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Thema: + Vorträge und Thesen von Dr. Albrecht Schröter +


Liebe Christen,
die sieben Thesen von Dr. Albrecht Schröter zur von Jesus vorgegebenen „Einheit der Christenheit“ (der Christen) und der „Reinheit des Christentums“ (der Organisationen) verdienen es, dass sie gewürdigt werden.

Die Thesen stehen im Einklang mit Überlegungen dem Bürger und Christ anwenderfreundlich und eindeutig die „Einheit/Einssein/Ökumene und Reinheit der Religion Christentum“ (nach Gesetz und Evangelium) über dreißig esoterische Gemeinsamkeiten darzustellen. Diese Grundbausteine sind ein Mindestmaß und die von Menschen und Theologen hinzugefügten Sonderlehren sind abzulegen; als „nicht normgerecht“ darzustellen.

Der Weg zur „Einheit der Christenheit“ (der Christen) und der „Reinheit des Christentums“ (der Organisationen) gelingt, wie Dr. Albrecht Schröder betont, nur wenn ALLE ihre Hausaufgaben machen und wenn:

1. - wenn Christen, die Mitglieder der einzelnen Kirchen aus dem Geist des Evangeliums leben, denken und handeln und Jesu Wunsch nach Einheit über alles Trennende stellen (siehe Johannes 17,21).
Das funktioniert wenn man gemeinsame esoterische Grundbausteine und Trennendes kennt. Letzteres verhindert Ökumene/Einssein. Einheit der Christenheit ist in Christus bereits vorgegeben – sie kann daher nicht „gemacht“, sondern nur ermöglicht werden. Jesus Christus ist der Begründer, Leben und Zukunft der Kirche, der Kirche Jesu Christi – sie gehört keinem anderen als IHM, also keiner juristischen Organisation.

2. - wenn Verantwortliche Hierarchien, juristische Organisationen traditionelle und exklusive Mauern der Macht gegenüber Mitgliedern und anderen Kirchen abbauen. Dazu gehört die Trennung der Macht von Kirche und Staat, d. h. Aufgabenerfüllung je nach Auftrag, wie der Papst in Deutschland in Freiburg kurz erwähnte, Christentum auf Jesus konzentrieren. Da hat er theoretisch recht.
Zwischen der Einfachheit der ersten Christen und den Machtinsignien von Kirchenleitungen und ihren Apparaten liegen Welten. Das geistliche Amt hat den Auftrag, zu dienen - nicht zu herrschen.

3. - wenn Kirchen echte Brüderlichkeit vorleben und allen Christen vollen Zugang zu den Sakramenten gewähren, d. h. auf Exklusivitätsansprüche verzichten, Toleranz gewähren und Nächstenliebe pflegen.
Grenzen, die Toleranz auch im Christentum setzt, finden sie in dreißig esoterischen Grundbausteinen.
Gott ist es, der in euch beides wirkt das „Wollen und Vollbringen“ sprich „Motivation und Vernunft/Lösung“ nach seinem Wohlgefallen (Phil 2;13).
Wer diese Esoterik der Jesus Lehre nicht akzeptiert, hat mit Christentum nichts am Hut.
Herr Dr. Albrecht Schröter lässt auch andere Wahrheiten gelten, wie es das vielfältige Christentum wünscht.
Diese Offenheit wird als Zeichen der Wirksamkeit des göttlichen Geistes bezeichnet und mache christliche Lehre im Sinne Christi reicher.

Hier bin ich anderer Ansicht. Göttliche Wahrheit, die geistliche Wahrheit schmälert die eigene Wahrheit, denn es gibt nur eine, so sehe ich das, denn die Jesuslehre ist nicht vielfältig, auch nicht einfältig, sondern nach Ja und Amen eindeutig. Sie schafft Wissen und Erkenntnis wie eine Wissenschaft, denn der Heilige Geist schafft Wissen in allen 7 Lebensbereichen.

4. wenn christliche Kirchen (juristische Organisationen) christlichen Grundkonsens stärken und menschengemachte Sonderlehren ablegen siehe Epheser 4,2b –6. (Anm.1).
Aufgabe der Christen und Organisationen ist es die vorgegebene Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens zu wahren und Trennung zu verhindern.
Die Christenheit lebt vom Grundkonsens siehe u. a. Epheser . 4,2b-6 wie er in den ökumenischen Glaubensbekenntnissen und in der Basiserklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen von 1961 formuliert ist (Anm. 2). Unterschiedliche Kulturen und Traditionen gehören zu den „vielen Wohnungen“ im Hause Gottes (Johannes 14,2) und dürfen nicht trennen.

