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Thema: Auswanderung aus Deutschland


Auswanderung aus Deutschland. Pressetext von pressetext, deutschland

Abwanderung: Alle vier Minuten geht ein Deutscher
Höchste Rate seit 120 Jahren - Qualifizierter Mittelstand betroffen

Immer mehr Fachkräfte kehren Deutschland den Rücken
Osnabrück (pte/11.12.2009/13:50) - Die aktuelle Auswanderungswelle in Deutschland hat eine neue Dimension wie seit 120 Jahren nicht mehr erreicht. Berechnungen haben ergeben, dass die größte Wirtschaftsmacht Europas alle vier Minuten eine potenzielle Arbeitskraft verliert. Aus der Bundesrepublik wandert damit an jedem einzelnen Tag ein ganzes Dorf aus. Der traurige Trend hat bereits dazu geführt, dass deutsche Fluggesellschaften zu Weihnachten sogar den Abtransport für Weihnachtsbäume organisieren, um Auswanderern somit den Abschied leichter zu machen.
Qualifizierter Mittelstand geht
Die hohe Abwanderungsrate ist vor allem für die Wirtschaft des Landes ein heikler Umstand. Einem Bericht des Handelsblatts nach liegt das Durchschnittsalter des Auswanderers bei 32 Jahren. Im Gegensatz zu den
Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts sind es heutzutage nicht etwa Analphabeten, verzweifelte Arbeiter oder Bauern, sondern häufig der qualifizierte Mittelstand. Junge Ärzte, Ingenieure, Wissenschaftler, Facharbeiter, Handwerker, Techniker und findige Dienstleister sehen
bessere Rahmenbedingungen im Ausland als in der Heimat.

Dass die Lage brisant ist, lässt sich auch in den OECD-Studien erkennen, wonach das Land besonders viele Akademiker verliert. Umfragen des Allensbacher Instituts für Demoskopie http://www.ifd-allensbach.de vervollständigen das Bild damit, dass inzwischen jeder fünfte Deutsche
es Auswanderern gleich tun würde. Migrationsforscher warnen bereits vor einer "migratorisch suizidalen Situation". Ursächlich dafür sei, dass Hunderttausende Qualifizierte aus den Randzonen Europas angezogen würden und junge Leistungsträger sich fremd fühlen.
Probleme erst bei fehlender Zu- bzw. Rückwanderung

"Deutschland war in seiner Geschichte schon immer ein Abwanderungsland. Daher darf man die aktuellen Abwanderungszahlen nicht dramatisieren. Denn viele Auswanderer gehen weg, um Auslandserfahrung zu sammeln und kommen später wieder zurück", erklärt Holger Kolb, wissenschaftlicher
Mitarbeiter beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration http://www.svr-migration.de , gegenüber pressetext. Problematisch sei es erst dann, wenn keine Rück- oder eine fehlende Zuwanderung nach Deutschland eintrete. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland



Ein Grund mehr die im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse von Migranten anzuerkennen. Viele Akademiker arbeiten dadurch in Berufen, für die sie überqualifiziert sind. Wenn soviele Akademiker auswandern ---> kein Problem. Deutschland hat genug welche da!



hallo wm,
die Diskussionen über Bildung = Ausbildung an UNI und FH zeigt uns, dass viele mit der Situation nicht zufrieden sind.

Wir wissen alle, was die ZUKUNFT von den Firmen in DEUTSCHLAND erwartet - aber haben keinen WEG gefunden, wie die Erwartungen zu erfüllen sind. Die vielen Pleiten in der Wirtschaft u.s.w. sprechen eine deutliche Sprache.

Ich lese z.Zt. das Buch "DIE ABWRACKER" von H.O.Henkel - er legt die FINGER in viele Wunden ; angeblich wurden die SCHULDIGEN der Krisen schnell gefunden - leider sind wir alle mitschuldig - auch wenn wir nicht aktiv daran mitgewirkt haben.

Das WORT des Jahres ist für mich "systemrelewand"

blumi


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