Evangelisch in Hof, Diskussionsforum


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Hospitalkirche Hof

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Autor
Thema: Darf in und über die Kirche auch mal gelacht werde


Tja, auch in der Bibel laufen die Dinge nicht immer so, wie man sich das vorstellt:



mit Grüßen
Johannes


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:19 von Administrator


Was natürlich auch für die Kirche gilt! Besonders aufgeklärte Menschen probieren ihren überlegenen Geist der Kritik gerne an kirchlichen Missständen aus und erreichen dabei oft ein ungeahntes Niveau - wie - gefunden vom "Pfarrersblatt - in einem Leserbrief im "Obermain Tagblatt":

"Ich glaube, bei dem Verhalten, das die Kirche in ihrer 2000-jährigen Geschichte an den Tag legt, würde sich Jesus im Grab umdrehen, wenn er das wüßte."

mit Grüßen
Johannes



Die Gleichstellung der Frau in allen Bereichen des Lebens ist ein wichtiges kirchliches Anliegen. Wie weit der Prozess der Gleichstellung schon fortgeschritten ist, sehen wir auf dem unteren Bild. Es zeigt auch auf eindrückliche Weise wie unbegründet die Ängste mancher Männer vor der Gleichberechtigung der Frauen tatsächlich sind. (Vielen Dank an Horst Lochner für das Bild)



überbracht mit - Grüßen
Johannes Taig


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:19 von Administrator


OT
Zu unser aller Vergnügen hier eine Mitteilung aus dem Landeskirchenrat. Druckreif für jede Glosse. Wie oft darf also ein Dekan mit "seinem" Pfarrer sprechen?

Verhältnis von Zehnjahresgesprächen, Beurteilungsgesprächen und Mitarbeitendenjahresgesprächen geregelt

Entlastung der Dekaninnen und Dekane durch Priorisierung der Gespräche im Verfahren

Durch die Einführung der Zehnjahresgespräche und der Mitarbeitendenjahresgespräche konnte die Situation entstehen, dass von Dekaninnen und Dekanen sowie Pfarrerinnen und Pfarrern innerhalb eines Jahres bis zu drei unterschiedlichen Dienstgespräche, nämlich Zehnjahresgespräch, Beurteilungsgespräch und Mitarbeitendenjahresgespräch, geführt werden müssten. Zur Vermeidung von mehreren Gesprächen dieser Art und zur Entlastung der Dekaninnen und Dekane wurde das Verhältnis der Gespräche geregelt. So ist nun geklärt, dass beim Zusammenfallen der Gespräche innerhalb des Zeitraums von einem Jahr das Zehnjahresgespräch – im Gegensatz zum Beurteilungsgespräch und dem Mitarbeitendenjahresgespräch, nicht verschoben werden
kann. Konkret sind vier Konstellationen möglich:
1. Fallen Zehnjahresgespräch und Beurteilung in den Zeitraum eines Jahres, so hat das Zehnjahresgespräch
Priorität, da §83a Abs. 3 Pfarrergesetz (?) (PfG) keine Ausnahme vorsieht. Die Beurteilung kann in besonderen Fällen um ein Jahr vorgezogen oder hinausgeschoben werden.
2. Sind Beurteilung und Mitarbeitendenjahresgespräch im Zeitraum eines Jahres durchzuführen, ist die Beurteilung vorzunehmen. Das Mitarbeitendenjahresgespräch ist grundsätzlich einmal
jährlich zu führen, das heißt, Ausnahmen sind möglich. Wenn Beurteilungen durchgeführt werden, muss in dem Jahr also kein Mitarbeitendengespräch stattfinden.
3. Fallen Zehnjahresgespräch und Mitarbeitendenjahresgespräch in den Zeitraum eines Jahres, so hat das Zehnjahresgespräch Priorität. Wenn das Zehnjahresgespräch ansteht, muss kein Mitarbeitendenjahresgespräch stattfinden.
4. Sind Zehnjahresgespräch, Beurteilung und Mitarbeitendenjahresgespräch in den Zeitraum innerhalb eines Jahres anzusetzen, so ist das Zehnjahresgespräch durchzuführen. Die Beurteilung
kann um ein Jahr vorgezogen oder hinausgeschoben werden. Das bedeutet allerdings, dass das Mitarbeitendenjahresgespräch im Jahr des Zehnjahresgesprächs und im Jahr der Beurteilung
ausfallen kann. In diesem Fall muss überlegt werden, ob nicht doch innerhalb eines Jahres zwei Gespräche geführt werden sollten.
Bei dem Zusammentreffen der verschiedenen Gesprächstypen ist beim Führen des Mitarbeitendenjahresgesprächs im Vorjahr der Zeitablauf bis zum nächsten Mitarbeitendenjahresgesprächs zu bedenken.

Andrea Seidel, Kirchenrätin"

Herzliche Grü0e
HJR


Zuletzt bearbeitet: 23.10.03 21:40 von Rippler


@Rippler

Vielen Dank für den Beitrag!

