Evangelisch in Hof, Diskussionsforum


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Hospitalkirche Hof

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Thema: Darf in und über die Kirche auch mal gelacht werde


Manchmal entstellen eigentlich witzige Situationen auch in der Kirche etwas zur Kenntlichkeit. Das ist dann daran zu erkennen, dass keiner lacht.

Sören Kierkegaard (1813-1855) hat das erlebt:

„In der prachtvollen Domkirche erscheint der hochwohlgeborene, hochwürdige geheime General-Oberhofprediger, der auserwählte Günstling der vornehmen Welt, er erscheint vor einem auserwählten Kreis Auserwählter und predigt gerührt über den von ihm selbst ausgewählten Text: „Gott hat auserwählt das Geringste vor der Welt und das Verachtetste“ – und da ist niemand, der lacht.“

Das wäre doch auch ein schönes Motto auf dem "Kongress christlicher Führungskräfte". Vielleicht zum Thema "Jesus in der Chefetage"? So ändern sich die Zeiten.

mit Grüßen
Johannes Taig



Zuletzt bearbeitet: 25.09.04 09:22 von Administrator


Ah ja!

Die texanische Gouverneurin Miriam Ferguson, bekennende Christin, sprach sich gegen das Lehren von Fremdsprachen an den Schulen aus. Ihre Begründung:
"If English was good enough for Jesus Christ, it's good enough für us." (aus der Zeit 46/04)

mit Grüßen
Johannes Taig



Ohne Kommentar ...



mit Grüßen
Johannes Taig


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:22 von Administrator


Die Moni ruft den Schorsch an: Du Schorsch, die Urne vom Heinz ist da. Kannst du sie vom Bahnhof abholen, ich geb dir 50 Mark.

Der Schorsch ist gern zu Diensten. Aber weils draußen so kalt ist und schneit, kehrt er noch im Wirtshaus ein. Schließlich macht er sich leicht schwankend mit der Urne auf den Weg zur Moni. Es ist schon finster. Es schneit. Alles ist vereist. Zur Moni gehts den Berg rauf.

Dreimal lag er schon dort. Schließlich schraubt er die Urne auf und streut sich den Weg. Vor der Tür der Moni ist die Urne leer. Da nimmt er sich zwei handvoll Asche aus dem Aschefass neben der Tür, schraubt den Deckel wieder drauf und klingelt.

Ich dank dir schee, sagt die Moni. Feierlich hält sie die Urne in der Hand. Aber sie kann ihre Neugier nicht bezähmen. Vorsichtig schraubt sie die Urne auf, schaut versonnen hinein und sagt: Da siehstes, Schorsch, was von am Menschen übrigbleibt: Zwaa händvoll Asche und zwei Eierschaln.

mit Grüßen
Johannes Taig


Zuletzt bearbeitet: 26.03.06 15:14 von Administrator




Der Fernsehgottesdienst in der eigenen Kirche ist wie ein Lotteriegewinn. Zeigt er doch aller Welt wie spirituell, reichhaltig und musikgewaltig der eigenen Gottesdienst sein kann. Geringfügige Änderungen am Ablauf fallen da kaum ins Gewicht.

Mit Grüßen
Johannes Taig


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:23 von Administrator


Da hätte ich noch einen beim Kirchenkreis Arnsberg gefunden ...



mit Grüßen
Johannes Taig


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:23 von Administrator


Es gibt noch andere Seiten, die einen wackeren Beitrag zur hintersinnigen Erheiterung im kirchlichen Raum leisten, z.B.: Der Kirchenkreis Arnsberg. Hier die leicht an die hiesigen Verhältnisse angepasste Fassung

Bullshit - Bingo (KF-Kirchliche Fassung)

Schlafen Sie manchmal bei Dienstbesprechungen ein? Überfällt Sie zuweilen auch lähmende Pfarrkonferenzunlust? Diskutieren Sie mit sich selbst auf Synoden die Sinnfrage? Hier ist die Rettung aus Ihrer Lethargie! Wie in weiten Teilen der öffentlichen Verwaltung, so erfreut sich seit Neuestem auch bei der Kirche ein Spiel immer größerer Beliebtheit: "Bullshit-Bingo" in der kirchlichen Fassung (KF).

Wie wird gespielt?

Kreuzen Sie das entsprechende Kästchen an, Wenn Sie während einer Dienstbesprechung, einer Ausschuss-Sitzung, einer Synode o.Ä. einen der aufgeführten Begriffe hören. Wenn Sie horizontal, vertikal oder diagonal fünf Kästchen in einer Reihe haben, springen sie auf und rufen laut "Bullshit!" Dann haben Sie in dieser Runde gewonnen.

