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Thema: Wahrheit


>>>Sie begründen die Ablehnung der Theologie mit Theologie, nämlich der Theologie des Paulus? Das ist selbstwidersprüchlich.<<<
Diese Aussage habe ich absichtlich so geschrieben, um Ihr logisches Denkvermögen zu prüfen, weil ich den Eindruck habe, dass wir immer aneinander vorbei schreiben. Deshalb werde ich mich bemühen Begrifflichkeiten zu definieren, wenn das auch in diesem Rahmen nicht immer vollständig und abschließend möglich ist. Beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten sind in der Regel Definitionen nötig, um Sie im Kontext der Arbeit genau zu verstehen und einordnen zu können.Die Lehre des Paulus' unterscheidet sich von der Theologie, die Sie studieren. Bei Ihrem Theologiestudium handelt es sich um die historisch-kritische Theologie, die ich ablehne, weil Sie der biblischen Lehre in der Regel widerspricht. Wissenschaftlich wird meine Methode die grammtisch-historische genannt. Im engen Kontext meiner vorletzten E-Mail bedeutet das, die historisch-kritische Theologie ist die Weisheit dieser Welt, die Weisheit Gottes ist Christus und insbesondere ihn als Gekreuzigter, deshalb auch die Zitate von Paulus aus dem 2.Korintherbrief.
Es gibt unterschiedliche Definitionen von Wahrheit. Wenn wir den biblischen Wahrheitsbegriff auf eine Aussage beschränken wollen, so ist die Wahrheit Jesus Christus selbst. Wahrheit kann existieren, auch wenn sie nicht bewiesen werden kann. Es gibt Wahrheit außerhalb unserer Wahrnehmung. Wahrheit muss sich jedoch uns erkenntlich zeigen, wenn sie für uns eine Relevanz haben soll bzw. könnte.Die Wahrheit, dass Jesus Chrisus gekreuzigt und auferstanden ist von den Toten, ist absolute Wahrheit, auch wenn Sie nur auf Indizienbeweisen beruht. Sie würde auch dann wahr sein, wenn wir keine Indizienbeweise hätten. Jedoch bedürfen wir der Indizienbeweise, sonst würde die Wahrheit über Jesus Christus keine Bedeutung für uns haben. Wir sind somit auf die Augenzeugenberichte angewiesen. Dies kann mir auch kein sogenanntes wiederbesetzte Apostelamt bieten.Der Tod und die Auferstehung Jesu ist also nicht nur eine Wahrheit des christlichen Glaubens, sondern ist absolute Wahrheit, die allen Menschen gilt. Dies mag Ihrem theologischen Anspruch widersprechen und entsprechenden Philosophien auch. Und damit prallen unterschiedliche Kategorien aufeinander. Das Problem, welches jeder Mensch hat, ist der Tod. Der Tod stellt seine vorherige Existenz in Frage. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir dieser oder jenen Kategorien gefolgt sind. Im Tod ist der Weise und der Dumme gleich. Und damit ist erst einmal die Sinnlosigkeit des Lebens offenbar. Es besteht die Möglichkeit, dass dem Toten unter den noch Lebenden würdigend gedacht wird und seine Errungenschaften der Nachwelt vielleicht nützlich sein können, er selbst ist jedoch tot . Und genau da setzt die Kreuzigung und Auferstehung Jesu an, nämlich an der Grundlage des Todes und des Lebens.Paulus geht von einer Gotteserkenntnis aus, die allein auf der Erkenntnis der Schöpfung beruht. Gott kann gemäß Römer 1,19.20 die Erkenntnis seiner selbst verlangen. Hier geht es nicht insbesondere um die Erkenntnis des Gottes Abrahams Isaak, Jakobs und Jesu, sondern um die Erkenntnis, dass es überhaupt einen Gott gibt.
>>>Sie scheinen mir permanent etwas unterstellen zu wollen. Ich habe mich durchaus entschieden: für den Glauben an den dreieinigen Gott, den Glauben an Jesus als den Christus, den Glauben an Kreuz und Auferstehung Christi, den Glauben daran, dass Gott das Apostelamt wiederbesetzt hat, um die Gemeinde Christi zu sammeln und auf die Wiederkunft Christi zuzubereiten.>>>

