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Thema: Fliesenleger ...



Quelle: Webseite der Armée de Terre

Viele Grüße

ralf schulte
webmaster www.panzerbaer.de


Moin zusammen,

????
Welche Aufgaben haben die Fliesen??

Gruß Markus




moin

Hitzeschutzkacheln für die Wiedereintritt in die Atmosphäre bestimmt nicht, oder ?!?!
Könnten das "blast-off"-Kacheln bei RPG-Beschuss sein ?

Gruß aus Hannover
Andreas



Vielleicht wird das ein grosses 3D-Puzzle.



Hei Leute,
ohne Kenntnis der Umstände. Das sieht tatsächlich aus wie Keramik (Fliesen) - sinnvoll als Abschottung gegen Hitze.
Ebenso das blaue Trägermaterial, das vermutlih zur Absorbierung des Druckes dient.
Zusammen könnte das tatsächlich ein Durchstanzen der Panzerung mittels einer RPG verhindern.

Mit den besten Grüßen,
Andreas

Ein fröhlich geschmettertes "Dran, Drauf, Drüber!" hilft in allen Lebenslagen...

"Als Gott feststellte, daß nach der Schöpfung die Steine zu weich geraten waren, schuf er den Panzergrenadier..."


Laut französischem Infotext handelt es sich um Inst.-Soldaten, die in Camp Warehouse eine keramische Zusatzpanzerung (Siliciumcarbid ?) anbringen.

Viele Grüße

ralf schulte
webmaster www.panzerbaer.de


Die Space Shuttle sind nicht mehr im Dienst. Da war noch ein Restposten Hitzeschutzkacheln übrig.
Andererseits: "keramische Zusatzpanzerung". Früher nannte man das Zimmerit. Jedenfalls ein aufwändige Möglichkeit. Wann es das wohl als Ätzteile gibt?

Gruß aus der Warburger Börde,
Diethelm


TAM-the sexiest tank all over the world

"didi-berlage.de"


Also Zimmerit hat ja mit einer Zusatzpanzerung absolut gar nix zu tun....

Liebe Grüße
Uwe


Okay, war etwas schlecht formuliert. Das Zimmerit keine "Zusatzpanzerung" ist, weiß ich wohl. Aber "keramisch" ist doch ähnlich wie das Betonzeugs von damals.

Gruß aus der Warburger Börde,
Diethelm


TAM-the sexiest tank all over the world

"didi-berlage.de"


Äh Didi

Die Keramik ist im Prinzip sehr Hitzebeständig, jedenfalls mehr als Stahl und soll so dem Flammenschwert des Hohlladungsgeschoß die Kraft rauben.

Das Zimerit dagegen sollte verhindern, dass Hohlladungen mit Hilfe von Magneten an der Panzerung haften bleiben.

U. Wrede
Die Bilder sind von mir, andere zeige ich nicht!
Mehr Bilder gibt es
http://ulrichwrede.de/ und
http://www.primeportal.net/photo_home/ulrich_wrede_home.htm zu sehen!



Hi Chris,

deine Erklärung bzgl. der Keramikverbundpanzerung ist nicht ganz korrekt; denn es ist in diesem Fall nicht die Hitzebeständigkeit des Materials (wie z.B. beim Space Shuttle), die genutzt wird.

Die große Härte und Druckfestigkeit des Materials führt dazu, dass der Metallstachel bzw. -pfeil des (z.B. Hohlladungs-) Geschosses aufgeweitet und am tiefen Eindringen gehindert wird. Denn im Gegensatz zum Panzerstahl, der unter dem hohen Druck flüssig wird und das Geschoss "durchschwimmen" lässt", reagiert Keramik mit Rissbildung. Dabei dringen Keramik-Teilchen in den Metallstachel einer Hohlladung oder des Geschosses ein bzw. werden vor dem Stachel komprimiert und hemmen dessen Fortkommen.

Viele Grüße, ralf



Moin Ralf

Im Grunde hast du Recht. Aber ich wollte mit meiner kurzen Kurzfassung den Zimmerit aus der Schußlinie holen, weil das eine andere Geschichte ist.

U. Wrede
Die Bilder sind von mir, andere zeige ich nicht!
Mehr Bilder gibt es
http://ulrichwrede.de/ und
http://www.primeportal.net/photo_home/ulrich_wrede_home.htm zu sehen!



Moin Ralf,
[QUOTE=r_schulte:
Die große Härte und Druckfestigkeit des Materials führt dazu, dass der Metallstachel bzw. -pfeil des (z.B. Hohlladungs-) Geschosses aufgeweitet und am tiefen Eindringen gehindert wird. Denn im Gegensatz zum Panzerstahl, der unter dem hohen Druck flüssig wird und das Geschoss "durchschwimmen" lässt", reagiert Keramik mit Rissbildung. Dabei dringen Keramik-Teilchen in den Metallstachel einer Hohlladung oder des Geschosses ein bzw. werden vor dem Stachel komprimiert und hemmen dessen Fortkommen.

Viele Grüße, ralf

danke für die Info, das macht ja auch Sinn.

Gruß Markus






Hallo Diskusionsteilnehmer,
aus meiner Sicht kommt wirklich hier mehr der Gedanke daß dem Hohlladungsgeschoß die "komprimierte" Energie genommen werden soll zum tragen.
Man denke nur an die Keramikschichten moderner Panzerungen von z.B. M1 oder Chally's.

Ich bin nun in der Hinsicht wirklich nicht der Wissensguru aber das liegt für einen Laien wie mich nahe...

Und so ein Fahrzeug wie auf dem Bild zu sehen hat sehr wahrscheinlich keine solche Panzerung und da würde es sich wohl als "billige" Alternative anbieten solche "Panzerplatten" z.B. auf Netzen mit entsprechender Kontur des Fahrzeuges zu fertigen. Man denke einfach nur mal an die Fließengitter die man im Bad verlegt. Hier ist es wohl ein Versuch um überhaupt zu sehen ob es was bringt. Könnte mir vorstellen daß wenn erfolgreich im Test solche Zusatzpanzerungen kostengünstig gefertigt werden könnten. Sicherlich müßten die dann auch noch händisch aufgebracht werden aber in Form von "Konturennetzen" würde es bestimmt schneller gehen als hier zu sehen.
Viel Spaß Euch allen noch in der Runde

Eberhard ...offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge!!!
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