Fluglärm-DiskussionsforumHeader Ein | Aus
Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Südanflug Juli-Sept 2010


Wer bekommt das UVEK?

Doris Leuthard/CVP kommt als Bundesrätin für das Schlüsseldepartement UVEK sicher in Frage, aber sie gehört leider keiner der 3 grossen Parteien SVP, SP und FDP an. Das ist ein kleines Handicap für sie. Andererseits jassen die Bundesräte nach ihrer Wahl unter sich aus, wer welches Departement bekommt. Da geht es hauptsächlich um das Dienstalter und wer welches Departement wie lange schon innehat. Die zwei neuen Bundesräte haben deswegen nur eine geringe Chance, sollte sich Leuthard oder ein anderer bisheriger BR um das Amt bewerben. Andererseits möchte man jedoch aus parteipolitischen Gründen nicht kurz vor den Wahlen 2011 noch mit den Departementen rochieren und zudem stellt sich die Frage, mit welchem anderen Departement sich die SP zufrieden gäbe. Der Ausgang, wer das UVEK bekommt, ist deshalb noch völlig offen.



Flugschneise Süd Nein (VFSN)

Die Mogelpackung des Jahres!

http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2292&Itemid=1

Endlich, der Flughafen verspricht griffigere Massnahmen zum Schutze der Bevölkerung vor Fluglärm. Gemäss NZZ wird der Anteil lauter Flugzeuge reduziert und selbst der Dachverband Fluglärmschutz aus dem Norden ist begeistert. Doch was verbirgt sich wirklich hinter dem neuen Lärmgebührenmodell von 2011?

Der Anteil der Flugzeuge der zwei lautesten Lärmklassen (Klasse 1 und 2), bei denen die Gebühren verdoppelt werden, betrug 2009 0.5%(!) und wird wohl 2011 praktisch bei 0% liegen. Der Anteil der Flugzeuge der leisesten Lärmklasse 5, die keine Lärmgebühren zahlen müssen, wird 2010 bei über 90% liegen. Im Klartext: 2011 werden mit grösster Wahrscheinlichkeit weniger Lärmgebühren erhoben als heute.

2015 sollen besonders "leise" Flugzeuge sogar einen Bonus bekommen. Es ist zu befürchten, dass dann die Flugzeuge der deutschen Swiss für jeden Südanflug von 06-07 Uhr sogar noch eine Belohnung aus dem Lärmfond bekommen werden. Aber auch diese "leisen" Flugzeuge werden uns nach wie vor Nacht für Nacht aus dem Schlaf reissen.

Vorstand VFSN, 08. September 2010



Leserbriefe NZZ, 18.09.2010.

EU-Gerichtsurteil

Nachdem das Gericht einmal mehr zuungunsten der Schweiz entschieden hat, beklagen alle beteiligten Schweizer Flughafenakteure die unhaltbaren Südanflüge, die über hunderttausend Bewohner diesseits des Rheins betreffen.

Wie unehrlich dieses Mitgefühl der Flughafenkreise ist, zeigt ein Blick in die seit kurzem im SIL-Objektblatt aufliegenden neuen Betriebsvarianten, die zusätzlich zu den bisherigen Belastungen alle neu auch Südstarts geradeaus und Südlandungen den ganzen Tag enthalten. Immer werden Witterungsbedingungen verantwortlich gemacht - als ob sich das Wetter geändert hätte.

Abends während der deutschen Sperrzeiten finden bereits heute jährlich weit über 1000 Südanflüge statt, weil die Ostpiste zu kurz oder die Wetterbedingungen ungünstig sind. Ist tagsüber der Nordwind zu stark für Nordanflüge und die Ostpiste zu kurz für Ostanflüge bei schlechter Sicht, soll nun auch über den Süden gelandet werden.

Angeblich, um dieses Verfahren zu vereinfachen, sollen diese Flüge jetzt generell bewilligt werden. Seltsamerweise rechnet man mit mehreren hundert pro Jahr, was nur bedeuten kann, dass die Bedingungen nicht die gleichen sind wie bisher.

Wie geheuchelt das Mitgefühl für die geplagten Anwohner ist, drückt sich auch in den vorgesehenen neuen Betriebsvarianten aus, die allesamt Starts nach Süden geradeaus enthalten, bei Bise und schlechter Sicht. Damit lässt sich der Flughafen eine Blankovollmacht ausstellen, um Flugzeuge ab 6 Uhr bis 0 Uhr 30 über den Süden landen und starten zu lassen, wann immer es ihm beliebt. Mindestens solange die deutschen Anflugbeschränkungen nicht aufgehoben werden, muss der Flughafen auf zusätzliche Südstarts und -landungen verzichten, wenn er seine letzte Glaubwürdigkeit nicht verlieren will.

