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Thema: Kommentare zu Medienberichten Okt-Dez 2011


Beiträge hier.



DANKE, ich verzichte gerne!

Bantli:
02.10.2011

ARBEITSKREIS FLUGVERKEHR AFV

Den Weg zum Konsens müsse nämlich auch das nationale Parlament gehen wollen, sagt Bazl-Direktor Peter Müller. "Wenn Parlamentarier in dieser Gruppe erwirken können, dass die betroffenen Kantone eine gemeinsame Linie vertreten, ist das sehr gut", so Müller. "Und wenn der AFV an einem tauglichen Kompromiss für eine gute Lösung mit Deutschland mitbaut, dann kann dies äusserst hilfreich sein."


Die Thurgauerin Edith Graf-Litscher erläutert: "Gemeinsam mit meinem Kanton setze ich mich für eine faire Verteilung der Fluglärmbelastung in alle Himmelsrichtungen ein. Wir laden nun alle Parlamentarier ein, mit ein Zeichen zu setzen für ein gutes Miteinander - innerhalb der Schweiz und mit unserem Partner Deutschland", sagt Nationalrätin Graf-Litscher.


Auf diese gemeinsame Linie verzichte ich gerne! Wenn Fluglärmfairteilung alles ist was diese 4 PolitikerInnen zu bieten haben, gute Nacht. Mit dieser Aktion wollen die 4 nicht den Fluglärm reduzieren, sondern ihre Wiederwahl sichern. Spricht nicht gerade für Filippo Leutenegger, dass er sich für seine Wiederwahl den Fluglärmverteilern ins Lotterbett legt!




Zuletzt bearbeitet: 03.10.11 10:01 von Kontrollator




Warum untersucht unser Gesundheitsminister die Auswirkungen des Fluglärms auf betroffene Anwohner nicht?



Zürcher Votum hat Gewicht

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/der_flughafen_wieder_im_fokus_1.12918229.html

Der Ausgang der Behördeninitiative bedeutet eine wichtige Weichenstellung. Der Flughafen Zürich und die Luftfahrt sind zwar nationale Dossiers, das Zürcher Votum wird aber nicht ohne Weiteres übergangen werden können. Die Initiative verlangt, dass sich der Kanton Zürich dafür einsetzt, dass Neubauten und Ausbauten von Pisten unterbleiben – im Rahmen seiner Kompetenzen nach dem Raumplanungsrecht, aber auch als Flughafenaktionär und über seine Vertreter im Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG.

Die hinter dem Vorstoss stehende Absicht liegt auf der Hand: Die Gemeinden im Osten, Norden und Westen wollen verhindern, dass die Pisten 28 und 32 verlängert werden. Dies würde dem Flughafen ermöglichen, flexibler zwischen Betriebskonzepten mit Nord- und Ostanflügen sowie West-, Süd- und Oststarts zu wechseln. Zudem könnte ein Teil der Südanflüge ebenfalls von Osten her stattfinden.


NEIN zu Pistenausbaustopp, resp. Egoisten-Initiative!



ToniBrummer:
Zürcher Votum hat Gewicht

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/der_flughafen_wieder_im_fokus_1.12918229.html

Der Ausgang der Behördeninitiative bedeutet eine wichtige Weichenstellung. Der Flughafen Zürich und die Luftfahrt sind zwar nationale Dossiers, das Zürcher Votum wird aber nicht ohne Weiteres übergangen werden können. Die Initiative verlangt, dass sich der Kanton Zürich dafür einsetzt, dass Neubauten und Ausbauten von Pisten unterbleiben – im Rahmen seiner Kompetenzen nach dem Raumplanungsrecht, aber auch als Flughafenaktionär und über seine Vertreter im Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG.

Die hinter dem Vorstoss stehende Absicht liegt auf der Hand: Die Gemeinden im Osten, Norden und Westen wollen verhindern, dass die Pisten 28 und 32 verlängert werden. Dies würde dem Flughafen ermöglichen, flexibler zwischen Betriebskonzepten mit Nord- und Ostanflügen sowie West-, Süd- und Oststarts zu wechseln. Zudem könnte ein Teil der Südanflüge ebenfalls von Osten her stattfinden.


NEIN zu Pistenausbaustopp, resp. Egoisten-Initiative!


