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Thema: +++ Hörfunkmagazin der NAK auf Bayern 2 +++


@ Golf

Das mit dem "Mittelalter" welches bis ca. 1830 währte...

wurde uns im NAK Religionsunterricht so erklärt:

Als die Apostel der Urkirche ausstarben, begann das
DUNKLE MITTELALTER, weil die "Gnadensonne Christi" aufhörte zu scheinen.

Um 1830 gab der Herr neue Apostel und die Gnadensonne machte alles wieder hell. Das dunkle Mittelalter war somit vorbei.

Ganz einfache NAK Logik.

Bist Du nicht in den Genuß des Religionsunterrichtes gekommen? Oder hast Du da grade gefehlt ;-)

hh



happyhippo:
@ Golf

Das mit dem "Mittelalter" welches bis ca. 1830 währte...

wurde uns im NAK Religionsunterricht so erklärt:

Als die Apostel der Urkirche ausstarben, begann das
DUNKLE MITTELALTER, weil die "Gnadensonne Christi" aufhörte zu scheinen.

Um 1830 gab der Herr neue Apostel und die Gnadensonne machte alles wieder hell. Das dunkle Mittelalter war somit vorbei.

Ganz einfache NAK Logik.

Bist Du nicht in den Genuß des Religionsunterrichtes gekommen? Oder hast Du da grade gefehlt ;-)

hh


Hallo Happy,

ich bin nicht in den Genuss des NAK-Religionsunterrichtes gekommen, da mich die NAK erst mit 30 fand. Diese Falschmeldungen sind wirklich unglaublich. Eine andere Absurdität ist mir aber auch in Erinnerung: Jeder kennt doch sicher das Wort "Aberglauben". Das wird in der NAK so definiert: Ich glaube, aber...

Als ich damals eine NAK-Bekannte drauf aufmerksam machte, dass man im deutschen Sprachgebrauch eine andere Definition dafür hat, hat sie mir das nicht abgenommen. Sie meinte, der Apostel (Saur BW) wisse das besser. Ich habe dann gemeint, im Duden kann man das ja auch nachlesen. Dann war die Antwort, dass es reiche, was der Apostel sagt.

Naja....

Golf



Die NAK - Bekannte hat Dir einen Einblick in den Kindergottesdienst gegeben. Genau so wurde es uns gelehrt. Der Apostel......hat Recht, dem must du nachfolgen usw.
Detelf Streich und Ulrike Bär haben es wunderbar rausgearbeitet und geschrieben, daß es an christlicher Wertevemittlung fehlte, aber Nachfolge und Gehorsam gelehrt wurde. Du siehst die "Saat" ist aufgegangen.....



Apostel (Saur BW)


Dieser Mensch - er konnte wohl nicht anders - hat mich damals sehr zum Nachdenken angeregt.

Ämterdienst irgendwo. Zitate aus dem selbigen. Saur: "Ich fahre gern zu schnell. Die Polizei hielt mich an, fragte nach meinem Beruf. Und was sollte ich jetzt sagen ? Na ja, Gebietskirchenpräsident."

Nach dem Gottesdienst, wenn es aus heutiger Sicht nicht nur eine Selbstdarstellung dieses Menschen war, konnte ich ihn fragen, was der Quatsch mit der Polizei in einem Gottesdienst zu suchen hat.

Und der Unsinn, SICH SELBST darstellen zu wollen, wie man gern sein würde - hallo Rundfunk - was bitte soll der Unfug ???????

Die Reaktion: Heinrich, ich muss heim.....

So viel dazu....

Liebe Grüße aus dem immer dunkler (und vielleicht evangelischer ?) werdenden Süden,
Heiinrich



heinrich:
Saur: "Ich fahre gern zu schnell. Die Polizei hielt mich an, fragte nach meinem Beruf. Und was sollte ich jetzt sagen ? Na ja, Gebietskirchenpräsident."

Nach dem Gottesdienst, wenn es aus heutiger Sicht nicht nur eine Selbstdarstellung dieses Menschen war, konnte ich ihn fragen, was der Quatsch mit der Polizei in einem Gottesdienst zu suchen hat.