Jetzt weiß ich wenigstens, dass es der Kirche richtig gut geht - wenn's keine größeren Probleme gibt... ;->

Das is ja noch abgefahrner als die 'Versackbeutelung' der Post - mal sehen ob ich das noch finde...

Viele Grüße
Dieter



Ich mache meine Drohungen wahr - meistens jedenfalls!

Hier eine Schöpfung, ähnlich der Kirchlichen:

"Der Wertsack ist ein Beutel, der auf Grund seiner besonderen Verwendung im Postbeförderungsdienst nicht Wertbeutel, sondern Wertsack genannt wird, weil sein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln besteht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß die zur Bezeichnung des Wertsackes verwendete Wertbeutelfahne auch bei einem Wertsack als Wertbeutelfahne bezeichnet wird und nicht als Wertsackfahne, Wertsackbeutelfahne oder Wertbeutelsackfahne.
Sollte es sich bei der Inhaltsfeststellung eines Wertsackes herausstellen, daß ein in einem Wertsack versackter Wertbeutel statt im Wertsack, in einem der im Wertsack versackten Wertbeutel hätte versackt werden müssen, so ist die in Frage kommende Versackstelle unverzüglich zu benachrichtigen.
Nach seiner Entleerung wird der Wertsack wieder zu einem Beutel und ist auch bei der Beutelzählung nicht als Sack, sondern als Beutel zu zählen. Verwechslungen sind im Übrigen ausgeschlossen, weil jeder Postangehörige weiß, daß ein mit Wertsack bezeichneter Beutel kein Wertsack ist, sondern ein Wertsackpaket."

Alles klar?
Dieter



"Sätzen sä sech, Dieter, Ihnen fählt die sittliche Reife"
Als wenn man ein geschlossenenes Wertversandsystem mit der dynamisch, weltoffenen Kommunikationspraxis unserer Landeskirche vergleichen könnte.
Lieber Dieter, da haben alle Oberkirchenräte, die OKRätin und sogar der Landesbischof getagt und das gepostete herausgebracht und die Pressesorecherin verfasste auch noch die Meldung. Da steckz mehr dahinter. Ich will versuchen Ihnen das zu erklären, Sie Kleingeist. In Wirklichkeit ist die "Gesprächseinteilung" eine epochale Entwicklung. Sie ist praktisch die Basis. In der zweiten Ausbaustufe wird sie erweitert um
1. das Fachgespräch,
2. das persönliche Gepräch,
3. das seelsorgerliche Gespräch,
4. das Glaubensgespräch.

Im Endeffekt könnte man sich darauf einigen, dass frühestens einen Monat nachdem ein persönliches Gespäch (2) zwischen Dekan(in) und PfarrerIn stattgefunden hat, ein seelsorgerliches Gespräch (3) folgen kann. Zwei Gespräche gleichen Typs sind nur in Ausnahmefällen, alle sechs Monate zulässig, wenn nicht ein übergeordnetes Gespräch ( Mitarbeitendenjahres....) dazwischen war. Fachgespräche hingegen sollten mit Pfarreien mit geraden Postleitzahlen an Dienstagen (DIenst!)der geraden KWs stattfinden. In Gemeinden mit ungeraden PLZ an den anderen Wochen. Der Möglichkeiten sind wenig Grenzen gesetzt. Man kann das System so perfektioniren, dass der Pfarrer auf seinen Kalender schaut und genau weiss, welche Gespräche der Dekan überhaupt führen darf. Das ist doch genial. Und das jetzt nur in der Beziehung Dekan/Pfarrer. Die nächste Ebene wäre Pfarrer/ Mitarbeiter; Hauptamtliche/ Ehrenamtliche usw. Lasst uns Arbeitsgruppen bilden um der Synode geeignete Vorschläge machen zu können.
Darüber sollten wir nachdenken
Meint
Ihr
Hans-Jürgen Rippler



Zuletzt bearbeitet: 03.11.03 14:51 von Rippler


Womit aber, lieber Herr Rippler, doch erwiesen wäre, dass bei Kirchens so mancher Wertsack ehr ein Windbeutel ist, oder?

Wer das alles nicht begreift ist ein blöder Sack. Wer solche Gespräche nicht führt ist ein fauler Sack und wer sie alle führt ein armer Sack. Und die Landeskirchenkasse ist bekanntlich ein leerer Sack. Da ist es müsig nachzufragen, ob das verbeutelt oder versackt wurde. Die Wertsackwindbeutelfahne ist auf jeden Fall lila!

