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Thema: Kurve MGT-K |
Hallo,
ich habe da mal eine Frage bezüglich der Kurvenfahrt des MGT-K und hoffe, dass mir jemand helfen kann.
Also, ich besitze ein Modell des MGT-K(sehr schönes Modell)und auch eine sehr enge Kurve mit einem Radius von ca.20 cm.Nun, alle anderen Modelle, (darunter auch Krakau), durchfahren diese Kurve ohne Probleme, doch der MGT-K macht Probleme, sowie er in die Kurve eifährt, hebeln sich die 3. und 4. Achse aus und der Wagen entgleist!!!!!
Ich bin kein besonders guter Bastler, deshalb hoffe ich auf eine Methode die auch ich hinbekomme.
Schonmal vielen Dank für die Antwort(en)
MfG.Philipp
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Wenn die 3. und 4. Achse sich nach innen aushebeln sollten , dann liegt das möglicherweise daran, daß der Wagenkasten nicht weit genug einknicken kann. Bein Krakauer Niederflurzug tritt das wohl aufgrund der Kürze des Gelenkwägelchens nicht auf . Ich rate dir das selbe, was ich Alexander mit seinem NGTD12DD (Forumbetitrag vom 22.2)in Bezug auf die Wagengelenke geraten habe . Die Gelenkführungen aufweiten und den Steg schmaler machen. Vielleicht reicht das schon aus.
Gruß Michael
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Hallo Philipp,
das Problem ist bekannt und auch bereits durch Michael angesprochen: Das Gelenk kann nicht weit genug einknicken und stößt vor Erreichen des gewünschten Winkels an den Endanschlag an.
Resultat: das mittlere Drehgestell wird vom Gleis gehebelt, da sich die beiden Endgestelle zusammen mit dem restlichen Wagenkasten in diesem Fall wie ein starrer Vierachser verhalten.
Da hilft wirklich nur eine Erweiterung des maximal möglichen Kurveneinschlags entweder durch Kürzen des grauen Faltenlages (-> Wagenaußenseite früher ein Loch in den Wagenkasten zu sehen) oder durch weiteres Verlängern der Ausrundung in Wagenboden und -decke (-> mechanische Schwächung des gesamten Kastens). Durch moderate Verwendung beider Varianten (weitere Ausrundung des Dachausschnittes um jeweils knapp 1mm, Abflachung des Faltenbalges im Wagenbodenbereich jeweils ca. 0,5mm) sind erfahrungsgemäß zumindest schon mal 21 cm-Radien befahrbar.
Bei den dreiteiligen Modellen dürfte sich das ganze Thema noch etwas verschärfen, da bei diesen der Endwagenteil mit dem einfachen Drehgestell länger als beim zweiteiligen MGT-K ist. Diese müssten somit für den gleichen Radius noch etwas weiter einknicken.
Ansonsten hervorragende Fahreigenschaften des MGT-K auch im Traktionsbetrieb.
MfG,
Ingbert Neumeister
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Auch in diesem Fall kann ich gerne Hilfe anbieten.
Wer sich nicht selbst an diese Arbeiten wagen möchte, mangels Werkzeug oder Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, dem kann gerne geholfen werden.
Das Fahrzeug an uns senden und genaue Angaben machen, was geändert werden soll. Kleinere Arbeiten werden wir kostenfrei ausführen. Das Rückporto muss jedoch bezahlt werden.
Ist für "normaldenker" ohnehin klar. Ich betone dies jedoch auf Grund aktueller Erfahrungen.
Wir bieten z.B. für Halle einen Austausch der Schwungmassen für H0m fahrer an. LH hat diese Schwungmasse in der zweiten Serie geändert um einen engeren Radius fahren zu können.
Nun gibt es Schlauwichtel, die daraus einen Rechtsanspruch konstruieren möchten und uns die Frachtkosten für Hin- und Rücklieferung abverlangen wollen. Da spielen wir nicht mit! Helfen gerne, aber so ist das neue Verbraucherschutzgesetz auch nicht gemeint! Die Trambahnfahrer in Halle, die sich hier besonders hervorgetan haben, erhalten ihr Geld zurück und keine Straßenbahn.
Ausdrücklich betonen möchte ich jedoch:
Partnershaftliches Verhalten werden wir auch in Zukunft belohnen!
MfG. G. Hödl
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