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Thema: Ob das echte 120 km/h waren?



https://www.youtube.com/watch?v=NQ0ArAkJk0s



20-30 Meter vorher bremst der Fahrer, ich glaube das der Aufprall mit deutlicher geringerer Geschwindigkeit stattfindet. Aber ganz getraut hat er sich nicht, ist versetzt aufgefahren. bei 120 Km/H wäre das Lenkrad sämt Säule ins Fahrzeug gekommen.

Gruß aus WW
petrod



120 km/h waren das sicher nicht, das würde ein Insasse wahrscheinlich sogar in einem modernen Auto kaum überleben, vermute ich mal.
Aber dennoch zeigt das Video eindrucksvoll die Stabilität der Fahrgastzelle des K 70 bzw. der damaligen Autos generell (der Innenraum des Audi 100 bleibt ja auch weitgehend intakt).



Ich weiß aus Erfahrung, das Richten eines Längsträgers bei einem K70 ist sehr schwer. Wenn heutige Fahrzeuge sieht, dann sind zwei Dinge, warum heutige Unfallschäden höher sind.
1. Die Fahrzeuggewichte sind fast doppelt so hoch (immer mehr Zubehör, wie ABS, Klimaanlage, Servolenkung, Fensterheber elek., Zentralverriegelung, Airbag gehören zum Standart)
2. Knautschzonen sind deutlicher ausgeprägt, so dass der passive und aktive Unfallschutz deutlich besser sind.
Ich war letztes Jahr sonntags morgens auf dem Weg zu Markus Retz. Da ich im Westerwald wohne, haben wir viel Wald. Auf dem Weg hatte ich eine Begegung mit dem 90PS kasanroten K70 mit einem Reh. Es hörte sich an, als wäre der Vorderwagen kaputt. Nach der Sichtung des Schaden war ich erstaunt, nur die Stoßstange war etwas nach oben verbogen!
Wenn es ein Fußgänger gewesen wäre, der hätte sich beide Beine gebrochen (keine passive Sicherheit K70). Bei einem Unfall mit dem K70, so wie in dem Film, möchte ich nicht erleben, da der K70 so gut wie keine Knautschzone hat, dass heißt, die Insassen nehmen einen großen Teil den Anstoß mit dem Körper wahr, mit allen Folgen.

Gruß aus dem WW
petrod

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