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Thema: +++ HABEMUS PAPAM! - Fotos von Jessica Krämer +++



Papst-Rücktritt


FAZ.NET-Beitrag vom 11.02.2013
+++ »Ich habe nicht mehr genug Kraft« +++
Papst Benedikt XVI. geht seinen Weg und kündigt Rücktritt zum 28. Februar an


Wegweisend: Der Benediktweg führt auch am Geburtshaus Joseph Ratzingers in Marktl am Inn vorbei.
Foto: Jens Joachim

Rom, 11.02.2013 (naktuell.de - mit Informationen von FAZ.NET und radiovaticana.va). Papst Benedikt XVI. wird zum Monatsende zurücktreten. Das hat Joseph Ratzinger nach Medienberichten überraschend bei einem Treffen mit Kardinälen selbst angekündigt. Der Fünfundachtzigjährige verlas am Montag, 11. Februar 2013, dem Weltkrankentag, vor den Kardinälen eine Erklärung in lateinischer Sprache (=> Übersetzung der Erklärung in deutscher Sprache).

Nach einem Bericht von Radio Vatikan sagte der Papst, er sei „zur Gewißheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben“. Um trotzdem „das Schifflein Petri“ zu steuern und das Evangelium zu verkünden, sei „sowohl die Kraft des Körpers als auch die Kraft des Geistes notwendig, eine Kraft, die in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat, dass ich mein Unvermögen erkennen muss, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen“, sagte der Papst vor den in Rom versammelten Kardinälen.

„Ich habe nicht mehr genug Kraft für mein Amt“, begründete das katholische Kirchenoberhaupt seinen Rücktritt. Der Papst ist seit April 2005 im Amt. Es ist erst das zweite Mal in der Kirchengeschichte, dass ein Papst freiwillig sein Pontifikat aufgibt. Der neue Papst soll nach Angaben aus dem Vatikan noch vor Ostern gewählt werden.

Amtsverzicht »mit voller Freiheit«

„Im Bewusstsein des Ernstes dieses Aktes“ erkläre er daher „mit voller Freiheit“, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das ihm durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut worden sei, zu verzichten.

»Der Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen«

Was ihn selbst betreffe, sagte der Papst am Ende seiner kurzen Ansprache, möchte er auch „in Zukunft der Heiligen Kirche Gottes mit ganzem Herzen durch ein Leben im Gebet dienen“.

Nach seiner Ankündigung herrschte laut dem Bericht von Radio Vatikan „für einen Moment fassungsloses Schweigen unter den im Apostolischen Palast versammelten Kardinälen“.

Vom 28. Februar, 20 Uhr, an wird der Bischofsstuhl von Rom damit vakant sein, und ein Konklave zur Wahl eines neuen Papstes muss zusammengerufen werden.

Nach seinem Amtsverzicht wird Joseph Ratzinger in das bisherige Karmel-Kloster innerhalb der Vatikanmauern ziehen, teilte Vatikan-Sprecher Pater Federico Lombardi am Montag mit. Dort wolle er ein Leben in Gebet und Meditation führen. Bis die notwendigen Umbauarbeiten abgeschlossen seien, werde Benedikt XVI. im päpstlichen Sommersitz Castel Gandolfo wohnen.

Die Wahl eines Nachfolgers von Benedikt XVI. werde vermutlich im März erfolgen, so Lombardi. Nach den geltenden Bestimmungen muss ein Konklave zur Papstwahl zwischen dem 15. und 20. Tag nach Beginn der Sedisvakanz beginnen. „Damit dürften wir zu Ostern einen neuen Papst haben“, sagte Lombardi laut einem Bericht von Radio Vatikan.


Dienstlich: Papst Benedikt XVI. am 2. Februar 2013 während einer Messe im Petersdom
Foto: Jessica Krämer via Facebook


FAZ.NET-Beitrag vom 11.02.2013
Joseph Ratzinger im Porträt: Vom Professor zum Papst

Als Joseph Ratzinger zum Papst gewählt wurde, wollte er das Profil des Katholizismus schärfen. Er wurde nicht müde, für die Ökumene zu werben, betonte aber zugleich die Unterschiede zwischen den Konfessionen.


FAZ.NET-Beitrag vom 11.02.2013
Benedikts Erklärung im Wortlaut

Papst Benedikt XVI. will sein Pontifikat am 28. Februar um 20 Uhr abgeben. FAZ.NET dokumentiert seine Rede vor der Vollversammlung der Kardinäle, bei der er seinen Rücktritt begründet.


