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Thema: Kommentare zu Medienberichten Okt-Dez 2011


Bantli:
Das ist wirklich katastrophal, was Martin Bäumle herausgelassen hat.

Der Süden soll sich mit den Südstarts und -landungen gefälligst abfinden und der Osten hätte dafür bis in alle Ewigkeit seine Morgenruhe. Geht es überhaupt noch!!! Ist ihm möglicherweise im Viper, Dübendorf etwas an der Stange passiert? Kopf angeschlagen, oder was?


Nicht nur Bäumle bekommt nun hoffentlich im Schneiser-Rating ein Downgrade, auch Verena Diener. Ihre Windfahnen-Parole war erst 2 mal Ja mit Präferenz Gegenvorschlag. Dann hat sie im Wahlkampf noch auf 2 Ja mit Behördeninitiative geschwenkt. UNWÄHLBAR.



Weiteres Vorgehen im Fluglärmdossier besprochen

http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=42492

Bern, 01.12.2011 - Bundesrätin Doris Leuthard und der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer haben an ihrem heutigen Treffen in Berlin das weitere Vorgehen im Fluglärmdossier festgelegt. Ziel bleibt eine einvernehmliche Lösung. Die entsprechenden Arbeiten werden intensiv vorangetrieben.

Die Schweiz und Deutschland führen seit längerem Gespräche auf Verwaltungsebene zur Lösung des Lärmstreits im Zusammenhang mit den Anflügen über deutsches Gebiet auf den Flughafen Zürich. An ihrem heutigen Treffen in Berlin haben sich Bundesrätin Doris Leuthard und der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer über die Gespräche der Arbeitsgruppe ausgetauscht. Sie haben die Absicht bekräftigt, bis Ende des Jahres Grundlagen für eine einvernehmliche Lösung zu finden. Die entsprechenden Arbeiten werden intensiv vorangetrieben.

Bundesrätin Doris Leuthard und Verkehrsminister Peter Ramsauer haben das Treffen genutzt, um auch über weitere Verkehrsdossiers zu sprechen, unter anderem über die Zulaufstrecke zur Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen NEAT.


Was heisst das konkret: "Arbeiten werden intensiv vorangetrieben"? 10 Jahre hat es unter Moritz Leuenberger/SP als Bundesrat gedauert, nichts ist seitdem passiert! Wie nicht anders zu erwarten war, hat der faule Kerl das Schiff ohne Lösung verlassen und hockt heute als "Berater" bei Implenia.



Zürcher Fluglärm-Index überschreitet Richtwert

http://www.rr.zh.ch/internet/regierungsrat/de/aktuell.newsextern.-internet-de-aktuell-news-medienmitteilungen-2011-326_zfi.html

15.12.2011 - Medienmitteilung

Der Regierungsrat hat den Bericht der Volkswirtschaftsdirektion zum Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) 2010 verabschiedet. Darin werden die Jahre 2009 und 2010 verglichen. Aufgezeigt wird auch die langfristige Entwicklung seit 2000. Der vom Regierungsrat bei 47'000 stark belästigten Personen festgelegte ZFI-Richtwert ist im Jahr 2010 mit 50'757 Personen erwartungsgemäss überschritten worden. Gegenüber dem Vorjahr ist der ZFI-Monitoringwert um rund 4'000 Personen gestiegen. Der Regierungsrat hat eine Revision der ZFI-Verordnung verabschiedet, mit der Massnahmen zur Förderung der Wohnqualität in der Flughafenregion geregelt werden.


Regierungsrat Stocker handelt leider nicht, wie dies im Gesetz über den Flughafen Zürich (Flughafengesetz (vom 12. Juli 1999) vorgeschrieben ist.

Dort steht unter allgemeines geschrieben:

4 Der Regierungsrat legt einen Richtwert zur Begrenzung der Anzahl der vom Fluglärm stark gestörten Personen (AsgP) fest. Der Richtwert orientiert sich an den Flugbewegungen des Jahres 2000

5 Die Behörden des Kantons Zürich wirken darauf hin, dass der Richtwert nicht überschritten wird. Sie ergreifen rechtzeitig die in ihrer Kompetenz stehenden Massnahmen und nehmen Einfluss auf die Flughafenbetreiberin und auf den Bund.


Herr Stocker enttäuscht mit seinem Nichtstun alle vom Fluglärm betroffenen Personen. Besonders jene, die ihre Hoffnung in den ZFI gesetzt haben.