Liebe Grüße aus dem immer dunkler (und vielleicht evangelischer ?) werdenden Süden,
Heiinrich


Hallo Heinrich,

Satire an:


Was oder worüber soll man denn sonst predigen, wenn man von Theologie sowieso keine Ahnung hat. Dann erzählt man eben aus dem Alltag. Aus dem Neuapostolischen;)))

Satire aus

Die Gottesdienste, die ich kenne, hatten zum Inhalt: das Plaudern aus dem Nähkästchen, private Erlebnisse, Gehorsam zu den Vorangängern, die besondere und ganz besondere Erwählung vor allen anderen Menschen, Zitate von allen nur denkbaren Aposteln der letzten Jahrzehnte... ...und dann war die Zeit auch schon um.

Wenn ich es so recht bedenke, ging es eigentlich immer nur um die Institution Kirche. Ab und an war auch die Rede von einem gewissen Jesus - an Weihnachten oder Ostern.

Und wenn ich jetzt sonntags in meine Kirche gehe und den Gottesdienst erlebe, fühle ich frische Luft.

Gruß Golf



Hallo Golf,

Die Gottesdienste, die ich kenne, hatten zum Inhalt: das Plaudern aus dem Nähkästchen, private Erlebnisse, Gehorsam zu den Vorangängern, die besondere und ganz besondere Erwählung vor allen anderen Menschen, Zitate von allen nur denkbaren Aposteln der letzten Jahrzehnte... ...und dann war die Zeit auch schon um.

Wenn ich es so recht bedenke, ging es eigentlich immer nur um die Institution Kirche. Ab und an war auch die Rede von einem gewissen Jesus - an Weihnachten oder Ostern.


Aus welcher Gebietskirche kommst du?
Ich habe den Eindruck, dass die Predigten im westlichen Deutschland schlechter sind, als im östlichen Teil.
Liegt es am besseren Wohlstand?
Sind westliche Glieder/ehemalige Glieder kritikfreudiger?

Natürlich habe ich auch schon sehr schlechte Predigten in der NAK erlebt. Manche Predigten waren viel zu ungenau, so dass die Gottesdienstbesucher selber interpretieren mussten.

Aber dass man im Jahr nur ein paar Mal von Jesus hört, kann ich nicht glauben. Entwickeln sich die Prediger nicht weiter?

Findet man gute Prediger in der NAK hauptsächlich in größeren Gemeinden?

Ich bin auf Antworten gespannt.



LG Petrus


Hallo Petrus!
Mal einen Auszug aus einer Predigt aus dem Süden von einem BÄ. An diesem Tag waren alle Vorsteher aus dem Bezirk versammelt:
Liebe Geschwister, hier sitzt das Wervollste und Beste was ihr habt - EURE Vorsteher!!!!! Ich kam mir total überfüssig und von Jeus keine Spur. Die Athmosphäre in der Gemeinde war unschön. Einige Monate später las mir ein Beaknnter eine Mail vor von einer Gmeinde, wo alles drüber und drunter ging, das Mail eines völlig verzweifelten Dirigenten/in
Als ich nach dem Namen der Gemeinde fragte, war es genau "diese"......."Wenn wir uns von ihm abwenden(oder ihn nicht in unsere Mitte nehmen) wird es finster um uns her....

2.mal Urlaub: An diesem Tag hatte Apostel Starz Geburstag. Eine Vergötterung dieses Mannes eine Stunde lang. Sowas abartiges hatte selbst ich noch nicht erlebt. Vor allem wie der Dienstleiter seine Gedanken über Apostel Starz aussprach..., also wenn Apostel Starz jetzt da hinten zur Türe reinkommt, dann würde er das und das (also die Gedanken des Dienstleiters)sagen.
Ich dachet nur so, der würde sagen:"Halte die Klappe und predige Evangelium!"
Wir verließen fluchtartig das Kirchenlokal und erwarteten unsere Kinder im Auto, die da drin saßen und sich halb kaputt lachten und fragten, ob sie darin gerad einen GD erlebt hatten....
So könnte ich noch weiter Beispiele nennen.

Also vorsichtig vor dem Süden :-)
Die Landschaft ist wunderbar, aber die Seele "schmachtet".
Einmal waren wir so im Urlaub, daß wir immer nach Salzburg in den GD fahren konnten. Das waren tolle GD, tolle Geschwister, wunderbar Musik vor dem GD und eine wunderbare Athmosphäre. Grauharige alte Brüder loben Jesus, keine Apsotelduselei, maximal ein Gruß vor oder nach der Predigt. So stelle ich mir GD vor.