FAZ.NET-Beitrag vom 11.02.2013
Aus heiterem Himmel

Plötzlich und unerwartet bricht die Nachricht über den Rosenmontag hinein. Um 11.48 Uhr meldet die Nachrichtenagentur ANSA, dass Papst Benedikt zurücktreten will. Verfolgen Sie die aktuellen Ereignisse rund um die Demission des deutschen Papstes auf FAZ.NET. Von Lorenz Hemicker




Zuletzt bearbeitet: 28.03.2013 17:31 von Redaktion



Papst-Rücktritt


Beitrag in der F.A.Z. vom 12.02.2013
Ein Papst läuft nicht weg, er gibt ein Beispiel

Dieser Rücktritt ist ein Fanal für moderne Amtsführung und gibt der ganzen Welt ein außerordentliches Vorbild: So wird Benedikt XVI. zur großen historischen Figur. Von Dirk Schümer, Feuilleton-Europakorrespondent der F.A.Z. in Venedig


Historisch: Benedikt XVI. umschreitet im Petersdom den Altar
Foto: Jessica Krämer (aufgenommen am 2. Februar 2013 im Petersdom)


Beitrag in der F.A.Z. vom 12.02.2013
Die Gunst einer friedlichen Minute

Schon im Jahr 2010 hat Benedikt XVI. die Frage bejaht, ob ein Papst zurücktreten könne. Es war ihm wichtig, vorher das Haus zu bestellen. Den Nachfolgefavoriten gibt es diesmal nicht. Von Jörg Bremer, F.A.Z.-Korrespondent für Italien und den Vatikan, Rom


Beitrag in der F.A.Z. vom 12.02.2013
Der Mitarbeiter der Wahrheit

2005 wurde Joseph Ratzinger zum ersten deutschen Papst seit fast 500 Jahren gewählt. Als Theologe hatte er Kritik nicht gescheut. Und auch als Papst konnte Benedikt XVI. noch Freund und Feind verwirren. Von Daniel Deckers, in der politischen Redaktion der F.A.Z. verantwortlich für die Seite „Die Gegenwart“ und zuständig für die Berichterstattung über die katholische Kirche, Frankfurt


Kommentar in der F.A.Z. vom 12.02.2013
Gewissen der Kirche

Als Johannes Paul II. starb, war er das Gewissen der Welt. Papst Benedikt XVI. wurde zum Gewissen seiner Kirche. Kommentar von F.A.Z.-Kirchenredakteur Daniel Deckers


Kommentar in der F.A.Z. vom 12.02.2013
In jüngere Hände

Joseph Ratzingers Bedeutung als Theologe ist über jeden Zweifel erhaben. Zu seiner Vorstellung von Pflichterfüllung gehört, dass er die Verantwortung in einer Zeit schwerer Prüfungen in jüngere Hände legen will. Kommentar von F.A.Z.-Herausgeber Günther Nonnenmacher, Frankfurt


Beitrag in der F.A.Z. vom 12.02.2013
Ein kleines Rom in Bayern

Die Volksfrömmigkeit seiner Heimat hat Papst Benedikt geprägt. Das ländliche Bayern seiner Kindheit und Jugend empfand er nicht als Enge, sondern als Weite. Von F.A.Z.-Korrespondent Albert Schäffer, München


Wortwörtlich: Eintrag von Papst
Benedikt XVI. im Goldenen Buch
seines Geburtsortes Marktl/Inn

Foto: Jens Joachim


Heimatlich: Das Geburtshaus von Joseph Ratzinger und die "Benediktsäule" in Marktl.
Foto: Jens Joachim


Beitrag in der F.A.Z. vom 12.02.2013
Er will kein Chaos hinterlassen

Der Tod von Johannes Paul II. vor den Augen aller wurde zu einem bewegenden Fest der katholischen Kirche. Der Amtsverzicht seines Nachfolgers Benedikts XVI bricht nun aber kein Tabu: Ein Vergleich und eine Würdigung von F.A.Z.-Autor und Schriftsteller Martin Mosebach


Prunkvoll: Während der Messe im Petersdom
Foto: Jessica Krämer (aufgenommen am 2. Februar 2013 im Petersdom)




Zuletzt bearbeitet: 12.03.2013 18:31 von Redaktion



Reaktionen auf den Papst-Rücktritt


Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz vom 11.02.2013
„Geduldig und demütig werden, aber auch frei und mutig“
Erklärung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, zur Ankündigung des Rücktritts von Papst Benedikt XVI.


