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Thema: NAK-Gemeinden mit ACK-Gast- oder Beobachterstatus


Lieber Petrus,

wie immer es in Gemeinden sein mag, vielleicht wirklich hier und da mehrheitlich ökumenefähig i.S.d. 4 Punkte. Aber ist das Maßstab für die NAK-Leitung? Siehe die Predigten des Chiefapostles und der Destriktapostles, dann erkennst du eindeutig, daß daraus keine Akzeptanz der geforderten Grundsätze abgeleiet werden kann - vielmehr das Gegenteil.

Von daher würde ich wirklich gern in Erfahrung bringen, wie die sechs Gemeinden 'die Kurve gekriegt' haben. Was wurde wie überlegt, was wie beurteilt, was wie entschieden, was wie für die Zukunft auf den Weg gebracht.

@All

Wer weiß da Bescheid? Bitte an die Wissenden: berichtet doch mal!

LG
Otto




Zuletzt bearbeitet: 09.10.2009 14:14 von Otto


Lieber Otto,

da die Mitteiluung auf der offiziellen Seite der NAKI veröffentlicht wurde und sogar P. Johanning anwesend gewesen sein soll, scheint es in Göttingen eine ganz normale Sache zu sein, ohne dass eine Abspaltung erfolgte. Scheinbar geht es auch so.

Liebe Grüsse
opa



opa:
Lieber Otto,

da die Mitteiluung auf der offiziellen Seite der NAKI veröffentlicht wurde und sogar P. Johanning anwesend gewesen sein soll, scheint es in Göttingen eine ganz normale Sache zu sein, ohne dass eine Abspaltung erfolgte. Scheinbar geht es auch so.

Liebe Grüsse
opa


Was aber schon bei einer zentralistisch geführten Kirche verwunderlich ist.



Lieber opa,

vielen Dank für deine Mitteilung.

Ich habe mir mal den Fall 'Göttingen', soweit im Internet möglich, angesehen.

Die dortige Satzung der örtlichen ACK ist 'dünner' als die von mir am 8.10. zitiierte Satzung.

So heißt es in Göttingen zum Gaststatus schlicht:

Gaststatus mit beratender Stimme ist möglich.

Das heißt, daß in Göttingen satzungsmäßig keine Bejahung der Grundlage der ACK gefordert ist und auch die Mitarbeit nicht zwingend ist.

Im Übrigen ist die Grundlage der ACK sehr kurz formuliert und beinhaltet lediglich:

Die der Arbeitsgemeinschaft angehörenden Kirchengemeinden und kirchlichen Gemeinschaften haben sich zusammengeschlossen, um Zeugnis und Dienst der Christen vor Ort in ökumenischer Verantwortung zu fördern. Sie bekennen den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland und trachten darum gemeinsam zu erfüllen, wozu sie berufen sind zur Ehre Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.


Die Aufnahme der NAK Göttingen als Gast war für sie angesichts der dort vorliegenden Satzung mit sehr abgespecktem Inhalt (die eigentlichen Knackpunkte fehlen dort) sicher kein Problem. Hier die Satzung: Klick

Ich werde mich noch umschauen, wie es woanders aussieht.

Freundl. Gruß

Otto



Zuletzt bearbeitet: 09.10.2009 18:08 von Otto


Nachtrag:

Meine Recherchen waren nicht sehr aufschlußreich, weil das Internet zu Halle/Saale,Hameln, Marburg, Aschenburg, Memmingen nicht viel hergibt. Insbesondere finde ich keine Veröffentlichungen der örtlichen ACK-Satzungen. Die NAK-Marburg hat übrigens nur einen Beobachter-Status(die Mitteilung der NAKI auf nak.org, Marburg habe Gaststatus ist m.E. falsch), der wohl weniger ist als ein Gaststatus.
So bleibt leider manche Frage derzeit noch offen.

Otto


Zuletzt bearbeitet: 10.10.2009 08:34 von Otto


Hi Otto,

Von den erwähnten Gemeinden ist mir nur Eine bekannt. Die Gemeinde Memmingen, die offensichtlich als Erste 2006 Gaststatus erlangte.

Der damals zuständige Hirte (heute Bezirksvorsteher, ein vernünftig denkender und fühlender Mann) und der Gemeindeevangelist, eventuell auch andere AT´s, haben die Erstkontakte erstellt.

Meines Erachtens geschah dies ganz sicher nicht ohne Absicherung und Erlaubnis, eventuell sogar Förderung durch den damaligen Bezirksvorstehers (heute Bischof) und des damaligen Bischofs (heute Apostel).

Der Gemeinde wurde diese Aktivität nach der ersten Versammlung vorgestellt und ich habe bis heute von Niemandem aus dieser Gemeinde irgendwelche negative Aussagen dazu gehört.

Zur zweiten oder dritten ACK-Zusammenkunft nach Aufnahme der NAK-Gemeinde wurden seitens der Gemeindeleitung dann auch in den üblichen Gemeindenachrichten (vor oder nach dem GD weiß ich nicht mehr) jedes Gemeindemitglied bei Interesse dazu eingeladen, hier teilzunehmen.

