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Thema: +++ Heute vor 150 Jahren (Update: 11.03.2013) +++


Meldung des Netzwerks Apostolische Geschichte vom 01.01.2013
+++ Heute vor 150 Jahre +++
Neue Dokumentationsreihe des Netzwerks Apostolische Geschichte


Hamburg (apostolische-geschichte.de). Vor 150 Jahren, im Jahre 1863, ereignete sich in der Katholisch-apostolischen Gemeinde Hamburg ein Zwischenfall, der für die zukünftige Geschichte der apostolischen Glaubensgemeinschaften und auch für die Katholisch-apostolischen Gemeinden einschneidend war. Im folgenden geschahen viele Ereignisse, welche weitreichende Folgen hatten und aus welchen später die vielen apostolischen Glaubensgemeinschaften, wie zum Beispiel die Neuapostolische Kirche, Apostolische Gemeinschaft, Old Apostolic Church oder Twelve Apostles' Church in Christ entstanden.


Foto via AP-shirt.de

Das Netzwerk Apostolische Geschichte e.V. nimmt dies zum Grund taggenau über das Jahr verteilt, teilweise sogar täglich, stichpunktartig auf Ereignisse hinzuweisen. Dies geschieht im Rahmen der Veröffentlichungen auf der Facebook-Seite des Netzwerk Apostolische Geschichte. Erstmals veröffentlicht das Netzwerk seine Berichte nun auch zusätzlich in englischer Sprache.

Die deutsche Facebook-Seite ist unter http://www.facebook.com/Apostolische.Geschichte zu finden, die englischsprachige unter http://www.facebook.com/Apostolic.History


+++ Engel Schwarz lädt den suspendierten Propheten Geyer nach Hamburg ein +++

Wir schreiben den 1. Januar 1863. Engel und Vorsteher der Gemeinde Hamburg, Friedrich Wilhelm Schwarz, schreibt mit Priester Carl Wilhelm Louis Preuß und einigen Diakonen einen Brief an den Propheten Heinrich Geyer und lädt diesen nach Hamburg zu einem Besuch ein. Geyer selber war seit dem 17. Dezember 1862 von seinem Vorsteher Carl Rothe suspendiert worden, da er lehrabweichende Äußerungen im Gottesdienst am ersten Advent verkündigte und diese nicht zurücknehmen wollte. Carl Rothe war Engel in Berlin und umliegenden Filial- und Horngemeinden und damit auch Prophet Geyer und den Hamburgern weisungsbefugt.


Friedrich Wilhelm Schwarz
Foto via APWiki


Carl Rothe sen.
Foto via APWiki


+++ Apostel Woodhouse bestätigt die Suspendierung des Propheten Geyers +++

Am 2. Januar 1863 unterrichtet Engel Carl Rothe den Propheten Geyer über die Bestätigung seiner Suspendierung durch Apostel Francis Valentine Woodhouse und dem Hirten mit dem Apostel Heinrich Wilhelm Josias Thiersch. Damit ist es offiziell und Geyer muss sein Amt ruhen lassen und darf bis auf Widerruf nicht an der Heiligen Kommunion teilnehmen.
Noch am selben Tag erreicht ihn der Brief des Engel Schwarz aus Hamburg, der ihn mit Rudolf Rosochacki (auch: Rosochacky) nach Hamburg einlädt. Er selber hatte Schwarz zuvor schon im Dezember über die aktuelle Lage in Berlin schriftlich aufgeklärt.


Francis Valentine Woodhouse
Foto via APWiki


Geyer und der von ihm zum „Apostel“ berufene Rudolf Rosochacki treffen in Hamburg ein

3. Januar 1863: Prophet Heinrich Geyer und Ältester Rudolf Rosochacki (aus Königsberg) treffen mit dem Zug in Hamburg ein. Sie besprechen sich mit Engel Schwarz und teilen ihm mit, dass Geyer den Ältesten im Oktober 1862 abends zum Apostel gerufen hatte. Da Geyer in der Vergangenheit bei der Rufung weiterer Apostel nicht auf die Akzeptanz der Kirchenleitung stieß, hatte er bisher niemanden über die Rufung berichtet. Engel Schwarz geht davon aus, dass die Rufung vom Heiligen Geist kam und neue Apostel gesetzt werden sollten und will am nächsten Tag, einem Sonntag, die Gemeinde darüber informieren.


