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Thema: Hilfe für Asylbewerber


Schließt bitte auch die Asylbewerber mit in Eure Gebete ein und versucht, ohne Vorurteile hier helfend in Euren Lebensbereichen zu wirken:

"Sehr geehrter Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Herr Olaf Scholz,

nachdem ich am 01.09.2012 mit einem Empfehlungsschreiben meines Kirchenpräsidenten Bezirksapostel Rüdiger Krause der Neuapostolischen Kirche Hamburg - Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.) - aus beruflichen Gründen von Reinbek nach Berlin-Pankow verzogen bin, stehe ich im ständigen Kontakt mit Freunden und Bekannten aus Hamburg und Reinbek.

Zuletzt war ich im Jahr 2012 gewerkschaftlich im ver.di- Landesbezirk Hamburg im Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen und in der Betriebsorganisation beschäftigt. Ich beteiligte mich an Streikaktionen (Warnstreik vor der Elbphilharmonie TVöD/AVH, Streiks PFLEGEN & WOHNEN Hamburg GmbH), an der 1. Mai Aktion an der DGB - Kundgebung und am Demonstrationsmarsch unter dem Motto "Alle raus zum 1. Mai - weißer Block der Krankenhausbeschäftigten" sowie zusammen mit der VER.DI Jugend am 2. Juni 2012 an einer Demonstration und Blockade gegen Rechts in Hamburg - Wandsbek.

Am 17. Juni 2012 gehörte ich zu den geladenen Gästen beim Sommerempfang des Landesbezirks Hamburg zur Verabschiedung des Bezirksleiters von ver.di Hamburg Kollegen Wolfgang Rose und Begrüßung des neuen Bezirksleiters Kollegen Wolfgang Abel im Thalia - Theater Hamburg, bei dem Sie als Erster Bürgermeister Hamburgs selbst als Gast eine Ansprache hielten.

Mit Interesse und Besorgnis verfolge ich die Entwicklung im Zusammenhang mit der Unterbringung von Asylbewerbern in Deutschland und bewundere das Engagement der Evangelischen Kirche in Hamburg (s. auch Presseartikel im "Focus", 1. Juli 2013, Ausgabe Nr. 27/13, "Fluchtpunkt Deutschland, Krieg und Armut treiben massenhaft ASYLBEWERBER in die Republik. Länder und Kommunen sind dem Ansturm nicht gewachsen - in einigen Regionen spitzt sich die Situation zu / Seit Wochen übernachten afrikanische Flüchtlinge auf dem Holzfußboden auf der St. Pauli Kirche", 22-27.)

Ich möchte mich als Gewerkschafter und sozialethisch eingestellter Christ an der Lösung der Problematik beteiligen und schlage vor, dass meine Herkunftskirche Neuapostolische Kirche Hamburg das derzeit leerstehende große Kirchengebäude in Hamburg - Altona der NAK für die Unterbringung der Asylbewerber zur Verfügung stellt. Das Kirchengebäude bietet mit seiner sanitären Einrichtung, seiner Größe und Lage ausgezeichnete Voraussetzungen für den Hilfseinsatz im Zeichen tätiger Nächstenliebe an den Asylbewerbern.

http://www.nak-norddeutschland.de/index/...ltona/gemeinde/

Ich werde mich heute mit dieser Mail an den Kirchenpräsidenten und Bezirksapostel Rüdiger Krause in Hamburg wenden und um eine zeitnahe Antwort auf meinen Vorschlag bitten. Nach Eingang der Antwort der neuapostolischen Kirchenleitung werde ich Sie umgehend über das Ergebnis meiner Bemühungen informieren.

Mit guten Wünschen für Ihre Arbeit als Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg verbleibe ich mit freundlichen
Grüßen


Zuletzt bearbeitet: 12.07.2013 14:05 von Crusoe


Der richtige Weg wäre gewesen, zuerst den Bezirksapostel zu fragen. Das ist jetzt Staub aufwirbeln und möglicherweise ist das Gebäude schon verplant.


Ich bin neuapostolisch - und das ist auch gut so!


Die Idee finde ich sehr gut und ich würde mich sehr freuen, wenn das möglich wäre. Ich muss aber Stellungnehmer auch recht geben. Ich denke mal, Bruder Wieland wollte die Kirchenleitung Norddeutschland damit unter Druck setzen, zu handeln. Wenn die Geschichte am Ende doch platzen sollte, weil das Gebäude möglicherweise schon verplant ist o. ä., dann macht im Endeffekt nur er sich lächerlich vor Herrn Scholz und nicht die Kirche.

Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass die Idee umgesetzt werden kann. Wobei ich mich auf der anderen Seite frage, ob man wirklich noch mehr Asylantenheime in Deutschland braucht. Aber gut, das ist eine politische Frage und gehört nicht hier hinein. Freuen würde es mich auf jeden Fall.



Stellungnehmer:
Der richtige Weg wäre gewesen, zuerst den Bezirksapostel zu fragen. Das ist jetzt Staub aufwirbeln und möglicherweise ist das Gebäude schon verplant.


Da wird kein Staub aufgewirbelt - sondern Denkanstöße gegeben!

Ich bin aus der Neuapostolischen Kirche ausgetreten, und das ist besser so!


