Seiten: 1 2 3 ... Ende Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: NAK und Ökumene - Die Bemühungen in Darmstadt


In seinem Artikel zur dritten „Nacht der Kirchen“ in Darmstadt (Überschrift: Auf Entdeckungsreise zur Ökumene in Darmstadt) beschreibt Jens die gegenwärtige Situation der NAK im Spannungsfeld zwischen ihrem Wunsch nach Beitritt in die ACK, und deren vorläufig geltende, erneute Ablehnung einer Integration der Darmstädter NAK in die diesbezgl. Veranstaltungen wie der vorbeschriebenen, sehr realistisch.
Zum einen bewerte ich die Bemühungen des neuen Vorstehers der NAK Darmstadt-Nord, Hirte Jürgen Kramer, diesbezgl. sehr positiv. Sie treffen sich mit dem Wunsch vieler neuapost. Geschwister, die sich ein Miteinander mit anderen Christen in einer zunehmend säkularisierten Welt wünschen. So weit, so gut, so begrüßenswert.

Bei allem Euphemismus seitens der bemühten NAK/DA darf man jedoch nicht übersehen, dass uns eben einige wesentliche Lehraussagen unserer Kirche nicht nur im Wege stehen, sondern geradezu als kontraproduktiv mit Blick auf den Beitritt in die ACK zu werten sind.
Kann man eine positive Entscheidung des ACK wirklich für möglich halten, wenn die NAK erklärt und erklären lässt (z.B. durch den Vorsitzenden der PG „Ökumene“, V. Kühnle): "Kirche im eigentlichen Sinn [im Vollsinn] ist nur da wo Apostel sind".
Andere Kirchen werden damit defizient (unvollständig, Anm. d. Red.) erklärt, allenfalls zu "kirchlichen Gemeinschaften", wie sich die NAK in ihren Richtlinien zu ökumenischen Veranstaltungen ausdrückt. Das ist eine klare Diskriminierung und Klassifizierung anderer Kirchen. Das ist unchristlich!
Bei der (gefühlten) Nähe der NAK-Lehre zur RK verwundert es nicht, dass sogar die Formulierung "im eigentlichen Sinn" wörtlich in der "Ecclesia de Eucharistia" der kath. Kirche vorkommt.
Ich meine, vor dem Erscheinen des NAK-Katechismus 2010 wird ein sinnvolles Ökumenegespräch (sofern solche Gespräche beim gegenwärtigen Stand des Ökumeneverständnisses überhaupt sinnvoll sein können) mit der ACK kaum möglich sein, daran können alle gutmeinenden gegenseitigen Hochachtungsbezeugungen nichts ändern.
Letztlich steht die Frage: Wohin geht die NAK? Werden Apostelamt, Entschlafenenwesen und Versiegelung ökumenefähig gemacht? Wird die Autonomie der Gemeinden gestärkt? Werden Personalentscheidungen von den Gemeinden mitentschieden?

Ich meine aber auch, dass eine Erneuerung der NAK nur vonstatten gehen kann, wenn es genug Menschen an der Basis gibt, die dies auch wollen, die mitmachen, die sich engagieren, die eigenverantwortlich handeln, wie von StAp. Leber mehrfach angesprochen.
Wenn die heile Welt der NAK, die aus einer bleiernen, autoritären Welt biblischer Laien kommt, die beratungs- und erkenntnisresistent sind, dann kann man nicht so tun, als wäre dagegen kein Kraut gewachsen. Die ACK ist so ein Kraut.
Es wäre m.E. töricht, so zu tun, als wäre ökumenisches Miteinander der unterschiedlichsten Glaubensvorstellungen möglich, ohne die Frage der Wahrheit im Sinne einer begründenden Erklärbarkeit und Verifizierbarkeit der eigenen Glaubenspositionen zu stellen. Wie sonst sollte dann Unkraut vom Weizen, Aberglauben vom Glauben, und falsche von wahren Aposteln unterschieden werden?
Wenn die Ökumenebestrebungen der NAK insgesamt nicht honoriert werden, so liegt das an ihren Lehrinhalten, die wesentlich weniger gute Begründungen haben wie die der RK.
Hier muss deutlich gesagt werden, dass die NAK auf das Apostelamt keineswegs verzichten muss oder soll. Hierbei geht es ausschließlich um Frage dessen Heilseklusivität. Wer den Anspruch hat, Mitglied der christlichen Gemeinschaft werden zu wollen, kann diese christliche Gemeinschaft nicht mit bibelwidrigen Sonderlehren vom Heil ausschließen wollen.

