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Thema: Südanflug Okt-Dez 2011


Bantli:
Urs Hany (Fairteiler, Redner bei der Jahresversammlung Fluglärmsolidarität) scheint abgewählt worden zu sein (nach 180 von 185 Wahlkreisen).


Fluglärmverteiler Urs Hany wurde abgewählt.

http://www.tagesanzeiger.ch/wahlen2011/standard/Das-sind-die-Abgewaehlten/story/22950548

Auch die beiden Grünen Marlise Bänziger und Katharina Prelicz-Huber wurden abgewählt.


Während Hany immer noch von "Verteilkonzepten" schwadroniert hat im Wahlkampf, ist Lothar Ziörjen klar auf der Seite der Südschneiser:

http://www.stadtpraesident.ch/positionen/suedanflug.html

Ich denke zwar, dass die BDP bald wieder von der politischen Bühne verschwinden wird - ihr einziges Ziel ist der Machterhalt der schamlosen Intrigantin im Bundesrat, aber ich hoffe, die Südanflüge verschwinden noch schneller



Pro und Kontra zur Flughafenabstimmung vom 27. November 2011

http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2487&Itemid=1

Mittwoch, 26. Oktober 2011
Gemeindesaal Zumikon Dorfplatz
Beginn: 19:30 Uhr


Es diskutieren:
Bruno Sauter, Gemeindepräsident Maur
Thomas Kern, CEO Flughafen Zürich AG
Thomas Hardegger, Vize. Präs. Schutzverband
Thomas Morf, Präsident VFSN

Moderation: Filippo Leutenegger

Der Eintritt ist frei



NEIN zu PISTENSTOPP-MOGELPACKUNG.

Mehr darüber in hard facts des VFSN.





Bantli:
NEIN zu PISTENSTOPP-MOGELPACKUNG.

Mehr darüber in hard facts des VFSN.



Hans, warum willst Du ein Pistenausbauverbot im Flughafengesetz haben? Damit wollen die Fairteiler ihre Fairflug-Initiative in Beton giessen! Der VFSN konnte eben nur einen Gegenvorschlag machen, der sich an der ursprünglichen Variante orientiert. Aber es kann nicht das Ziel sein, die SIL-Bestvariante J zu verhindern!

Richtig ist: 2 mal Nein und bei der Stichfrage die Variante des VFSN ankreuzen!



Richtig ist: 2 mal Nein und bei der Stichfrage die Variante des VFSN ankreuzen!


Das ist tatsächlich eine Alternative. Wichtig ist aber besonders, dass die Behördeninitiative (Pistenstopp) mit einem NEIN abgelehnt wird. Ob dem Gegenvorschlag zugestimmt wird, ist dabei eher sekundär. Ich gehe nicht davon aus, dass er angenommen wird. Ein grosser Ja-Stimmenanteil würde jedoch ein Zeichen setzen, dass die Südbevölkerung nicht länger gewillt ist, alles zu schlucken.





Bantli:
Richtig ist: 2 mal Nein und bei der Stichfrage die Variante des VFSN ankreuzen!


Das ist tatsächlich eine Alternative. Wichtig ist aber besonders, dass die Behördeninitiative (Pistenstopp) mit einem NEIN abgelehnt wird. Ob dem Gegenvorschlag zugestimmt wird, ist dabei eher sekundär. Ich gehe nicht davon aus, dass er angenommen wird. Ein grosser Ja-Stimmenanteil würde jedoch ein Zeichen setzen, dass die Südbevölkerung nicht länger gewillt ist, alles zu schlucken.

Danke, wenigstens EINER hat es geschnallt!!!!




Kontrollator:
Bantli:
Richtig ist: 2 mal Nein und bei der Stichfrage die Variante des VFSN ankreuzen!


Das ist tatsächlich eine Alternative. Wichtig ist aber besonders, dass die Behördeninitiative (Pistenstopp) mit einem NEIN abgelehnt wird. Ob dem Gegenvorschlag zugestimmt wird, ist dabei eher sekundär. Ich gehe nicht davon aus, dass er angenommen wird. Ein grosser Ja-Stimmenanteil würde jedoch ein Zeichen setzen, dass die Südbevölkerung nicht länger gewillt ist, alles zu schlucken.

Danke, wenigstens EINER hat es geschnallt!!!!


Und was ist, wenn er wider Erwarten angenommen wird? Dann hat sich der Süden ein kolossales Ei gelegt.

Die Sympathie für den Süden bekundest Du besser mit dem Ankreuzen des Gegenvorschlags.



