Fingers elektrische Welt
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Thema: DIY ? Tonertransfer & Plotter


Macht er die einfach nicht oder wie? Streifen statt Fläche?

Du könntest mal versuchen in Eagle eine Gitter-Massefläche einzufügen....dauert dann zwar länger aber die sollte er machen.



Gabs schon ein Video?

Gruß



Bei Youtube sind ein paar Plotter unterwegs die PCBś zeichnen..

Aber meine Plotterversuche sind gerade durch eine Defekte Systemplatte ein wenig ausgebremst. Werde gleich erst mal ne neue Platte kaufen, und dann mein System neu einrichten.. ggf, gelegentlich zur entspannung an der Plottergeschichte weitermachen..aber mir ist eigentlich mein grosser Rechner für solche sachen lieber (grosser bildschirm, ordentliche Tastatur.. )

lg JAn



so... ich hacke gerade auf einer völlig unbrauchbaren usb-tastatur.. während meine 10 Jahre alte Cherry nicht mit meinem Notebook reden will...

... aber ich habe eben meine erste Platine auf Papier geplottet.
Das besondere : Das layout lag nur als pdf vor, und das habe über den umweg von pbm mit einem selbstgeschriebenen Perl script nach hpgl konvertiert.

Also ein Plotter wurde zu einem Tintennichtstrahldrucker umprogrammiert.. ;-)

Ein kleiner bug hats noch.. und das korrigiere ich gerade : Die Stiftbreite wird nicht berücksichtigt.
d.H. die freien flächen und bohrlöcher sind kleiner als gedacht.

Wenn prinzipielles interesse an so einem Perl-Proggi besteht, dann mach ich mir die Mühe einer kommentierung, und poste es hier.

lg JAn



Zuletzt bearbeitet: 31.03.12 23:32 von Jan_Tuks


wie genau wird das bei dir denn so Jan?

ich hatte bei meinen versuchen mit dem Plotter immer Probleme mit der Genauigkeit.

ich hab einen Laser verwandt, der Photolack belichtet hat und der Laser hatte 0,1mm (UV Laser)

da meine Platinen eigendlich fast immer TQFP oder TSSOP oder SOT23-6 beeinhalten, wurde das Projekt wieder eingestellt und liegt jetzt hier rum.
der Laser hat eine schöne Ansteuerung, weil der Plotter mit seinen Schrittmotoren EMV erzeugt, aber weiter bin ich nicht gekommen.

nächster Schritt wäre Cu wegbrennen, aber den dafür nötigen Laser habe ich nicht rumliegen.

Wegen direkt-Laserbelichten mit Spiegel: da müsste sich doch eine Laserablenkung vom Laserdrucker gut machen.
Nur ist auch hier wieder die Auflösung ein Problem.
wie viel DPI sind für eine SMD Platine mit 6-8mil nötig?


Zuletzt bearbeitet: 01.04.12 10:34 von Virtex7


Es reicht für ganz einfache platinen, um ehrlichzu sein.

Also ich bin gerade dabei den Plotter zu "Kalibrieren".. aus irgendeinem Grund, den ich noch nicht kenne, macht mein Konvertierungsprogi eine unregelmäßige verzerrung..
Irgendwo muss ich nen denkfehler haben :

#!/usr/bin/perl
use strict;

#my $device	="/dev/ttyUSB0";
my $device	="test2.plt";

my $XOffset	=100;
my $YOffset	=100;
my $ScaleX	=7;
my $ScaleY	=7;
my $pencorr	=3;



my $maxx	=0;
my $maxy	=0;
my $newline	="";
#system("stty 9600 cs8 -parenb -parodd crtscts -ixon -ixoff -F $device");
 


open(OUT,'>'.$device);						# Öffne Ausgabe
open(IN,'<'."Zeichnung.ppm");	# Öffne Eingabe
init();


my $count	=0;
my $error	=0;
# Die ersten 3 Zeilen einer PPM Datei einlesen und auswerten. 
while(<IN>){
  my $data=$_;
  if ($count==0) {if ($data eq "P6\n") {$error=0;} else {$error=1;}  } 	# W 
enn nicht P6 dann scheisse. 
  if ($count==1) {print $data; ($maxx,$maxy)=split(/ /,$data);}		# Hier kri 
egen wir hoffentlich die Maße des Bildes... 
  if ($count==2) {print $data;last}					# Ich könnte noch den Farbraum über 
prüfen.. schreibe aber lieber blödsinn... 
  $count++;								# Ich kann auch zählen !!!
}

binmode (IN);

