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Thema: Kommentare zu Medienberichten Juli-Sept 2011


Off topic

Gutnachbarschaftliche Beziehungen heisst für Schweiz nicht einseitig Milchkuh für Deutschland spielen.

Thomas:
Bantli:
Vielleicht meint der deutsche Verkehrsminister Härte demonstrieren zu müssen angesichts dieses totalen Versagens.


Du hast durchaus recht mit dem Ablenkungsmanöver, und zwar nicht nur was die Lösung des Fluglärmproblems betrifft. Deutschland erfüllt zum Beispiel die geforderte Stabilität der öffentlichen Haushalte gemäss Maastricht-Kriterien nicht, weil der staatliche Schuldenstand bei weitem 60 Prozent des BIP übersteigt. Anstatt im eigenen Finanzhaushalt endlich für Ordnung zu sorgen, geht man lieber auf die beiden Nachbarländer Oestereich und die Schweiz los. Die gegenwärtige Erpressungspolitik wirft kein gutes Licht auf deutsche Politiker.

Deutschland Staatsverschuldung in Prozent des BIP: 83.2 %, Stand 2010.


Die 83.2% sind schöngerechnet. Es wären noch die ungedeckten Renten-Verpflichtungen gegenüber Millionen von Beamten zu kapitalisieren. Dann stünde Deutschland schlechter da als die Griechen und Italiener. Dumm nur, dass unsere Nationalbank viele deutsche Staatsanleihen hat. Und wohl auch der private Bankensektor der Schweiz.


Hier noch eine genauere Übersicht über die Bruttoverschuldung einzelner Länder.



Gutnachbarschaftliche Beziehungen heisst nicht, dass die Schweiz einseitig dauernd die Milchkuh für Deutschland spielt. Es ist vielmehr ein Geben und Nehmen. Beim Fluglärmproblem will Deutschland nicht einmal die Fakten akzeptieren, nur weil sie nicht so herausgekommen sind, wie man sich anfangs wünschte.



Deutschland sollte endlich die Fakten anerkennen.

Deutlicher wurde Bundesrätin Doris Leuthard. Der Streit um den Flughafen schlage dem Fass den Boden heraus. «Langsam verliere ich die Geduld», sagte Leuthard, weil «Taliban» ständig die Lösungssuche blockierten. An Volker Kauder richtete sie die Aufforderung: «Gehen Sie bitte einmal mit Ihrem Bruder ein Bier trinken.» Die von beiden Ländern gemeinsam in Auftrag gegebene Lärmanalyse habe ergeben, dass die Schweiz keinen rechtlich relevanten Fluglärm exportiere. Dies müsse in Deutschland endlich zur Kenntnis genommen werden und in die laufenden Gespräche einfliessen. Bis Ende Jahr müsse auf der Basis dieser Lärmanalyse eine Lösung gefunden werden.


Die Verweigerungshaltung Deutschlands gegenüber der Schweiz, nur weil das Resultat der gemeinsamen Lärmanalyse nicht so herausgekommen ist, wie man sich insgeheim hoffte, sollte trotz einiger weniger in Berlin einflussreicher süddeutscher "Taliban" schnell ein Ende haben. Sonst bleiben Verhandlungen, was sie momentan sind - eine Farce!



«Egoisten-Initiative»

An der Behördeninitiative kritisierte Morf, dass sie über die Hintertüre die vom Stimmvolk bereits abgelehnte Fluglärmverteilung doch noch erzwingen wolle. Die «Egoisten-Initiative» blockiere die Lösung, die am meisten Menschen von Fluglärm entlasten würde: das als «J opt» definierte Flugregime, das dank einer Verlängerung der Piste 28 mehr Landungen von Osten her vorsieht.






http://www.news.admin.ch/dokumentation/00002/00015/?lang=de&msg-id=41111

Nachdem die beiden Delegationen früher ihre Vorstellungen für eine künftige Regelung der Flüge dargelegt hatten, standen am gestrigen Treffen Verständnisfragen zum Betrieb am Flughafen Zürich und mögliche Optionen zur Reduktion des Lärms im Zentrum. Die Arbeitsgruppe will sich im Herbst zu einem weiteren Gespräch treffen.


Anstatt von seiten Deutschland endlich Fakten anzuerkennen, dreht sich das Gespräch weiter im Kreis herum.



