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Thema: +++ Buch- und Lesetipps der Redaktion +++



Rudolf J. Stiegelmeyrs Arbeiten zur ökumenischen Kirchenreform


Apostel + Amt = Kirche Christi?
Kritischer Rückblick auf die Entwicklung von Kirche, Amt und christlicher Lehre



Kurzbeschreibung:

Die Neuapostolische Kirche behauptet, dass es ohne Apostel keine christliche Kirche geben könne. Dies ist der Ausgangspunkt einer intensiven Forschungsgeschichte zur grundsätzlichen Frage der Legitimation von Kirche, Amt und Sakrament schlechthin. Sie zeigt dem Leser die Zusammenhänge auf von den Irrwegen des anfänglichen Christentums bis zu den Problemen von Kirche und Ökumene heute. Aber nicht nur historisch-biblisch – auch theologisch und ökumenisch versucht sie den Bogen zu schlagen von den Ansprüchen des Evangeliums bis zur Realität einer nur mehr namenschristlichen Konsum- und Spaßgesellschaft, die an der Brot-und-Spiele-Leine von Wirtschaftsprofiteuren und Politversagern gehalten wird, während die eigentliche Bewahrerin des jesuanischen Erbes tatenlos zusieht, wie Recht und Gerechtigkeit, Wahrheit und Glauben immer mehr im Strom einer materialistischen Zeit untergehen.

In diesem ersten Band der ökumenischen Evangeliums-Trilogie versucht der Autor, zum eigentlichen Kern vorzudringen, was die Lebensmaxime Jesu Christi ausmachte und was von kirchlichen Traditionen und Formen hiervon verschüttet wurde. Von diesem Ansatz ausgehend eröffnet sich schließlich ein völlig neuer Ausblick auf ein anderes, alleine an den Vorgaben eines neu verorteten Kernevangeliums ausgerichteten Christentums.

Rudolf J. Stiegelmeyr: Apostel + Amt = Kirche Christi? - Kritischer Rückblick auf die Entwicklung von Kirche, Amt und christlicher Lehre, Books on Demand 2009, Preis: 26,90 Euro. Bestellung via Amazon.de möglich

Vorwort zu Band 1
Legitimation des kirchlichen Amtes - Buchauszug I
Renaissance für ein genuin christliches Heilsverständnis - Buchausschnitt II


Gottes- oder Menschenwahn?
Christentum zwischen traditionskirchlicher Unfehlbarkeit und pluralistischer Beliebigkeit



Kurzbeschreibung:

Im zweiten Band „Evangelium: Historischer Anspruch und heutige Wirklichkeit“ zieht der Autor die notwendigen Schlussfolgerungen aus den im Band 1 aufgezeigten Irrtümern von Kirche und Lehre.

Ausgehend von der längst überfälligen Entrümpelung des Traditionskellers und der Entleerung der Dogmenschränke kirchensystemischer Apologetik sucht Rudolf Stiegelmeyr den wahren christlichen Ansatz, von dem aus die Einheitsvielfalt im Geiste des Ursprungs alleine gelingen kann. Dies setzt allerdings eine vollständige Umkehr des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Denkens und Handelns voraus, ohne welche die Rückkehr zu den Vorgaben des Evangeliums und damit zu Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit nicht möglich sein wird.

Auch und gerade für Kirche bedeutet diese Umkehr einen dramatischen Anspruch an ihre großteils verspielte Glaub- und Vertrauenswürdigkeit, ohne deren Rückgewinnung Kirche im Sumpf zeitgeistiger Strömungen versinken oder sich zu einer mehr oder minder esoterischen Nischeninstitution für weltferne Nörgler wandeln wird. Für Kirche kann es nur um eine umfassende Wahrhaftigmachung ihres Glaubensanspruchs aber auch ihrer Glaubensinhalte gehen, einer Renaissance des kirchenamtlich zurecht gebogenen Evangeliums, um die zeitgeistige Ungerechtigkeit und Wahrheitslosigkeit als größtmögliche Gottferne zu entlarven und für eine grundsätzliche und substanzielle Umkehr in Kirche wie in Gesellschaft zu werben. Spätestens hier wird der Leser merken: es bleibt nicht mehr viel Zeit.

Rudolf J. Stiegelmeyr: Gottes- oder Menschenwahn? - Christentum zwischen traditionskirchlicher Unfehlbarkeit und pluralistischer Beliebigkeit, Books on Demand 2010, 698 Seiten, Preis: 44,90 Euro. Bestellung via Amazon.de möglich

Inhaltsverzeichnis Band 2
Urchristliche Apostelentwicklungen - Buchauszug I
Grundlagen christlicher Weltgestaltung - Buchausschnitt II



Zur Person: Rudolf J. Stiegelmeyr



R. J. Stiegelmeyr
Foto: privat

Eigenporträt des Autors
Weitere Informationen unter kirchenreform.jimdo.com




Zuletzt bearbeitet: 08.06.2010 10:20 von Redaktion



Der Stammapostel i.R. als Buchautor


Richard Fehr: Betrachtungen eines Ruheständlers

Am 28. April 2010 ist unter dem Titel Betrachtungen eines Ruheständlers ein neues Buch von Stammapostel i. R. Richard Fehr bei Books On Demand (BOD) erschienen. Es hat 212 Seiten und kostet 14 Euro.

Books on Demand: ISBN 978-3-8391-5312-3, Paperback, 212 Seiten



Kurzbeschreibung:

Von 1988 bis 2005 war Stammapostel Richard Fehr Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche. In diesem kleinen Werk gewährt er Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche und Interessierten anderer Glaubensrichtungen Einblicke in Erlebnisse und Erfahrungen zur Zeit seiner aktiven Amtstätigkeit und in sein Leben und Denken im Ruhestand.