Bonn/Freiburg, 11.02.2013 (dbk.de). Die Nachricht vom Rücktritt unseres Heiligen Vaters bewegt mich zutiefst. Papst Benedikt gibt aller Welt ein leuchtendes Beispiel wirklichen Verantwortungsbewusstseins und lebendiger Liebe zur Kirche. Christus hat ihm durch die Kardinäle das Petrusamt anvertraut. In der Stunde, in der seine Kräfte zu gering werden, um der Kirche den erforderlichen Dienst zu erweisen, legt er dieses Amt zurück in Gottes Entscheiden. Es ist eine große menschliche und religiöse Geste. Wir deutschen Bischöfe danken dem Heiligen Vater für seinen Dienst auf dem Stuhl Petri und sind erfüllt von großem Respekt und von Bewunderung für seine Entscheidung.

Wer Papst Benedikt in den zurückliegenden Jahren persönlich erleben durfte und seine Botschaft aufmerksam aufnahm, der spürte deutlich, worin er seinen wichtigsten Dienst sieht und worum es ihm zuerst und im Innersten geht: um Gott und damit um den Menschen. Kurz und prägnant kommt dies im Leitwort zum Ausdruck, dass er für seine Apostolische Reise nach Deutschland im September 2011 wählte: „Wo Gott ist, da ist Zukunft!“

Papst Benedikt ist ein großer Lehrer unserer Kirche. Dabei hat Joseph Ratzinger ein bleibendes Anliegen, das sich gleichsam wie ein roter Faden durch sein Leben und Wirken zieht. Er will Glaube und Vernunft miteinander versöhnen. Ja, Papst Benedikt ist in vielerlei Hinsicht ein Pontifex: Er wollte Brücken bauen zwischen Glaube und Vernunft, Brücken hin zu Gott, Brücken zwischen Konfessionen und Religionen, um so dem Frieden der Welt den Weg zu bereiten und dem Reich Gottes Wachstum zu schenken.

Papst Benedikt ist ein überzeugter und überzeugender Hirte seiner Kirche. Um was er bei seinem Gebet an der Mariensäule in München im Jahr 2006 die Gottesmutter für alle Gläubigen bat, das zeichnete ihn aus: „Hilf uns, geduldig und demütig zu werden, aber auch frei und mutig“.

Das Bild des Hirten hat ihn als Papst geprägt. Unvergessen sind seine drei Besuche bei uns in Deutschland: anlässlich des XX. Weltjugendtages 2005 in Köln und ein Jahr später in seiner bayerischen Heimat. Im September 2011 kam er zu einem offiziellen Besuch: Berlin, Erfurt, das Eichsfeld und Freiburg bleiben unvergessliche Momente einer Pilgerreise, die die Kirche in Deutschland tief berührt hat. Wir sehen dankbar Bilder vor uns, wie er Menschen segnet, Kinder umarmt, sich seinen Gesprächspartnern zuwendet und in der großen Gemeinschaft des Glaubens Liturgie feiert. Der Hirte seiner Herde ist demütig im Auftritt, authentisch im Zeugnis und überzeugend in den Worten, die er wählt.

Die Religionen haben den Papst gehört, die Politik hat ihn um seine Meinung gebeten. Nicht zuletzt seine drei Enzykliken sind der deutlichste Garant dafür, worum es dem Papst ging: Eine gerechte, solidarische und friedliche Welt, die sich ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen stellt. Gerade in seiner Enzyklika „Caritas in veritate“ hat uns der Heilige Vater eine Magna Charta einer gelingenden Globalisierung hinterlassen, die sich um sozialen Ausgleich und die Bewahrung der Schöpfung mit aller Kraft bemüht.

Die Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz sind Papst Benedikt zutiefst dankbar für sein Wirken und sein unermüdliches Engagement. Der deutsche Papst wird nun das Ruder der Kirche weitergeben. Er wird uns fehlen. Aber es wird viel von ihm bleiben, denn Theologie und Kirche hat er nachhaltig geprägt, als Brückenbauer, als Hirte seiner Herde, als Wissenschaftler und Lehrer. Wir wissen, dass er seine Lebenskraft weiterhin in den Dienst der Menschen stellen wird. Wir wünschen ihm dazu die nötigen Kräfte und empfehlen ihn dem Segen Gottes, in dem er geborgen ist. Die Deutsche Bischofskonferenz wird im Gebet in besonderer Weise den Heiligen Vater begleiten.


Steintafel in der Kirche von Marktl,
in der Joseph Ratzinger am Karsamstag
1927 getauft wurde.

