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Thema: NAK-Gemeinden mit ACK-Gast- oder Beobachterstatus


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Leserbrief bei Christ im Dialog vom 27.01.2011
NAK verspricht sich nichts mehr von Ökumene
Von Pfarrer Dr. h.c. Thomas Gandow, Pfarramt für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evaneglischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz


Pfarrer Dr. h.c. Thomas Gandow
Foto via
www.sekteninformation.de



Pfarrer Dr. h.c. Thomas Gandow hat das Bundesverdienstkreuz bekommen! Er hat sich besonders auch der Aussteiger der NAK angenommen!

Ich bin kein Aussteiger - sondern ein Flüchtling aus der NAK.

Zuletzt bearbeitet: 01.01.2013 19:05 von Redaktion


Nemo:
Schon, schon, die Heiligen sind aber nicht heilsnotwendig, sondern nur Fürsprecher, ist eine etwas schwierige Genese, die sich wohl nur verstehen lässt, wenn man die Kirchenlehrer und ihrer sozialen Gefüge, Normen und Strukturen betrachtet, Religion ist ja nun wirklich nicht vom Himmel gefallen und auch nicht von Gott gestiftet.

Da würde ich dann schon Unterschiede zwischen diesen und jenen Sonderlehren ziehen wollen.

Die wären dann:??

Maranatha.

Herr Gandow mag ein wichtiger Mensch sein, aber dieser Mann hat in einem persönlichen Gespräch mit mir kläglich versagt.
Dass er etwas bekommt, was ich als nicht verdient ansehe, musst du mir zugestehen.
Bester Gruß

Peter3

Immer die Wahrheit sagen, bringt einem wahrscheinlich nicht viele Freunde, aber dafür die Richtigen

Zuletzt bearbeitet: 30.12.2012 23:02 von Peter3


Wärst Du so nett, deine Frage zu präzisieren.
Mit: Die wären dann?, kann ich wenig arbeiten.

Dankeschön



Guten Morgen Nemo

Nemo:
Wärst Du so nett, deine Frage zu präzisieren.
Mit: Die wären dann?, kann ich wenig arbeiten.

Dankeschön

Welche Sonderlehren sind in deinem Eintrag gemeint?
Welche Unterschiede willst du uns erklären?
Nemo:
Schon, schon, die Heiligen sind aber nicht heilsnotwendig, sondern nur Fürsprecher, ist eine etwas schwierige Genese, die sich wohl nur verstehen lässt, wenn man die Kirchenlehrer und ihrer sozialen Gefüge, Normen und Strukturen betrachtet, Religion ist ja nun wirklich nicht vom Himmel gefallen und auch nicht von Gott gestiftet.

Da würde ich dann schon Unterschiede zwischen diesen und jenen Sonderlehren ziehen wollen.


Sylvesterliche Grüße
Peter3

Immer die Wahrheit sagen, bringt einem wahrscheinlich nicht viele Freunde, aber dafür die Richtigen

Zuletzt bearbeitet: 31.12.2012 08:35 von Peter3


Die Heiligenverehrung ist nicht heilsnotwendig, jedoch aber die Marienverehrung. Ich musste als Katholik regelmäßig im Rahmen der Beichte das "Ave Maria" beten, damit die Lossagung des Priesters volle Wirksamkeit hat, also die Sünden mir wirklich vergeben wurden. Hätte ich also nicht dieses Gebet gesprochen, wäre mir aus Sicht der RKK keine Vergebung zuteil geworden. Gut, hier räume ich ein, das mag regional unterschiedlich sein und auch die Knüpfung des Mariengebets an die Beichte nicht im Katechismus vorgeschrieben sein, aber ich denke, das liegt schon durchaus im Ermessen des zuständigen Priesters. Also die Knüpfung daran ist nichts ungewöhnliches.

Das leitende kirchliche Amt, das Bischofsamt bzw. das Episkopat, ist in meinen Augen aus Sicht der RKK durchaus heilsnotwendig. Zumindest ist es so notwendig, dass anderen Kirchen (zwar nicht allen, aber z. B. dem gesamten Protestantismus) - in Ermangelung dieses Amtes - das "Kirchesein" abgesprochen wird und ihnen auch die "vollumfängliche Wahrheit" nicht zugestanden wird, sondern lediglich "vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit". In diesem Zusammenhang ist es vielleicht ganz interessant, Teil 1, Abschnitt 2, Kapitel 3, Artikel 8 des Katechismus der Ktholischen Kirche zu lesen.

