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Thema: DIY ? Tonertransfer & Plotter |
Sag mal, ist es richtig, das die Stifte oben offen sind ?
Also einfach ne Kanüle oben und unten Kastrieren (dafür aber pollieren) eventuell noch ein draht rein, und fertisch ?
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Hallo,
meine umgebauten (kurzen) Stifte sind oben wirklich offen, also den originalen Deckel abgenommen. Die eingeklebte Kanüle ist bis auf Originalstiftspitzenlänge minus Leiterkartendicke (0,5 mm reicht) reduziert worden. Vor den Plotten der Leiterkarte fahre ich den Plot mit einem gewöhnlichen Stift auf Papier durch und klebe danach die Leiterkarte aufs Papier an dieser Stelle auf. Dann wird der Stift gegen den noch trockenen Eigenbau getauscht und mit einem Tropfen Tinte befüllt. Dann geht es direkt auf die Leiterkarte. Nach Fertigstellung kommt die Kanülenspitze raus und darf in Spiritus baden, bis sie wieder sauber ist.
MfG. Andreas
Zuletzt bearbeitet: 25.03.12 23:23 von andreas6
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Da fällt mir gerade ein, daß ich letztens Jahr einen Rest olles altes Zeichenpapier (A4, vermutlich aus einem Malblock oder so) im Laserdrucker aufgebraucht habe, weil es aussah wie normales braunes Umweltpapier (auch genauso rauh). Durch Zufall habe ich dann bemerkt, daß beim Radieren der Toner leichter abging als Bleistift, das wäre evtl. geeignet gewesen...
Leider ist das Papier eben jetzt alles weg, und ich weiß ohnehin nicht, was das für welches war. Evtl. kennt sich ja hier jemand mit Zeichenpapier aus und weiß, was das für welches gewesen sein könnte?
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Auf YouTube ist/war ein Video, wo Plotter/Laser Kupfer weggebrannt haben.
Langweiliges Video, da sehr lang und nerv-geräusch.
Wenn das kein Fake ist, sieht das Ergebnis echt toll aus.
Dirk
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Also eben gerade kam mein Plotter an.
In einer Wahnsinnsverpackung.
der hat das so gut verpackt, das hätte wahrscheinlich einem Sturz aus dem 10 Stock überlebt. ..
Die Kiste ist erfreulicherweise kleiner als erwartet.
Ist nämlich ein DinA4 Plotter.
Dafür definitiv keine Asiatin. Metall, wo man nur hinschaut.
Habe eben auch ein paar Kanülen erworben..
.. Die Tante von Apo fragt sich schon bestimmt bei meinem Gesicht, was ich als nächstes verlange.. sollte mal das nächste mal spasserhalber mal Plutonium anfragen..
Und ich versuche jetzt mal das Ding in Betrieb zu nehmen....
lg JAn
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Laserbelichtung ist in der Fototechnik Industriestandard, wobei die Laserbelichter für Fotopapiere anders arebeiten als das Bungard Gerät. (Nicht wie ein Plotter im eigentlichen Sinne)
15 Minuten für eine Platine ist arg langsam.
Mit Spiegelablenkung müsste das doch auch machbar sein. Vor allem wäre das kostengünstiger im Hinblick auf die Mechanik. Laserablenkspiegel für eher geringe Leistungen (mit denen hier ja scheinbar gearbeitet wird) sind als fertiges Modul deutlich günstiger als CNC-Mechaniken.
Drei Spiegel bräuchte man für einen UV Laser belichter, zwei für die X-Y Ablenkungen und einer, der den Laser "abschaltet" also ins Aus lenkt.
Einen Diodenlaser müsste man auch direkt schalten können. 15 Min Belichtungszeit sprechen jetzt auch nicht gerade für sehr hohe Leistungen.
Herausforderungen sehe ich in der Fokussierung und genauen Ausrichtung der Spiegel, damit es keine Verzerrungen gibt.
Da braucht es dann Bauteile mit Feingewinde anstatt Trapezgewinde und Kugelumlaufspindeln.