Die Pistenstopp-Mogelpackung (Behördeninitiative) der Nord- und Ostgemeinden zielt darauf, die Ostpiste für eine Verlängerung und eventuelle Anpassungen abzuklemmen, noch bevor die Stimmbürger darüber abstimmen können. Die Initianten tun so, als würden sie damit die Bevölkerung rings um den Flughafen schützen. Das Gegenteil ist der Fall! Der Flugverkehr würde in den bevölkerungsreichen Süden umgelenkt. Auch wird von Initiantenseite immer wieder betont, ein Wachstum des Flughafens wäre unter diesen Umständen immer noch möglich. Wo? Natürlich über den Süden. Das ist reinste Florians-Politik! Fazit: Mit der Pistenstopp-Mogelpackung werden die Stimmbürger bewusst irregeführt und entmündigt. Darauf gibt es am 27. November nur eine Antwort: NEIN zur Behördeninitiative!

Der VFSN-Gegenvorschlag ist die direkte Antwort auf die Pistenstopp-Mogelpackung (Behördeninitiative). Er lautet im Kern: Wenn schon ein Pistenausbaustopp erfolgen soll, dann auch keine neuen Flugrouten über den Süden! Schutz der gesamten Bevölkerung, anstelle von Florians-Politik zulasten des Süden. Variante J ist zwar die Beste der noch verbliebenen Betriebsvarianten, beinhaltet aber ebenfalls wie die beiden übrigen, Südstarts und -landungen. Diese gilt es, im SIL-Prozess zu beseitigen oder mindestens auf das absolut Notwendigste zu beschränken.



Thomas:


Und was ist, wenn er wider Erwarten angenommen wird? Dann hat sich der Süden ein kolossales Ei gelegt.

Wieso soll sich der Süden damit ein Ei legen? Wenn die Südanflüge weg sind ist mir doch absolut scheissegal wie lang die Ostpiste ist.



Kontrollator:
Thomas:


Und was ist, wenn er wider Erwarten angenommen wird? Dann hat sich der Süden ein kolossales Ei gelegt.

Wieso soll sich der Süden damit ein Ei legen? Wenn die Südanflüge weg sind ist mir doch absolut scheissegal wie lang die Ostpiste ist.


Ohne Verlängerung der Ostpiste bringt man sie leider nicht weg.



Thomas:
Kontrollator:
Thomas:


Und was ist, wenn er wider Erwarten angenommen wird? Dann hat sich der Süden ein kolossales Ei gelegt.

Wieso soll sich der Süden damit ein Ei legen? Wenn die Südanflüge weg sind ist mir doch absolut scheissegal wie lang die Ostpiste ist.


Ohne Verlängerung der Ostpiste bringt man sie leider nicht weg.


Scheiss Argument. Wenn sie trotz JA zum Gegenvorschlag weiterhin stattfinden, warum hat dann der Flughafen so einen Horror vor dem Gegenvorschlag? Und wenn sie trotz JA weiter stattfinden, kann man genauso gut die Ostpiste trotzdem verlängern.



Kontrollator:
Thomas:
Kontrollator:
Thomas:


Und was ist, wenn er wider Erwarten angenommen wird? Dann hat sich der Süden ein kolossales Ei gelegt.

Wieso soll sich der Süden damit ein Ei legen? Wenn die Südanflüge weg sind ist mir doch absolut scheissegal wie lang die Ostpiste ist.


Ohne Verlängerung der Ostpiste bringt man sie leider nicht weg.


Scheiss Argument. Wenn sie trotz JA zum Gegenvorschlag weiterhin stattfinden, warum hat dann der Flughafen so einen Horror vor dem Gegenvorschlag? Und wenn sie trotz JA weiter stattfinden, kann man genauso gut die Ostpiste trotzdem verlängern.


Du weisst genau, dass auch der Gegenvorschlag an der heutigen Situation nix zu ändern vermag. Lies mal die Initiativen durch. Es ist genau dasselbe südanflug-zementierende Pistenbauverbot (hinter dem sich der Osten bequem verstecken kann), einfach noch mit der netten Aufforderung an den RR, er solle sich doch bitte für die Rückkehr zur Nordausrichtung einsetzen. Aber das würde er ja am liebsten von sich aus tun. Du kannst genausogut eine Volksinitiative starten mit der Forderung "Nur noch 5 Monate schwanger" oder "Jeder muss mindestens Schuhgrösse 45 haben"...

Das Problem ist, dass der VFSN bei der Formulierung eines Gegenvorschlags juristisch stark eingeschränkt war. Von sich aus hätte er niemals ein Bauverbot gefordert, da dieses sich klar gegen den Süden richtet und zum Ziel hat, dass mit Deutschland kein Kompromiss à la Variante J gefunden werden kann. Das Ziel des Gegenvorschlag war, dass sich die Ja-Stimmen der Regionen auf 2 Vorlagen aufsplitten und somit 2 Nein rauskommen. Die Fairteiler wollen dies mit ihrem taktischen 2 mal Ja verhindern. Willst Du zum Steigbügelhalter der Fairteiler werden? Ein Pistenausbau ist allenfalls notwendig, um die Südanflüge abzuschaffen.