Wieviele dieses Angebot angenommen haben weiß ich nicht.

Das Gemeindeleben ist dort heute Ende 2009 genauso wie 2006, also meines Wissens keinerlei Abspaltungen wegen dieser m.E. völlig richtigen Öffnung anderen Glaubensgemeinschaften gegenüber.

Ich denke vielmehr, daß es aus der Gemeindeebene heraus viel mehr solcher Annäherungsversuche und Kontakte zu anderen Christen und deren Gemeinschaften geben sollte.

Jede(r) von uns, egal welcher Glaubensgemeinschaft sie/er zugehörig ist, hat doch Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen usw., zu denen aufgrund unterschiedlicher Kirchenzugehörigkeiten trotz vorhandener Sympathie eine gewisse Distanz besteht, die durch solche Gemeinschaftsaktionen gelockert werden könnte.

Vielleicht kann man hier von unten nach oben arbeiten, um auch Kirchenleitungen zum Umdenken zu bewegen.

LG
Walter


Zuletzt bearbeitet: 10.10.2009 01:25 von walter


Otto schrieb:
Lieber Petrus,

wie immer es in Gemeinden sein mag, vielleicht wirklich hier und da mehrheitlich ökumenefähig i.S.d. 4 Punkte. Aber ist das Maßstab für die NAK-Leitung? Siehe die Predigten des Chiefapostles und der Destriktapostles, dann erkennst du eindeutig, daß daraus keine Akzeptanz der geforderten Grundsätze abgeleiet werden kann - vielmehr das Gegenteil.

Von daher würde ich wirklich gern in Erfahrung bringen, wie die sechs Gemeinden 'die Kurve gekriegt' haben. Was wurde wie überlegt, was wie beurteilt, was wie entschieden, was wie für die Zukunft auf den Weg gebracht.

@All

Wer weiß da Bescheid? Bitte an die Wissenden: berichtet doch mal!


Sehe ich auch so, bin sehr verwundert...



LG Petrus


Ich habe in der Zwischenzeit einmal etwas rechrchiert. Die Gemeinde Göttingen ist eine stark von den dort anwesenden Studenten geprägte Gemeinde. Allerdings ist sie nicht gespalten, denn neulich hat der Vorsteher veranlasst, dass die Senioren einen GD im Rahmenprogramm nach ihren Wünschen gestalten können und angekündigt, dass dies demnächst auch der Jugend gestattet sei. Es gibt also ein gutes Zusammenleben.
Ferner habe ich erfahren, dass ÖKUMENE hier in erster Linie als Zusammenarbeit der Christlichen Kirchen vertanden wird und nicht bezüglich der Inhalte der unterschiedlichen Lehren.

Liebe Grüsse
opa



Lieber Opa,

danke für deine Recherche. Allerdings wird es mehr Gemeinden geben, als die 6 Gemeinden mit Gaststatus, die so oder so ähnlich gesinnt sind. Es muss noch weitere ungeahnte Kriterien geben...



LG Petrus

Zuletzt bearbeitet: 15.10.2009 12:59 von Petrus


Lieber opa,

ich finde es in der Tat sehr schön, wenn neuap. Gemeinden mit ihren in der Nachbarschaft vorhandenen anderen religiösen Gemeinschaften Kontakte pflegen und auch gemeinsam etwas unternehmen, was diese Verbindungen fortentwickelt.

Doch in der Ökumene geht es um mehr, das dürfen wir nicht verkennen.

Offiziell ist die Neuap. Kirche m.E. zur Zeit nicht ökumenefähig. Ein Hauptgrund sehe ich in ihrer Lehre, die die treuen Neuapostliker selbstverständlich akzeptieren, wonach andere Christen in Ermangelung einer Versiegelung durch NAK-Apostel nicht die Gotteskindschaft besitzen.
D.h. für treue Mitglieder der NAK, die diese Lehre in ihren Glauben übernommen haben und auch pflegen, sind die anderen Christen keine Schwestern und Brüder im Herrn.

Diese Aussage ist nunmal definitiv aus der derzeit verkündeten Lehre der NAK ein Hindernis, wie ich meine.

Wer sich über die offizielle Haltung (die ja der Stammapostel Dr. Leber schriftlich gegenüber Kirchenmitgliedern in jüngster Zeit bestätigte!) hinwegsetzen kann, wird sich nicht aufhalten lassen, die angesprochenden Kontakte mit Katholiken, Evangelen usw. zu pflegen, der wird diese Christen dann auch als Gotteskinder, als seine Schwestern und Brüder sehen.

Ich wünsche jedenfalls, daß die von dir erwähnten Kontakte in aufrichtiger Weise zustande gekommen sind und auch so gepflegt werden - es bleibt notwendig, daß man mit den Nachbarn, gleich welchen Glaubens, in Augenhöhe miteinander umgeht und jeden akzeptiert, was er ist, und nicht als das, was die NAK amtlich vorgibt, er zu sein habe.

Aber, wohlgemerkt, Ökumene i.S.d. ACK ist das nicht.
Dazu gehört einfach mehr.

Freundl. Grüße
Otto

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