Hier folgen Sie Ihrer eigenen Theologie, die biblisch nicht nachvollzogen werden kann. Die Lehre der Dreieinigkeit ist außerbiblisch und keine originäre apostolische Lehre. Sie ist ein Konstrukt einer Entwicklung seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. G.
Sie schreiben von der Wiederbesetzung des Apostelamtes. Kennen Sie die Theologie der katholisch-apostolischen Gemeinden (KAG)? Die Neuapostolische Kirche benötigt für die Autorität ihres Apostolats die Albury-Apostel (KAG). Wenn Sie die Lehre der Neuapostolischen Kirche mit der Lehre der Albury-Apostel vergleichen, dann würden Sie erkennen, dass beide Lehre nicht miteinander vereinbar sind. Das betrifft insbesondere, das Apostelamt, die Taufe und die Versiegelung. Wenn Sie hier Interesse an dieser Lehre haben, kann ich Ihnen gern Literatur digital übermitteln und auch Bücher katholisch-apostolischer Primärliteratur empfehlen. Mein Sohn hat die Konsequenz daraus gezogen, dass die neuapostolischen Apostel falsche Apostel sind. KAG und NAK sind unvereinbar, dass lässt sich theologisch fundiert begründen.Eine Heilsvermittlung durch ein sogenanntes wiederbesetztes Apostolat lässt sich anhand der Bibel nicht begründen. Da schon die Klartextaussagen der Schrift eindeutig ihr widersprechen. Nun eine interessante indirekte Ableitung der Heilsvermittlung durch Jesus Christus über die nicht mehr lebenden Apostel:
"Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt; und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben; damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, damit auch sie in uns [eins] seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast." (Johannes 1,18-21).
Im Kontext von Johannes 1,18-21 sollten wir aufgrund der Worte der Zeugen an Jesus Christus glauben. Diese Zeugen sind die Apostel, die er berufen und gesandt hat. Das sind die, die mit ihm gegessen und getrunken haben (Apostelgeschichte 10,41) und Zeugen seines Lebens auf Erden, seines Todes und seiner Auferstehung waren (vgl. Apostelgeschichte 1,21.22). Auch die Einheit der Gläubigen wird an diese Zeugenschaft gebunden. Diese Zeugenschaft reicht von Jerusalem, über Judäa und Samaria und bis ans Ende der Erde (vgl. Apostelgeschichte 1,8). Ich hoffe Sie sehen meine Verweise auf die Apostelgeschichte nicht als eine Kontextverletzung bezüglich des Johannes an.

Fortsetzung: Siehe nächsten Beitrag!

Ich bin kein Aussteiger - sondern ein Flüchtling aus der NAK.


Das freimachende Opfer Jesu Christi hat in der NAK keine Bedeutung, und damit wird der persönliche Glaube eines jeden Mitglieds der NAK an den Sohn Gottes als Retter und Herrn verwehrt, der das Mittel zur Gotteskindschaft und Voraussetzung ist, als würdige Brautseele bei seiner Wiederkunft angenommen zu werden. Die Sendung der NAK-Apostel durch Jesus Christus (vgl. 4. Glaubensartikel, Glaubensbekenntnis der NAK) ist nicht glaubhaft, weil ihre Lehre bei den Hörern und Täter ihrer Worte keine Frucht hervorbringt, die der Herr Jesus erwartet.

Somit hat der Exklusivanspruch der NAK-Apostel als Heilsvermittler bis zur Wiederkunft Jesu Christi keine Grundlage. Zudem ist es eine Anmaßung sich an die Stelle Jesu Christi zu setzen, da seit seiner Sendung vom Vater allein ihm der Exklusivanspruch zukommt, weil er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (vgl. Johannes 14,6). Da sich nun die NAK-Apostel an die Stelle Jesu Christi gesetzt haben und sich selbst als Heilsvermittler empfehlen (vgl. Katechismus der Neuapostolischen Kirche, 7.6.5, S. 302) führt der neuapostolische Weg des Heils nicht zum Vater, weil wir nur durch Jesus Christus zum Vater kommen können (vgl. Johannes 14,6) und er selbst der Mittler zu Gott ist (vgl. 1. Timotheus 2,5).



Ich bin kein Aussteiger - sondern ein Flüchtling aus der NAK.


Was soll man gegen Unterstellungen und sogenannte Wahrheiten sagen?

Eine Unterstellung kann man ja noch mit Fakten zurechtweisen, aber wo Verwirrung das Prinzip ist???

______________
Lieber Bruder Norbert Mai,
wo Fakten vorliegen muss man nicht das logische Denkvermögen des Gesprächspartners prüfen wollen und in Zweifel setzen. Das ist unchristlich, keine Nächstenliebe.

„Deine“ Methode heißt nicht „grammtisch-historische“ sondern „grammatisch-historische Methode“, übrigens eine reine Rechthaberei und Wortspielerei der sogenannten Freien, denn demgegenüber sagt die historisch-kritische Theologie nichts anderes nur leider in 10 Varianten.

Sobald man mit Christen redet oder schreibt kommt einem eine Welle von

„ich weiß es genau und sehe Du machst da theologisch und wissenschaftlich was falsch …“,
entgegenschlägt (Besserwissen, Rechthaben, Abwerten der Anderen und Erheben über Andere, Unterstellungen und Beleidigen durch Abwerten des einen Bundes z. B. mit Schlagwörtern und Vermengen und wechseln des Themenbereiches Taufe, Paulus, Methoden der Bibelauswertung …)
.

Begrifflichkeiten definieren zu wollen ist löblich,
nur so kann man versuchen auf einen Nenner zu kommen.
Genau das will ein Katechismus.

Hilfreich ist ein „eigener Katechismus“, der ja nichts anderes ist als ein fachgerechtes Auslegen der Heiligen Schrift aus der Sicht der Denomination XYZ, ein theologisches Denkmodell also nichts Verwerfliches.