(??????? sie tun es, sie trennen, weil sie selbst im Christentum unterschiedliche Gottesbilder darstellen.
Deshalb gilt es zuerst die Gemeinsamkeiten darstellen und dann kann man von Ökumene reden/praktizieren.

5. wenn Kirchen bereit sind, ihre Schuld zu erkennen, zu bekennen und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. Nur wo das geschieht, hat Gottes Geist Raum, zu wirken.
Kirchen und christliche Gemeinschaften sind im Laufe ihrer Geschichte an ihren Mitgliedern, an Unbequemen und Andersdenkenden schuldig geworden.

Das betrachte ich als zu kurz gesprungen obwohl das gerne so gesehen wird. Fakt ist, dass Umwelt das Individuum und natürlich auch Religionen, christliche Religion und christliche Kirchen in der Zeitgeschichte formt.
Das Gejammer und das Rückwärtsblicken rettet heute nicht wenn HEUTE Fehler gemacht werden und Kirche mit dem Staat ins Bett geht und dort die Machtfragen klärt. Das ist die Schuld, die heute zu beenden und nach der Buße vergeben und beendet werden muss. Jeder hat seine Aufgaben zu erfüllen!

6. wenn Kirchen im Sinne Jesu das Ganze der Kirche suchen, die Apostolizität voranbringen die der Einheit dient und nicht mehr auf Recht beharren.
Das größte Hindernis auf dem Weg zur Einheit der Christenheit, ist die Furcht ihrer leitenden Amtsträger vor dem Verlust von Macht und Einfluss. Dieser wird meist mit dem Hinweis auf die Tradition und die Hauptdogmen der jeweiligen Einzel-Kirche begründet.

Das muss man wohl so sehen und ohne friedlichen Druck und Hinweis auf den Grundkonsens wird das Machtspiel nicht beendet. Der Heilige Geist ist der Garant für die bleibende Apostolizität der Kirche. Wo also der HG nur als Abprodukt gesehen wird, ist Jesus Lehre verfälscht. Dort regiert eine andere Macht.

7. wenn viel mehr Menschen die eine Kirche als die „geschmückte Braut“ Jesu ersehnen (Offenbarung 21,) und sich für sie einsetzen, umso eher wird sie möglich, wenn „die Glut von unten wächst“.
Wer allein darauf vertraut, dass insbesondere die leitenden Amtsträger der Kirchen die Einheit der Kirche wollen und schaffen, wird Enttäuschungen erleben.
Diese These kann ich nicht mitragen, denn im Christentum geht es nicht darum, dass Glut von oben oder unten wächst und damit abtötet und trennt, sondern es geht bestenfalls um mit dieser Sprache zu reden darum
- als Rebe am Weinstock zu wachsen,
- ein Licht zu sein und Licht abzugeben.

LG aus Thüringen


Zuletzt bearbeitet: 14.11.2011 11:52 von Ostgermane


Liebe Christen,
sieben Thesen von Dr. Albrecht Schröter zur von Jesus vorgegebenen „Einheit der Christenheit“
(der Christen) und der „Reinheit des Christentums“ (der Organisationen) sind diskussionswürdig.
Der Weg zur „Einheit der Christenheit“ (der Christen) und der „Reinheit des Christentums“ (der Organisationen) gelingt, wie Dr. Albrecht Schröder betont, nur wenn ALLE ihre Hausaufgaben machen.