Foto: Jens Joachim


Mitteilung der EKD vom 11.02.2013
„Großen Respekt und Gottes Segen“
Nikolaus Schneider zur Ankündigung des Papst-Rücktrittes

Hannover, 11.02.2013 (ekd.de). Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, erklärte zur Ankündigung des Rücktrittes von Papst Benedikt XVI.:

„Die Ankündigung des Rücktrittes von Papst Benedikt habe ich mit großem Respekt zur Kenntnis genommen. In besonderer Weise denke ich an unser Zusammentreffen in September 2011 im Augustinerkloster zu Erfurt, wo Papst Benedikt an einer Lutherstätte die existentielle Frage Martin Luthers ,Wie bekomme ich einen gnädigen Gott‘ in eindrucksvoller Weise aufgenommen hat. Ich danke auch im Namen des Rates der EKD für alle theologischen Gespräche und Diskussionen.

Dass Papst Benedikt, der im 86. Lebensjahr steht, von sich aus das Amt abgibt, empfinde ich als bewegend, und es erfüllt mich mit großem Respekt.

Ich wünsche Papst Benedikt nun von ganzem Herzen erfüllte Jahre, die er ohne die Bürde des Amtes verleben möge. Dass Ämter nur auf Zeit wahrgenommen und dass man ab einem bestimmten Lebensalter von allen amtlichen Pflichten befreit ist, gehört zum Maß des Menschlichen. Es ist ein gutes Zeichen, dass Papst Benedikt dieses durch das Evangelium eröffnete Maß des Menschlichen durch die Ankündigung seines Rücktrittes zum Ausdruck bringt. Ich wünsche Papst Benedikt Gottes Segen für die kommende Zeit.“




Zuletzt bearbeitet: 27.02.2013 11:51 von Redaktion



Reaktionen auf den Papst-Rücktritt


Mitteilung der VELKD vom 11.02.2013
„In höchstem Maße glaubwürdig“
Leitender Bischof und Catholica-Beauftragter der VELKD würdigen Papst Benedikt XVI.

Hannover, 11.02.2013 (ekd.de). Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Bischof Gerhard Ulrich (Kiel), hat Papst Benedikt XVI. aus Anlass seines heute erklärten Rücktritts als einen im höchsten Maße glaubwürdigen Menschen und Theologen gewürdigt und Respekt vor dessen Amtsführung bekundet. „Ich sehe bei Benedikt XVI. Demut und Größe vereint. So hat er sein Amt ausgeübt, so gibt er es jetzt ab.“ Den Dienst des Papstes sehe er „geleitet vom Wort Gottes“. Er habe ihn sowohl auf einer Besuchsreise in Rom 2011 als auch bei Benedikts Deutschlandbesuch im vergangenen Jahr als menschlich zugewandten und theologisch tief verankerten Christen erlebt.

Der Catholica-Beauftragte der VELKD, Landesbischof Friedrich Weber (Wolfenbüttel), erklärte: „Mit großer Überraschung habe ich heute Vormittag erfahren, dass Papst Benedikt XVI. zum 28. Februar 2013 auf sein Amt verzichten und ab diesem Zeitpunkt der Stuhl des heiligen Petrus bis zur Wahl eines neuen Papstes vakant sein wird. Dies ist ein Ereignis ohne jeglichen Präzedenzfall in der neueren Kirchengeschichte. Der außergewöhnliche Schritt Benedikt XVI. ist eindrücklich und verdient Respekt und große Anerkennung. Letztlich fügt er sich stimmig in den intellektuell und rational geprägten Amtsstil Benedikts. Er hat rational die Konsequenzen gezogen, dass er körperlich und geistig das Papstamt nicht mehr in umfassender Weise wahrnehmen kann, wie es seinem eigenen Verständnis nach nötig wäre. Mit diesem Amtsverzicht stellt der Papst das Amt des Petrusdienstes über seine Person und ist bereit, es in die Hände des Konklave zu legen. Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) wünscht Benedikt XVI. Gottes Segen für sein weiteres Wirken in und für die römisch-katholische Kirche. Für eine Bewertung des Pontifikats Benedikt XVI. ist es zu diesem Zeitpunkt zu früh, ebenso sind die Folgen für die römisch-katholische Kirche weltweit und in Deutschland im Moment noch nicht absehbar. Die VELKD weiß sich jedoch im Gebet mit der römisch-katholischen Kirche verbunden, die nun in den nächsten Wochen einen Übergang zu einem neuen Pontifikat zu gestalten hat, für den es keine eingespielten Verfahren gibt.“


Benedikt XVI. segnet Brot und Wein: Detail auf der "Benediktsäule" in Marktl.
Foto: Jens Joachim


Mitteilung der NAK International vom 11.02.2013
»Ein brillanter Denker und Verfechter der christlichen Lehre«
Stammapostel Wilhelm Leber zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

Zürich, 11.02.2013 (nak.org). Mit Achtung und Respekt äußert sich der internationale Kirchenleiter der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Wilhelm Leber, zur Ankündigung des Rücktritts von Papst Benedikt XVI, Oberhaupt der katholischen Kirche. Er bringe dem Wunsch nach einer frühzeitigen Abdankung viel Verständnis entgegen, schreibt der Stammapostel in seinem öffentlichen Statement. Der Papst hat heute seinen Rücktritt für den 28. Februar angekündigt.