Mit Staunen liest man auch die Aussage Kühnles: "Die Wassertaufe bildet das gemeinsame Band, das Gläubige aller christlichen Gemeinschaften mit Jesus Christus verbindet."
Niemand hat in der NAK je gelehrt, dass deren Gläubige durch die Taufe in eine Gemeinschaft aller Christen mit Christus eingebunden seien. Denkt man diesen Satz weiter, eröffnen sich noch viele unbeantwortete Fragen. So sehr man diese Aussage gleichwohl begrüßen und teilen kann, so wenig findet sie eine auch nur entfernte Entsprechung z.B. in den ´Leitgedanken´ oder Gottesdiensten der Apostel. Weiterhin sehen sie sich als einzige begabt und befugt, die Schrift richtig auszulegen. Ferner ist in ihren Aussagen mit "Werk Gottes" allein die NAK gemeint.
Das alles sind klare Hinderungsgründe für eine Mitgliedschaft der NAK in der ACK.

Lukas



Zuletzt bearbeitet: 06.08.2009 12:55 von Redaktion


Bravo und Dank, lieber Lukas! Detailgenaue, messerscharfe Arbeit und klar Worte.

Eine NAK-Mitgliedschaft in der ACK wäre m. E. z. Zt. für keine Seite sinnvoll. Die ACK ist sicherlich schon in sich ein Häufchen von Streithähnen, aber eine NAK-Mitgliedschaft würde zu Grundsatzstreitigkeiten führen, was wiederum die ACK selbst sprengen könnte.

Wie Du schon sehr richtig überlegt hast, kann, "wer den Anspruch hat, Mitglied der christlichen Gemeinschaft werden zu wollen", [...] "diese christliche Gemeinschaft nicht mit bibelwidrigen Sonderlehren vom Heil ausschließen wollen."

Insofern müsste, wie ich glaube, die NAK ziemlich erhebliche Änderungen am eigenen Lehrwerk vornehmen, was bei realistischer Betrachtung derzeit nicht machbar ist. Die von anderen Leuten gepflegte Meinung, dass Ökumene irgendwie einfach hinzukriegen sei, teile ich daher nur sehr bedingt, eigentlich eher gar nicht.

Bei der (gefühlten) Nähe der NAK-Lehre zur RK verwundert es nicht, dass sogar die Formulierung "im eigentlichen Sinn" wörtlich in der "Ecclesia de Eucharistia" der kath. Kirche vorkommt.


Erstaunliche Übereinstimmungen des Textes gab es auch schon im Falle des LG. Bitte lies hier und ff.

Liebe Grüße
cardinalis



Lieber Cardinalis,

danke für Deinen zustimmenden Beitrag.
Zu dem von Dir bezeichneten Link wird in der Tat deutlich, was "Lumen Gentium" und das neuap. "Uster-Papier" gemeinsam haben.
Im Rahmen des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde in der dritten Sitzungsperiode (14.9. bis 21.11.1964) u.a. das Dokument "Lumen Gentium, Dogmatische Konstitution über die Kirche" verabschiedet. Im 1. Kap. "Das Mysterium der Kirche" heißt es unter Punkt 8: "Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird (13). Das schließt nicht aus, dass außerhalb ihres Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind, die als der Kirche Christi eigene Gaben auf die katholische Einheit hindrängen." (siehe vatican.va)
Am 24.1.2006 entstand in der Folge des Informationsabends durch den Stammapostel in Uster/CH die Stellungnahme "Das Verständnis von Heil, Exklusivität, Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes und Nachfolge in der NAK". Unter Punkt 2.6. dieser Stellungnahme lesen wir folgendes: "Unser Glaube, dass das Apostelamt für die Bereitung der Brautgemeinde unerlässlich ist, schließt nicht aus, dass es auch außerhalb der Neuapostolischen Kirche in kirchlichen Gemeinschaften, die Christus wahrhaftig bekennen, vielfältige Elemente von Wahrheit gibt. In diesem Sinn wirkt der Heilige Geist auch außerhalb der Neuapostolischen Kirche." ("Uster-Papier" auf nak.org)
Das II. Vatikanische Konzil lässt grüßen!