Weiter frage ich mich, warum die Information erst nach der Flughafenabstimmung erfolgt.

Ist hier möglicherweise eine weitere Manipulation des Stimmvolkes der Hintergrund?

Herr Stocker nehmen Sie endlich Einfluss auf den Flughafen Zürich und den Bund!




Revision der ZFI-Verordnung

Zürcher Fluglärm-Index überschreitet Richtwert

http://www.rr.zh.ch/internet/regierungsrat/de/aktuell.newsextern.-internet-de-aktuell-news-medienmitteilungen-2011-326_zfi.html

[...]

Die gemeinsam mit dem ZFI-Bericht vorgestellte Revision der ZFI-Verordnung umfasst Fördermassnahmen im Bereich der Wohnqualität in der Flughafenregion innerhalb der Abgrenzungslinie. Diese Linie umfasst das Gebiet mit bestehender oder gemäss Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) möglicher zukünftiger Fluglärmbelastung über dem Immissionsgrenzwert.


Das ist nichts anderes, als "Pflästerlipolitik"!

Das Problem muss endlich grundsätzlich angegangen werden. Die illegal eingeführten Flugrouten über den Süden müssen wieder aufgehoben und durch lärmgünstigere über den Osten und Westen ersetzt werden. Das entspricht dem Umweltgesetz und auch dem vom letzten Bundesgerichtsurteil abgesegneten Prinzip, möglichst wenig Menschen mit Fluglärm zu belasten.



Kapazität und Pistenverlängerung

Eine Pistenverlängerung bewirkt keine Kapazitätssteigerung. Erst wenn die Landepiste frei ist, darf das folgende Flugzeug zur Landung ansetzen, bzw. den Missed Approach Point passieren.

Das sollte auch endlich die GLP zur Kenntnis nehmen.



Bantli:
Kapazität und Pistenverlängerung

Eine Pistenverlängerung bewirkt keine Kapazitätssteigerung. Erst wenn die Landepiste frei ist, darf das folgende Flugzeug zur Landung ansetzen, bzw. den Missed Approach Point passieren.

Das sollte auch endlich die GLP zur Kenntnis nehmen.


Die GLP schert sich um Fakten, wenn diese nicht in das ideologische grüne Weltbild passen. Oder man macht es wie Verena Diener und weigert sich, sich mal auf irgendwas festzulegen. Alles in der Hoffnung, die Zahl der Wählerstimmen zu maximieren. Wird Zeit, dass dieser Verein abtritt. Dasselbe gilt für die BDP (Karriereclub für Widmer-Schlumpf und Grunder).



Die GLP schert sich um Fakten, wenn diese nicht in das ideologische grüne Weltbild passen.


Falsch!

Es ging der GLP bei der Vermittlung im Streit von BFO gegen VFSN im Abstimmungskampf lediglich darum, die Wähler im Norden und Osten nicht allzu stark zu verärgern. Das hat weder mit grüner Politik noch Kompromiss etwas zu tun, sondern schlicht und einfach mit der Optimierung von zukünftigen Stimmen. In einen solchen Kuhhandel wollte sich der VFSN aus begreiflichen Gründen nicht einlassen.



Bantli:
Die GLP schert sich um Fakten, wenn diese nicht in das ideologische grüne Weltbild passen.


Falsch!

Es ging der GLP bei der Vermittlung im Streit von BFO gegen VFSN im Abstimmungskampf lediglich darum, die Wähler im Norden und Osten nicht allzu stark zu verärgern. Das hat weder mit grüner Politik noch Kompromiss etwas zu tun, sondern schlicht und einfach mit der Optimierung von zukünftigen Stimmen. In einen solchen Kuhhandel wollte sich der VFSN aus begreiflichen Gründen nicht einlassen.


Es ist einfach zu hoffen, dass all diejenigen Südschneiser erwachen, die in der GLP die Heilsbringer sehen. Das sind die gar nicht. Die GLP betreibt unseriöse Politik. Der GNA ist schön und recht, aber über die Notwendigkeit von Pistenausbauten kann erst entschieden werden, wenn wir wissen, was ein GNA leisten kann und was nicht.



Der GNA ist schön und recht, aber über die Notwendigkeit von Pistenausbauten kann erst entschieden werden, wenn wir wissen, was ein GNA leisten kann und was nicht.


Der GNA ist nach dem abgelehnten Pistenausbaustopp im Moment kein ernsthaftes Thema mehr, weil eine Pistenverlängerung nicht nur für die Zürcher Bevölkerung und den Bund, sondern auch für Deutschland die bessere Alternative ist. Trotzdem wird der GNA ganz nach dem Prinzip "Figgi und Mülli" im SIL-Objektblatt verankert werden.







