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Thema: Leise Tröte


Seyd gegrüßt,

ich hätte da mal eine Frage:
Ich spiele zwar schon eine ganze Weile Hümmelchen und Flöte im Folkbereich und weiß
das eine oder andere über mittelalterliche
Instrumente.
Jetzt will ich neben Flöte und Hümmelchen
noch etwas mehr Instrumenvielfalt in meine Band mit einbringen. Außerdem schleppe ich die Sackpfeife beim "Herumstreifen" auf Mittelaltermärkten ungern mit mir herum.
Was ich suche, wäre ein geeignetes Blasinstrument, das nicht viel lauter ist als eine Blockflöte,in C gestimmt und mit offener deutscher Griffweise spielbar.
Klassische Dudelstücke wie Andro, die ich normalerweise auf dem Hümmelchen spiele, sollten sich auch halbwegs nach was anhören auf dem Instrument.
Zugegeben, ziemlich viele Kriterien.
Habt ihr eine Idee, was da in Frage kommt.
Ein Krummhorn vielleicht?
Rauschpeifentechnisch scheint es ja eher rar auszusehen. Es gibt Rauschpfeifen mit Hümmelchen-Schalmai, aber die sind fasts wieder zu leise...

Danke im Voraus für eure Hilfe




Ich empfehle dir ein gerades Krummhorn - wird auch als Cornamuse bezeichnet. Solche Instrumente baute z.B. Firma Moeck.

https://www.youtube.com/watch?v=2fUdZd6H05c




Krummhörner sind extrem zickig. Schau dir mal ein Platerspiel an, z.B. von Pavel Cip aus Tschechien. Oder eine Cornamuse (z.B. von Jürgen Ross)



Hallo Sohn der Taverne,

wenn's dezent sein soll, dann versuch's doch mal mit einem Gemshorn. Ist zwar ein Instrument das in Bezug auf Mittelalter meist vergessen oder vernachlässigt wird, ist aber super auch in kleineren Räumen. In der Regel ist das gemshorn heutzutage auf C gestimmt. In Sopran hat das Teil auch durchaus 'n bisschen was quietschiges was den Bezug zum Hümmelchen zulässt, klingt aber etwas weicher. wenn's etwas angenehmer (weicher) sein soll, dann wäre das Gemshorn in Tenor zu empfehlen. Allerdings sind hier die Grifflöcher meist sehr groß. Griffweise ist an sich offen wie das Hümmelchen. Je nach Hersteller sind aber ein paar "Sondergriffe" notwendig. Insbesondere Halbtöne werden oft "abwegig" gegriffen.
Ein gewissen Nachteil ist, daß das Instrument in den unteren Tönen etwas leiser wird, da es eine "geschlossene" Flöte ist und beim tiefen C wird's dann etwas gedämpft, da keine Schallöffnung nach unten mehr vorhanden ist.

Gruß
Sven

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