Heinrich Geyer
Foto via APWiki


Rudolf Rosochacki
Foto via APWiki



Zuletzt bearbeitet: 11.03.2013 14:07 von Redaktion


Rosochacki nimmt in der Amtskleidung eines Apostels am Gottesdienst in Hamburg teil

Es ist Sonntag, der 4. Januar 1863. Bei dem Morgendienst in der Hamburger Gemeinde erscheinen Prophet Geyer und Rosochacki in ihrer Amtskleidung, Rosochacki also als Apostel gekleidet. Engel Schwarz, Vorsteher der Gemeinde, leitet den Gottesdienst und lädt die Gemeinde zum Nachmittag zu einer Besprechung ein.
Am Nachmittag erklärt Schwarz seiner Gemeinde die Geschehnisse und stellt sich hinter die Rufung des Ältesten Rosochacki als Apostel. Zuvor hatte er Geyer gefragt, ob er die Rufung auch vor dem Allerhöchsten als vom Heiligen Geist gegeben bezeugen könnte. Er legt sein bisheriges Engelamt unter der Aufsicht des Engels Rothe in Berlin nieder und wird von Rosochacki als Engel erneut bestätigt. Mit ihm erkennen nahezu alle Mitglieder, darunter auch der Priester Preuß, den neuen Apostel als ihren Apostel an. Ein Diakon Neumann und vier Mitglieder (vermutlich darunter ein weiterer Unterdiakon) tragen diese Entscheidung nicht mit.
Mit diesem Sonntag vollzieht sich der erste Schritt der Trennung der Hamburger Gemeinde von den Katholisch-apostolischen Gemeinden.


Hamburger Gemeindemitglieder berichten über Vorkommnisse

Einen Tag nach dem entscheidenden Sonntag, am 5. Januar 1863, werden von Hamburg aus zwei Briefe zur Kirchenleitung der Katholisch-apostolischen Gemeinden gesandt. Diakon Neumann und Schwester Müller (beide unter den fünf Ablehnern) schreiben direkt an den "Hirten mit dem Apostel" Prof. Thiersch (Marburg) und unterrichten ihn über die Vorkommnisse. Ähnlich macht es auch ein weiterer Unterdiakon, der den Engel Carl Rothe in Berlin informiert.


Thiersch: Geyer hat großes Unheil in Hamburg angerichtet

Dienstag, der 6. Januar 1863, die am Vortag verschickten Briefe treffen bei Rothe und Thiersch ein. Der Hirte mit dem Apostel Thiersch telegrafiert sofort zum Koadjutor Charles Böhm und unterrichtet ihn, dass Geyer in Hamburg großes Unheil anrichtet.


Charles Böhm
Foto via APWiki

Am selben Tag schreibt auch Rosochacki an Engel Rothe in Berlin und gibt ihm bekannt, dass er als Apostel berufen und anerkannt wurde und als solcher nun seine Arbeit antritt. Diesen Brief wird aber Rothe nicht rechtzeitig vor seiner Abfahrt nach Hamburg erhalten. Rosochacki selber macht sich vermutlich noch am selben Tag wieder auf, zurück in seine Heimat, nach Königsberg.


Engel Rothe trifft in Hamburg ein - Böhm suspendiert Rosochacki

Am 7. Januar 1863 trifft Engel Rothe mit dem Frühzug aus Berlin in Hamburg ein und sucht die Gemeinde auf. All sein Reden bewirkt keine Veränderung in der Haltung der Gemeinde zu Rosochacki und Geyer.

Nach anderen Quellen reist Rosochacki erst heute wieder nach Königsberg ab.

Koadjutor Böhm schreibt derweilen einen Brief nach Königsberg an den, in seinen Augen, Ältesten Rosochacki und suspendiert ihn von seinem Amt.