Zu erwartende Flugbewegungen

Vorjahreszahlen zum Vergleich

Fughafen Zürich 2010

http://www.flughafen-zuerich.ch/desktopdefault.aspx/tabid-493/967_read-3701/

1. Anzahl Passagiere
22'878'251 Passagiere haben im Jahr 2010 den Flughafen Zürich benutzt, was einer Zunahme von 4.3% entspricht. Damit konnte ein neuer Passagierrekord erreicht werden.

2. Anzahl Flugbewegungen
Im Jahr 2010 erfolgten 268'765 Flugbewegungen, womit die Zahl der Starts und Landungen gegenüber dem Vorjahr um 2.5% gestiegen ist. Der Verkehrsanteil von Swiss International Air Lines betrug 55.0%, gefolgt von Air Berlin (5.8%), Lufthansa (5.0%) und British Airways (2.5%).

Bemerkung:
Die Zunahme der Anzahl Flugbewegungen beträgt etwa die Hälfte der Zunahme der Anzahl Passagiere.


Geht man von einem durchschnittlichen Wachstum von 3 % Flugbewegungen pro Jahr aus, so ergeben sich nach nur 6 Jahren

n = (1.03^6)*268765 = 1.1941*268765 = 321'000 Flugbewegungen.



Bantli:
Zu erwartende Flugbewegungen

Vorjahreszahlen zum Vergleich

Fughafen Zürich 2010

http://www.flughafen-zuerich.ch/desktopdefault.aspx/tabid-493/967_read-3701/

1. Anzahl Passagiere
22'878'251 Passagiere haben im Jahr 2010 den Flughafen Zürich benutzt, was einer Zunahme von 4.3% entspricht. Damit konnte ein neuer Passagierrekord erreicht werden.

2. Anzahl Flugbewegungen
Im Jahr 2010 erfolgten 268'765 Flugbewegungen, womit die Zahl der Starts und Landungen gegenüber dem Vorjahr um 2.5% gestiegen ist. Der Verkehrsanteil von Swiss International Air Lines betrug 55.0%, gefolgt von Air Berlin (5.8%), Lufthansa (5.0%) und British Airways (2.5%).

Bemerkung:
Die Zunahme der Anzahl Flugbewegungen beträgt etwa die Hälfte der Zunahme der Anzahl Passagiere.


Geht man von einem durchschnittlichen Wachstum von 3 % Flugbewegungen pro Jahr aus, so ergeben sich nach nur 6 Jahren

n = (1.03^6)*268765 = 1.1941*268765 = 321'000 Flugbewegungen.


Tja, Wirtschaftsprognosen. Oswald Grübel wollte mittelfristig 15 Milliarden Vorsteuergewinn erreichen.



NZZ-Inteview, 23.09.2011

Swiss-Chef Harry Hohmeister nimmt Stellung zu den Flughafen-Vorlagen

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/schweiz_zuerich_flughafen_vorlagen_harry_hohmeister_1.12616069.html


Wie gross sollte die Stundenkapazität nach 2015 sein, damit die Nachfrage abgedeckt werden kann?

Für die Swiss rechnen wir bis 2025 mit vier bis sechs Prozent Passagierwachstum, das sind etwa drei Prozent mehr Flugbewegungen pro Jahr. Damit unsere Zukunft nach 2015 gesichert ist, bräuchten wir langfristig eine Stundenkapazität in der Grössenordnung 80. Sonst werden wir in zehn Jahren nicht mehr wettbewerbsfähig sein.


3 % mehr Flugbewegungen pro Jahr, genau was ich oben ausgerechnet habe!



Bantli:
NZZ-Inteview, 23.09.2011

Swiss-Chef Harry Hohmeister nimmt Stellung zu den Flughafen-Vorlagen

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/schweiz_zuerich_flughafen_vorlagen_harry_hohmeister_1.12616069.html


Wie gross sollte die Stundenkapazität nach 2015 sein, damit die Nachfrage abgedeckt werden kann?

Für die Swiss rechnen wir bis 2025 mit vier bis sechs Prozent Passagierwachstum, das sind etwa drei Prozent mehr Flugbewegungen pro Jahr. Damit unsere Zukunft nach 2015 gesichert ist, bräuchten wir langfristig eine Stundenkapazität in der Grössenordnung 80. Sonst werden wir in zehn Jahren nicht mehr wettbewerbsfähig sein.


3 % mehr Flugbewegungen pro Jahr, genau was ich oben ausgerechnet habe!


Die Swiss soll 2 Pistenverlängerungen als Belohnung erhalten, falls es ihr bzw. der Lufthansa gelingt, die DVO zu beseitigen.

Bin ja gespannt auf die angekündigte neue BFO-Infozeitung mit 200'000 Auflage, da zittern einem ja die Knie...