[An dieser Stelle großes Rechteck zeichnen: 5 Reihen und 5 Spalten und da die folgenden Begriffe eintragen]

1. Zeile: Problematik / Initiative / Kriterien / Profil / Haushaltsplan
2. Zeile: Strukturausschuss / Öffentlichkeit / Landesstellenplan / Kosten sparen / Einschnitte
3. Zeile: Landeskirchenamt / Regelung / Steuerungsgruppe / Strukturwandel / Machbarkeit
4. Zeile: Motivation / Synergieeffekte / Gestaltungsspielraum / Konsultationsprozess / Leitbild
5. Zeile: Finanzausgleich / Zusammenarbeit / (Pilot-) Projekt / Gemeindegrenzen / Zeichen setzen

Varianten:
- bei größeren Veranstaltungen (Pfarrkonferenz, Kreissynode) in Mannschaften spielen: z.B. Emeriti vs. Vikare, A 14 vs. A12, Teilzeit vs. Vollzeit (nicht Laien gegen Geistliche, das ist unfair)
- bei Reden des Dekans oder höher müssen drei Reihen komplett sein (sonst wär's ja auch zu einfach...)

Stimmen be- und entgeisterter Mitspieler:

"Kaum zehn Minuten in der Dekanatssynode und schon dreimal Bullshit!" (Susanne L., Pfarrerin)
"Seit wir zu Beginn und am Ende Bullshit-Bingo spielen, sind die Pfarrkonferenzen fast zu 100 % besucht." (Martin H., Dekan)
"Meine Aufmerksamkeit bei Dienstbesprechungen ist enorm gestiegen." (Thomas B., Jugendreferent)
"Völlig wirklichkeitsfern - habe die Begriffe noch nie gehört..." (Peter R., Pfarrer)
"Illegal da ohne kirchenaufsichtliche Genehmigung!" (Paul K., Oberkirchenrat)
"Wir haben im Wahlverfahren für die Neubesetzung der Pfarrstelle Bullshit-Bingo statt Probepredigt gemacht und sind mit dem siegreichen neuen Pfarrer sehr zufrieden." (Helmut M., Kirchenvorsteher)

Passt gut zum obigen kirchlichen Bullshit-Bingo:

Zusammenfassung eines anstrengenden Sitzungstages nach einer Sitzung mit sehr wichtigen Kirchenmenschen:
"Zum Reformprozess hat sich zeitnah der Prozesslenkungsausschuss dran gemacht, ein handlebares Profil zu entwickeln im Vorfeld, wobei optional auch angedacht wurde, ob alles auch auf die Zeitschiene respektive Zeitleiste zu fokussieren wäre, sofern dieses im angedachten Zeitfenster überhaupt machbar wäre."
(Aus dem Wörterbuch des christlich-kirchlichen Unmenschen)



Zuletzt bearbeitet: 23.04.06 20:44 von Administrator


Angesichts zunehmender Sprachverwirrung in der Kirche, dem Überhandnehmen von neoliberalen Wortungetümen, die alle irgendwie auf Kompetenz enden und anderem Wortmüll, unter dem sich eigentlich keiner etwas oder jeder etwas anderes vorstellen kann, wächst die Sehnsucht, Latein (klingt wenigstens schön) wieder als offizielle Kirchensprache einzuführen. Nicht nur bei den Profis, sondern auch beim Kirchenvolk:



mit Grüßen
Johannes Taig


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:28 von Administrator


Und wieder mal bin ich beim Kirchenkreis Arnsberg fündig geworden:



Leider ist dieser Beitrag im Web nicht mehr vorhanden.


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:31 von Administrator


Es wird ja wieder diskutiert, ob es für den die evangelishen Geistlichen wirklich immer der schwarze Talar sein muss. Darfs nicht wenigstens an Ostern die Albe sein, oder wenigstens die Stola?

Als ich in Zedtwitz an Weihnachten beschloss, zum ersten Mal meine weiße Stola zu tragen, äugte die Gemeinde nicht schlecht. In der hinteren Reihe stupfte ein Gottesdienstbesucher seinen Nachbarn an: „Schau hie! Ich glaab, der miss aufgschdieng saa!

Zwar sagt der Volksmund: „Kleider machen Leute“, aber eine Stola macht noch keinen Bischof. Ich habe deshalb beschlossen, die Stola nur an hohen Feiertagen zu tragen, wenn überhaupt. Denn im Gottesdienst geht es um den Text und nicht um Textilien.

Mit Grüßen
Johannes Taig



Dass Sport und Kirche nicht immer zusammenpassen, lässt sich an einigen Beispielen leicht zeigen. So besteht ein Fussballspiel aus 22 Spielern und drei Schiedsrichtern. In der Kirche ist das oft umgekehrt. Auch die unten stehende Karikatur von Liebermann findet sich auf einer kirchlichen CD. Warum wohl?