Yvonne Wewerka, Pfaffhausen



Tagi - Kronprinz Christoph Franz

Ex-Swiss-Chef Christoph Franz steht bei Lufthansa vor Krönung

Aktualisiert um 14:51 Uhr

Am Mittwoch wird die neue Führungsmannschaft der Lufthansa bestimmt. Der ehemalige Chef der Swiss hat beste Chancen auf den obersten Posten bei Europas grösster Fluggesellschaft.

http://files.newsnetz.ch/story/1/5/9/15977217/13/topelement.jpg Lachender Franz

Der Verwaltungsrat der Lufthansa wird am Mittwoch die neue Führungsmannschaft von Europas grösster Fluggesellschaft bestellen. Der ehemalige Swiss-Chef und bisheriger Passagechef Christoph Franz dürfte dabei zum Nachfolger des nach sieben Jahren ausscheidenden Wolfgang Mayrhuber gewählt werden.

Für den freiwerdenden Posten von Franz im vierköpfigen Vorstand der Kranichlinie ist der bisherige Chef der Frachttochter Lufthansa Cargo, Carsten Spohr (43), vorgesehen.

Swiss als Reifeprüfung

Der 50-jährige Franz hat sich als Sanierer der Swiss, einer Tochter von Lufthansa, einen Namen gemacht. Das Unternehmen ist derzeit die profitabelste Airline im Lufthansa-Konzern, der in den vergangenen Jahren durch Zukäufe unter anderem in Grossbritannien und Österreich stark gewachsen ist.

In der Lufthansa-Unternehmensleitung ist der frühere Bahn-Manager, der bei der Lufthansa angefangen hatte, seit Juni 2009. Er vertrat gegenüber den Mitarbeitern das ambitionierte Sparprogramm «Climb 2011», mit dem die Kosten bis zum kommenden Jahr um eine Milliarde Euro gesenkt werden sollen.

Noch unklar ist der Zeitpunkt von Mayrhubers Abgang. Sein Vertrag läuft zum Jahresende aus, zuletzt war aber auch eine Verlängerung bis zur nächsten Hauptversammlung am 3. Mai 2011 in Berlin diskutiert worden.

Aus ethischen Gründen nicht möglich

Ein direkter Wechsel des 63-Jährigen in den von seinem Vorgänger Jürgen Weber geleiteten Verwaltungsrat ist nach den neuen Ethikgrundsätzen deutscher Aktiengesellschaften nicht möglich. Die Regeln für eine gute Geschäftsführung verlangen grundsätzlich eine Abkühlphase von zwei Jahren.

Eine Ausnahme ist nur zulässig, wenn mindestens 25 Prozent des Kapitals für eine Berufung des bisherigen Spitzenmanagers stimmen. Eine solcher Antrag ist bislang nicht erfolgt. Die Anteile der Lufthansa sind komplett im Streubesitz. Grösster Eigner ist der US-Fonds BlackRock mit 4,22 Prozent.

Herkules-Aufgabe

Auf den designierten Chef Christoph Franz warten schwierige strategische Aufgaben. Der Kranich wird von zwei Seiten in die Zange genommen: Auf der Langstrecke machen ihm vor allem Mitbewerber wie die arabische Fluggesellschaft Emirates das Leben schwer. Das schnelle Wachstum der staatlichen Gesellschaft - das Unternehmen hat alleine 90 Airbus A380 bestellt - bedeutet für die Lufthansa harte Konkurrenz.

In Deutschland und Europa hat die Lufthansa vor allem gegen die Billigflieger zu kämpfen. Jahrelang hatte sie versucht, sich die Mitbewerber vor allem mit der Tochter Germanwings vom Leib zu halten. Das Krisenjahr 2009 brachte ein Umdenken: «Unsere Konkurrenten heissen heute vor allem auch Air Berlin, Ryanair und Easyjet», stellte Lufthansa-Manager Roland Busch klar. (mrs/sda)



SUPER

Ein wundervoiller Tag für den Süden!! Die aggressiveste Fluglärmverteilerin aller Zeiten, eine Fluglärmsolidaritätsanhängerin die nur diese Spinner vertritt, ist draussen. Und tschüss, Jacqueline...

FREUDE HERRSCHT IM SÜDEN






Zuletzt bearbeitet: 22.09.10 10:32 von Kontrollator


Das Gesicht der Fluglärmsozialistin spricht Bände. Sang- und Klanglos wurde diese Nullnummer rausgekegelt.

Warum eigentlich ist BFO = Ralph Weidenmann so für Fehr gewesen? Wahrscheinlich, weil beide Geld miserabel anlegen. Frau Fehr investiert 520'000 Franken ein eine zuger Finanzfirma, der Anteil ist heute noch mit 70'000 bewertet. Ob es RW mit seinen Kundengeldern viel besser zustande gebracht hat, wage ich zu bezweifeln.

Sie hätte den Bundesratslohn dringend gebraucht. Jetzt muss sie wohl oder übel in Antidepressiva und Taschentücher investieren.

Aber vielleicht ist bei der Fluglärmsolidarität noch ein Pöstli frei?



Tja, Jaqueline, unverhofft kommt oft....

http://www.youtube.com/watch?v=MEusTkd12AE



Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht


Lärm-Beschwerden: laerm@zurich-airport.com Tel 043 816 21 31   Skyguide Tower: Tel 043 816 39 03

Nutzungsbedingungen