Dass sich die NAK 2006 einer Wortwahl aus einem Dokument der kath. Kirche bedient hat, lässt sich nicht von der Hand weisen. Lumen gentium ist die Konstitution der kath. Kirche seit VAT-II. Es hat schon etwas von Chuzpe, Texte anderer Kirchen zu übernehmen und den Anschein erwecken zu wollen, dass man selbst die Wahrheit habe, andere dagegen nur "Elemente von Wahrheit". Hier darf man zu Recht vom Eklektizismus der NAK sprechen.
Ein Jahr nach dem Uster-Abend bestätigte die NAK den vorstehend beschriebenen Vorgang als „Orientierung an den Formulierungen des Textes der Glaubenskongregation ´Dominus Iesus´."
Interessant dabei ist, dass sich ´heilsnotwendige NAK-Apostel´ der geistigen Anstrengungen einer anderen Kirche bedienen, die lange Zeit mit "der großen Hure" gleichgesetzt wurde, die ihre Berührungsängste nach außen ansonsten klar formulieren. Besser kann man Doppelzüngigkeit kaum darstellen.
An dieser Stelle sei Lumen Gentium näher betrachtet.
Dominus Iesus wendet sich ausdrücklich gegen die Relativierung biblischer Wahrheiten durch den Zeitgeist des Pluralismus: "Die immer währende missionarische Verkündigung der Kirche wird heute durch relativistische Theorien gefährdet, die den religiösen Pluralismus rechtfertigen wollen. In der Folge werden Wahrheiten als überholt betrachtet, wie etwa der endgültige und vollständige Charakter der Offenbarung Jesu Christi, die Natur des christlichen Glaubens im Verhältnis zu der inneren Überzeugung in den anderen Religionen, die Inspiration der Bücher der Heiligen Schrift, die personale Einheit zwischen dem ewigen Wort und Jesus von Nazareth, die Einzigkeit und die Heilsuniversalität Jesu Christi..."
Nur Jesus Christus ist ganzer Gott, ganzes Wort Gottes und einziger Vermittler zu Gott dem Vater (DI §9-12). "In ähnlicher Weise ist auch fest zu glauben, dass es nur eine einzige, vom einen und dreifaltigen Gott gewollte Heilsordnung gibt", in deren Mitte die Fleischwerdung Gottes in Jesus Christus steht. Diese Wahrheit betrifft nicht nur Christen. "
Außerdem erstreckt sich das Heilswirken Jesu Christi mit und durch seinen Geist über die sichtbaren Grenzen der Kirche hinaus auf die ganze Menschheit." (DI §11) "Es gehört zum beständigen Glaubensgut der Kirche, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, der Herr und der einzige Erlöser ist, der durch seine Menschwerdung, seinen Tod und seine Auferstehung die Heilsgeschichte, die in ihm ihre Fülle und ihren Mittelpunkt findet, zur Vollendung gebracht hat." (DI §13) Dieser Sicht wird sich die NAK auf Dauer kaum verschließen können.
Öffnung ist keine Einbahnstraße. Öffnung geht sowohl von außen nach innen, wie auch von innen nach außen. Wer, wie der Stammapostel, Öffnungshoffnungen weckt, sollte auf Öffnungsbereitschaft stoßen und nicht auf ängstliches Wegducken.

Liebe Grüße
Lukas




Vor kurzem konnte ich der Predigt eines Apostels beiwohnen. Die Bibelarbeit war anfangs gut, aber es war zum Schütteln, wie oft trotzdem vom "Werk Gottes" und von "Gotteskindschaft" die Rede war, die zu erlangen für den Mann selbstverständlich an die Wirksamkeit seines Amtes gebunden ist. Er wollte uns ein Glücksgefühl ob unserer Erwähltheit einreden und hat überhaupt nicht gemerkt, dass viele gute Christen vor seiner Nase sich gar nicht als etwas Besseres fühlen wollen, weil ihr Glaube keinen Dünkel benötigt. Uns dann noch zum Einladen von Gästen aufzufordern ist doch unglaublich. Ich frage mich ob der Mann sich denn selbst an einen Ort einladen lassen wollte, wo man Gäste nicht ehrt, sondern versucht ihnen Zweitklassigkeit einzureden?
Solange Vokabeln wie "Werk Gottes" oder "Gotteskind" weiter in der üblichen Weise missbraucht werden, wird das nichts mit der ACK und die Mitgliederzahlen werden weiter rapide sinken.




Als ich eure Postings las, habe ich erst einmal gaaaanz tief Luft geholt.
Vorab, ich schätze Dialog der verschiedensten Glaubensrichtungen sehr.
Für micht stellt sich dennoch die Frage, warum eine Mitgliedschaft der NAK im ACK wirklich wichtig ist.
Bis heute bin ich von der Notwendigkeit einer Mitgliedschaft nicht wirklich überzeugt.
Das hat folgende Gründe:

1. Der ACK ist ein in sich völlig zerstrittener Haufen.

2. Die Mitgliederliste des ACK liest sich für mich wie das Who is Who von Sekten.

3. Ist die EKD mit Sekten innerhalb ihrer Kirche reichlich gesegnet.

4. Wenn eine Mitgliedschaft im ACK zustande kommt weil die Bedingungen der Herrschaften erfüllt werden, ist das gleichbedeutend einer Kriegserklärung an die RKK.