Ich mache beim Flughafen keinen speziellen Horror vor dem Gegenvorschlag aus. Er betont 2 mal Nein. Die Empfehlung der IG Flughafen z.B. ist, die Stichfrage nicht anzukreuzen, siehe hier:
http://www.ig-flughafen.ch/home/


Zuletzt bearbeitet: 25.10.11 09:54 von Thomas


Fluglärmforum Süd

Plattform der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens Zürich

MEDIENINFORMATION

Zürich, 25. Oktober 2011

Empfehlung des Fluglärmforums Süd zu den Flughafenvorlagen vom 27. November:

Gegen Südanflüge – Darum 2 x Nein

http://www.fluglaermforum.ch/medienmitteilungen/2011/FINAL_MI_Abstimmungsempfehlung_fuer_2011-11-27.pdf

Das Fluglärmforum Süd, Plattform von 32 Städten und Gemeinden im Süden des Flughafens Zürich, empfiehlt ein doppeltes Nein für die beiden kantonalen Abstimmungsvorlagen vom 27. November. Das Fluglärmforum Süd setzt sich dafür ein, dass der Flughafen nicht grenzenlos wachsen darf. Pistenveränderungen zur Kapazitätssteigerung lehnt das Fluglärmforum Süd daher ab. Pistenveränderungen mit dem Ziel, möglichst wenig Menschen mit Lärm zu belasten und die Südanflüge zu beseitigen, müssen aber in Zukunft realisierbar bleiben. Erst durch Pistenveränderungen kann bei allen Wettersituationen zuverlässig aus Norden und Osten angeflogen werden.

Die Südanflüge werden grundsätzlich bei folgenden zwei Voraussetzungen nicht mehr nötig sein: Erstens, wenn das derzeitige Pistensystem weiter ausgebaut werden kann, damit der Betrieb bei allen Wettersituationen sicher und zuverlässig auf Basis der bestehenden Nord- und Ostausrichtung stattfinden kann. Dies sieht auch die SIL-Variante Jopt vor, über die noch dieses Jahr im Bundesrat entschieden werden soll. Die zweite Bedingung ist der Wegfall der deutschen Sperrverordnung, welche die Schweizer Bevölkerung ungleich mehr belastet als die süddeutschen Anrainer. Diesen Konflikt zu lösen, ist in erster Linie Aufgabe und Pflicht des Bundesrats.

Unabhängig vom Ausgang der Flughafen-Abstimmung vom 27. November 2011 wird nach geltendem Flughafengesetz das Zürcher Stimmvolk bei jeder Pistenveränderung die Möglichkeit haben, auf jeden Fall über Pistenveränderungen oder Pistenausbauten abzustimmen.

Über das Fluglärmforum Süd

Das Fluglärmforum Süd ist die Plattform von 32 Gemeinden und Städten im Süden des Flughafens Zürich. Es vertritt rund 300'000 Menschen in den Kantonen Zürich, St. Gallen und Schwyz, die alle von den illegalen Südanflügen betroffen sind. Mit der Stadt Zürich ist der Süden des Flughafens eines der dichtest besiedelten Gebiete in der Schweiz. Das Fluglärmforum Süd setzt sich zum Ziel, mit allen politischen und rechtlichen Mitteln die widerrechtlichen und schädlichen Südanflüge zu stoppen.

Weitere Auskünfte:
Richard Hirt, Präsident Fluglärmforum Süd, Telefon 079 603 24 32



Das empfiehlt das Fluglärmforum Süd



Über das Fluglärmforum Süd

Das Fluglärmforum Süd ist die Plattform von 32 Gemeinden und Städten im Süden des Flughafens Zürich. Es vertritt rund 300'000 Menschen in den Kantonen Zürich, St. Gallen und Schwyz, die alle von den illegalen Südanflügen betroffen sind. Mit der Stadt Zürich ist der Süden des Flughafens eines der dichtest besiedelten Gebiete in der Schweiz. Das Fluglärmforum Süd setzt sich zum Ziel, mit allen politischen und rechtlichen Mitteln die widerrechtlichen und schädlichen Südanflüge zu stoppen.