Hier das Statement von Stammapostel Leber im Wortlaut:

„Mit Respekt habe ich die Ankündigung des Papstes aufgenommen, Ende des Monats zurückzutreten von seinem Pontifikat. Ich empfinde ihn als einen brillanten Denker und Verfechter der christlichen Lehre. Seine Veröffentlichungen zeugen davon, dass er sich zutiefst als Diener Christi fühlt. Verständlich ist es, dass er sich den vielfältigen Anforderungen seines Amtes in einer bewegten Zeit aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr gewachsen fühlt.“

Gottes Segen für die Zukunft

Zudem führt der neuapostolische Kirchenleiter aus, dass er es bedauere, dass es in seiner Amtszeit zu einer persönlichen Begegnung nicht gekommen sei, es gebe jedoch seit einigen Jahren gute Kontakte zwischen Vertretern unserer Kirchen auf verschiedenen Ebenen. Abschließend sagt Stammapostel Leber: „Es bleibt mir nur, dem scheidenden Papst Benedikt XVI für die Zukunft Gottes Segen zu wünschen.“




Zuletzt bearbeitet: 27.02.2013 11:57 von Redaktion


Nur ein Gerücht?

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/11/papst-spekulation-ueber-finanzskandal-im-vatikan-als-ruecktritts-grund/


Ich bin neuapostolisch - und das ist auch gut so!



Aschermittwoch in Rom


13.02.2013
»Der wahre Jünger dient nicht sich selber oder dem „Publikum“«
Aus der letzten Predigt von Papst Benedikt XVI. am Aschermittwoch im Petersdom in Rom

[...] Dieses »Kehrt um zu mir von ganzem Herzen« ist dann ein Aufruf, der nicht nur den einzelnen betrifft, sondern die Gemeinschaft. In der ersten Lesung haben wir des weiteren gehört: »Auf dem Zion stoßt in das Horn, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus! Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten, holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach « (Joel 2, 15-16).

Der gemeinschaftliche Aspekt ist ein wesentliches Element im Glauben und im christlichen Leben. Christus ist gekommen, »um die versprengten Kinder Gottes wieder zu sammeln« (Joh. 11,52). Das „Wir“ der Kirche ist die Gemeinschaft, in der Jesus uns vereint (vgl. Joh 12,32): Der Glaube ist zwangsläufig kirchlich. Und es ist wichtig, sich das in dieser Fastenzeit ins Gedächtnis zu rufen und danach zu leben: Jeder sei sich bewußt, daß er den Weg der Buße nicht allein antritt, sondern gemeinsam mit vielen Brüdern und Schwestern, in der Kirche.


Weinbergsarbeiter: Der Papst verabschiedet sich mit der Mahnung, sich nicht mit der Spaltung der Kirche abzufinden
Foto: Jessica Krämer (aufgenommen am 2. Februar 2013 im Petersdom)

Schließlich kommt der Prophet auf das Gebet der Priester zu sprechen, die sich mit Tränen in den Augen an Gott wenden und sagen: »Überlaß dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten. Warum soll man bei den Völkern sagen: „Wo ist denn ihr Gott?“« (Joel 2,17).

»Spaltungen sind Vergehen gegen die Einheit der Kirche Christi«

Dieses Gebet läßt uns darüber nachdenken, welche Bedeutung das christliche Glaubens- und Lebenszeugnis eines jeden von uns und unserer Gemeinschaften für das Gesicht der Kirche hat und wie dieses bisweilen verunstaltet wird.

Ich denke besonders an die Vergehen gegen die Einheit der Kirche, an die Spaltungen im Leib der Kirche. Die Fastenzeit in einer intensiveren und sichtbareren Gemeinschaft mit der Kirche zu leben, indem man Individualismen und Rivalitäten überwindet, ist ein demütiges und kostbares Zeichen für diejenigen, die dem Glauben fern sind oder ihm gegenüber gleichgültig sind. [...]

