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Thema: Südanflug Okt-Dez 2011


Abstimmungslied
(nach Melodie „Det äne am Bergli“)

Ostversion, wurde bis am 27.11.2011 gesungen:
Det äne am Hägli:
de Flughafe da
Er söll eso bliibe
drum brucht’s zweimal JA!
D’Zuekunft vom Airport
gat eus alli a drum gömer a d’Urne
und stimmed zwei JA!
Det äne am Hägli:
de Flughafe da
Läbe statt Lärme
drum brucht’s zweimal JA!
Hole duli,....
drum brucht’s zweimal JA!

Südversion, wird ab 17.11.2011 gesungen (viel musste man gar nicht ändern):
Det äne am Hägli:
de Flughafe da
Er chan jetzt d'Pischte verlängere
danchk em zweimal NEIN!
D’Zuekunft vom Airport
gat eus alli a drum gömer a d’Urne
und stimmed zwei NEI!
Det äne am Hägli:
de Flughafe da
Läbe statt Fairteile
dä hat jetzt zweimal NEI!
Hole duli,....
dä hat jetzt zweimal NEI!




Zum heutigen Abstimmungsausgang Pistenausbaustopp-Initiative.

Den Lügnern von BFO, FLS & Co. wurde erneut eine klare Lektion erteilt.

Die Lügen und bewussten Falschmeldungen haben bei den Stimmbürgern nicht verfangen.

1. Lüge: Planungssicherheit
In Tat und Wahrheit ging es den Initianten der Pistenausbaustopp-Initiative unter dem Deckmäntelchen "Planungssicherheit" um die Verhinderung einer zukünftigen Abstimmung bei Pistenanpassungen, um so nach einer früheren 75 % Nein - Niederlage bei der Fairfluginitiative den Fluglärm doch noch in den dicht besiedelten Süden abschieben zu können.

2. Lüge: Verschwendung von Steuergeldern
Der Flughafen Zürich kommt bei künftigen Pistenanpassungen immer selber für deren Kosten auf und es werden keine Steuergelder verschwendet, wie im Abstimmungskampf fälschlicherweise behauptet wurde.

3. Lüge: Schutz der Bevölkerung
Die Bevölkerung im Süden wäre bei Annahme eines Pistenausbaustopps wehrlos dem Osten, Norden und Westen geopfert worden. Das nennt sich nicht Schutz der Bevölkerung, sondern Florianspolitik!



BFO lügt auch nach dieser Niederlage weiter vor sich hin. Beweis steht direkt auf der HP von BFO:

- Wir danken allen Stimmbürgern/-innen für Ihr JA zum Ausbaustopp
- Wir danken allen Helferinnen und Helfer, die uns während dem Abstimmungskampf so tatkräftig unterstützten.
- Wir danken allen Spendern, die uns so grosszügig unterstützten
- Wir danken allen Gemeindeexekutiven für ihren Abstimmungskampf

Ihr habt einen guten Abstimmungskampf geliefert, auch wenn es nicht ganz gereicht hat.


Lindau, 27.11.2011 BFO, der Vorstand

Kommentar: 2 Lügen in nur einem Satz, das muss man denen erst mal nachmachen. "nicht ganz gereicht" - lustige Umschreibung für eine doch recht deutliche Niederlage. Und "guter Abstimmungskampf" - no further comment...


Zuletzt bearbeitet: 27.11.11 19:31 von Thomas


Etwas ging vergessen hier:

Thomas:
BFO lügt auch nach dieser Niederlage weiter vor sich hin. Beweis steht direkt auf der HP von BFO:

- Wir danken allen Stimmbürgern/-innen für Ihr JA zum Ausbaustopp
- Wir danken allen Helferinnen und Helfer, die uns während dem Abstimmungskampf so tatkräftig unterstützten.
- Wir danken allen Spendern, die uns so grosszügig unterstützten
- Wir danken allen Gemeindeexekutiven für ihren Abstimmungskampf

Ihr habt einen guten Abstimmungskampf geliefert, auch wenn es nicht ganz gereicht hat.

