiffe die sowieso dort sind, beauftragen, siehe Operation "Enduring Freedom".


Ach nee, bei illegalen Fischern muss die UN her, bei Piraten, die offensichtlich den westl. Wohlstand bedrohen, darf das Militär sofort eingreifen. Entschuldige, aber das nenne ich verlogen.

Stimmt so wohl nicht. Denn die Fischer der Region haben Dau`s oder Fischerboote, die sehr langsam sind und nicht die Möglichkeit haben, Handelsschiffe, die mit ca. 15 Knoten fahren, zu verfolgen und zu entern. Das geschah von Schnellbooten aus und wer das kann, ist ein sehr gut trainierter Pirat (was die wohl schon vor 300 Jahren auch waren).


Stimmt genau so. Schnellbote sind nämlich nicht wirklich hochseetauglich. Die Fischer schleppen die Schnellboote mit ihren langsamen Fischerbooten aufs Meer hinaus und legen sich dort auf die Lauer. Von diesen Schiffen operieren dann die Piraten aus. Das ist aber eigentlich allseits bekannt.

Außerdem greifen die Piraten nicht jedes Schiff an, so viele Piraten gibt es gar nicht.

Und ich bleibe dabei: Ich halte die Piratenjagt für Steuerverschwendung, solange die Reeder hier keine Steuern zahlen. Und ich bleibe auch dabei, dass es widerwärtig verlogen ist, wenn man die illegalen Fischtrawler dort weiter fischen lässt und nicht gegen diese einschreitet.
Aus der langfristigen ökonomischen Perspektive richten die Illegalen Fischer tatsächlich den weitaus größeren Schaden an als die Piraten, von den ökologischen Auswirkungen mal ganz zu schweigen.
Entweder die Militärs setzten internationales Seerecht für alle durch (also auch im Sinne der somalischen Fischer) oder sie lassen es gleich ganz bleiben. Alles andere ist moralisch verwerflich.


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Zitat: Esra Sie sind abgesoffen- und zwar alle miteinander. So einfach ist das.
Nur wer hat denn dann berichtet, das die alte Besatzung gefesselt unter Deck war. Fragen über Fragen.

Zitat Esra: Ach nee, bei illegalen Fischern muss die UN her, bei Piraten, die offensichtlich den westl. Wohlstand bedrohen, darf das Militär sofort eingreifen. Entschuldige, aber das nenne ich verlogen.
Ich habe klar geschrieben, der Schutz der Hoheitszonen erfolgt nicht durch Somalia, weil keine funktionsfähige Regierung und das UN Mitglied Somalia hätte ein Anrecht auf den Schutz durch UN oder beauftragte Staaten. Bei Piraten, gibt es das Seerecht und bezüglich Piraten, ist es einige Hundert Jahre alt. Was hat das mit verlogen zu tun??

Zitat Esra : Stimmt genau so. Schnellbote sind nämlich nicht wirklich hochseetauglich. Die Fischer schleppen die Schnellboote mit ihren langsamen Fischerbooten aufs Meer hinaus und legen sich dort auf die Lauer. Von diesen Schiffen operieren dann die Piraten aus. Das ist aber eigentlich allseits bekannt.

Ich kenne den Ablauf solcher Angriffe,auch den Einsatz der Mutterschiffe, doch in der letzten Angriffsphase müssen die Schnellboote sehr schnell sein, es sind massive Gummiboote mit sehr starken Motor.

Zitat Esra: Außerdem greifen die Piraten nicht jedes Schiff an, so viele Piraten gibt es gar nicht.

Es gab einige Hundert Angriffe, viele davon sind erfolgreich gewesen und da dort wenige Clanchefs die Fäden ziehen und vielleicht über einflussreiche Personen in den Ländern verfügen, wo Schiffsmeldungen bekannt sind, kann man gezielter Angriffe fahren. Es gibt inzwischen auch viele Piraten, wobei ich von einigen Hundert ausgehe.

Zitat Esra: Und ich bleibe dabei: Ich halte die Piratenjagt für Steuerverschwendung, solange die Reeder hier keine Steuern zahlen. Und ich bleibe auch dabei, dass es widerwärtig verlogen ist, wenn man die illegalen Fischtrawler dort weiter fischen lässt und nicht gegen diese einschreitet.
Aus der langfristigen ökonomischen Perspektive richten die Illegalen Fischer tatsächlich den weitaus größeren Schaden an als die Piraten, von den ökologischen Auswirkungen mal ganz zu schweigen.
Entweder die Militärs setzten internationales Seerecht für alle durch (also auch im Sinne der somalischen Fischer) oder sie lassen es gleich ganz bleiben. Alles andere ist moralisch verwerflich.

Piratenjagd ist eine internationale Angelegenheit, weil ja alle sichere Seewege brauchen. Fischkutter oder Fischfangflotten sind nicht mit dem Piratentum zu vergleichen.
Die einen verstoßen gegen Gesetze, sind also strafbar und die anderen machen Kapitalverbrechen ( ich denke Entführung und Kapern ist das überall).
In demokratischen Staaten machen die Marinen der Länder das, was ihnen von ihrer Regierung gesagt wird. Militärs sind da Befehlsempfänger, wobei ihnen aber das intern. Seerecht bei Piraten das Recht gibt, einzugreifen und diese aufzubringen oder zu bekämpfen und zu versenken. Was man inzwischen nicht mehr macht, die Piraten an den Rahen aufhängen.

Da aber Esra ein Herz für Piraten entdeckt hat, möchte ich nur daraufhin weisen, das es sich hier um wirklich "echte" Piraten handeln, keine wie im Film "Piraten der Karibik".
Das Meer vor dem Horn von Afrika ist sehr fischreich, da können alle Staaten fischen. Nur innerhalb der Hoheitsgrenzen dürfen nur einheimische Fischer fischen. Diese Hoheitsgrenzen sind 3 oder 12 Seemeilen entlang der Küste breit.





Da aber Esra ein Herz für Piraten entdeckt hat, möchte ich nur daraufhin weisen, das es sich hier um wirklich "echte" Piraten handeln, keine wie im Film "Piraten der Karibik".


Nur mal zu Klarstellung: Ich habe kein Herz für Piraten, sondern ich weiß, dass es Verbrecher sind. Aber ich weiß - im Gegensatz zu Dir - auch, dass illegale Fischerei und und das Verklappen von Giftmüll ebenfalls Kapitalverbrechen sind, weil sie die Lebensgrundlage der ortsansässigen Bevölkerung vernichten. Was ich im Gegensatz zu Dir erkenne, ist die verlogene Doppelmoral mit der man dort unten vermeintliches Recht durchsetzt.

Ansonsten werde ich auf derart durchsichtige Totschlagargumente nicht näher eingehen.

Im übrigen WAREN die Gewässer dort unten einmal fischreich, mittlerweile sind die Bestände durch illegale Fischfangflotten dermaßen überfischt, dass die Netzte der somalischen Fischer leer bleiben. Aber derlei Wahrheiten blendest Du ja lieber aus.

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