my $y		=0;	# Aktuelle Y-Position
my $ox		=0;	# Alter X Wert
my $oc		=0;	# Alter Farbwerb default Weiss, Schwarz wäre dann wohl logisch  
1... 
my $data	=0;	# Temp Variable 
my $format	="";
for my $i (1..$maxx) { # Es wird die $format Variable mit dem Format für de 
n unpack Befehl in der nächsten schleife forbereitet (gefüllt)
  $format=$format."I3";
}
while (read(IN,$data,$maxx*3)){ # Y-Schleife, die Daten für eine X-Zeile la 
nden $data. 
  my @data=unpack($format,$data); # hier wird $data auseinander genommen :  
jeweils 3 Bytes(Farbwerte) werden zusammengefasst und in ein Array geschmis 
sen

  my $x=0;	# Zu beginn ist X natürlich 0
  pu();		# Stift heben
  $oc=0;	# Alter Farbwert default 0 (weiss)
  pa($x,$y);	# Fahre den angehobenen Stift zur neuen Position
  $ox=$x;	# alex x ist neues x
  
  foreach (@data){ # X-Schleife
    my $test=$_*1;

    if ($test>3000000) { 	# Weisses Pixel wurde detektiert 
      if ($oc==1){ 		# Ist war der vorherige Pixel Schwarz
	  strich($ox,$y,$x,$y);	# Strich ziehen und zwar 
      }
	  $oc=0;
    
    } else { # Schwarzes Pixel wurde detektiert
      if ($oc==0){ # War der vorherige Pixel Weis ?
	    $ox=$x;
      }
	    $oc=1;

    }

    $x++;
    
  }
  if ($oc==1) { strich($ox,$y,$y,$maxx); } #Linie zuende ziehen

  $y++;
  print OUT "\n";
}

close IN;
close OUT;

sub init {
 print OUT "IN;";
 print OUT "VS20;";
}


sub pa {
  my $x	= shift;
  my $y	= shift;
  $x=$x*$ScaleX+$XOffset;
  $y=$y*$ScaleY+$YOffset;

  #print OUT "PA$x,$y; $newline";
  print OUT "PA$y,$x; $newline";

}

sub strich {
  my $x1 = shift;
  my $y1 = shift;
  my $x2 = shift;
  my $y2 = shift;
  
  pa($x1,$y1);
  pd();
  pa($x2-1,$y2);
  pu();
}

sub pu {
  print OUT "PU;$newline";
}

sub pd {
  print OUT "PD;$newline";
}



Gaanz einfach.. ich habe auch nicht die dicke des striches herausgerechnet..
auch will ich noch optimierungen bezüglich des verfahrensweges reinbasteln.
Ich denke, so kriege ich den Tintennichtstrahlkleckser noch fixer.
Genauer, wenn ich automatisch die weissen flächen um n Pixel vergrössern würde..

aber daran tüftel ich noch... irgendwie ist das teil witzig, und selbst Spot mein Kater liebt es, dem Teil zuzuschauen.. vieleicht mache ich am Stift noch ein Fähnchen dran.. damit er hinterherjagen darf.. ;-)

Edit : Ich scheine einen viel zu breiten Moni zu haben, und einen TAB Fetchismus..
Edit 2 : danke fürs Zuhören.. ich muss irgendwo einen Bug haben.. hp2xx zeigt auch die Verzerrung an.. es liegt also nicht am Plotter, sondern an dem der vor dem Rechner sitzt.
... allerdings möchte jemand anders noch meine Hilfe.. mache später weiter.

lg JAn


Zuletzt bearbeitet: 01.04.12 12:02 von Jan_Tuks


Ich grabe hier mal aus aktuellem Anlass eine Leiche aus:

*klick*

Es scheint, als wären wir nur eine Kaptonbandbreite von der ewigen Glückseligkeit entfernt gewesen.
Auf A4 zurechtgeschnittenes Backpapier verursachte meist Papierstau und mit Bügeleisen kriegte ich daraufhin nur 50% des Toners auf die Platine.



Moin Jan,

was ist denn aus der Silikonfolie geworden? Hattest Du da nich was bestellt?





Jepp... kam aber nie an...

*grmpf*
Danach hatte sich noch kunstvoll mein Rechner (mit Parallelschnittstelle) zerlegt erst HD, Dann Graka, dann Mainboard.. wobei bei der HDD bin ich mir nicht mehr so sicher, die wird jetzt neu überprüft... und irgendwie brauche ich von dem Projekt mal ne Kreative pause.
Obwohl... habe eben ein neues Mainboard eingebaut, und es scheint.. es scheint, als hätte ich meine Kiste wieder halbwegs am laufen.

Egal... das Wetter draussen heist : Es ist Funk und Antennensaison ! ;-)

Bei regen, werde ich der Sache noch auf den Grund gehen.. ;-)



Ich habs gerade mal mit Backpapier versucht. Bedrucken klappte nicht. Mein Samsung Laser hat das bild beim fixieren verunstaltet (waren nur noch tonertröpchen). Der versuch mit pauspapier verlief unwesentlich besser, hat dann aber eine löchrige platinenoberfläche verursacht. Dafür ließen sich oben und unten prima ausrichten und zusammenkleben. Doch mit reichelt Katalogpapier geht das vor ner lampe auch. mein Favorit ist immer noch das einfache Katalogpapier, das geht auch 100x leichter abzulösen. Wenn es mit dem Papier nicht klappt, ist was beim Drucken / bügeln faul ( zu wenig toner / zu kalt...)