Die Vollständige Version hier:
- Wir danken den Gemeinden die Fr. 700'000.- (STEUERGELDER!) für eine Lügenkampagne in den Sand gesetzt haben
- Wir danken allen Stimmbürgern/-innen für Ihr JA zum Ausbaustopp
- Wir danken allen Helferinnen und Helfer, die uns während dem Abstimmungskampf so tatkräftig unterstützten.
- Wir danken allen Spendern, die uns so grosszügig unterstützten
- Wir danken allen Gemeindeexekutiven für ihren Abstimmungskampf




Zuletzt bearbeitet: 28.11.11 07:40 von Kontrollator


Südanflug NEIN! Forum

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Beiträge heute: 16

Danke für das Interesse!



Bantli:
Südanflug NEIN! Forum

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Danke für das Interesse!


Da kannste ja bald Werbebanner einblenden und damit reich werden.



VFSN Monatsrückblick November 2011.

Die meisten News des letzten Monats sind inzwischen zum Glück obsolet, wir müssen diese hier nicht nochmals erwähnen.

Die Behördeninitiative war nicht besonders erfolgreich, von den 42 Gemeinden die sie eingereicht haben, stimmten schlussendlich nur deren 25 dafür, obwohl die 42 Gemeinden für den Abstimmungskampf die unglaubliche Summe von Fr. 700'000.- (Steuergelder!) zur Verfügung gestellt haben.

Dass sich der Osten als schlechter Verlierer zeigt und aus den Abstimmungsergebnissen die absurdesten Interpretationen konstruiert, erstaunt nicht weiter. Verständlich, denn wer sich seit Jahren bei jeder Gelegenheit auf das "Volksmehr" zum Pistenstopp berufen hat und jetzt mit 59% NEIN untergeht, der hat es nicht leicht.

Kurz vor der Abstimmung hat Mike Künzle, Präsident der Region Ost, die Katze aus dem Sack gelassen und öffentlich verkündet, was wir schon immer wussten: Es geht bei der Abstimmung einzig um die Fluglärmverteilung. M. Künzle ist damit der einzige "Östler", der zur Wahrheit steht und sich nicht hinter Verdrehungen und Falschaussagen versteckt hat. Dafür hat er unsere Achtung verdient. Wenn alle zur Wahrheit gestanden wären, dann hättenwomöglich nur noch 20% JA gesagt, wie beim Fairflug: Faire Fluglärmverteilung: 2 mal Ja (WZ).

Alle Lügen, das Fälschen von Abstimmungsflyern und Plakaten hat nichts genützt, die Stimmbürger ziehen Fluglärmkonzentration (ZFI) ganz offensichtlich der Verrteilung (Fairflug und Behördeninitiative) vor: NEIN zur Behördeninitiative! (Medienmitteilung VFSN).

Nur wer direkt in der Pistenverlängerung der Piste 28 wohnt (bzw. freiwillig dort hingezogen ist) stimmte der Fluglärmabschiebung in den Süden zu. Wir danken der Gemeinde Zumikon zum klarsten NEIN und der Gemeinde Maur zum klarsten Votum für den Gegenvorschlag in der Stichfrage: Nein zum Ausbauverbot der Piste (20min).

Das Wehklagen im Osten ist gross. Natürlich wird die Schuld bei den „Egoisten im Süden“ gesucht. Selber Schuld, der VFSN hat X mal versucht mit den Initianten in Kontakt zu treten, vergeblich, wir wurden immer abgewiesen. Der Süden wurde bewusst ausgeschlossen, so konnte man den Abstimmungskampf, "armer, aber edler Nord-Osten" gegen den "reichen, aber bösen Süden" viel besser führen: «Flughafenlobby hatte mehr Ressourcen, Argumente flächendeckend zu platzieren» (ZOL).

Das Risiko war hoch und die Initianten wussten es. Es ging bei der Abstimmung einzig darum, ob man auch in Zukunft noch über allfällige Pistenverlängerungen abstimmen kann oder nicht. Wer suggeriert, dass es bei der Abstimmung bereits um eine konkrete Pistenverlängerung geht, darf sich nicht wundern wenn die Taktik bei einem NEIN zum Bumerang wird. Und schon ist es passiert: Pistenverlängerung rückt näher (ZU).