Wo kein eigener Katechismus vorliegt,
die Freien und die Traditionalisten schreiben noch daran,

liegen zehn theologische Varianten vor, die alle von Fakultäten als richtig gelehrt werden???
Hier eine Unterstellung von Herrn Mai.
„Ich würde die Ablehnung der Theologie mit Theologie, nämlich der Theologie des Paulus begründen?
Das sei selbstwidersprüchlich, schreibt der Herr Mai?
Nein das ist eine Unterstellung, das habe ich nicht gesagt/geschrieben.
Baumbach lehnt Theologie nicht ab, stellt nur fest, dass es „die Theologie der Jesus- und Apostellehre“ unter den Theologen nicht gibt sondern nur eine Streiterei z. B. über Paulus und die Behauptung es gäbe durch Paulus zwei Evangelismen?

Schlimmer die Theologen der Juden, der Christen und 600 Jahre später der Muslime zeigen täglich ihr „Besserwissen, Rechthaben, Abwerten der Anderen und Erheben über Andere“ und zeigen keinen Willen zur Selbsterkenntnis. Das kann es nicht sein, dazu hat sie Gott nicht befähigt.



Zuletzt bearbeitet: 10.08.2016 11:48 von Ostgermane


"...das logische Denkvermögen des Gesprächspartners prüfen wollen...."


Lieber "Bruder" Volker Baumbach,

diese E-mail ging nicht an Deine Adresse - sondern war nur für Dich zur Information!

Damit Du lernst - logisch zu denken.

Du verstehst auch nicht den Text, weil Du den gesamten Schriftverkehr nicht kennst.

Leider bist Du ein Laie und darum Deine ständigen Fehler -
mit der Wahrheit aus der Heiligen Schrift (Bibel).

"Wortspielerei der sogenannten Freien"


Leider bist Du ein Gebundener ohne Erkenntnis und schreibst nur wirre Gedanken.

Deine Texte solltest Du einmal von Deinen Kirchpräsidenten der NAK überprüfen lassen.

Friede sei mit Dir!

marána thá



Ich bin kein Aussteiger - sondern ein Flüchtling aus der NAK.


Was ist das nur für eine eiskalte christliche Brut.

Den Gesprächspartner und Bürger vor die Knie treten und dann noch

Friede sei mit Dir.

Was für Heuchler, Lügen als Wahrheit verkaufen.



Ostgermane:
Was ist das nur für eine eiskalte christliche Brut.

Den Gesprächspartner und Bürger vor die Knie treten und dann noch

Friede sei mit Dir.

Was für Heuchler, Lügen als Wahrheit verkaufen.


Ostgermane,

Du hast Dich endlich wieder selber erkannt!

Das ist der erste Weg zur Besserung!

Ich bin kein Aussteiger - sondern ein Flüchtling aus der NAK.


Mara,
die bekannten theologischen Schreiben deines Sohnes hast du hervorgekramt und erfreust dich daran, was
dein lieber Sohn als Apostel theologisch nach der „grammtisch-historischen“ Methode als seine Wahrheit verkündet.
So kann man Heilsvermittlung und Heilsvermittler negieren.
Wer das tut darf die Frage beantworten, ob nicht doch der Koch nötig ist um Speise nach exklusiven Rezepten zu erzeugen, die Jesu in den ergänzenden Schriften hinterlegt hat?
Glaube kommt bekanntlich aus der Predigt und Speisung vom Koch und nicht aus dem Kochbuch.

_________________
Es soll in den USA und in Afrika und in Korea Apostel geben, die sich an die Stelle von Jesu Christi ja sogar an Stelle Gottes, des Vaters gesetzt haben. Sprich sie sind personifiziert Gott und vermitteln alle Heil?
_________________
Die Apostel der NAK haben sich nicht an die Stelle Jesu Christi gesetzt.
Sie lehren das Heil aus Jesus nach dem Evangelium wo nur einer Mittler zu Gott ist (vgl. 1. Timotheus 2,5) und nur ein Weg des Heils zum Vater führt, der über Gott, den Erlöser (Johannes 14,6) führt (Heilsvermittler vgl. Katechismus der Neuapostolischen Kirche, 7.6.5, S. 302).




maranatha:
"...das logische Denkvermögen des Gesprächspartners prüfen wollen...."


Lieber "Bruder",

diese E-mail ging nicht an Deine Adresse - sondern war nur für Dich zur Information!

Damit Du lernst - logisch zu denken.

Du verstehst auch nicht den Text, weil Du den gesamten Schriftverkehr nicht kennst.

Leider bist Du ein Laie und darum Deine ständigen Fehler -
mit der Wahrheit aus der Heiligen Schrift (Bibel).

"Wortspielerei der sogenannten Freien"


Leider bist Du ein Gebundener ohne Erkenntnis und schreibst nur wirre Gedanken.

Deine Texte solltest Du einmal von Deinen Kirchpräsidenten der NAK überprüfen lassen.

Tue Buße und es werden Dir Deine Sünden vergeben!


marána thá




Zuletzt bearbeitet: 30.08.2016 13:33 von maranatha
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