Hallo,
ja ich kann es wirklich bestätigen,
daß wir Gottesdienste hatten, wo der Name JESUS oder GOTTESSOHN überhaupt nicht vorkam, gar nicht, null, außer beim Abendmahl und in den Liedern, auch im Schlußsegen.
Aber... nicht einmal bei der Vorbereitung zum Abendmahl.

Der Chor sang dann fast jeden Sonntag dazu:"Frei von der Sünde, ja begnadigt darf ich sein. Durchs Gnadenamtmachst du Herr von neuem mich rein. Groß war meine Sünde, doch noch größer deine Gnad, darum preis und rühm ich deine große Tat." Ich bin nicht mal sicher, daß wir alle wirklich wussten von welcher großen Tat wir hier eigentlich gesungen hatten. Ging es um Jesu Opfer, oder ging es ums Gnadenamt, welches zur Vergebung gesetzt sein sollte...

Irgendwie ist es schon traurig!

hh





Hallo,

diebasis:

Liebe Geschwister, hier sitzt das Wervollste und Beste was ihr habt - EURE Vorsteher!!!!!


ob das die Vorsteher so gut fanden? Das kann ich mir kaum vorstellen.


2.mal Urlaub: An diesem Tag hatte Apostel Starz Geburstag. Eine Vergötterung dieses Mannes eine Stunde lang. Sowas abartiges hatte selbst ich noch nicht erlebt. Vor allem wie der Dienstleiter seine Gedanken über Apostel Starz aussprach..., also wenn Apostel Starz jetzt da hinten zur Türe reinkommt, dann würde er das und das (also die Gedanken des Dienstleiters)sagen.


In einigen Gemeinden würde dann schon im GD Gelächter kommen. Mich wundert immer, dass die vor Ort lebenden Geschwister das mitmachen.


Also vorsichtig vor dem Süden :-)
Die Landschaft ist wunderbar, aber die Seele "schmachtet".
Einmal waren wir so im Urlaub, daß wir immer nach Salzburg in den GD fahren konnten. Das waren tolle GD, tolle Geschwister, wunderbar Musik vor dem GD und eine wunderbare Athmosphäre. Grauharige alte Brüder loben Jesus, keine Apsotelduselei, maximal ein Gruß vor oder nach der Predigt. So stelle ich mir GD vor.


Überall werden andere Prioritäten gesetzt. Meist sind die, die sich als locker preisen die "Schlimmsten". Mir als Brandenburger wurde schon oft gesagt, ihr seid ja so konservativ etc.. Allerdings ging es in den Gemeinden dann drunter und drüber. Mal ein paar Beispiele, die ich im konservativen Brandenburg nicht erlebt habe, aber im modernen Klingler-Land:

- weinender Priester predigt über das tolle neuapostolisch Sein
- Vorsteher macht sich über andere Christen im GD lustig

Im Süden fand man es toll, dass in der Kneipe nach dem GD "Kirchenlieder" gesungen hatte. Jeder sieht halt was anderes als "locker" an.

Gruß joas



Petrus:

Aus welcher Gebietskirche kommst du?
Ich habe den Eindruck, dass die Predigten im westlichen Deutschland schlechter sind, als im östlichen Teil.
Liegt es am besseren Wohlstand?
Sind westliche Glieder/ehemalige Glieder kritikfreudiger?

Findet man gute Prediger in der NAK hauptsächlich in größeren Gemeinden?

Ich bin auf Antworten gespannt.


Werter Petrus,

das alles kann ich nicht (mehr) beantworten. Ich komme aus Baden und bin fast nie in eine andere Kirche außerhalb hingekommen, so habe (hatte) ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Ich kann mich aber noch an wenige Lichtblicke in Bezug "gute Predigten" erinnern und da fällt mir nur der Bezirkälteste Bonnet ein. Der hatte wirklich was drauf. Aber den habe ich vielleicht 3 - 5 mal miterlebt, als wir in der Bezirks-Nachbarschaft zu Besuch waren.

Ich bin immer ganz erstaunt, wenn du von deiner Gemeinde berichtest, was du da alles erlebst. Das hört sich für mich wie aus einem Wunderland an. Ich zweifle deine Erlebnisse nicht an, aber Seltenheitswert hat das schon.

Gruß Golf

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