5. Erschliesst sich mir noch immer nicht, warum die Mitgliederzahlen der Nak steigen sollen wenn sie Mitglied des ACK ist.

Das war jetzt sehr provokativ......






Wer, wie der Stammapostel, Öffnungshoffnungen weckt, sollte auf Öffnungsbereitschaft stoßen und nicht auf ängstliches Wegducken.


Wie wahr!!

Liebe Grüße
cardinalis



Das war jetzt sehr provokativ......


Nicht wirklich provokativ, sondern eher fragwürdig.

1. Der ACK ist ein in sich völlig zerstrittener Haufen.


Die ACK ist kein Lager, sondern in lokale, regionale und bundesweite AGn mit jeweils eigenen Statuten und eigenen Mitgliederstrukturen gegliedert. Sicherlich wird innerlich auch viel gestritten, aber die gemeinsamen Glaubenselemente werde nicht angetastet. Das wäre im Falle einer NAK-Mitgliedschaft womöglich anders.

2. Die Mitgliederliste des ACK liest sich für mich wie das Who is Who von Sekten.


*kicher*...wer im Glashaus sitzt ;-)) Was verstehen Sie unter dem Begriff "Sekte"? Z. B. die NAK, die - gemeinsam mit ZJ und Mormomen - verbreitet als klassische Sekte betrachtet wird? Das Christentum als jüdische Sekte? Eine Glaubensgemeinschaft, die sich durch Lehre, Predigt und gesellschaftliches Verhalten sucht, von anderen abzugrenzen?

3. Ist die EKD mit Sekten innerhalb ihrer Kirche reichlich gesegnet.


Die EKD ist gar keine Kirche, sondern eine bundesweite Vereinigung evangelischer Landeskirchen. Deshalb auch hier wieder eine Frage: Was verstehen Sie unter evangelisch, unter EKD und was unter Sekte?

4. Wenn eine Mitgliedschaft im ACK zustande kommt weil die Bedingungen der Herrschaften erfüllt werden, ist das gleichbedeutend einer Kriegserklärung an die RKK.


In den ACKn wird es keine Kampfabstimmungen zu einer NAK-Aufnahme geben. Die NAK würde dort nicht aufgenommen, wo nur eine Mitgliedskirche die Zustimmung verweigerte. Diese Verweigerung könnte auch von der RK kommen.

5. Erschliesst sich mir noch immer nicht, warum die Mitgliederzahlen der Nak steigen sollen wenn sie Mitglied des ACK ist.


Weil sie durch eine Anerkennung im Kreise anderer Gemeinschaften die Möglichkeit für sich erkennt, ihr Sektenimage abzuschütteln. Ferner würden andere Kirchen bspw. auf Veranstaltungen und GD der NAK hinweisen, ihr Räumlichkeiten zur Verfügung stellen etc.

Ich lese aus Ihrem Beitrag eigentlich keine sachliche Provokanz, sondern eher eine Art von Verbitterung und Trotzigkeit à la: "Wir haben diesen Haufen auch gar nicht nötig." Sorry, mein Empfinden. Dabei wäre die NAK Mitglied, würde sie von der ihrerseits anderen Gemeinschaften entgegengehaltenen Überheblichkeit ablassen. Die NAK setzt andere Gemeinschaften m. E. regelrecht zurück, trampelt sprichwörtlich auf den Seelen anderer Christen rum, aber wird dann weinerlich, wenn diese anderen Christen ihr das Mitspielen verweigern. Kurios.

LG
cardinalis


Zuletzt bearbeitet: 01.08.2009 08:22 von cardinalis


Die ACK ist kein Lager, sondern in lokale, regionale und bundesweite AGn mit jeweils eigenen Statuten und eigenen Mitgliederstrukturen gegliedert. Sicherlich wird innerlich auch viel gestritten, aber die gemeinsamen Glaubenselemente werde nicht angetastet. Das wäre im Falle einer NAK-Mitgliedschaft womöglich anders.


Genau das hat ihre Position geschwächt.

*kicher*...wer im Glashaus sitzt ;-)) Was verstehen Sie unter dem Begriff "Sekte"? Z. B. die NAK, die - gemeinsam mit ZJ und Mormomen - verbreitet als klassische Sekte betrachtet wird? Das Christentum als jüdische Sekte? Eine Glaubensgemeinschaft, die sich durch Lehre, Predigt und gesellschaftliches Verhalten sucht, von anderen abzugrenzen?


ebenfalls kicher
Am besten befragen Sie dazu einmal Herrn Utsch. Der kennt sich ja bestens aus.