Insofern denke ich, derartige Sondelehren führen nicht zwangsläufig zum Ablehnen der Vollmitgliedschaft.



Zuletzt bearbeitet: 31.12.2012 12:28 von Renascor


Ähm ich würde mal so aus der Ferne behaupten und soweit ich das Bußsakrament verstanden habe, war das Gebet ein Teil der Wiedergutmachung und hätte auch jedes andere Gebet sein können, zumindest ist mir jetzt nicht bekannt, dass die Heiligen- oder Marienverehrung irgendwie essentiell für Gottes Heil wäre, allein schon wegen der regional unterschiedlichen Gewichtung

Peter, ich hab es nicht vergessen, das wird aber etwas länger und magst Du dich bis zum neuen Jahr gedulden?



Nemo, gerne..
und jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Beste Grüße

Peter3

Immer die Wahrheit sagen, bringt einem wahrscheinlich nicht viele Freunde, aber dafür die Richtigen



NAK und Ökumene


Beitrag im Materialdienst der Ev. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, 12/2012
Neuapostolische Kirche ist Gastmitglied in einer zehnten lokalen ACK
Von Dr. Kai Funkschmidt

Bruchsal/Berlin (ezw-berlin.de). Im Oktober 2012 wurde die neuapostolische Gemeinde Bruchsal als Gastmitglied in die Arbeitsgemeinschaft christlicher Gemeinden (ACG) Bruchsal aufgenommen. Damit ist die Neuapostolische Kirche (NAK) in insgesamt zehn lokalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (ACKs) in Deutschland vertreten: als Gastmitglied in Memmingen (seit 2006), Aschaffenburg (2007), Hameln (2008), Halle/Saale (2009), Göttingen (2009), Hannover (2010) und Ludwigsburg (2010), als Beobachterin in den ACKs Marburg und Wetterau. Ökumenische Kooperationen gibt es auch in Österreich und der Schweiz.

Mit solchen lokalen Initiativen, die durch die Autonomie jeder lokalen ACK relativ unkompliziert möglich sind, schaffen Ortsgemeinden der NAK Fakten, die den Bestrebungen der Gesamtkirche auf nationaler Ebene vorgreifen und eine gewisse Eigeninitiative entfalten, insofern sie in der Regel von Lehrfragen absehen. Es ist davon auszugehen, dass in einer hierarchischen Kirche wie der NAK solche Initiativen lokaler Gemeinden nicht ohne Billigung der Kirchenleitung stattfinden. Auf der Seite der ökumenischen Partner hingegen ist jede lokale ACK unabhängig und an keine Empfehlungen der ACK Deutschland gebunden.

Zusammen mit den vor ihrem Abschluss stehenden Lehrgesprächen, die die NAK seit Ende 2011 mit der ACK Deutschland führt, und der Tatsache, dass man für den Kirchentag 2013 erstmals auf dem Markt der Möglichkeiten mit einem eigenen Stand zugelassen wurde, scheint die Gastmitgliedschaft in verschiedenen lokalen ACKs darauf hinzudeuten, dass die NAK ihrem Ziel einer Normalisierung der Beziehungen zu anderen Kirchen näherkommt, ohne allerdings (bislang?) den eigenen Exklusivitätsanspruch grundsätzlich in Frage zu stellen.

Allerdings stehen mit dem neuen Katechismus als dogmatischer Grundlage (derzeit im Druck, annonciert für den 4. Dezember 2012) und dem Wechsel zum neuen Stammapostel Jean-Luc Schneider (vermutlich 2013) noch zwei große Wendepunkte aus. Erst wenn diese den jetzigen Kurs bestätigen, kann man sagen, wie nachhaltig die jetzigen ökumenischen Entwicklungen der Kirche sind.




Zuletzt bearbeitet: 11.01.2013 15:12 von Redaktion
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