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Zumindest beim letzten Punkt muß ich widersprechen, es hat sich in 40 Jahren Reprofilm- und Druckplattenbelichtung rausgestellt, daß Kugelumlaufspindeln mit 10mm Steigung genauer sind als beispielsweise Trapezspindeln mit 2mm Steigung und verspannten Muttern. Es ist heute kein Problem, einen fünfphasigen Schrittmotor mit Quasi-Sinus so exakt anzusteuern, daß Unregelmäßigkeiten unter 1µm, die das Auge sofort als Dichteschwankungen "Streifen" wahrnehmen würde, nicht auftreten.
Die Russen waren 1975 nicht in der Lage, die auf "eingelaufenen" Fräs- und Schleifmaschinen in Kiel gefertigten 5mm Trapezspindeln in akzeptabler Qualität in Lizenz nachzubauen. Die Konkurrenz am Ufer des toten Meeres hat derweil mit Feingewinden experimentiert und ist nicht recht glücklich geworden. Heute baut man eine billige Kugelumlaufspindel ein und das geht.
Ich weiß noch, wie man mit Weltherrschaftselektronik, Schneckengetrieben und akustischen Resonanzen zu kämpfen hatte, "Ministep" mit 16 Stufen-Sinus war schon eine deutliche Verbesserung und heute läßt sich mit dem Oszi der Steuerstrom vom idealen Sinus fast nicht mehr unterscheiden.
edit: Bei der Laserbelichtung mit Drehspiegel auf eine ebene Fläche gibts außer der leicht korrigierbaten Verzerrung ein Problem mit temperaturbedingten Turbulenzen in der Luft, die Fehler dürften beim Platinenbrennen allerdings vernachlässigbar sein.
Zuletzt bearbeitet: 27.03.12 22:45 von Bastelbruder
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Ich wollte nicht die Genauigkeit der CNC Maschine in Frage stellen.
Aber für einen Belichter mit Spiegelablenkung braucht es eben gar keine Kugelumlaufspindeln, Trapezgewinde usw.
Also Teile, die prinzipiell ziemlich teuer sind.
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Neues von aus der Tonertransferanstalt.
Also Noch keine Rückmeldung bezüglich Silikonpapier.
Stattdessen bastel ich gerade an Tuschestiften für den Plotter.
Aber mir kam eine Idee :
Der Plotter hält das Papier elektrostatisch..
Genau wie habe ich noch nicht ergründet.. aber könnte man damit nicht eventuell blasenfreies Silikonpapier herstellen ?
Blatt auf Elektrostatik Platte legen, Silicon drübergiesen, glattstreichen.. und abwarten.
Meine Hoffnung wäre, das sich das Silikon gleichmäßig verteilt....
(Warte gerade auf das Aushärten von meinen selbstgegossenen Plotterstiften)..
lg Jan
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moin!
Soweit ich weiss liegt das Papier auf einer Leiterplatte auf deren Rückseite positive und negative Leiterbahnen wie zwei Kämme ineinander greifen. An diese wird dann Hochspannung angelegt. Zumindest war es beim HP x-y-Schreiber bei uns in der Schule so gelöst.
gruss, Felix
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Schaut mal bei Reichelt. Bestellnummer: WL FOLIE GEL 05
Ist zwar eigentlich Wärmeleitfolie aber geht vielleicht für Tonertransfer.
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hmm.. ich überlege gerade wenn ich 2 Positive Platten übereinander lege.. dann stossen die sich ab.. hoffentlich gleichmäßig...
egal.. erst mal einen kleinen Erfolg :
Habe jetzt mit Adrenalin oder wie die heisen Spritzen + Wirosil + Heißkleber meinen ersten Tuschestift gebaut.
Der Plotter ist auch so genau, das ich die gleiche Zeichnung 2 mal überfahren kann, und es bleibt wies sein soll.
Jetzt gehts erst mal an die Software seite..
Dieser Abend wird ganz im Zeichen der Plotter stehen..
lg JAn
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So !
Neues aus der Plotteranstalt : Er Plottet.
Nur habe ich noch ein riesen Problem : Er plottet keine flächen ! *grampf*
ok... ich werde wohl versuchen per software aus dem Plotter einen "1-Nadeldrucker" zu tütteln.
also ein PBM2HPGL converter zu schreiben.
Ansonsten ist es einfach nur schön, der Maschine zuzusehen...
lg JAn
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