Weil sie durch eine Anerkennung im Kreise anderer Gemeinschaften die Möglichkeit für sich erkennt, ihr Sektenimage abzuschütteln. Ferner würden andere Kirchen bspw. auf Veranstaltungen und GD der NAK hinweisen, ihr Räumlichkeiten zur Verfügung stellen etc.


Was nützt mir ein Hinweis auf Veranstaltungen der Nak in Kirchen deren Mitgliederzahlen drastischst sinken?
Für die RKK sind diese Kirchen übrigens Sekten.


I
ch lese aus Ihrem Beitrag eigentlich keine sachliche Provokanz, sondern eher eine Art von Verbitterung und Trotzigkeit à la: "Wir haben diesen Haufen auch gar nicht nötig." Sorry, mein Empfinden. Dabei wäre die NAK Mitglied, würde sie von der ihrerseits anderen Gemeinschaften entgegengehaltenen Überheblichkeit ablassen. Die NAK setzt andere Gemeinschaften m. E. regelrecht zurück, trampelt sprichwörtlich auf den Seelen anderer Christen rum, aber wird dann weinerlich, wenn diese anderen Christen ihr das Mitspielen verweigern. Kurios.


Gibt es sachliche Provokanz? leiselächel






Genau das hat ihre Position geschwächt.


Könnten Sie das bitte näher erläutern?

ebenfalls kicher
Am besten befragen Sie dazu einmal Herrn Utsch. Der kennt sich ja bestens aus.


Bitte weichen Sie doch nicht aus. Es war nicht Dr. Utsch, der behauptete, die Mitgliedskirchen von EKD und ACK seien Sekten, sondern das waren Sie. Daher auch meine Frage an Sie und nicht an Dr. Utsch. Wenn Sie aber auf meine Frage nicht weiter eingehen möchten, habe ich dafür Verständnis.

Was nützt mir ein Hinweis auf Veranstaltungen der Nak in Kirchen deren Mitgliederzahlen drastischst sinken?


So scheint es Ihnen also nicht in erster Linie um die christliche Zusammenarbeit, sondern um den eigenen Nutzen zu gehen? Viele Aussagen von NAK-AT deuten m. E. in eine ganze ähnliche Richtung, worauf man den Eindruck gewinnen könnte, dass der Wunsch nach christl. Zusammenarbeit in der NAK nur vordergründig ist und Öffnungsbeteuerungen Mittel zum Zweck seien. Umso wichtiger ist es m. E., den kritischen und reformorientierten Christen in der NAK deutlich zu machen, dass wir "anderen" Christen im Gebet - und wo gewünscht auch mit Rat und Tat - bei ihnen sind. Die Mitgliederzahlen der Kirchen sind derzeit übrigens relativ stabil.

Für die RKK sind diese Kirchen übrigens Sekten.


Wer/Was ist die RKK? Ich nehme an, Sie meinen die RK? Wenn ja, dann ist das, was Sie behaupten, schlechthin unwahr. Ich wüsste nicht, dass die RK im Hinblick auf die Mitgliedskirchen der EKD oder der ACK oder der ÖRK von 'Sekten' spräche. Dagegen spräche auch das VAT-II. Die RK arbeitet mit vielen Kirchen der EKD und der ACK auf das Engste zusammen.

Gibt es sachliche Provokanz? leiselächel


Ja.


Zuletzt bearbeitet: 01.08.2009 11:31 von cardinalis


Zeder, Sie haben mich missverstanden. Ich wollte nicht behaupten, dass unsere Mitgliederzahl durch einen ACK-Beitritt steigt, sondern stelle ganz einfach fest, dass sie sinkt. Meiner Erfahrung nach ist das so, weil immer weniger Geschwister diese Überheblichkeit aufgrund selbstattestierter Elitenzugehörigkeit ertragen können, von der die Kirchenleitung scheinbar immer noch denkt, dass sie das Attraktive an unserer Kirche ist.
Wenn man uns gestatten würde nicht mehr sein zu sollen als Christ in der NAK würden sehr viel weniger gläubige Christen aus unserer Kirche getrieben und ökumenisches Engagement in egal welcher Form wäre ein gutes Signal an diese Geschwister, ihr Christentum vielleicht doch innerhalb der NAK weiter leben zu können.

Seiten: 1 2 3 ... Ende Zurück zur Übersicht

WebMart Homepage Tools: Eigenes Forum kostenlos starten

Webdesign - Shop-System - Newsletter-System - Homepage-Verzeichnis