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Thema: welche schalmei als anfänger


Heyho

Ich bräuchte mal eure hilfe. ich würde gerne schalmei spielen, hab aber keine ahnung, welche da für anfänger geeignet ist.
Ich hab jetz nicht die mörderpuste (für altblockflöte reichts, das weiß ich ;)) und wollte mal fragen, ob ihr tipps/adressen habt, welche schalmeien leicht zu spielen sind.
Und dann noch eine ganz blöde frage... soweit ich das mitbekommen hab, ist der unterschied zwischen schalmei und rauschpfeife nur die windkapsel, oder? was genau ändert die denn beim spielverhalten?



deine annahme ist richtig.eine rauschpfeife hat eine windkapsel und eine schalmei nicht.
Als absoltuer anfänger würde ich sagen,wäre eine rauschpfeife leichter,wenn du allerdings gleich richtig in die materie einsteigen willst,dann würde ich dir raten eine schalmei zu nehmen.ISt zwar erstmal schwerer (ich bin auch noch schwer am üben) aber du hast mehr dynamische möglichkeiten etc.

Ich hab mir eine c schalmei aus england bei john hanchet bestellt.Die sind tuerer als ne c rauschpfeife von güntzel und co,aber dafür hast du z.B. vollchromatik usw. und die handwerkliche verarbeitung ist exzellent.
(mit c mein ich sopran)

MfG Henning



Was aus Hennings Beitrag noch nicht so herauskommt:

Es gibt grundsätzlich begriffliche Vermischung im Bereich von Rauschpfeifen und Schalmeien. Die können sowohl aus dem Bereich mittelalternativer Musik als auch aus der Renaissancemusik kommen, sind aber technisch und von den Möglichkeiten und Griffweisen oft entsprechend stark verschieden. Wenn du deine Wunschmusikrichtung näher präzisierst, gibts mehr Tipps... ;)

Viele Grüße,

Alex



Korrekturanmerkung, bevor ich von den Historikern Haue bekomme: Schalmeien gabs meines Wissens nicht nur in der Renaissance, sondern vielmehr wohl vom Hochmittelalter bis zur Renaissance, vereinzelt noch im Barock, da aber definitiv als großer Exot.

Wichtig ist für dich aber trotzdem zu wissen, welches Klangideal und welche Musikart du anstrebst, um dich zwischen der Instrumentengattung (mittelalternativ oder historisch), und dann der Art (Rauschpfeife oder direkt geblasen) entscheiden zu können.

Selbstkorrigierende Grüße,

Firunew



wenn Du schon beim korrigieren bist, setze ich der Vollständigkeit halber noch einen drauf: die Bauformen der Schalmei unterscheiden sich stark, je nach Epoche. Eine mittelalterliche Schalmei ist was anderes als eine Rennaissance-Schalmei, als eine Barock-"Schalmei" (letztere wohl eher Oboe, bzw. der Exot genannt "Deutsche Schalmei")
Ansonsten hast Du vollkommen recht.



Also es geht in Richtung Mittelalter, allerdings nicht ala Corvus Corax (laut, schnell, Dudelsack, Trommel ;) - nichts gegen Corvus, aber von solchen Bands gibts eh schon genug), sondern "sanfter" und wir versuchen irgendwie einen Mittelweg zwischen historisch und eigener Interpretation zu gehen... Wobei ich Renaissancemusik auch nicht abgeneigt bin. ;)
Was ich vielleicht noch dazu sagen sollte: Ich bin Studentin, also allzu viel soll sie nicht kosten. Ich suche also nach einem Instrument mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Wahrscheinlich eher Neukauf, weil ich ebay einfach nicht traue und viel zu viel Angst hab, da irgendeinen Schwachsinn zu bestellen. :)
Also nur her mit Adressen :)



Ein gutes Preis/Leistungsverhältnis haben die Schalmeien vom Hanchet. Ich hätte zufällig eine zum Verkauf, da ich durch einen glücklichen Zufall in den Besitz einer Körber Schalmei gelangt bin. Bei Interesse einfach melden.

Gruss,

Taravas



Ich glaub es wird eine Güntzel Rauschpfeife werden. Nicht zu teuer, die kann ich mir gleich leisten. ;)
irgendwelche einwände, warnungen, sonstiges?

@Taravas du hast post :)



@Kümel: Die ist natürlich nicht historisch überliefert und mittelalternativ-laut. Zum Zusammenspiel mit anderen außerhalb von a-dorisch nur sehr beschränkt geeignet (gilt fürs Standardmodell, aber entsprechend für die Modelle in anderen Tonarten). Kann das richtige sein, ist aber genau die Corvus-Schiene.

Hast du dir mal die Sopran-Rauschpfeifen von Moeck (www.moeck-music.de) angeschaut? Das sind Renaissanceinstrumentnachbauten in C, die sind flexibler und haben einen größeren Tonumfang mit mehr Halbtönen. Nicht ganz so laut (auch zum Üben ggf. praktischer), und eben halbwegs quintenrein gestimmt. Die gibts hier http://www.musik-produktiv.de/moeck-sopran-r16.aspx auch noch zu einem recht günstigen Preis...

Viele Grüße,

Alex





Die Übungsrauschpfeifen vom Jens sind nicht ganz so laut wie die Standardmodelle. Je nach Rohrblatt und Können sind auf den Instrumenten durchaus Halbtöne spielbar.

Die Moeck Rauschfpeifen sind nicht quintenrein sondern temperiert gestimmt.

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