Bundesrätin Leuthard reist wieder mal nach Berlin. Immerhin hat sie jetzt ein paar Verhandlungsoptionen mehr zu bieten: Bundesrätin Doris Leuthard trifft den deutschen Verkehrsminister Peter Ramsauer (UVEK).
Immer wenn Deutschland von der Schweiz profitiert, sollte man den Flughafen zum Thema machen, nicht nur wenn man Kampfjets kauft: Fluglärmstreit mit Deutschland wird beim Kampfjetkauf zum Thema (TA).

Wenn schon ein Haus in der seit 1948 als Hauptlandepiste benutzten Piste 28 so viel kostet, dann dürfte es im Süden noch viel teurer werden: Über 600'000 Franken für Fluglärm (TA).

Vor 5 Jahren

Das wollte die Mehrheit auch letztes Wochenende nicht: «Wir wollen keinen Lärmteppich über dem Kanton Zürich» (NZZ).
Im Moment ist es umgekehrt. Ganz offensichtlich hat der Flugverkehr keinen signifikanten Einfluss auf die Wirtschaft: Die Wirtschaft boomt - Flugbewegungen sinken weiter (VFSN).

Das Problem ist nur mit einer Paketlösung lösbar. Die Schweiz darf einfach nicht ständig ihre Trümpfe verspielen, so wie zuletzt im Taxistreit: Fluglärm: Paketlösung mit Deutschland ist doch nicht vom Tisch (NZZaS).



Diese schönen abendlichen Südanflüge die wir momentan geniessen, die widmet ihnen:

DER FAIRE OSTEN


Zuletzt bearbeitet: 02.12.11 22:13 von Kontrollator


Alles Gute im neuen Jahr (VFSN)

http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2533&Itemid=1



Liebe Schneiserinnen
Liebe Schneiser


Schon wieder ist ein Jahr vergangen. Aus Schneisersicht waren das Bundesgerichtsurteil (Ende Dez. 2010) und die Abstimmung zur Behördeninitiative aus dem Osten und unserem Gegenvorschlag zentral.

Bei beiden Ereignissen durften wir einen Teilerfolg feiern. Gemäss Bundesgericht (BG) sind Südanflüge zwar notwendig aber unzulässig. Auch in weiteren Punkten folgte das oberste Gericht unserer Argumentation.

Das grosse Ziel von 2011, die Ablehnung der Behördeninitiative haben wir erreicht. Schade, dass deren Initianten unseren Gegenvorschlag, der allen Himmelsrichtungen geholfen hätte, nicht unterstützt haben.
Diese Erfolge werden uns beflügeln weiterhin zu kämpfen und nicht aufzugeben.

Was bringt das Jahr 2012?

Der Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) steht kurz vor der Genehmigung durch den Bundesrat. Hier müssen wir nochmals alle Hebel in Bewegung setzen, damit die Südstarts geradeaus im SIL gestrichen werden. Südstarts geradeaus sind nach der Abstimmung vom 27. November 2011 absolut nicht mehr notwendig, weder aus sachlichen noch aus kapazitiven Gründen.

Beim vom Flughafen eingereichten "Konzept zum Schutze der Anwohner" wollen wir mit entscheiden. Unsere Argumente haben das BG veranlasst, dieses Konzept vom Flughafen zu fordern. Darum haben wir auch ein Recht mit zu beurteilen, ob die vorgeschlagenen Massnahmen unseren berechtigten Bedürfnissen entsprechen.

Südanflüge sind gemäss Bundesgericht immer noch unzulässig - darum ist es noch nicht vorbei. Wir haben weiterhin eine Chance und die wollen wir mit Ihrer Hilfe und Unterstützung auch 2012 zielgerichtet und mit voller Energie anpacken.

Der Vorstand und die Sektionsleiter des VFSN danken Ihnen herzlich für Ihre Treue zum Verein und Ihrem Engagement. Wir hoffen, dass Sie auch im neuen Jahr dem VFSN treu bleiben. Ihnen und Ihrer Familie wünschen wir schöne Festtage und ein gutes Neues Jahr.

Verein Flugschneise Süd – NEIN
Der Vorstand


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