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Thema: DIY ? Tonertransfer & Plotter |
andreas6: Hallo,
normale Stiftplotter halten mit Mühe einen leichten Stift hoch. Zum Gravieren dürfte das nicht ausreichen. Oder Du hast eine sehr leichte biegsame Welle mit Antrieb auf dem Festland.
Oder einen kleinen leichten brushless-Motor mit zigtausend Umdrehungen vielleicht?
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Werde ich auch mal ausprobieren.. welche Kanüle ?
Welche Tinte ?
Kennst Du : http://www.das-labor.org/wiki/PlotterCom
damit schlage ich mich gerade rum. Die jungs sind echt hart.
Runterladen nur via CVS.. und dann selbst kompilieren.
Wie in alten Zeiten.. nur das es auf NET basiert.. und ich gerade mit MONO kämpfe *würg*
Dabei hatte ich schon fast wieder Lust auf ne neue Druckersprache nach über 10 Jahren..
Erst so die Eltron Druckersprache für nen Etikettendrucker (Thermotransfer.. bestimmt sehr gut um Platinen Direkt zu bedrucken), und dann einmal wegen all den Reportgeneratoren nen Rappel gekriegt und einfach mal Postscript gelernt (und den eigentlichen Report dann mit Perl realisiert).
HPGL scheint da noch einfacher zu sein.
übrigens selbst die DDR hat extra Plotter dafür umgebaut.
http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/drucker/plotter.htm
lg JAn
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Also Kaptonklebeband ist ein gelbes, hitzebeständiges, nicht schrumpfendes Isolierband.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kapton
Es wird zur Konfektionierung von Lipo Akkupacks und zur Isolation von Bauteilen eingesetzt, die im Betrieb heiß werden.
Dieses Band wird auch haüfig bei den selbstbau 3d Druckern zum Bau des Extruders und als Druckunterlage verwendet und hat als Unterlage wohl die gleichen eigenschaften wie eine Glasplatte. Daher kam auch meine Idee das für das Tonertransferverfahren einzusetzen.
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TDI: Haben wir heute beim Geburtstagsfrühstück drüber diskutiert, ob ein Plotter, der mittels Laser eine Platine belichtet, eine Lösung wäre?
ohne den Thread jetzt ins OT ziehen zu wollen:
hier wurde genau das gemacht, funzt wohl:
http://www.ctc-labs.de/phpBB_3/viewtopic.php?f=12&t=2919
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Kaptonfolie 95µm könnte ich ein paar Stücke abtreten. Beim Übertragen des Druckbilds auf die Platine sehe ich aber Probleme durch Unebenheiten der Platine (die Folie ist sehr steif) und beim Handbügeln zwangsläufig eingeschlossene Luftblasen unter der Folie. Da geht ohne Laminator ziemlich sicher nichts.
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Felix: TDI: Haben wir heute beim Geburtstagsfrühstück drüber diskutiert, ob ein Plotter, der mittels Laser eine Platine belichtet, eine Lösung wäre?
ohne den Thread jetzt ins OT ziehen zu wollen:
hier wurde genau das gemacht, funzt wohl:
http://www.ctc-labs.de/phpBB_3/viewtopic.php?f=12&t=2919
Hab mit meinem Lasergravurmaschinchen auch mal versucht, das Photoresist wegzubrutzeln, stattdessen hab ichs wohl eher festgebrannt. Beim Entwickeln löste sich dann alles, bis auf das Gelaserte.. Also vom Prinzip her würde das gehen
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Also, ich habe vor Tagen mal in einem Laserforum mal gepostet, jemand, der eine 200mW oder 1Watt Laserdiode besitzt, möge mal testen, ob er Edding von einer PCB wegbrutzeln kann.
Bis jetzt hat noch keine sich dessen angenommen.
Wenn das klappt, dann wäre das auch eine nette idee, die man ins Auge(besser nicht) fassen kann.
Vorallem, wenn man Platinen mit grösserer Massefläche hat.
Was funktioniert, sind UV Laser und Photobeschichtete Platinen.
Auch ein 40Watt CO2 Laser soll schon farbe weggebrutzelt haben.
Es gibt Berichte wo das wirklich funktioniert haben soll. Nur das Kupfer wollte per du nicht weg.. (logisch....)
Nun werde ich nen Teufel tun, und mir nen 1000Euro Möller anzulachen. Dessen Laser nach nach ein paar Stunden hin ist....
TDI : Wenn Du bock hast.. ich war grad draussen mit meiner Funkbox und meiner 5m Faltantenne... mit ner Ladespule müsste ich runter auf 80 kommen, und viel Glück Dich erreichen können. Morgen würde ich die einfach mal einpacken... (Wenn Wetter wie heute)
lg JAn
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Hallo,
Werde ich auch mal ausprobieren.. welche Kanüle ?
Welche Tinte ?
die Kanülen müsst ich nun ausmessen. Oder die noch unbenutzten ansehen... Wo liegen die jetzt? Als Tinte kommt Edding T25 zum Einsatz.