Ganz wichtig: 2 mal NEIN - auch zum VFSN-Referendum - nur so kann die Ostpiste verlängert werden.







Irreführung des Stimmbürgers durch Bürgerprotest Fluglärm Ost (BFO)

Lügen und Verdrehen von Tatsachen sind an der Tagesordnung.

Im heute erschienen Tagesanzeiger-Interview bestätigt Leuenberger eine Vermutung von BFO: Dem Kanton Zürich soll das verfassungsmässig zustehende Recht über Abstimmungen in Flughafenfragen entzogen werden.


Moritz Leuenberger möchte dem Bund längerfristig mehr Kompetenzen punkto Flughafen geben. Das hat aber nichts mit der anstehenden Abstimmung über einen Pistenausbaustopp zu tun. Im kommenden Satz wird jedoch der falsche Eindruck vermittelt, dass dies der Fall sei.

Damit löst sich ein wichtiges Argument unserer Gegner in Luft auf! Das Zürcher Stimmvolk soll künftig nicht über Pistenausbauten abstimmen dürfen.

Jetzt erst Recht: 2x JA zum Ausbaustopp der Pisten.


Unglaublich, wie BFO wieder einmal die Dinge genau um 180 Grad verdreht und in falschen Zusammenhang bringt! Da wird gelogen, was das Zeugs hält. Gewissen Kreisen im Osten und Norden ist offensichtlich jedes Mittel recht, die schon heute verlorene Abstimmung doch noch zu gewinnen. Lügen und Verdrehen von Tatsachen sind an der Tagesordnung. Dreister geht es nicht mehr!

Hält man bei BFO den Stimmbürger wirklich für so blöde?

Tatsache ist:
BFO will mit der Abstimmung 2x JA zum Ausbaustopp genau das bewirken, was er den Gegnern vorwirft: Das Zürcher Stimmvolk soll künftig nicht über Pistenausbauten abstimmen dürfen! Wer sich so in Widersprüche verstrickt, ist nicht mehr glaubhaft.


Keine Fluglärmverteilung über die Hintertüre Pistenausbaustopp!



Bantli:
Irreführung des Stimmbürgers durch Bürgerprotest Fluglärm Ost (BFO)

Lügen und Verdrehen von Tatsachen sind an der Tagesordnung.

Hält man bei BFO den Stimmbürger wirklich für so blöde?

JA! Deshalb stimmen wir NEIN!

Tatsache ist:
BFO will mit der Abstimmung 2x JA zum Ausbaustopp genau das bewirken, was er den Gegnern vorwirft: Das Zürcher Stimmvolk soll künftig nicht über Pistenausbauten abstimmen dürfen! Wer sich so in Widersprüche verstrickt, ist nicht mehr glaubhaft.
Es ist noch schlimmer. Es ist ja gar nicht so, dass die Zürcher nicht mehr über den Flughafen abstimmen dürfen. Nur nicht mehr alleine, der Rest der Schweiz darf auch mitreden. Also im Vergleich zur Behördeninitiative (Totalverbot) die moderatere Version.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie die genau gleichen Kreise gefordert haben, das Bern nun das Zepter übernehmen müsse. In der irrigen Annahme dass Leuenberger sich auf die Seite der Ost-Lügner stellen würde.





Kämpfen lohnt sich also doch!

Thomas Morf vom Verein «Flugschneise Süd – Nein» in Benglen, der sich seit Jahren gegen Fluglärm engagiert, nahm die Nachricht vom Nachtflugverbot für Frankfurt erstaunt auf. «Ich muss sagen, ich bin höchst erstaunt», erklärt er gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz, «ich gönne es den Menschen dort wirklich von ganzem Herzen.»


Abstimmung vom 27. November 2011 über einen Pistenausbaustopp/ Flughafen Zürich.

Ein Pistenausbaustopp würde eine Umleitung des Flugverkehrs auf Flugrouten ausgerechnet über die Stadt Zürich und den bevölkerungsreichen Süden bedeuten, was dem auch vom Bund anerkannten Prinzip von möglichst wenig Menschen mit Fluglärm belasten widerspricht. Auch haben sich die Stimmbürger des Kantons Zürich bereits einmal zuvor deutlich gegen eine Fluglärmverteilung über den Süden ausgesprochen, wie es die Initianten wieder neu mit ihrem Pistenausbaustopp unter dem Vorwand "Schutz der Bevölkerung" fordern.