Rothe kehrt nach Berlin zurück - Rundbrief an norddeutsche Amtsträger

Engel Carl Rothe kehrt am 8. Januar 1863 unverrichteter Dinge nach Berlin zurück, während der Hirte mit dem Apostel Böhm einen Rundbrief an alle norddeutschen Amtsträger verschickt und jene über die Vorfälle in Hamburg und Berlin aufklärt.


Engel-Evangelist Rührmund in Hamburg

Am 9. Januar 1863 trifft der Engel-Evangelist Friedrich Wilhelm Rührmund in Hamburg ein und will ebenfalls versuchen die versammelte Gemeinde umzustimmen, jedoch wird er schon an der Tür der Kapelle zurückgewiesen. So besucht er einzelne Familien privat und versucht sie umzustimmen. An diesem Tag erhält er auch eine Durchschrift des Briefes von Rosochacki an Rothe, welchen er am 6. Januar abgeschickt hatte.


Engel Rothe schreibt abermals einen Brief an Amtsbrüder in Norddeutschland

12. Januar 1863: Engel Carl Rothe schreibt abermals einen Brief an die norddeutschen Amtsbrüder und hält sie über die Vorkommnisse in Hamburg auf den Laufenden.
Die Hamburger sind aktuell "unter sich", denn Rosochacki ist in Königsberg und Rothe, sowie Rührmund wieder abgereist.


Rosochacki tritt vom Apostelamt zurück

Am Donnerstag den 15. Januar 1863, trifft in Berlin ein Brief Rosochackis bei Engel Rothe ein, darin schildert er, dass er sein Apostelamt nicht mehr ausführen wird und sich wieder unter Engel Rothe stellt. Vermutlich haben ihn seine Ehefrau und die Königsberger Gemeindemitglieder dazu überredet, was für ihn eventuell auch nicht leicht war, denn kurz zuvor bestätigte er ja noch, dass er die Rufung auch vor dem Thron Gottes als vom Heiligen Geist gegeben sieht. Es ist auch möglich, dass ihn Engel Eduard Schwarz, der leibliche Bruder des Hamburger F.W. Schwarz, überzeugte, der zu jener Zeit beauftragter Engel der Königsberger Gemeinde war. Damit war Rosochacki faktisch elf Tage Apostel und davon vermutlich nur drei bis vier Tage in Hamburg als solcher tätig. Bis jetzt wissen die Hamburger noch nichts von dem Rücktritt ihres Apostels, hinter welchen sie sich erst kurz zuvor stellten.



Zuletzt bearbeitet: 24.01.2013 13:18 von Redaktion


»Aus dem Taumelkelch Satans getrunken«

In Hamburg trifft am 17. Januar 1863, einen Samstag, nun auch bei Engel Schwarz ein Brief Rosochakis ein. Darin legt er abermals dar, dass er sein Apostelamt nun doch nicht als vom Heiligen Geist gegeben ansieht, er „aus dem Taumelkelch Satans" getrunken habe und legt den Hamburgern nahe, dass auch sie dies reumütig erkennen sollen.

Es ist anzunehmen, dass Schwarz den Brief spätestens einen Tag später der Gemeinde vortragen wird. Prophet Geyer ist zu diesem Zeitpunkt nicht in Hamburg, so ist die Gemeinde auf sich allein gestellt.


Thiersch infomiert Marburger Gemeinde über Rosochackis Rücktritt

Am Sonntag, den 18. Januar 1863 informiert der Hirte mit dem Apostel Thiersch seine Gemeinde in Marburg über Rosochackis Brief und seinen Rücktritt vom apostolischen Amt.


Diakon ruft Priester Preuß zum Apostel aus

Am 19. Januar 1863 schreibt Apostel Woodhouse (momentan noch in Albury) an den Hirten mit dem Apostel Thiersch (in Marburg) und lädt ihn für eine Unterredung nach Berlin ein.