Weitere Auskünfte:
Richard Hirt, Präsident Fluglärmforum Süd, Telefon 079 603 24 32



18.11.2011

Die Flughafenvorlagen schaden dem Süden

http://www.zsz.ch/artikel_17268.html

Benjamin Geiger zur kantonalen Abstimmung über die Flughafeninitiative

Studiert man die Abstimmungsplakate, könnte man meinen, am 27. November würden die Weichen für die Zukunft des Flughafens Zürich gestellt. Ein Ja zu Initiative und Gegenvorschlag sichere die Wohnqualität, behaupten die Befürworter, während die Gegner befürchten, Zürich verliere in diesem Fall nichts weniger als den Anschluss zur Welt. Bei näherer Betrachtung muss man allerdings feststellen, dass weder das eine noch das an­dere Szenario eintreten wird, egal wie der Urnengang ausgeht. Das Zürcher Stimmvolk kann nämlich gar nicht abschliessend über die wichtigen Fragen der Flughafenentwicklung entscheiden. Dafür ist der Bund zuständig, der im Moment an der Schlussfassung des verbindlichen Sachplans Infrastruktur Luftfahrt (SIL) arbeitet. Darin werden Leitplanken definiert sein, innerhalb welcher der Flughafen dann bei Bedarf konkrete Pistenprojekte ausarbeiten kann.

Alles, was aus diesem kantonalen Urnengang resultieren wird, ist also ein politisches Zeichen, eine Aufforderung an die Kantonsregierung, sich im Sinne des Abstimmungsresultats einzusetzen. Die Befürworter der so genannten Behördeninitiative möchten, dass dieses Signal heisst: Das Pistensystem des Flughafens darf nicht verändert werden. Damit, so argumentieren sie, verhindere man ein massives Wachstum des Flughafens und damit des Fluglärms. Dieser Wunsch ist verständlich, doch müssen sich die Initianten die Frage gefallen lassen, ob ihr Begehren nicht überflüssig ist. Gemäss geltendem Recht muss die Zürcher Bevölkerung zu jedem konkreten Pistenausbauprojekt befragt werden. Wieso also heute pauschal Nein sagen zu jeglicher Veränderung, ohne zu wissen, welche Bedürfnisse und Möglichkeiten die Zukunft bringt? Ein Pistenausbauverbot wäre zudem ein negatives Signal für Investoren, die langfristig denken. Sie könnten den Volksentscheid als Absage an einen leitungsfähigen Flughafen mit Zukunftsperspektive verstehen. Schliesslich ist auch die Behauptung, ein generelles Ausbauverbot bringe Planungs­sicherheit für die Gemeinden rund um den Flughafen, unzutreffend. Die Entwicklung in den letzten zehn Jahren hat zur Genüge gezeigt, wie unberechenbar die Flughafenpolitik ist. Die Einwohner im Süden des Kantons hatten sich seinerzeit auch nicht auf «Planungssicherheit» berufen können, als die Südan­flüge eingeführt wurden, obwohl dies in keinem Richtplan so vorgesehen war.

Die Initiative ist nicht nur überflüssig, sie ist für den Süden des Kantons sogar schädlich. Im Moment gibt es nur wenige realistische Ausbauvarianten des Pistensystems in Kloten, darunter die Verlängerung der Ostpiste. Sie wird wahrscheinlich auch im SIL des Bundes enthalten sein. Eine längere Piste würde mehr Landungen von Osten her ermöglichen. Die Zahl der Südanflüge könnte dadurch reduziert werden. Neben dem gekröpften Nordanflug ist das die einzige Möglichkeit, den Süden in absehbarer Zukunft zu entlasten. Gerade dies würde aber bei Annahme der Initiative verunmöglicht. Es ist nicht zufällig, dass hinter der Behördeninitiative die Exekutiven aus 42 Gemeinden nördlich und östlich des Flughafens stehen. Ihnen geht es nicht nur um die «Planungssicherheit», sondern ebenso um die Zementierung des heutigen Anflugregimes, inklusive Südanflüge. Diesem Begehren ist deshalb eine klare Absage zu erteilen.

Neben der eigentlichen Initiative kommt auch ein so genannter Gegenvorschlag zur Abstimmung. Die Bezeichnung ist allerdings irreführend, handelt es sich doch nicht um eine Alternative zur Hauptvorlage, sondern um eine Ergänzung. Im Flughafengesetz soll unter anderem zusätzlich festgeschrieben werden, dass sich die Kantonsregierung für eine Rückkehr zum alten Anflugregime ohne Südanflüge einsetzt. Da der Regierungsrat dies ohnehin tut – wenn auch erfolglos –, braucht es dafür keine zusätzliche gesetzliche Verankerung. Obwohl der Gegenvorschlag vom «Verein Flugschneise Süd – Nein» (VFSN) lanciert wurde, ist auch er abzulehnen. Wie die Hauptinitiative enthält er nämlich die Forderung nach einem Pistenausbauverbot.

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Lärm-Beschwerden: laerm@zurich-airport.com Tel 043 816 21 31  

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