NEIN zum Pistenausbaustopp!



BFO im Krebsgang

Thomas:
Lügenblatt der Fairteiler

http://www.fluglaerm-ost.ch/download/Wahlzeitung_2011%20Original.pdf

Auch Martin Bäumle meint leider, sein Gesicht dafür hergeben zu müssen. Damit wird er und seine Partei für den Südschneiser unwählbar.

Falsch. Bäumle ist missbräuchlich auf dem Flyer gelandet. Der BFO musste das auf seiner Startseite berichtigen und macht jetzt an prominenter Stelle Werbung für den Gegenvorschlag.

siehe auch:
Halbwahrheit oder gewollte Irreführung? (VFSN)

So langsam wird es bitter für den Lügenverein. Obwohl es viele hundert Nationalratskandidaten gibt, hat er keine 7 gefunden die für 2xJA und Stichfrage Mogelpackung waren. Dann musste halt Bäume dran glauben plus 4 von der SP. Die SP ist wie Bäumle für den Gegenvorschlag. Und Stocker haben sie auch schon am Hals. Schlecht für den Abstimmungskampf wenn man jetzt schon mit dem Rücken zur Wand steht.



Kontrollator:
BFO im Krebsgang

Thomas:
Lügenblatt der Fairteiler

http://www.fluglaerm-ost.ch/download/Wahlzeitung_2011%20Original.pdf

Auch Martin Bäumle meint leider, sein Gesicht dafür hergeben zu müssen. Damit wird er und seine Partei für den Südschneiser unwählbar.

Falsch. Bäumle ist missbräuchlich auf dem Flyer gelandet. Der BFO musste das auf seiner Startseite berichtigen und macht jetzt an prominenter Stelle Werbung für den Gegenvorschlag.

siehe auch:
Halbwahrheit oder gewollte Irreführung? (VFSN)

So langsam wird es bitter für den Lügenverein. Obwohl es viele hundert Nationalratskandidaten gibt, hat er keine 7 gefunden die für 2xJA und Stichfrage Mogelpackung waren. Dann musste halt Bäume dran glauben plus 4 von der SP. Die SP ist wie Bäumle für den Gegenvorschlag. Und Stocker haben sie auch schon am Hals. Schlecht für den Abstimmungskampf wenn man jetzt schon mit dem Rücken zur Wand steht.


Wer sein Gesicht hergibt für so einen Dreck ist sowieso nicht mehr glaubwürdig. Das mit der Präferenz für den Gegenvorschlag ist ein Detail. Genauso sieht es ja der VFSN auch, betont er doch in erster Linie sein Nein zur egoistischen Behördeninitiative.

Die Grünliberalen meinen, die ganz schlauen sein zu müssen, indem Sie in beiden Lagern nach Stimmen fischen.

Dabei ist es einfach: Wer für ein sinnvolles Flugregime ist, sagt Nein zur Behördeninitiative (und besser auch nein zum taktischen Gegenvorschlag des VFSN, damit die Ostpiste ausgebaut werden kann). Martin Bäumle ist somit ein Befürworter von Südanflügen und Südstarts geradeaus, anders kann man seine Position nicht interpretieren. Wenn Du dies immer noch nicht glaubst, dann lies mal dies hier und achte auf die Unterzeichner.

[URL]http://gruene-zh.ch/Single_View.30.0.html?&tx_ttnews[pointer]=9&tx_ttnews[tt_news]=843&tx_ttnews[backPid]=566&cHash=3e91c090b2
[/URL]
Mich stört, dass gewisse Leute die Grünliberalen als Heilige betrachten. Es sind bloss Opportunisten.


Zuletzt bearbeitet: 19.10.11 14:59 von Thomas


Ich bin gegen die "Masseneinwanderung deutscher Flugzeuge" über dichtbesiedeltes Gebiet im Süden des Flughafens.
Welche Partei vertritt das?

Die SVP jedenfalls nicht!



Thomas:


[URL]http://gruene-zh.ch/Single_View.30.0.html?&tx_ttnews[pointer]=9&tx_ttnews[tt_news]=843&tx_ttnews[backPid]=566&cHash=3e91c090b2
[/URL]
Mich stört, dass gewisse Leute die Grünliberalen als Heilige betrachten. Es sind bloss Opportunisten.