Thomas:
Fluglärm ja – aber nicht umsonst

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Fluglaerm-ja--aber-nicht-zu-viel/story/18923823

Fluglärm stört weniger als Strassenlärm

Für zwei Fünftel der Interviewten (40 Prozent) ist der Anteil an Fluglärm in den letzten zwei Jahren gleich hoch geblieben. Rund ein Viertel (26 Prozent) dagegen meint, die Flugzeuge verursachten mehr Lärm. Von einer Zunahme sprachen gemäss Isopublic-Chef Kappeler vor allem Befragte, die älter als 55 Jahre sind.


Komiker!!! Ich nehme an, es wurde Leute aus allen Kantonsteilen befragt. In Zürich City und den noch verbliebenen Gebieten ohne Fluglärm stört der Fluglärm natürlich (weil gar nicht da) weniger als der Strassenlärm. Schon dieses eine Beispiel zeigt den Wert dieser Studie: NULL. Das ist ist nicht nur komplett unprofessionell sondern auch unehrlich. War aber von unsere Flughafenfreunden nicht anders zu erwarten. Schade, denn gibt sicher auch Aussagen die stimmen - aber auch die glaubt jetzt kein Schwein mehr. Dumm gelaufen, schade ums Geld.



Kontrollator:
Thomas:
Fluglärm ja – aber nicht umsonst

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Fluglaerm-ja--aber-nicht-zu-viel/story/18923823

Fluglärm stört weniger als Strassenlärm

Für zwei Fünftel der Interviewten (40 Prozent) ist der Anteil an Fluglärm in den letzten zwei Jahren gleich hoch geblieben. Rund ein Viertel (26 Prozent) dagegen meint, die Flugzeuge verursachten mehr Lärm. Von einer Zunahme sprachen gemäss Isopublic-Chef Kappeler vor allem Befragte, die älter als 55 Jahre sind.


Komiker!!! Ich nehme an, es wurde Leute aus allen Kantonsteilen befragt. In Zürich City und den noch verbliebenen Gebieten ohne Fluglärm stört der Fluglärm natürlich (weil gar nicht da) weniger als der Strassenlärm. Schon dieses eine Beispiel zeigt den Wert dieser Studie: NULL. Das ist ist nicht nur komplett unprofessionell sondern auch unehrlich. War aber von unsere Flughafenfreunden nicht anders zu erwarten. Schade, denn gibt sicher auch Aussagen die stimmen - aber auch die glaubt jetzt kein Schwein mehr. Dumm gelaufen, schade ums Geld.


Im Hinblick auf die kantonale Abstimmung macht es natürlich schon Sinn, die Bevölkerung des ganzen Kantons zu befragen.



Thomas:
Kontrollator:
Thomas:
Fluglärm ja – aber nicht umsonst

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Fluglaerm-ja--aber-nicht-zu-viel/story/18923823

Fluglärm stört weniger als Strassenlärm

Für zwei Fünftel der Interviewten (40 Prozent) ist der Anteil an Fluglärm in den letzten zwei Jahren gleich hoch geblieben. Rund ein Viertel (26 Prozent) dagegen meint, die Flugzeuge verursachten mehr Lärm. Von einer Zunahme sprachen gemäss Isopublic-Chef Kappeler vor allem Befragte, die älter als 55 Jahre sind.


Komiker!!! Ich nehme an, es wurde Leute aus allen Kantonsteilen befragt. In Zürich City und den noch verbliebenen Gebieten ohne Fluglärm stört der Fluglärm natürlich (weil gar nicht da) weniger als der Strassenlärm. Schon dieses eine Beispiel zeigt den Wert dieser Studie: NULL. Das ist ist nicht nur komplett unprofessionell sondern auch unehrlich. War aber von unsere Flughafenfreunden nicht anders zu erwarten. Schade, denn gibt sicher auch Aussagen die stimmen - aber auch die glaubt jetzt kein Schwein mehr. Dumm gelaufen, schade ums Geld.


Im Hinblick auf die kantonale Abstimmung macht es natürlich schon Sinn, die Bevölkerung des ganzen Kantons zu befragen.


Richtig. Aber es ist bewusste Irreführung wenn man es den Vergleich Fluglärm/Strassenlärm so hinstellt (Titel: Fluglärm stört weniger als Strassenlärm), dass Strassenlärm mehr stört wenn beide Lärmquellen vorhanden sind. Bis jetzt haben es alle, die ich gefragt habe, so verstanden. Und das wollte man auch gezielt suggerieren.