In dem Abschnitt aus dem Evangelium des Matthäus, der zur sogenannten Bergpredigt gehört, bezieht sich Jesus auf drei grundlegenden Praktiken, die das mosaische Gesetz vorsieht: Das Almosengeben, das Gebet und das Fasten; sie sind auch traditionelle Hinweise für unseren Weg in der Fastenzeit, um der Einladung zu folgen „mit ganzem Herzen zu Gott zurückzukehren“. Aber Jesus unterstreicht die Bedeutung der Qualität und der Wahrhaftigkeit der Beziehung zu Gott, die die Authentizität aller religiösen Handlungen bestimmt. Deswegen prangert er die religiöse Verlogenheit an, ein nur äußerliches Verhalten, Handlungsweisen, die Zustimmung und Applaus erheischen. Der wahre Jünger dient nicht sich selber oder dem „Publikum“, sondern seinem Herrn, in der Einfachheit des Großmuts: „Und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“ (Mt 6,4.6.18). Unser Zeugnis wird umso wirksamer sein, je weniger wir unsern Ruhm suchen und wir uns bewusst werden, dass der Lohn des Gerechten Gott selber ist, am Ende des Lebens, im Frieden und Licht der Begegnung mit ihm selbst, von Angesicht zu Angesicht und für immer (vgl. 1 Kor 13.12).

Liebe Brüder und Schwestern, beginnen wir voll Vertrauen und Freude den Weg der Fastenzeit. Möge die Einladung zur Bekehrung und zur „Umkehr zum lebendigen Gott mit ganzem Herzen“ laut in uns widerhallen, indem wir seine Gnade annehmen, die uns zu neuen Menschen macht, mit jener überraschenden Neuheit, die jene Teilhabe am Leben Jesu selber ist. Möge also niemand von uns diesem Appell gegenüber taub bleiben, dem wir in diesem schlichten Ritus begegnen, der Bezeichnung mit Asche, einer Geste, die wir bald vollziehen werden und die so einfach und zugleich beeindruckend ist. Möge uns in dieser Zeit die Jungfrau Maria begleiten, die Mutter der Kirche und Vorbild eines jeden wahren Jüngers des Herrn. Amen.




Zuletzt bearbeitet: 12.03.2013 18:15 von Redaktion



Letzte Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. in Rom


FAZ.NET, Bericht vom 27.02.2013
+++ »Gott wird seine Kirche nicht kentern lassen« +++
Letzte Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom


Papst Benedikt XVI. während einer Generalaudienz im März 2010
Foto: Jessica Krämer

ROM (faz.net). Unter dem Jubel Zehntausender Pilger und Touristen hat Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom seine letzte Generalaudienz eröffnet. Der Papst fuhr mit dem Papamobil durch die Reihen und segnete zahlreiche Kinder. In seiner Audienz dankte Benedikt den Gläubigen - und sprach von „schwierigen Momenten“ in seinem Pontifikat. [...]


Berichte bei Radio Vatikan vom 27.02.2013
»Die Kirche lebt«
Letzte Generalaudienz von Papst Benedikt

»Sein Arm hält uns, auch und gerade in der Mühsal«
Ansprache des Papstes an die deutschsprachigen Pilger

»Spürt die Freude, Christ zu sein«
Papst twittert nach General-Audienz

»Mein Wunsch ist es, dass ein jeder von uns die Freude spürt, Christ zu sein und von Gott geliebt zu sein, der uns seinen Sohn geschenkt hat.«
Twitter-Eintrag vom 27.02.2013 unter @Pontifex_de




27.02.2013
Neues eBook: Benedikt XVI. in F.A.Z. und Sonntagszeitung

Frankfurt, 27.02.2013 (verlag.faz.net). Anlässlich des Rücktritts Benedikts XVI. vom Amt des Papstes ist im Archiv der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) das neue eBook „Benedikt XVI.“ erschienen. Neben den Fachredakteuren der F.A.Z. sind auch prominente Autoren wie Karl Kardinal Lehmann, Bernard-Henri Lévy und Martin Mosebach mit eigenen Beiträgen vertreten.


F.A.Z.-eBook: das Leben Papst Benedikts
© F.A.Z.

Das F.A.Z.-eBook lässt den Werdegang Benedikts vom Priesterseminaristen über das Freisinger Bischofsamt, die Kardinalswürde und seine Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation Revue passieren. Die Autoren werfen dabei einen prüfenden Blick auf Benedikts kirchenpolitisches Wirken.

Selbstverständlich werden dabei die Vorgänge rund um die Rehabilitation der Piusbrüder und den Kindesmissbrauch durch katholische Priester ebenso wenig ausgespart wie seine brillanten theologischen Leistungen. Den drei Enzykliken Benedikts widmen wir besondere Aufmerksamkeit. Ergänzt wird das eBook durch eine ausführliche Chronik und ein Literaturverzeichnis.