Klar, das ist ja auch erst 10 Jahre alt. Von mir aus darf Deutschland seine Flüge gerne auf 80'000 reduzieren wenn das nicht zu mehr Flügen im Süden oder sonstwo führt. Muss sich halt der Flughafen etwas einschränken und so war es auch gedacht was die Grünen da gebastelt haben. Die Bedeutung (bzw. positive Wirkung) des Flughafens wird massiv überschätzt. Die VBZ ist z.B. viel wichtiger, hat mehr Angestellte und ist wichtiger für unsere Wirtschaft (1 Tag geschlossener Flughafen = egal, 1 Tag ohne VBZ = Chaos total). Unterschätzt wird die negative Wirkung: Die letzten 2 Wochenenden hat der Flughafen dafür gesorgt, das je 250'000'000 Franken im Ausland ausgegeben wurden. Danke.

Diese Kurve konnte mit bis jetzt noch kein Turbo erklären. Du darfst es gerne versuchen.

Aber durch die SVP-Brille gesehen hast du natürlich vollkommen Recht.



Kontrollator:
Thomas:


[URL]http://gruene-zh.ch/Single_View.30.0.html?&tx_ttnews[pointer]=9&tx_ttnews[tt_news]=843&tx_ttnews[backPid]=566&cHash=3e91c090b2
[/URL]
Mich stört, dass gewisse Leute die Grünliberalen als Heilige betrachten. Es sind bloss Opportunisten.

Klar, das ist ja auch erst 10 Jahre alt. Von mir aus darf Deutschland seine Flüge gerne auf 80'000 reduzieren wenn das nicht zu mehr Flügen im Süden oder sonstwo führt. Muss sich halt der Flughafen etwas einschränken und so war es auch gedacht was die Grünen da gebastelt haben. Die Bedeutung (bzw. positive Wirkung) des Flughafens wird massiv überschätzt. Die VBZ ist z.B. viel wichtiger, hat mehr Angestellte und ist wichtiger für unsere Wirtschaft (1 Tag geschlossener Flughafen = egal, 1 Tag ohne VBZ = Chaos total). Unterschätzt wird die negative Wirkung: Die letzten 2 Wochenenden hat der Flughafen dafür gesorgt, das je 250'000'000 Franken im Ausland ausgegeben wurden. Danke.

Diese Kurve konnte mit bis jetzt noch kein Turbo erklären. Du darfst es gerne versuchen.

Aber durch die SVP-Brille gesehen hast du natürlich vollkommen Recht.


Wenn einer vor 10 Jahren für Fluglärmverteilung war, so zeigt es einfach dessen verachtenswerte Geisteshaltung. Wir hatte auch vor 10 Jahren Politiker, die gegen Fluglärmverteilung waren und es bis heute sind. Diese sind dem wendehalstigen Martin Bäumle vorzuziehen.

Die SVP hat sicher den bessere Idee, wie das Problem zu lösen ist: Interationale Dossiers verknüpfen. Die nächste Gelegenheit ist der Typenentscheid für die neuen Kampfflugzeuge. Der Eurofighter kann sicher nur infrage kommen, wenn Deutschland die DVO aufhebt.


Zuletzt bearbeitet: 19.10.11 19:45 von Thomas


Thomas:

Wenn einer vor 10 Jahren für Fluglärmverteilung war, so zeigt es einfach dessen verachtenswerte Geisteshaltung. Wir hatte auch vor 10 Jahren Politiker, die gegen Fluglärmverteilung waren und es bis heute sind. Diese sind dem wendehalstigen Martin Bäumle vorzuziehen.
Es ging damals nicht darum den Fluglärm zu verteilen sondern den Flughafen einzuschränken. Ein löbliches Vorhaben.

Die SVP hat sicher den bessere Idee, wie das Problem zu lösen ist: Interationale Dossiers verknüpfen. Die nächste Gelegenheit ist der Typenentscheid für die neuen Kampfflugzeuge. Der Eurofighter kann sicher nur infrage kommen, wenn Deutschland die DVO aufhebt.
Ach, und ich dachte die SVP löst alle Probleme mit Streubomben.

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