Womit dann hoffentlich alle zur Zufriedenheit verwertsackt und verwindbeutelt wären...

meint mit Grüßen
Johannes


Zuletzt bearbeitet: 03.11.03 19:41 von Johannes_Taig


Hallo miteinander,

Hier der ultimative Hinweis für alle Pfarrer:

"Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten"
(Martin Luther)



Gefunden bei zitate.de



Hallo Meister Mustermann,

da sieht man wieder mal, was im Internet für olle Kamellen stehen. Aktualisiert muss es heißen "über 20 Minuten". Wo kämen wir da sonst hin? Und nicht vergessen: "Ewig währt am längsten."

mit Grüßen
Johannes



Euch allen hier eine recht behagliche Adventszeit!
(Aber nun: adults only!)... Übrigens:

Bis bald, Euer Sisam-Ben


Zuletzt bearbeitet: 17.04.05 16:49 von Administrator


Uiuiui, lieber Bruder Sisam Ben,

wenn das wieder die Frauenbeauftragten sehen, dann passiert das, was ich an anderer Stelle ...

Ich werde mich an die stellvertretende Landesbischöfin wenden und sie fragen. Ich wette sie sagt, es ist Kunst.

Für all die Eltern, die sich deshalb Sorgen machen, sei dies empfohlen:



mit Grüßen
Johannes


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:20 von Administrator


Satire bringt zum Lachen und hat dabei etwas Erhellendes. Zeigt sie doch in diesem Fall, wie lächerlich das Original ist und wie ein dämlicher Spruch Menschen und Politiker solange in seinen Bann zieht, bis sie ihn wirklich umgesetzt haben. Dabei beruht alles auf einem blöden Schreibfehler. Richtig muss es heißen:
"Geist ist geil!"


Hier gibts das Ganze in groß zum Download (700KB). Tipp: Mit rechter Maustaste auf das Link klicken, dann auf "Ziel speichern unter".

mit Grüßen
Johannes



Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:21 von Administrator


Nun aber mal zurück zu kirchlichen Problemen. Dass die Kirche solche hat, lässt sich nicht verleugnen. Freilich sind die Rezepte, ihnen beizukommen, höchst unterschiedlich. Hier haben wir ein solches Rezept, das sich auch in der Kirche großer Beliebtheit erfreut - denken wir nur an die Rolle von Ausschüssen, Beraterfirmen und der Verbreiterung von Funktionen (z.B. stellvertretenden Dekanen) in der Kirche. Nur wenige merken, dass sich damit selten die Kompetenz (kommt von "Können") erhöht:

Wir sitzen alle in einem Boot!

Vor einiger Zeit verabredete eine deutsche Firma ein jährliches Wettrudern gegen eine japanische Firma, das mit einem Achter auf dem Rhein ausgetragen werden sollte. Beide Mannschaften trainierten lange und hart, um ihre höchste Leistungsstufe zu erreichen. Als der große Tag gekommen war, waren beide Mannschaften topfit, doch die Japaner gewannen mit einem Vorsprung von einem Kilometer. Nach dieser Niederlage war das deutsche Team sehr betroffen und die Moral war auf dem Tiefpunkt.
Das obere Management entschied, dass der Grund für diese vernichtende Niederlage unbedingt herausgefunden werden musste. Ein Projekt-Team wurde eingesetzt, um das Problem zu untersuchen und um geeignete Abhilfemaßnahmen zu empfehlen. Nach langen Untersuchungen fand man heraus, dass bei den Japanern sieben Leute ruderten und ein Mann steuerte, während im deutschen Team ein Mann ruderte und sieben steuerten. Das obere Management engagierte sofort eine Beraterfirma, die eine Studie über die Struktur des deutschen Teams anfertigen sollte. Nach einigen Monaten und beträchtlichen Kosten kamen die Berater zu dem Schluss, dass zu viele Leute steuerten und zu wenige ruderten.
Um einer weiteren Niederlage gegen die Japaner vorzubeugen, wurde die Teamstruktur geändert. Es gab jetzt vier Steuerleute, zwei Obersteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer. Außerdem wurde ein Leistungsbewertungssystem eingeführt, um dem Ruderer mehr Ansporn zu geben: "Wir müssen seinen Aufgabenbereich erweitern und ihm mehr Verantwortung geben." Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit einem Vorsprung von zwei Kilometern. Das Management entließ den Ruderer wegen schlechter Leistungen, verkaufte die Ruder und stoppte alle Investitionen für ein neues Boot ...
(aus der "Frankenpost" vom 28.02.04)

mit Grüßen
Johannes Taig


Zuletzt bearbeitet: 28.02.04 10:00 von Administrator


Pfarrkonvent - Pause,
drei Gemeindepfarrer stehen zusammen. "Was tust Du gegen die Fledermäuse im Gebälk, ich habe das Dach aufgedeckt, sie hinausgetrieben, aber am nächsten Tag waren sie wieder da"-" Ich hab sie alle einzeln eingefangen, mit dem Auto fünfzig Kilometer weit gefahren und ausgesetzt, aber nach drei Nächten waren sie wieder da. Ich bin ganz verzweifelt"- "Ist doch nicht schlimm" sagt der Dritte," Ich hab da keine Probleme,
ich hab die Fledermäuse konfirmiert und wie bei der Jugend auch, bis jetzt sind sie nicht wieder gekommen"

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