Kennst Du : http://www.das-labor.org/wiki/PlotterCom
Nein, aber mal angesehen. Das ist eine reine Druckwegoptimierung, wenn ich das recht sehe. Zum Platinenplotten braucht es eine andere Lösung. Trotz korrekter Stiftbreiteneinstellung erzeugt z.B. Kicad einen zu dichten Rasen. Da werden schon bemalte Stellen erneut überfahren, was ungünstig ist. Daher lade ich die HPGL-Dateien in den Tenado Zeichner rein und kürze erst mal kräftig Striche weg. Dann wird das Ergebnis brauchbar.
übrigens selbst die DDR hat extra Plotter dafür umgebaut.
http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/drucker/plotter.htm
Von einen Umbau sehe ich dort nichts. Einen K6418 habe ich hier noch zu stehen, aber so richtig läuft der nicht, hat wohl Schrittverluste. Platinen mache ich mit einem Sekonic SPL-430. Ein Goertz-Metrawatt SE293 fährt auch noch herum, aber den benutze ich so gut wie nie. Der kann auch kein HPGL, dem muss ich eine Übersetzung vorwerfen.
MfG. Andreas
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Also mein Plotter ist jetzt der hier :
http://www.ebay.de/itm/251014249829?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649
Also die Jungs die Plottercom gebastelt haben, haben das genau deswegen gemacht.
Allerdings muss das verdammte proggi noch compiliert werden.
Andererseits habe ich persönlich aber auch keine Probleme mal eben einen png2hpgl converter zu schreiben.. und aus dem Plotter einen 1Nadeldrucker zu machen.. *grins*
lg JAn
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Na wenn schon mit dem Plotter, dann einfach die beschichtete Platine "ritzen".
Mit einer genügend spitzen Nadel sollte das doch gehen.
Nach dem ritzen dann Ätzen.
In etwa wie Kupferstich.
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TDI: Haben wir heute beim Geburtstagsfrühstück drüber diskutiert, ob ein Plotter, der mittels Laser eine Platine belichtet, eine Lösung wäre?
Oder das Ding an die Käsefräse spannen....hab aber auch schon von Lasern mit Galvos gehört die dann da drauf gerichtet wurden....viel interessanter wäre jedoch: Geht sowas mit einem Beamer? Einfach das Bild auf die Platine brutzeln und gut?!
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Kerko: Also Kaptonklebeband ist ein gelbes, hitzebeständiges, nicht schrumpfendes Isolierband.
Wird auch als Schwingspulentraeger in Lautsprechern verwendet.
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Ich sag nur LCD ... quasi optischer Siebdruck.
Aber die idee gefällt mir schon wieder deswegen nicht, weil es dann wieder mehrere Schritte werden.
Mir.. weil ich bin faul.
Den Plotter habe ich mir deswegen zugelegt, weil : Billig, und wenn das klappt, dann billig im Betrieb.
Falls ich ihn noch zum Bohren überreden kann, wäre das das nonplusultra.
Fräsen habe ich hier sowieso keinen Bock, da laut.
Aber wenn ich in Zukunft nur noch ein File rüberschicken muss, und der Möller macht schön brav *plot*plot*plot*plot*plot*
und danach ist die Platine so gut wie fertisch, dann wäre das was. Wenn die Platine danach auch noch gebohrt wird, so das man sie nur noch in Suppe tauchen muss zum ätzen.. noch besser.
Ich bin stinkfaul. d.H. ich habe kein problem mich wochenlang mit einem Gerät oder Programm zu beschäftigen nur um 10min Routine wegzurationalisieren.
Den Versandhandel habe ich eben mal angemosert, was die Silikon und Wasserlöslichen Papiere angeht.
Kann ja nicht sein, das die Tonertransferversuche komplett eingestellt werden.. wo man doch so nah am Ziel ist .
lg JAn
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Jan_Tuks:
Kann ja nicht sein, das die Tonertransferversuche komplett eingestellt werden.. wo man doch so nah am Ziel ist .
nix Ziel, WELTHERRSCHAFT!
Also mein letzter Versuch mit dem Etikettenpapier (ist das denn jetzt Silikonpapier oder ist das wieder was anderes?) war sehr vielversprechend, aber ich glaube einfach dass es speziell an meinem Drucker liegt, dass die so verschmieren die Bahnen...wobei verschmieren das falsche Wort ist, sie sehen vielmehr aus wie Tücher im Wind, so komisch zur Seite "weggeschlonzt" ohne dabei ihre Dicke zu verändern wie wenn man jetzt irgendwas verschmiert. Liegt wohl einfach an der glatten Papierstruktur.
Was mit dem Plotter interessant wäre wären irgendwelche feinen Lackstifte wenn du es mit der Kanüle nicht gleich probieren willst.
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Hallo,
gewöhnliche Stifte sind für Plotter ungeeignet und oft zu schwer. Deren Spitzen sind zu weich, die schlägt der Plotter in kurzer Zeit breit. Ich habe schon mit Stiften gearbeitet, aber nur für wenige Striche. Ein Edding 400 (oder 4000, ist länger her) mit angepasster Unterlegscheibe zwischen Spitze und Gehäuse geht mechanisch fast als HP-Stift durch. Aber das hält nicht lange, ich habe es nur für wenige Kreise benutzt.
MfG. Andreas
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