Das Ganze beisst sich in den Schwanz.

Die Gemeinden fordern, dass die Berechnung des ZFI-Monitoringwerts angepasst wird. Bei der Berechnungsmethode solle zwingend berücksichtigt werden, wenn dank Schallschutzmassnahmen weniger Personen gestört würden. Gleichzeitig dürften Verbesserungen im Lärmschutz nicht dazu führen, dass den betroffenen Bewohnern mehr Lärm, respektive mehr Flugbewegungen, zugemutet wird.


Immer noch nicht begriffen, wie der ZFI funktioniert!



Gewöhnungseffekt im ZFI bereits eingepreist.

Die Berechnung des ZFI-Fluglärmindex basiert auf einer Dosis-Wirkungskurve, die zu einer bestimmten Dosis Fluglärm (Leq) jeweils sofort den entsprechenden, prozentualen Anteil von stark belästigten Personen (n_%) im betroffenen Gebiet liefert. Die Summe von allen, so berechneten, stark belästigten Personen ergibt den Fluglärmindex ZFI. Dadurch, dass für die Berechnung der Dosis-Wirkungskurve nicht aktuelle, sondern jahrzehnte-alte, statistische Daten verwendet werden, ist ein gewisser Gewöhnungseffekt im ZFI bereits eingepreist. Das ist äusserst unfair und verdeckt die wahre, aktuelle Betroffenheit der Bevölkerung.



Bantli:
Gewöhnungseffekt im ZFI bereits eingepreist.

Die Berechnung des ZFI-Fluglärmindex basiert auf einer Dosis-Wirkungskurve, die zu einer bestimmten Dosis Fluglärm (Leq) jeweils sofort den entsprechenden, prozentualen Anteil von stark belästigten Personen (n_%) im betroffenen Gebiet liefert. Die Summe von allen, so berechneten, stark belästigten Personen ergibt den Fluglärmindex ZFI. Dadurch, dass für die Berechnung der Dosis-Wirkungskurve nicht aktuelle, sondern jahrzehnte-alte, statistische Daten verwendet werden, ist ein gewisser Gewöhnungseffekt im ZFI bereits eingepreist. Das ist äusserst unfair und verdeckt die wahre, aktuelle Betroffenheit der Bevölkerung.


Du kannst von Fairteilern keine intellektuellen Höhenflüge erwarten. Sie behaupten auch noch immer, die EMPA hätte im SIL geschummelt bzw. statistische und methodische Unschärfen würden sich nur im Osten auswirken.



Kontrollator:
Thomas:
Kontrollator:
Thomas:
Fluglärm ja – aber nicht umsonst

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Fluglaerm-ja--aber-nicht-zu-viel/story/18923823

Fluglärm stört weniger als Strassenlärm

Für zwei Fünftel der Interviewten (40 Prozent) ist der Anteil an Fluglärm in den letzten zwei Jahren gleich hoch geblieben. Rund ein Viertel (26 Prozent) dagegen meint, die Flugzeuge verursachten mehr Lärm. Von einer Zunahme sprachen gemäss Isopublic-Chef Kappeler vor allem Befragte, die älter als 55 Jahre sind.


Komiker!!! Ich nehme an, es wurde Leute aus allen Kantonsteilen befragt. In Zürich City und den noch verbliebenen Gebieten ohne Fluglärm stört der Fluglärm natürlich (weil gar nicht da) weniger als der Strassenlärm. Schon dieses eine Beispiel zeigt den Wert dieser Studie: NULL. Das ist ist nicht nur komplett unprofessionell sondern auch unehrlich. War aber von unsere Flughafenfreunden nicht anders zu erwarten. Schade, denn gibt sicher auch Aussagen die stimmen - aber auch die glaubt jetzt kein Schwein mehr. Dumm gelaufen, schade ums Geld.


Im Hinblick auf die kantonale Abstimmung macht es natürlich schon Sinn, die Bevölkerung des ganzen Kantons zu befragen.


Richtig. Aber es ist bewusste Irreführung wenn man es den Vergleich Fluglärm/Strassenlärm so hinstellt (Titel: Fluglärm stört weniger als Strassenlärm), dass Strassenlärm mehr stört wenn beide Lärmquellen vorhanden sind. Bis jetzt haben es alle, die ich gefragt habe, so verstanden. Und das wollte man auch gezielt suggerieren.


Sei doch froh, wenn die Behördeninitiative versenkt wird, so ist das in unserem Sinne. Das ist die Hauptsache, die mit der Umfrage/Kampagen von Pro Flughafen bezweckt wird.

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