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Thema: tief c


grüße euch alle,

ich stehe jetzt vor der überlegung eine tief c schalmei zu kaufen...

Hanchett und Stecker stehen zur Debatte.

Wer hat erfahrungen mit den tief c tuten von stecker? und wer mit hanchett?

Wie ist bei hanchett der service,lieferzeit usw.?

MfG Henning



Hallo Henning,

möchtest du tatsächlich eine Schalmei oder eine Rauschpfeife? Wenn du eine historische Schalmei möchtest, ist dir Hanchett wärmstens zu empfehlen. Klasse Sound, sauber gearbeitet, chromatisch spielbar, gutes Preis/Leistungsverhältnis. Allerdings solltest du dir im Klaren darüber sein, dass Schalmeien mit dem Ansatz der Oboe gespielt werden. Dieser Oboen-Ansatz muss erst erlernt werden. Dazu sollte man unbedingt Unterricht nehmen, ist meine Meinung. Denn der feine Ansatz alleine entscheidet über das Klangergebnis ;-)
Also, wenn du eine historische SChalmei möchtest ist Hanchett auf jeden Fall eine Topadresse.

Gruss,

Marco





danke für deine auskunft...2 bekannte von mir spielen die hanchettschalmeien (in c und g) und der eine hat auch nie unterricht gehabt.

Mal ne kleine frage nebenher....passen in die hanchett-teile nur hanchettblätter?

henning



Volker Kernbach baut auch Doppelrohrblätter für Hanchett-Schalmeien.

Gruss,

Marco



nochmal zum oboen-ansatz...

auf der spanisches serie ist doch ne pirouette drauf,dann kann man doch auch die mundhöhle als "windkapsel" nehmen (oder liege ich falsch)

und nebenbei könnte man sich dann die richtige technik mit dem blatt zwischen den lippen beibringen

so schwer kann es doch nicht sein...oder doch?



Hallo.
Das mit dem Mundraum als Windkapsel ist eine hartnäckige Mär'.

Das Rohrblatt wird direkt mit den Lippen gespielt. Klangfarbe, Feinintonation, Überblasen, Dynamik: alles Lippenarbeit.
Die Pirouette stützt nur die Lippen, was aber eine Riesenhilfe ist.

Es ist aber nicht so schwer zu erlernen. Unterricht ist immer gut, aber man kommt auch alleine drauf, wie es geht... Ein gutes Blatt vorausgesetzt.




danke für den rat,rrroman.

Bei mir im Ort gibt es zwar eine musikschule,aber die bieten nicht oboe an,von daher wäre unterricht ausgeschlossen...aber wie du schon sagtest,kann man auch allein drauf kommen wie es geht.

Ich hab dem herrn hanchett ne email geschrieben und gefragt ob er was passendes da hat oder ob es gebaut werden müsste und wie lange dies dann dauern würde.

Bin mal gespannt was zurückkommt

MfG Henning

P.S.: Ich tendiere immer mehr zu hanchett,denn bei ihm ihm kostet ne c schalmei nicht viel mehr als bei stecker und ist dafür chromatisch spielbar usw.



Bie mir hat es bei Hanchett ca. 3 Wochen gedauert.

Es gibt oder gab bei Möck eine Schule für Schalmeien, Dulziane und Rankette. Da wird beschrieben, wie man es macht und es gibt Übungen.
Oboe und Schalmei sind übrigens ein anderes, wenn auch ähnliches Paar Schuhe. Die meisten Oboisten mögen die Schalmei nicht. Mit der Schalmei zum Oboenlehrer zu gehen, halte ich nur für bedingt sinnvoll.
Was ist eigentlich dein musikalischer Hintergrund? Spielst du schon was? Singst du? Bläst du schon was?
Wenn du schon musikalische Vorbildung hast und gute Ohren, kannst du dir das Schalmeiblasen sicher selbst beibringen, wenn das deine ersten Erfahrungen mit aktiver Musik sind, bin ich mir nicht so sicher.

Über das Geld würde ich mir keine Gedanken machen. 100 oder 200 Euro mehr tun zwar im Moment weh, aber in einem Jahr spürst du sie längst nicht mehr. Die Freude an einem guten Instrument aber wächst mit dem Können.

Schalmeien sind the real thing!
Rauschpfeifen sind doch für kleine Mädchen ;-)

LG, Roman



mein hintergrund ist folgender:

ich beobachte die mittelaltermusik bei uns im ort (wir haben hier so ein freilicht museum inklusive erfahrene band) schon seit über nem jahr,habe mir dann eine mandola gekauft(is aber n scheißding weil nich bundrein) dann wurde mir das saitenzeug zu langweilig und habe beschlossen mir nen dudelsack zu holen und ne schalmei (hab ich zur zeit aber nicht da,weil beides in der werkstatt ist) und jetzt,nach diesen enttäuschungen wollte ich mir mal was richtig gutes kaufen.Achso...und ich singe auch...

MfG Henning



War die schlechte Mandola dein erster Kontakt mit aktiver Musik? Falls ja, glaube ich, es ist doch nicht so leicht, sich das Schalmeispielen selbst beizubringen.
Als Einstiegsinstrument ist die Schalmei sowieso nicht so gut geeignet, dann auch noch selbst beigebracht... ich hab jetzt doch meine Zweifel.
Ich dachte, du hättest schon mehr Erfahrung.

Wenn du es wagen willst, brauchst du:

-gute Ohren
-viel Selbstkritik
-eine Vorstellung vom Klang einer Schalmei
-viel Geduld
-viel Übung und Training von Lippen und Zwerchfell
-Musikalität
-Freude am Experiment
-Frustrationsresistenz
-und doch jemanden, der dir ab und zu was zeigen kann und dich korrigiert (vielleicht deine beiden Bekannten)

Das Hauptproblem könnte nicht die Schalmei selbst, sondern die muskalische Basis sein.

Wenn du wenig von Musik, Übetechniken etc. verstehst, wirst du dir kein guter Lehrer sein, speziell bei heikleren Instrumenten wie der Schalmei.

Ich möchte dich nicht entmutigen, aber du musst wissen, dass Schalmei lernen keine Spazierfahrt ist.



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