Nur schon der Name "Schutzverband der Bevölkerung rund um den Flughafen" (Sbfz) ist irreführend.

Der Sbfz ist ein reiner Interessensverband der Gemeinden im Osten, Westen und Norden, jene im Süden fehlen. Nur schon am Namen sieht man, wie die Stimmbürger durch faule Tricks irregeführt werden sollen. Jetzt soll neuerdings auch der ZFI abgeändert werden.

Auch der Schutzverband der Bevölkerung rund um den Flughafen sieht Anpassungsbedarf beim ZFI. Vorstandsmitglied Thomas Hardegger, Gemeindepräsident von Rümlang und SP-Nationalrat, bezeichnet ihn als «Fehlkonstruktion». Weil im ZFI-Untersuchungsgebiet auch stark wachsende Orte wie Schlieren, Dietikon, Oberwinterthur oder Winterthur Seen enthalten seien, steige die Zahl der ZFI-Betroffenen – und entsprechend erhöhe sich der Druck, dass die direkten Nachbargemeinden des Flughafens raumplanerisch blockiert würden. Stossend sei auch, dass viele Betroffene doppelt gezählt werden: als Belästigte am Tag und als Gestörte in der Nacht. Die Folge des entsprechend hohen ZFI-Wertes bekommt Hardegger in Rümlang direkt zu spüren: Eine qualitative Entwicklung durch das Schliessen von Baulücken und durch eine Aufwertung des Dorfzentrums sei massiv gefährdet, ebenso werde es für die Gemeinde schwieriger, via Anpassung der Ausnützung Anreize für Sanierungen zu geben. Eine Revision des ZFI, findet Hardegger, sei deshalb dringend. Die Verbesserungen durch den technologischen Fortschritt dürften aber nicht nur dem Flughafen zugutekommen, sondern müssten auch der Bevölkerung etwas bringen. Die neue Formel, die es zu entwickeln gelte, müsse beides zulassen: «eine massvolle Entwicklung des Flughafens und weniger Lärmbelastung für die Bevölkerung».


Nachdem in der letzten Abstimmung der Versuch des Sbfz gescheitert ist, mit der Pistenausbaustopp-Initiative den Fluglärm elegant in den Süden abschieben zu können, versucht man es jetzt erneut mit einem Trick. Der Zürcher Fluglärm Index (ZFI) soll zu Gunsten der Nord-, Ost- und Westgemeinden und Lasten des Südens abgeändert werden. Auch dieser Versuch der Fluglärmabschiebung ist einfach zu durchschauen. Er wird deshalb wie schon alle vorhergehenden, ebenfalls kläglich scheitern.


Zuletzt bearbeitet: 24.12.11 17:22 von Administrator


Mein Vorschlag: Wir verlängern die 2 Pisten, führen Betriebsvariante J ein und schwupp kommt der ZFI mit unveränderter Formel auf unter 40'000 zu liegen. So können die Gemeinden immer noch 15-20% wachsen mit der bestehenden Regelung.



Bantli:
Der GNA ist schön und recht, aber über die Notwendigkeit von Pistenausbauten kann erst entschieden werden, wenn wir wissen, was ein GNA leisten kann und was nicht.


Der GNA ist nach dem abgelehnten Pistenausbaustopp im Moment kein ernsthaftes Thema mehr, weil eine Pistenverlängerung nicht nur für die Zürcher Bevölkerung und den Bund, sondern auch für Deutschland die bessere Alternative ist. Trotzdem wird der GNA ganz nach dem Prinzip "Figgi und Mülli" im SIL-Objektblatt verankert werden.


Ja, auch meine Meinung. Variante J ist einzig im Thurgau unbeliebt, aber raumplanerisch auch für den Thurgau kein Hindernis.



Variante J kommt mit Sicherheit, unklar ist nur noch der Zeitplan.

Alle wichtigen Stellen wie Bund, Kanton ZH, Flughafen und Skyguide arbeiten bereits seit längerer Zeit an Variante J. Man wollte aber zuerst die Abstimmung über den abgelehnten Pistenausbaustopp abwarten, bevor man mit dieser Variante weiter an die Öffentlichkeit geht. In den nächsten Monaten wird deshalb brosamenweise kommuniziert werden: Variante J ist längst beschlossene Sache!

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