(Antwort: Weil in der Kirche Personalführung wieder groß geschrieben wird.)

mit Grüßen
Johannes Taig

Vor vier Jahren hatten wir die Geschichte schon mal so ähnlich, allerdings noch nicht so kirchlich. Das zeigt, dass das Thema nach wie vor aktuell ist:

Es begab sich, dass das Hohe Amt und eine Auswahl von Kirchvorstehern aus gegebenem Anlass ein Wettrudern mit »Achtern« verabredeten. Beide Mannschaften trainierten lange und hart, um höchste Leistungen zu erzielen. Zum großen Tag des Wettkampfes waren beide Mannschaften topfit. Die Kirchenvorsteher gewannen das Rennen mit drei Längen Vorsprung.

Weil es verloren hatte, war das Hohe Amt sehr niedergeschlagen und die Moral im Keller. Die Dienststellenleitung beschloss, den Grund für die Niederlage herauszufinden. Ein Projektteam wurde gebildet, um das Problem zu untersuchen und geeignete Maßnahmen zu empfehlen. Die Untersuchungen ergaben: Die Kirchvorsteher ruderten mit acht Mann und einer steuerte. Beim Hohen Amt ruderte einer und acht Mann steuerten.

Das Amt engagierte eine Beratungsfirma zur Anfertigung einer Studie über die Struktur des Teams. Für ein sechsstelliges Honorar kamen die Berater zu dem Schluss: Es steuern zu viele und rudern zu wenige. Um einer Niederlage im nächsten Rennen vorzubeugen, wurde auf Empfehlung eines zweiten consulting die Teamstruktur geändert: Es gab jetzt einen Ruderer, vier Steuerleute, drei Obersteuerleute und einen Steuerdirektor. Der Aufgabenbereich des Ruderers wurde neu beschrieben; er bekam mehr Verantwortung, und ein detailliertes Leistungsbewertungssystem sollte ihm größeren Ansporn geben.

Die Kirchvorsteher gewannen das nächste Rennen mit zwölf Längen Vorsprung. Das Hohe Amt entließ seinen Ruderer wegen Nichteignung, verkaufte das Boot und stoppte gleichzeitig alle Investitionen für ein leistungsfähigeres Boot. Das eingesparte Geld reichte für die Höherstufung des Steuerdirektors und der drei Obersteuerleute. Der Beraterfirma wurde eine Anerkennung für ihre hervorragende Arbeit ausgesprochen.

Aus dem Hannoverschen Pfarrvereinsblatt



Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:32 von Administrator


Fundraising

Der Geschäftsmann zum Pfarrer:

"Glauben Sie, dass ich in den Himmel komme, wenn ich der Kirche 25.000 Mark stifte?"
"Das kann ich Ihnen nicht so genau sagen", erwidert der Pfarrer, "aber an Ihrer Stelle würde ich es schon mal probieren."

mit Grüßen
Johannes Taig




Diesen wahrhaft erhellenden Beitrag übersandte mir eine Freundin aus Texas.

Gefahren einer katholischen Erziehung

Als ich den belebten Bürgersteig mit meiner Frau hinunterging und wusste, dass wir für die Messe spät dran waren, fiel mein Blick auf einen jener unglücklichen, zerlumpten Vagabunden, wie es sie heute in jeder Stadt gibt. Einige Leute drehten sich um und glotzten. Andere schauten schnell weg, als ob der Anblick sie irgendwie krank machen würde. Ich erinnerte mich an meinen alten Pastor, Vater Mike, der mich immer ermahnte, „für die Kranken zu sorgen, die Hungrigen zu speisen und die Nackten zu kleiden.“ Ich verspürte einen starken inneren Drang, mich um diese unglückliche Person zu kümmern. Was sie anhatte, kann man nur als Lumpen bezeichnen. Sie trug ihre weltlichen Schätze in zwei Plastikbeuteln. Mein Herz war betroffen durch solche Lebensumstände.

Ja, wo einige Leute nur Lumpen sahen, sah ich eine wahre, versteckte Schönheit. Eine kleine Stimme in meinem Kopf sagte, „kümmere dich, kümmere dich und berühre diesen Menschen!“



Gesagt, getan!



Ich werde diese Woche nicht bei der Messe sein.

überbracht mit Grüßen
Johannes Taig


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:33 von Administrator


Ein Häuflein Elend, ja fürwahr! Nun, auch im Evangelischen lauern Gefahren ....



Es grüßt aus dem Hannöverschen
Gott befohlen
Sisam Ben

Sisam Bens landeskirchlicher Amtskarton


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:39 von Administrator


Die Technik macht auch in der Kirche das Leben leichter!



Gefunden im Internet vom Webmaster


Zuletzt bearbeitet: 20.07.15 12:40 von Administrator
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