Wieland meint, nur er kann denken. Wie falsch. Wenn Schulen geschlossen werden, dann kann Wieland auch nicht die Schule anbieten, weil er kein Recht dazu hat. Genau so wenig hat er ein Recht, eine Kirche anzubieten.Ich sehe da noch nicht einmal die Möglichkeit Druck auf die Kirchenleitung auszuüben, sondern einfach nur Selbstüberschätzung, die behandelt werden muss, von wem auch immer. Soll er doch Asylanten zu sich nach Hause nehmen, das wäre der erste vorbildliche Schritt. Nur schreiben kann ich auch.



wieland produziert immer wieder mal einen wirbel. für mich ein schaumschläger.
lg
emu



Olav Wieland ist schon bekannt als Wichtigtuer und Nötiger.

Wer die Idee gut findet, der sollte sich mal die Bilder anschauen, die von Häusern und Wohnungen existieren, in denen sogenannte "Asylbewerber" eine Zeitlang "gehaust" haben. Diese waren hernach nicht mehr bewohnbar. Und dies in einer ehemaligen Kirche. Das wäre fast eine nachträgliche Schändung.

Ich hoffe, dass sich die Kirchenleitung nicht von diesem Erpresser nötigen läßt.

Günter



Hier wird von allen Seiten stark übertrieben.

Erfahrungsgemäß kamen überwiegend Denkanstöße immer von der Basis. Die wurden zunächst immer erst abgelehnt und nach gewisser Zeit von der Kirchenleitung realisiert.

Fragt Euch selbst - WARUM?

Ich bin aus der Neuapostolischen Kirche ausgetreten, und das ist besser so!


Der Olaf Wieland meint es ja gut und aus der Sicht eines Gewerkschaftlers hat er ja so was von Recht, wenn er sich für die Ärmsten der Armen einsetzt, aber Geschwätz hilft nicht.
Für die Ver- und Entsorgung braucht es Macht und Geld.

Natürlich hat er die Spielregeln verletzt, denn mit leeren Sprüchen kann man keine Leute satt machen; da muss man sich vorab absprechen.

Sicherlich kann man in die leeren Hallen des Praktikers problemlos eine ganze Menge Asylbewerber, Obdachlose und Bettler unterbringen, damit keiner die Straße bevölkern muss.
Und nun wieder ernsthaft -

Der deutsche Staat hat derartig viele bedürftige Gruppen, die von Apartheid, dem teilen und herrschen betroffen sind und wo seine Aufgabenerfüllung mangelhaft ist. Ja, das wäre eine Aufgaben des Staates Ordnung, Gerechtigkeit und Arbeit durch bessere Information. Er könnte finanziell die gesetzliche Lohnuntergrenze einziehen, könnte alle satt machen, wenn er diese Grenze der Gier auch oben einziehen würde. Dann brauchte keiner zur Suppenküche sondern hätte die nötigen Euro um menschenwürdig zu leben.

Ich bin dafür, dass Staat und Kirche ihre jeweiligen Aufgaben erfüllen und keiner dem anderen ins Handwerk pfuscht.

Alles wird gut; die Vollendung wird Gott, der Dreieinige absichern – unser Herr kommt.


Die NAK könnte ja auch Millionen an Bedürftige geben. Aber leider denkt sie unter dem Stichwort 'Bedürftigkeit' nur an verstorbene Seelen. Klar, kostet ja nichts.



Mein lieber christlicher Bruder Otto,

ich hatte jetzt keinen anderen Kommentar erwartet, ja geradezu darauf gewartet.
Wenn du hier mal deine Brille absetzt, wirst du erkennen, dass es bei der Aufgabenerfüllung nicht um Millionen sondern um Milliarden geht.

Diese Beträge hat nur eine sogenannte Wirtschafts - Kirche(?) in den USA, die auch wirtschftlich in Deutschland aktiv sind. Aber hier geht es nicht um das übliche Hauen und Stechen, nein.

Aufgabenerfüllung des Staates und der Kirchen ist notwendig.

Alles wird gut; die Vollendung wird Gott, der Dreieinige absichern – unser Herr kommt.


Ostgermane schrieb:
Aufgabenerfüllung des Staates und der Kirchen ist notwendig.


Die NAK hat ihre Aufgaben in der Vergangenheit nicht erfüllt!

Ich bin aus der Neuapostolischen Kirche ausgetreten, und das ist besser so!


Die da wären?





Nur einige Beispiele der Versäumnisse in der Vergangenheit:

Seelsorgerische und soziale Aufgaben!

Die Aufarbeitung der Vergangenheit!
Für ca. 50.000 € ist zur Zeit eine Studie in Auftrag gegeben. Die VAG sollte sich mit 10% daran beteiligen. Das wurde von der VAG abgelehnt

Entschädigung der Opfer!

Geht "Verlorenen" nach - wie der Meister getan!

Die Überheblichkeit und Heilsnotwendigkeit ihrer Leitung!

Veruntreuung von Opfergeldern (Spenden)!

Mitbestimmung von Mitgliedern!

Das verklagen und verurteilen von Mitgliedern!

Angst und Unfähigkeit für Gespräche!

usw.

Die Liste kann von Forumteilnehmer ergänzt werden!


Die Oberflächlichkeit ist der Totengräber des Glaubens!


Ich bin aus der Neuapostolischen Kirche ausgetreten, und das ist besser so!

Zuletzt bearbeitet: 14.07.2013 06:38 von maranatha
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