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Thema: Rauschpfeifen nachbearbeiten lassen


evt. sollte man mal bei Jürgen Ross nachfragen. Kontakt hier unter: Adressen. Gruß Markus



keine Vorurteile?
Nun - Körber hat zu einer Zeit gebaut, als es diese massive "Marktszene" noch nicht gab.
Und du kannst _sicher_ sein, dass genannte Instrumentenbauer eine unterschiedliche Philosophie haben. Das ist mE kein Vorurteil, sondern eine (unbewiesene) Tatsache. :)

Die Aussage von rrromen, zum Kernbach zu gehen, "steht dem _nicht_ entgegen". Freilich muss man wissen, das Kernbach auch Instrumente intoniert und einrichtet - und nicht nur Blätter bastelt.
Zumindest war das so, als ich ein von ihm überarbeitetes Instrument bekam. *g*



Wie gesagt, ich habe Vorurteile. Nach dem was ich an Dudelsäcken auf den Märkten gesehen habe, dachte ich, die dazugehörigen Rauschpfeifen seien auch diatonisch. Mit der Vermutung, diatonische Rauschpfeifen (gibt's die nicht?) seien leichter zu intonieren, hab ich mich vielleicht auch etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Ich bin aber immer noch davon überzeugt, dass man eine diatonische leichter einrichten kann als eine chromatische. Über die Qualität der in Umlauf befindlichen Instrumente kann ich nichts sagen, ich kenne leider nur meine eigene Rauschpfeife persönlich. Natürlich intoniert sich ein gutes chromatisches Instrument leichter als ein schlechtes diatonisches. (Was ist übrigens ein hg-frz.-Gw?)

Danke, Martin, dass Du mir die Antwort bezüglich V. Kernbach abgenommen hast. Ich habe weiters angenommen, dass Marco keine adäquaten neuen Rohrblätter hat, sondern nur an den alten manipuliert hat. Dass die alten Blätter (wer weiß wie alt?) von einem gebrauchten Instrument nicht mehr mehr gut gehen, ist ja nicht unwahrscheinlich. Die Information, wer auf Blattbau für diese Instrumente spezialisiert ist (Günzel und Fischer sind's jedenfalls nicht) halte ich für äußerst relevant. Vielleicht kann man mit dem ja sogar reden? Und vielleicht hat er sogar was zum Thema zu sagen? Vielleicht sogar mehr als wir? :-)




hg-frz.-Gw bedeutet "halb geschlossene, französische Griffweise"

Auch hier existieren die verschiedensten Interpretationen, die gängigsten liefern www.sackpfeifenclub.org oder das Lehrbuch von Boulanger

Die hg-frz.-Gw ist deshalb so benannt, damit man sie von der schottischen, die genau genommen auch eine halbgeschlossene Griffweise ist abgrenzen kann. Und weil die cornamuse du centre, nusette bechonnet und ander ähnliche Säcke so gegriffen werden, natürlich



Hi Wiederling,
ich kenne die hg-frz.-Gw, nur die Abkürzung kannte ich nicht. Ich hab dir sogar eine Schäferpfeife mit hg-frz.-Gw verkauft
:-)
Deiner Namenserklärung der hg-frz.-Gw kann ich nicht ganz folgen.

Ich finde übrigens, dass man Dudelsäcke mit hg-frz.-Gw und historische Rauschpfeifen nicht unbedingt mit einander vergleichen kann. Was meint ihr dazu?



Es ging ursprünglich auch nicht um "Dudelsäcke" sondern um die Unterscheidung chromatisch/diatonisch, worauf hin ich mit meinem Beispiel (was freilich nicht nur für Dudelsäcke Gültigkeit hat) in die Bresche gesprungen bin. Jetzt artet das Thema aus und ich bin Schuld - Mea maxima culpa!! :-)

btw: ich find die Beschreibung der hgfrzg von Widerling eigentlich ganz treffend...



Hehe, hab ich wirklich Dir die halbgeschlossene Französische Griffweise erklärt, Roman? Der ist echt gut :-)
Kristina wird sich totlachen!

Lieben Gruß, Ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder



Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber ich biete aus dem Nachlass von Günther Körber einige tolle Instrumente zum Verkauf bei eBay an:

Historische Blasinstrumente



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