Hier eine Kurzfassung
- Diskussionsbasis wie „Reinheit des Christentums“ gelingt:
1. wenn Christen / Mitglieder der einzelnen Kirchen aus dem Geist des Evangeliums leben, denken und handeln und Jesu Wunsch nach Einheit über alles Trennende stellen (siehe Johannes 17,21).
Das funktioniert wenn man gemeinsame esoterische Grundbausteine und Trennendes kennt. Unkenntnis verhindert Ökumene, das Einssein; die bereits vorgegeben Einheit der Christenheit.
2. wenn Verantwortliche Hierarchien, juristische Organisationen traditionelle und exklusive bzw. von Menschen geformte Abweichungen - Mauern der Macht gegenüber Mitgliedern und anderen Kirchen abbauen. Dazu gehört die Trennung der Macht von Kirche und Staat, d. h. Aufgabenerfüllung je nach Auftrag und für christliche Kirchen „nach Gesetz und Evangelium“
3. wenn Kirchen echte Brüderlichkeit vorleben und allen Christen vollen Zugang zu den Sakramenten gewähren, d. h. auf Exklusivitätsansprüche genauer auf extreme Abweichungen vom Evangelium verzichten, Toleranz (in den Grenzen) gewähren und Nächstenliebe pflegen.
Dann kann man von Ökumene reden und Gemeinschaft praktizieren.
4. wenn Aufgaben der Christen und Organisationen, die vorgegebene Einigkeit im Geist, durch das Band des Friedens erfüllt werden, Trennung verhindert und christliche Kirchen (juristische Organisationen) den Grundkonsens stärken, Gemeinsamkeiten darstellen und menschengemachte Sonderlehren / Abweichungen vom Evangelium ablegen Epheser 4,2b –6.
5. wenn HEUTE Kirche primär für ihr Handeln die Schlussfolgerungen aus der Vergangenheit ziehen. Schuld erkennen / bekennen ist ein sekundärer Schritt. Das ist Aktionismus, wo Aktivität gefragt ist-
Nur wo „Abweichungen vom Evangelium, von der Norm“ beseitigt werden,
hat Gottes Geist Raum zu wirken und gangbare Wege zum Ziel aufzuzeigen.
6. wenn im Sinne Jesu die Kirche JCHR die der Einheit dienende Apostolizität voranbringt und nicht auf Recht beharrt. Das größte Hindernis auf dem Weg zur Einheit der Christenheit, ist die Furcht ihrer leitenden Amtsträger vor dem Verlust von Macht und Einfluss. Dieser mit dem Hinweis auf die Tradition und die Hauptdogmen begründet. Abweichungen von der Norm sind abzulegen.
7. wenn mehr Menschen die reine Kirchgemeinde als die „geschmückte Braut“ Jesu ersehnen (Offenbarung 21,) und sich für sie einsetzen, umso eher wird sie möglich, das „die Glut von unten wächst“, denn leitende Amtsträger der Kirchen werden die Einheit der Kirche wohl nicht schaffen.

LG


Zuletzt bearbeitet: 23.12.2011 19:16 von Ostgermane


Liebe Christen,
die Realität ist jedoch:
Verantwortliche erfüllen ihre Aufgaben nicht, ziehen heute keine Lehren aus der Vergangenheit, schwätzen nur über Vergangenheiten, Abweichungen vom Evangelium werden nicht aufgezeigt und beseitigt, Traditionen und Abweichungen von der Norm werden verdeckt und Unkenntnis wird weiter gefördert. Es ist wie zu Jesu Zeiten, wo Herrschende die Glut von oben ersticken.

LG und gesegnete Weihnacht wünscht der Thüringer


Zuletzt bearbeitet: 23.12.2011 19:17 von Ostgermane


Kostenpflichtiger Artikel bei Religionsreport vom 21.10.2012
„Des Teufels Macht und Offenbarung“
Vortrag von Dr. Albrecht Schröter zur Abspaltung der NAK von der KAG / Tagung des Netzwerks Apostolische Geschichte in Brockhagen - Von Matthias Creutzberg


Steinhagen (religionsreport.de). Der Theologe und Kenner der katholisch-apostolischen Gemeinden (KAG), Dr. Albrecht Schröter, hat nachhaltige Bedenken am für das Jahr 2013 geplanten 150. Jubiläum der Neuapostolischen Kirche (NAK) angemeldet. Zur von der Kirchenleitung geplanten Veröffentlichung eines Buches zu den Ereignissen bis und in 1863 machte Schröter deutlich, dass er das für „keine gute Idee“ hält. [Weiterlesen >>]

Kostenpflichtiger Beitrag bei glaubenskultur vom 16.10.2012
Vortrag Dr. Albrecht Schröter zum Verhältnis der KAG zur Hamburger Spaltung

Bericht bei apstolische-geschichte.de vom 17.10.2012
Jahrestagung 2012 lieferte Ergebnisse der Grundsatzforschung



Zuletzt bearbeitet: 18.12.2012 13:01 von Redaktion
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