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Thema: +++ Die NAK im Nationalsozialismus +++


Zitat:

auf welchem braunen Untergrund der "Fels in dieser Zeit" stand!


In Abwandlung des bekannten Bibelwortes:

"Wohl der Kirche, deren "Führer" nicht auf Sand gebaut ist ... "

Ein Fels kann leicht im braunen Morast versinken.




Rheinufer,

mit Ihrem Beitrag versetzen Sie den geliebten Führern der Kirche, die soeben endlich begannen, die Geschichte dieser Kirche aufzuarbeiten, eine schallende Ohrfeige.
Das haben Sie wahrscheinlich selbst nicht mitbekommen!

Ganz schön d...

Peer



ihr Jungen habt keine Ahnung..ihr ward nicht dabei

Ich denke in diesen Worten liegt schon ein bisschen Wahrheit - obwohl ich auch der Meinung bin, dass die Aufarbeitung der Geschichte wichtig ist. Auch aus dem Grund, dass etwas ähnliches nie wieder passieren darf.
Dennoch können wir aus heutiger Sicht nur bruchstückhaft erahnen, welche Gefühle, Emotionen und Gedanken das Dt. Volk damals hatte. Es waren nicht solche hochgeschulten und aufgeklärte Menschen wie heute. Es gab damals noch keinen Vor-Hitler, an dem man sich erinnern konnte und vor welchem man warnte. So lebte man in einer wechselhaften und unsicheren Zeit und suchte Halt in großen authoritären Personen. Weil sie dem Volke Sicherheit gaben.
Damit will ich in keinster Weise die Greultaten verherrlichen oder verschönigen. Es soll uns nur helfen den damaligen Geisteszustand zu erkennen.
Ist es nicht auch heute bei genau den Personen zu erkennen, die nach Halt und Sicherheit suchen? Wer hängt sich den den aktuellen Braunen an? Meistens Menschen ohne Perspektive...

Gruß,
Sebastian

http://www.apwiki.de


Lieber Peer,
das freut mich!

Gruß,
Sebastian

http://www.apwiki.de


Die Rückschau auf die NS-Zeit macht klar, wohin eine Parole führt wie diese:

Ein Aufruf der Nazis am 10.4.1938:

Am 10.4. bekunde auch Du vor aller Welt mit JA, dass es deutschen Volkes Wunsch und Wille ist:

Ein Volk - ein Reich - ein Führer

http://dhme.dhm.de/lemo/objekte/pict/20011300/index.html



Zuletzt bearbeitet: 31.01.2008 15:55 von Peer


@ Rheinufer,

Ihre Aussagen machen betroffen.
Leider hat Ihre Geisteshaltung neue Nahrung durch NAK-Apostel Walter Drave erhalten.

Ihre Posse erinnert mich sehr an den "schwarzen Kanal" als DDR-Agitationsveranstaltung.
Vielleicht dürfen Sie ja auch mal im Züricher Hauskanal auftreten, inhaltlich haben Sie das Zeug dazu.

Aber eigentlich gibt es uns ja gar nicht mehr (1960).

Julli



Sebastian schrieb:

Dennoch können wir aus heutiger Sicht nur bruchstückhaft erahnen, welche Gefühle, Emotionen und Gedanken das Dt. Volk damals hatte. Es waren nicht solche hochgeschulten und aufgeklärte Menschen wie heute.


In der Tat ein wichtiger Aspekt! Peter Johanning hat sich dem Thema 2003 auch von der soziologisch-analytische Seite genähert. Wo kamen denn die kaisertreuen Patrioten Niehaus und Bischoff her? Sie waren, bevor sie in den Kirchendienst wechselten, Landwirt und Zigarren-/Weinhändler!!!

Es gab damals noch keinen Vor-Hitler, an dem man sich erinnern konnte und vor welchem man warnte. So lebte man in einer wechselhaften und unsicheren Zeit und suchte Halt in großen autoritären Personen. Weil sie dem Volke Sicherheit gaben.


Und das ging - wie oben bereits beschrieben - so weit, dass sich JGB wie der Führer der kleinen auserwählten Herde verhielt. By the way: In einem Rundschreiben hat er in den dreißigern irgendwann mal die Bezirksämter angewiesen, ihn nicht mehr "Führer" zu nennen. Diese Bezeichnung stehe nur dem Reichskanzler zu!

Damit will ich in keinster Weise die Greultaten verherrlichen oder verschönigen. Es soll uns nur helfen den damaligen Geisteszustand zu erkennen.


Daran anknüpfend: Um mal ein Beispiel in die Seelen- und Gemütslage eines einfachen NAK-Vorstehers aus jener Zeit zu geben (ich kann mich da auf Grundlage der betr. Archivakten sehr gut reinempfinden!): Stellt euch vor, ein Priester (von Beruf Gendarmeriewachtmeister in einem Provinzkaff) soll plötzlich Juden, Zeugen Jehovas etc. beschatten und der zuständigen übergeordneten Gestapo-Landesdienststelle entsprechend Bericht erstatten. Plötzlich steht die NAK auf dem Observationsindex. Was tun? Der Gemeindeleiter im Ehrenamt muss als Polizist dafür sorgen, dass weder ihm noch der Gemeinde etwas geschieht. Also lässt er über seinen Vertreter als Wachtmeister der Gestapo ausrichten, wie staatstragend die NAK doch ist. Ein Verbot und weitere Ermittlungen konnte der Priester damit offenbar verhindern.

Das war eine verflucht schwere Zeit! Ich möchte keinen Stab über die damals Verantwortlichen brechen. Gleichwohl gehört es zu einer wahrhaftigen Geschichtsaufarbeitung, auch unliebsame Ereignisse und Entwicklungen beim Namen zu nennen. Eine glorifizierende Darstellung hilft keinem weiter.

Gruß
Jens


Zuletzt bearbeitet: 29.10.2008 14:33 von jojo


Hallo rheinufer,

sicherlich waren wir nicht dabei. Das gibt aber niemandem das Recht, die NAK als Opfer darzustellen. Gleichzeitig darf natürlich keine pauschale Verurteilung erfolgen. Im Übrigen, Fehler eingestehen kann jeder und es hat bisher wenig geschadet. Auf Glorifizierungen einzelner Kirchen-Führer reagiere ich spätestens seit dem 4.12. allergisch.

Gruß joas



Schade, dass auf dem Informationsabend am 04.12.2007 keine der in diesem Offenen Brief angesprochenen Themen berücksicht wurden:

http://quo-vadis-nak.foren-city.de/topic,1432,-gespraechskreis-toleranz-im-glauben-nak-kirchengeschichte.html#22021




Zuletzt bearbeitet: 01.02.2008 17:01 von jojo


Hallo Crusoe,

zunächst einmal herzlich willkommen im Forum!

Ein kleiner Tip:

wenn du einen Link setzen möchtest, den geschriebenen Text markieren und dann auf "URL" klicken;-)

http://quo-vadis-nak.foren-city.de/topic,1432,-gespraechskreis-toleranz-im-glauben-nak-kirchengeschichte/

Liebe Grüße
fireangel


Zuletzt bearbeitet: 01.02.2008 17:01 von jojo
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