„Benedikt XVI.“ ist der zwölfte Titel in der eBook-Reihe des F.A.Z.-Archivs. Die eBooks in den verschiedenen eBook-Formaten (ePub, PDF, azw, mobipocket, prc) überzeugen durch die fundierten und aktuellen Inhalte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sie heben sich durch eine ansprechende, benutzer-freundliche Gestaltung ab und sind optimiert für die Apple-Lese-App „iBooks“ und das Amazon-Kindle-Format.

eBook „Benedikt XVI. in F.A.Z. und Sonntagszeitung“. 9,99 Euro.
ISBN 978-3-89843-243-6 (ePub), 978-3-89843-244-3 (PDF).





Zuletzt bearbeitet: 12.03.2013 23:15 von Redaktion



Foto-Impressionen aus Rom - Von Jessica Krämer



Auf der Lauer: NAKtuell.de-Mitarbeiterin Jessica Krämer erwartete in Rom die Wahl des neuen Papstes
Foto: Evandro Inetti via Facebook


suedkurier.de vom 12.03.2013
+++ »Katholische Freunde - vom Klosterbruder bis zum Kardinal« +++
Freie Fotografin und Stilberaterin: Kurzbeitrag über NAKtuell-Mitarbeiterin Jessica Krämer im Südkurier - Von Uli Fricker (Südkurier)

Rom, 12.03.2013 (suedkurier.de). [...] Im Kloster Sant Anselmo traf ich eine Frau. Eine einzige, und sie stammt zudem aus Deutschland und ist von Haus aus Mitglied der Neuapostolischen Kirche. Sie heißt Jessica Krämer, kennt sich in der katholischen Kirche bestens aus. In Rom hat sie viele katholische Freunde, sie reichen vom Klosterbruder bis zum Kardinal! Nun ist sie während des Konklave als freie Fotografin unterwegs und zählt damit zu den ganz wenigen Frauen unter den Vatikan-Lichtbildnern. Schnell war sie bereit, von mir einige Fotos zu schießen mit dem Petersdom oder den Säulen des Bernini als Hintergrund.

Auf Frauen sollte man immer hören

Damit nicht genug, Jessica war auch noch als Stilberaterin aktiv und knöpfte mir den geliebten Schal wieder ab, den ich kess kombinieren wollte. »Grünes Hemd und Lila Schal geht gar nich« , sagte sie trocken. Damit war das auch geklärt. Mit dem Stilgefühl ist es wie mit dem Ballgefühl.... Na ja, Sie wissen schon.


Freundlich: Jessica am Sonntag mit Kardinal Giovanni Lajolo in der Kirche Santa Maria Liberatrice
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Auf der Mauer, auf der Lauer: Jessica als Fotografin in Rom
Foto: Evandro Inetti via Facebook



Petrus weist den Weg: Verwaister Balkon am Petersplatz
Foto: Jessica Krämer



Hoffnungsträger: Kardinal Angelo Kardinal Scola (links) wurde in Italien als aussichtsreichster Nachfolger von Papst Benedikt XVI. gehandelt
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Men in black: Kardinal Peter Turkson aus Ghana
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Brasilianer mit deutschen Vorfahren: Kardinal Odilo Pedro Scherer, der Erzbischof Sao Paulo
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Frohgemut: Kardinal Walter Kasper war mit 80 Jahren der älteste Papstwähler
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Barock: Kardinal Reinhard Marx, der Erzbischof von München und Freising
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Stille Post: »Bruder! Soll ich Dir mal meinen Spitzenkandidaten ins Ohr flüstern?«
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Die faszinierendste Wahlkabine der Welt: Die Sixtinische Kapelle
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Regnerisch: Der Petersplatz in Rom am Dienstagnachmittag beim Beginn des Konklaves
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Beschirmt: Pilger auf dem Petersplatz
Foto: Jessica Krämer via Facebook


Geduldig: Amerikanische Pilger auf dem Petersplatz
Foto: Jessica Krämer via Facebook


Einzug: Die Kardinäle ziehen in die Sixtinische Kapelle ein
Foto: Jessica Krämer via Facebook



»Extra omnes!« - »Alle hinaus!«: Am frühen Dienstagabend wurden die großen Türen zur Sixtinischen Kapelle verschlossen - das Konklave beginnt
Foto: Jessica Krämer via Facebook