Toner ist auch nicht gleich Toner.

Je, nach Fixiereinheit (heute ja auch Energiesparend) kommt es auf die Temp. an.

Sollte je nach Gerät klappen.

Mein alter ELP-5700 druckt auf OHP-Folie besser wie ein 99.-€ Laser von M-Markt!!!

Ich liebe Bügelfähige Folien.

Einmal habe ich so etwas im Copyshop (Hi-Tech-Geräte) anfertigen müssen, da Leiterbahnen um 0.3 immer weg waren im Ätzbad.

Die Qualität war aber Top. Leider kostet dann Folie DIN-A4 2,50€

Für Einzelanfertigung etwas zu teuer.

Also Schuster bleib bei deinen alten Leisten.....

Mit Laser könnte ich mich anfreunden, aber in der Bucht ist nichts gescheites an A4/A3 Flachbett-Plottern.

Dirk




So, habe den heutigen Abend dem Thema Tonertransfer gewidmet.
Vorbereitend habe ich der Dame am betriebsinternen Chemieschalter schöne Augen gemacht und kurz darauf den Raum mit einem blauen Kanister 35%igem H2O2
und einer Literflasche rauchender Salzsäure (zwecks Weltherrschaft und Ätzversuchen) verlassen.
Das Bedrucken von Backpapier mit einem altehrwürdigen LaserJet 5M funktioniert mit der Methode vom Instructional ganz gut, das verwendete Papier (Tangan N°33) hat allerdings eine glatte und eine rauhere Seite.
Das Übertragen mit dem Bügeleisen (Teflonsohle) auf eine entsprechend vorbereitete Aluplatte klappte nicht so toll, die war mit 2mm zu dick und ich habe zu wenig Druck hingekriegt.
Am Papier blieb auf jeden Fall nichts zurück, der Rest ging beim Bügeln verloren oder bröckelte ab.
Kupferplatinen muss ich noch beschaffen, um wirklich aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, meine Fotolackplatinen möchte ich nicht einfach so opfern...



MadmanMike:
So, habe den heutigen Abend dem Thema Tonertransfer gewidmet.
Vorbereitend habe ich der Dame am betriebsinternen Chemieschalter schöne Augen gemacht und kurz darauf den Raum mit einem blauen Kanister 35%igem H2O2
und einer Literflasche rauchender Salzsäure (zwecks Weltherrschaft und Ätzversuchen) verlassen.

Wenn Du die Möglichkeit hast besorge Natriumpersulfat.
Ist alles einfacher < 50°C.


Das Bedrucken von Backpapier mit einem altehrwürdigen LaserJet 5M funktioniert mit der Methode vom Instructional ganz gut, das verwendete Papier (Tangan N°33) hat allerdings eine glatte und eine rauhere Seite.

Immer auf der rauhen Seite Drucken! Und auf Obejekt auch die rauhe Seite.

Bügeleisen testen... Temp langsam hoch.

Das Übertragen mit dem Bügeleisen (Teflonsohle) auf eine entsprechend vorbereitete Aluplatte klappte nicht so toll,
die war mit 2mm zu dick und ich habe zu wenig Druck hingekriegt.

Druck auf B-Eisen ist nicht immer gut.
ALU 2mm Braucht länger --> warm.
Aber es geht!

Am Papier blieb auf jeden Fall nichts zurück, der Rest ging beim Bügeln verloren oder bröckelte ab.
Kupferplatinen muss ich noch beschaffen, um wirklich aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen.

Schau hier.

Dirk





Dem Alu haben ca. 130°C (absolutes Minimum) gefehlt. Drunter pappt der Toner nicht fest.



Ich war schon auf der höchtmöglichen Stufe (Dampfbügeleisen, ohne Dampf natürlich), eine grossflächige 2mm-Aluplatte führt die Wärme einfach besser ab als eine 0.5mm-Teflonschicht diese zuführt. Der Test mit einem Wassertropfen ergab etwas mehr als 100 Grad (nicht komplett verdampft) nach 1 Minute. Deshalb brauche ich mindestens ein dünneres Blech.
Die glatte Schicht des Backpapiers funktioniert besser, der Toner haftet eigentlich nur an sich selber und lässt sich spurlos abwischen.
Bin kein Neuling in Sachen Printherstellung, bisher habe ich mit Bungard-Platinen gearbeitet.
Ich versuche trotz guten Ergebnissen davon wegzukommen, da ich nicht weiss, wie lange ich die dazu nötige Infrastruktur noch mitbenutzen kann.

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