Währenddessen soll es in Hamburg eine, durch einen Diakon stattgefundene, Rufung des Priesters Carl Wilhelm Louis Preuß zum Apostel gegeben haben. So soll der Prophet Geyer davon in Berlin erfahren haben, über die in seiner Abwesenheit erfolgten Rufung verärgert gewesen und nach Hamburg abgereist sein.


Carl Wilhelm Louis Preuß
Foto via APWiki


Thiersch trifft in Berlin ein

Der Hirte mit dem Apostel Thiersch trifft am 22. Januar 1863 in Berlin ein, Apostel Woodhouse ist noch nicht dort. Vermutlich erhält Schwarz und Geyer schon in jenen Tagen die Einladung für ein Klärungsgespräch in Berlin.


Schwarz berät sich mit seiner Gemeinde in Hamburg

Am Sonntag, den 25. Januar 1863, berät sich Engel Schwarz mit seiner Gemeinde über den bevorstehenden Termin zur Aussprache mit Apostel Woodhouse in Berlin. Prophet Geyer ist zu diesem Zeitpunkt schon längst wieder in Berlin und suchte schon vorab das Gespräch mit Engel Rothe. Er berichtete ihm, dass er durchaus die Suspendierung verdient hätte und nach einer Annäherung suche.


Apostel Woodhouse trifft in Berlin ein

Am Montag, den 26. Januar 1863, trifft Apostel Woodhouse verspätet in Berlin ein, da es auf dem Ärmelkanal einen Sturm gab. Engel Schwarz trifft ebenso in Berlin ein und übernachtet vermutlich beim Prophet Geyer.

Am Nachmittag besprachen sich der Apostel mit seinen apostolischen Mitarbeitern und luden den Engel Schwarz und Prophet Geyer für den nächsten Tag um 15.30 Uhr schriftlich in die Sakristei der Kirche ein. Der Hirte mit dem Apostel Thiersch verfasste das Schreiben, welches auch die Anklagepunkte enthielt.

Zum Beispiel die Anklagepunkte Geyers in Stichpunkten:

* Erscheinung in kirchlichen Gewändern trotz Suspendierung
* Durchführung von Handlungen trotz Suspendierung
* Aussprache von angeblichen Weissagungen


Schwarz und Geyer werden exkommuniziert

Gegen 15.30 Uhr des 27. Januar 1863 traten Engel Schwarz und Prophet Geyer in der Sakristei vor Apostel Woodhouse. (Der Apostel hatte sich zuvor am Vormittag abermals mit seinen Mitarbeitern beraten.)

Schwarz erklärte, dass er die Hamburger Ereignisse nicht als Teufelswerk erklären könne, da er sich nicht wider den Heiligen Geist versündigen will. Geyer hingegen bekräftigte zwar, dass die Anklage richtig sei [siehe facebook-Post vom 26.01.2013], doch nahm er scheinbar nichts zurück, denn laut Thiersch führten die Gespräche zu keinen positiven Ergebnis.

Um 8 Uhr abends fand eine Ratsversammlung statt, wo das Urteil über die beiden verkündigt wurde. Apostel Woodhouse exkommunizierte die beiden Männer, welche auch vor der Ratsversammlung bestätigten, dass das Hamburger Werk vom Heiligen Geist sei, wenn auch auf einen ordnungswidrigen Wege. Schwarz und Geyer verweigerten sich dem Urteil des Apostels zu unterstellen und verließen die Versammlung. Schwarz selber berichtet über die Ratsversammlung, dass sie nicht noch mal befragt wurden und nur das Urteil erhielten.

Scheinbar hatte aber Thiersch noch gute Hoffnung, denn er schreibt in einen Brief an seine Frau, dass es mit ihm [Geyer] auf gutem Wege ist.


Schwarz fährt zurück nach Hamburg

Engel Schwarz fährt am 28. Januar 1863, dem Tag nach der Urteilsverkündung, zurück nach Hamburg und sucht noch am selben Abend das Gespräch mit seiner Gemeinde. Die Gemeinde beschließt, die neue Lehre fortzuführen und auf die Hilfe des Herrn zu warten.