Zuletzt bearbeitet: 14.03.2013 00:43 von Redaktion



Foto-Impressionen aus Rom - Von Jessica Krämer



Rauchzeichen: Am Mittwochmittag signalisieren die Kardinäle nach dem dritten Wahlgang, dass sie sich noch nicht auf einen neuen Papst geeinigt haben
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Archaisch: Ofen in der Sixtinischen Kapelle
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Konstruktiv: Durch dieses Rohr wabert der Rauch nach draußen
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Berharrlich: Wartet auf dem Petersplatz auf weiße Rauchzeichen - NAKtuell-Mitarbeiterin Jessica Krämer
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Weiße Rauchzeichen: 19:06 Uhr in Rom - der neue Papst ist gewählt
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Zufrieden: Kardinäle blicken auf den Petersplatz
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Grüßend: Der Jesuit Jorge Bergoglio aus Argentinien nennt sich Papst Franziskus
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Grüßend: Der Jesuit Jorge Bergoglio aus Argentinien nennt sich Papst Franziskus
Foto: Jessica Krämer via Facebook



Segnend: Papst Franziskus
Foto: Jessica Krämer via Facebook




Zuletzt bearbeitet: 28.03.2013 17:32 von Redaktion



Das Konklave in den Medien


FAZ.NET, Bericht vom 12.03.2013
+++ Schwarzer Rauch in Rom: Kein neuer Papst nach erstem Wahlgang +++
Die 115 im Vatikan versammelten Kardinäle konnten sich noch nicht auf einen Nachfolger für Papst Benedikt XVI. einigen

Interaktiv: So funktioniert das Konklave >
Papstwahl: Die Stimmen der Deutschen >
Das Glossar zur Papstwahl: Vatikan für Anfänger >


FAZ.NET, Bericht vom 12.03.2013
Reform an den Gliedern des Hauptes

Viele hoffen, dass Benedikts Nachfolger jünger, energisch und durchsetzungsstark, politisch versierter und offener im Umgang mit den Medien ist. Konservative wie liberale Kardinäle fordern aber vor allem einen Papst, der endlich die vatikanische Kurie reformiert. Von F.A.Z.-Korrespondent Jörg Bremer, Rom [...>>]


FAZ.NET, Bericht vom 13.03.2013
Der Vatikan Gott, Geld und die Macht

Der Vatikan ist ein Offshoreparadies für dunkle Finanzgeschäfte. Mitten unter den Pilgern im Kirchenstaat tummeln sich dubiose Geldwäscher und windige Prälaten. Ein Sittenbild. Von F.A.Z.-Feuilletonkorrespondent Dirk Schümer, Venedig [...>>]


FAZ.NET, Bericht vom 13.03.2013
Schwarzer Rauch – kein Papst gewählt

Nach dem zweiten und dritten Wahlgang ist wieder schwarzer Rauch über der Sixtinischen Kapelle aufgestiegen - weiterhin gibt es keinen neuen Papst. Überhaupt folgten die Papstwahlen des 20. Jahrhunderts keinem vorgegebenen Muster. Von F.A.Z.-Kirchenredakteur Daniel Deckers [...>>]


FAZ.NET, Bericht vom 13.03.2013
Ein neuer Papst ist gewählt

Nach dem fünften Wahlgang des Konklave steigt um 19.07 Uhr weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle auf. Um 20.12 Uhr wird der Argentinier Jorge Mario Bergoglio als neuer Papst bekanntgegeben. Erstmals kommt das Oberhaupt der katholischen Kirche nicht aus Europa. [...>>]


FAZ.NET, Bericht vom 13.03.2013
Argentinier Bergoglio ist der neue Papst Franziskus

Die römisch-katholische Kirche bekommt erstmals einen Papst aus Lateinamerika. Das Konklave wählte Kardinal Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien. Der 76 Jahre alte Erzbischof von Buenos Aires wird als Franziskus I. Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken. Von Jörg Bremer, Rom [...>>]


FAZ.NET, Bericht vom 13.03.2013
Jorge Bergoglio: Jesuitischer Anwalt der Armen

Mit Jorge Bergoglio kommt zum ersten Mal ein Papst aus Lateinamerika. Bereits beim letzten Konklave 2005 war der argentinische Jesuit der stärkste Kandidat hinter Joseph Ratzingers gewesen. Von Josef Oehrlein und Daniel Deckers [...>>]


FAZ.NET, Bericht vom 13.03.2013
Alles ist möglich

Mit der Wahl von Jorge Bergoglio wurden Zeichen gesetzt. Er ist der erste Nichteuropäer seit der Antike. Der Argentinier selbst hat diese Zeichen sofort erwidert und einen Namen gewählt, der einen Neuanfang in der Papstgeschichte markiert: Franziskus. Kommentar von F.A.Z.-Kirchenredakteur Daniel Deckers [...>>]




Zuletzt bearbeitet: 28.03.2013 17:33 von Redaktion
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