Stammapostel i.R. Richard Fehr am 18. Mai 2005 nach der Presse-
konferenz aus Anlass des Kirchenleiterwechsels im Verwaltungs-
gebäude der Neuapostolischen Kirche International in Zürich

Foto: Jens Joachim

Richard Fehr war von 1988 bis 2005 Stammapostel und Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche International. Er lebt in Zürich. Weitere biografische Informationen bei apostolische-geschichte.de


21.11.2007
Lesung mit Stammapostel Fehr in Karlsruhe
Fotoreportage von Marcel Felde (jugend-darmstadt.de)


Lesung in Karlsruhe
Foto: Marcel Felde

Karlsruhe (jugend-darmstadt.de). Stammapostel Richard Fehr hat am 21. November 2007 in der Zentralkirche Karlsruhe-Mitte sein Buch Erinnerungen - Herr mein Leben es sei dein (erschienen und erhältlich im Bischoff-Verlag) vorgestellt. Er las während der Stunde mehrere Passagen aus dem Buch, das nicht nur einen Rückblick auf seine Amtstätigkeit in der Kirche darstellt. Dabei kommentierte er die jeweiligen Begebenheiten und brachte die etwa 1000 Anwesenden nicht nur immer wieder zum Lachen, sondern löste auch tiefe Bewegung aus. [...>>]




Zuletzt bearbeitet: 29.07.2010 11:53 von Redaktion





Meldung des Netzwerks Apostolische Geschichte vom 18.01.2011
Kirche auf dem Weg - die apostolischen Gemeinschaften im Verlauf des 20. Jahrhunderts
Tagungsband „Treffen in Bielefeld 2010“ des Netzwerks Apostolische Geschichte



Der Tagungsband zum Treffen des Netzwerks Apostolische Geschichte in Bielefeld ist erschienen. Er ist zum Preis von 9,90 Euro über den Buchhandel (ISBN 978-3-939291-06-0) oder beim Verlag Edition Punctum Saliens direkt erhältlich.





Zuletzt bearbeitet: 31.01.2011 19:59 von Redaktion



Apostolische Gemeinschaft - NAK


Volker Wissen: Der Konflikt Bischoff-Kuhlen
Beiträge zur Geschichte, Lehre und Leben der apostolischen Gemeinschaften V



Am 23. Januar 1955 kam es auf einer Apostelversammlung der Neuapostolischen Kirche (NAK) in Frankfurt am Main zur Absetzung und zum Ausschluss der Apostel Dehmel, Dunkmann und Kuhlen aus der Neuapostolischen Kirche. Der Vorwurf lautete, die „Botschaft“ des Stammapostels, dass Christus zu seiner Lebenszeit wieder käme, nicht genügend gepredigt zu haben. Einem angebotenen Rücktritt kamen die Apostel nicht nach und wurden daher ausgeschlossen. Ihnen folgten sämtliche Bezirksämter des Rheinlandes und über 10.000 Geschwister. Man gründete am Folgetag, dem 24. Januar 1955, in Düsseldorf die Apostolische Gemeinschaft e.V..
Als Gründe für die Eskalation und den Ausschluss wurde immer die „Botschaft“ des Stammapostels angeführt. Insbesondere die Ausgeschlossenen selbst vertraten diese Position. Von Seiten der NAK wurde der Zusammenhang bis zu einem Geschichtsvortrag am 4. Dezember 2007 grundsätzlich nicht in Frage gestellt. In diesem Geschichtsvortrag, der maßgeblich von Apostel Walter Drave erarbeitet wurde, wurden die Beziehungen der Apostel- und des Stammapostels, die Art der Kirchenleitung sowie Machtinteressen der Ausgeschlossenen einseitig als Ursachen dargestellt. Außerdem wurde willkürlich ein Zeitraum von 1935 bis 1955 (von der Apostelordination Kuhlens bis zu seinem Ausschluss) gewählt, ohne wesentliche Rahmenbedingungen der früheren Jahre zu berücksichtigen. Dass die Verkündigung der Botschaft und deren Dogmatisierung wesentlich für die Kirchenspaltung war und es auch um den Verlag Friedrich Bischoff ging, wurde vollständig negiert.
In diesem Beitrag sollen daher die Zusammenhänge nochmals in ihrer Chronologie und Wechselwirkung dargestellt werden. Es gab eine vielschichtige Problemlage ab den 1920-Jahren, die zu Spannungen und Eskalation führte. Das waren wohl in erster Linie unterschiedliche Vorstellungen über die Machtverteilung in der Kirchenleitung, das Verlagswesen in Familienhand und schließlich eine instrumentalisierte „Botschaft“.

ISBN: 978-3-86870-463-1
Preis: € 8,95

Bestellmöglichkeit via www.rediroma-verlag.de





Zuletzt bearbeitet: 10.08.2012 18:36 von Redaktion



NAK im Nationalsozialismus und in der DDR


Jahrbuch 2012 des Vereins für Freikirchenforschung
Mit Beiträgen von Mathias Eberle und Olaf Wieland über die NAK im Nationalsozialismus und zur Anpassungsstrategie der NAK in der DDR

Jahbruch des Vereins für Freikirchenforschung, Ausgabe 21/2012, 400 Seiten,
Preis: € 19,80

Bestellmöglichkeit via www.freikirchenforschung.de





Zuletzt bearbeitet: 24.08.2012 11:53 von Redaktion
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