Thiersch schreibt am gleichen Tag an seine Frau, dass über Geyer das Urteil gesprochen wurde und die Gemeinden darüber informiert werden sollen.


Rothe reist abermals nach Hamburg

Am 29. Januar 1863 reist Engel Rothe abermals für vier Tage nach Hamburg. Zum einen will er die "Treugebliebenen" besuchen aber sicher auch noch mal die Hamburger Gemeindemitglieder versuchen umzustimmen.


Rothe reist abermals nach Hamburg

In Berlin findet am 30. Januar 1863 abermals eine Konferenz von Amtsträgern mit Apostel Woodhouse und Thiersch, dem Hirten mit dem Apostel, statt. Das Urteil über Geyer und Schwarz wird schriftlich festgehalten und für die Amtsträger und Gemeinden vervielfältigt.


Apostel Woodhouse schreibt den Treugebliebenen in Hamburg

Am 5. Januar 1863 schreibt Apostel Woodhouse an die Treugebliebenen in Hamburg, bedankt sich für deren Treue und unterrichtet sie über die Exkommunikation Schwarz' und Geyers.



Zuletzt bearbeitet: 08.02.2013 13:29 von Redaktion


Drei Hamburger Gemeindemitglieder bezeichnen Priester Preuß als Apostel

Am 8. Februar 1863 wird Priester Carl Wilhelm Louis Preuß in Weissagungen von drei Gemeindemitgliedern als neuer Apostel bezeichnet. Der Prophet Geyer, welcher nach wie vor noch in Berlin lebt, ist von dieser Rufung in seiner Abwesenheit nicht begeistert, bestätigt sie aber später dennoch. Dieses Ereignis kann aber schon als erster Hinweis auf das nicht optimale Verhältnis zwischen Geyer und Preuß, bzw. auch Preuß' Anhänger, angesehen werden.
Die Ausrufung des Priesters Preuß als Apostel durch Gemeindemitglieder geschah gegen alle katholisch-apostolischen Ordnungen, denn eigentlich hatten nur Propheten das Rufungsrecht. Preuß wurde zwar von Geyer anerkannt, stand aber bis zu seinem Tod am 25. Juli 1878 immer im Schatten des geistig begabteren Propheten, so dass die ca. 150 Mitglieder zählende Gemeinde „Geyerianer“ genannt wurden. Am 18. März 1863 wurde Preuß zum Apostel ausgesondert. Auch Engel Friedrich Wilhelm Schwarz stellte sich unter seinen neuen Apostel, bis er kurze Zeit später selbst zum Apostel berufen wurde. Damit war neben den katholisch-apostolischen Gemeinden ein neuer apostolischer Zweig (die sogenannte „neue Ordnung“) entstanden, der sich Allgemeine christliche apostolische Mission nannte, allerdings die Grundelemente katholisch-apostolischer Tradition in Gemeindeordnung und Kultus weitgehend bei behielt.


Carl Wilhelm Louis Preuß
Foto via APWiki


Geyer lässt sich von Thiersch nicht umstimmen - Suspendierungen auch in Pommern

Am 10. Februar 1863 versucht der Hirte mit dem Apostel Thiersch den Propheten Geyer, der wie auch Woodhouse nach wie vor in Berlin ist, noch einmal umzustimmen. Geyer schlägt aber ein Rehabilitationsangebot des Apostel Woodhouse aus und besteht auf seine getätigte Rufung. Am selben Tag berichtet Thiersch in einem Brief, dass auch in Pommern, in der Gemeinde Bütow, der Priester und Diakon Freischmidt vom zuständigen Engel Döhring suspendiert worden seien, weil sie ebenfalls in die Geschehnisse eingeweiht waren. Genaueres ist dazu aber leider aktuell nicht bekannt.


Woodhouse schreibt abermals allen Engeln in Deutschland

Apostel Woodhouse berichtet am 19. Februar 1863 in einem Schreiben an alle Engel in Deutschland über die Vorkommnisse in Hamburg.



Zuletzt bearbeitet: 11.03.2013 14:16 von Redaktion
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